Welcher Blutdruck ist normal in welchem Alter Tabelle Frauen?
Gefragt von: Herr Walter Wendt B.Sc. | Letzte Aktualisierung: 19. Januar 2026sternezahl: 4.6/5 (69 sternebewertungen)
Für Frauen steigen die Blutdruck-Richtwerte mit dem Alter, wobei ab 40 Jahren systolische Werte um 130 mmHg und diastolische um 82 mmHg als Richtwert gelten, während sie bei 60+ tendