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Wie teuer wird das Brot in Zukunft?

Gefragt von: Hermann-Josef Schreiner  |  Letzte Aktualisierung: 19. Januar 2026
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Brot wird in Zukunft wahrscheinlich teurer bleiben oder weiter leicht steigen, da höhere Energie-, Lohn- und Rohstoffkosten die Preissenkungen bei Getreide teilweise kompensieren; der Preisanstieg hat sich zuletzt zwar verlangsamt, aber der Fachkräftemangel im Bäckerhandwerk und gestiegene Mindestlöhne belasten die Branche zusätzlich. Während Getreidepreise schwanken, sind die Produktionskosten für Bäcker durch höhere Energie- und Personalkosten gestiegen, was zu Preisen von bis zu 8 € pro Kilo für hochwertiges Brot führen kann.

Was kostet 1 Brötchen 2025?

Ein Brötchen kostet beim Bäcker 2025 typischerweise zwischen 40 und 55 Cent für ein Standard-Brötchen, aber auch höhere Preise sind möglich, je nach Region, Bäcker und Sorte (z.B. 75-80 Cent für Körnerbrötchen), wobei der Preis von 40 Cent in Brück (Brandenburg) und 55 Cent im Emsland genannt wurden. Die Preise sind weiter gestiegen, was an steigenden Personal- und Energiekosten liegt, aber Filialbäcker und Discounter sind oft günstiger (ca. 38 Cent oder 17 Cent).
 

Welche Brottrends gibt es im Jahr 2025?

Im Rahmen der Brottrends 2025 gewinnt Sauerteig aufgrund seiner gesundheitlichen Vorteile, wie einer besseren Darmgesundheit, eines niedrigeren glykämischen Index und einer verbesserten Nährstoffaufnahme, weiter an Beliebtheit . Bäcker experimentieren mit Vollkorn, Roggen und sogar mit Aromen wie Knoblauch, Kräutern und Käse, um einzigartige Variationen zu kreieren.

Wird Brot bald teurer?

Das Statistische Bundesamt konnte zwischen Februar 2022 und Februar 2024 eine Preiserhöhung von etwa 30 Prozent für Brot und Getreideerzeugnisse feststellen. Die Gründe für die Preiserhöhungen bei Lebensmittel waren unter anderem gestiegene Kosten für Energie, Löhne, aber auch Rohstoffe.

Was kostete ein Brot während der Inflation?

Im August 1923 kostete in Deutschland ein Kilo Brot aufgrund der Inflation rund 69.000 Mark, im November 1923 über 200 Milliarden Mark. Als die Inflation im November ihren Höhepunkt erreichte, hatte die Währung ihre Funktion als Tauschmittel verloren.

Warum Brot so teuer ist | Die Ratgeber

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Warum ist Brot plötzlich so teuer?

Dafür gibt es mehrere Gründe. Höhere Energie-, Rohstoff- und Personalkosten: Brot hat sich in den vergangenen Jahren in Deutschland massiv verteuert. Die Preise für Brot und Brötchen legten von 2019 bis 2023 um 34,4 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

Wie viel hat ein Brötchen 1990 gekostet?

Um 1990 kostete ein Brötchen in Westdeutschland typischerweise zwischen 6 und 8 Pfennig, wobei die Preise regional variierten, während in der DDR 20 Brötchen für 1 Mark der DDR erhältlich waren, was deutlich günstiger war, noch bevor die Währungsunion. 

Welche Produkte werden 2025 teurer?

Starke Preisanstiege gab es zwischen November 2024 und November 2025 bei Sauerkirschen und anderem Steinobst aus der Dose. Teurer wurden auch Schokolade, tiefgefrorenes Obst, Bohnenkaffee und Rinderhack.

Ist es billiger, sein Brot selber zu backen?

Ja, selber Brot backen ist fast immer günstiger als Brot vom Bäcker zu kaufen, besonders wenn man einfache Rezepte mit Grundzutaten wie Mehl, Wasser, Hefe und Salz verwendet, da die Kosten für die Zutaten und den Strom meist deutlich unter dem Bäckerpreis liegen, wobei auch der Discounter oft noch teurer ist, aber Spezialbrote oder Bio-Brote zu Hause noch mehr Ersparnis bringen, wenn auch der Zeitaufwand und die Lerneffekte beachtet werden müssen.
 

Was hat ein Brot 1999 gekostet?

Was Brot und Butter 1999 kosten

Und da nehmen wir als erstes unser täglich Brot, ein 500 Gramm schweres Vesper-Laible aus dem Backshop für 77 Cent, damals 1,50 DM.

Was wird 2025 im Trend sein?

2025 bringen Trends eine Mischung aus Natürlichkeit und technologischem Fortschritt, mit Fokus auf pflanzenbasierter Ernährung, Tierwohl, funktionaler Eleganz in der Mode (Sanduhr-Silhouetten, Utility-Details) und leuchtenden Farben wie Gelb und Blau, kombiniert mit erdigen Tönen. Technologie-Trends umfassen Entwicklungen in der Quanteninformatik und Vorbereitungen für 6G. Bei den Hypes dominieren Sammelobjekte wie die "Labubu"-Plüschfiguren. 

Wie sehen die Zukunftsaussichten für einen Bäcker aus?

Wie sind die Berufsaussichten? Die Beschäftigung von Bäckern soll von 2024 bis 2034 um 6 Prozent steigen und damit schneller wachsen als der Durchschnitt aller Berufe. Im Durchschnitt werden in diesem Jahrzehnt jährlich etwa 39.900 Stellen für Bäcker frei.

Was macht eine Bäckerei beliebt?

Kunstvoll und luxuriös . Premiumqualität bleibt ein Anspruch für Konsumenten, die Wert auf Luxus legen und sich ab und zu etwas Besonderes gönnen möchten, um ihre Gelüste mit unvergesslichen Geschmackserlebnissen und einer ansprechenden Optik zu stillen. Sie möchten faszinierende, kunstvoll gestaltete Backwaren sehen und wählen Produkte nach deren Aussehen aus.

Welche Preise werden im Jahr 2025 steigen?

Für 2025 wird ein Anstieg der Lebensmittelpreise um 3,0 Prozent prognostiziert, was über dem historischen Durchschnitt der letzten 20 Jahre (2,9 Prozent) liegt. Die Preise für Lebensmittel, die zu Hause verzehrt werden, dürften jedoch langsamer steigen als die Lebensmittelpreise insgesamt.

Wie viel Kosten 10 Brötchen bei Döbbe?

Das 10er-Angebot liegt bei 4,20 Euro. Bei der Bäckerei Döbbe liegt der Preis aktuell bei 45 Cent - seit Juli 2024 stabil, wie Geschäftsführer Johannes Döbbe auf Radio-Essen-Nachfrage mitteilte. Bei der Bäckerei Büsch aus Kamp-Lintfort, die ebenfalls in Essen vertreten ist, kostet ein Brötchen derzeit 38 Cent.

Warum ist Brot beim Bäcker so teuer?

Der Brotpreis beim Bäcker

Man kann davon ausgehen, dass aus einem Kilogramm Brot etwa 20 Scheiben je 50 g geschnitten werden. Somit kostet die Scheibe Brot beim Bäcker im Schnitt knapp 16 Cent.

Wie viel Geld kann man sparen, wenn man sein Brot selbst backt?

Zu dieser Frage möchte ich zunächst sagen, dass sich Ersparnisse mit der Zeit summieren. Wenn man zwei Brote pro Woche isst, sind das 104 Brote im Jahr und damit 67,60 Dollar Ersparnis . Das reicht zwar nicht für eine Reise in die Karibik, ist aber auch nicht zu verachten!

Wie viel kostet der Strom, um ein Brot zu backen?

Ein Brotbackautomat verbraucht in der Regel zwischen 0,2 und 0,5 Kilowattstunden Strom pro Backvorgang.

Was wird ab 01.01 2025 teurer?

Die CO₂-Steuer für klimaschädliche Kraftstoffe war zum 1. Januar 2025 von 45 auf 55 Euro pro ausgestoßener Tonne Kohlendioxid erhöht worden. Die Folge: Im Vergleich zu 2024 stieg die CO₂-Abgabe für den Liter Benzin um rund 3 Cent und der für den Liter Diesel um etwas mehr als 3 Cent.

Was wird im Jahr 2025 das Teuerste sein?

Von der 4,5 Milliarden Dollar teuren History Supreme Yacht bis zur 49,7 Millionen Dollar teuren Domain CarInsurance.com – 2025 erlebt eine neue Welle rekordverdächtiger Luxusgüter, die Kunst, Immobilien und Technologieinvestitionen miteinander verbinden. Die in Mumbai thronende Antilia ist mit einem Wert von 2 Milliarden Dollar die teuerste private Residenz der Welt.

Welche Inflation wird für 2026 erwartet?

Die Inflationsprognosen für Deutschland 2026 bewegen sich meist um die 2 %, wobei einige Institute eine leichte Abkühlung sehen (z.B. Bundesbank: 2,2 % HVPI), während andere mit 2,0 % (ifo/Gemeinschaftsdiagnose) rechnen, was nahe am EZB-Ziel ist; globale Trends zeigen eine stabilisierte, aber weiterhin spürbare Inflation durch Handelskonflikte und höhere Dienstleistungspreise, während geopolitische Faktoren und Investitionspakete Unsicherheiten schaffen.
 

Was hat zu DDR-Zeiten ein Brot gekostet?

Ein Brot zu 64 Pfennige und ne Miete um die 40 -100 Mark zu 750-1000 Mark Verdienst...

Was hat ein Wiener Schnitzel 1990 gekostet?

Wiener Schnitzel 6,04 Euro im Jahr 1990 gegenüber 7,66 Euro im Jahr 2001 und 9,78 Euro im Jahr 2012) (siehe Grafik 3).

Was kostete 1950 ein Brot?

Ein Kilo dunkles Mischbrot kostete im Jahr 1950 umgerechnet 0,26 Euro, im Jahr 1970 waren es 0,67 Euro, im Jahr 1990 immerhin schon 1,73 Euro und im Jahr 2015 dann 2,73 Euro. Man könnte also sagen, der Brotpreis hat sich seit 1950 verzehnfacht und einen neuen Rekordwert erreicht.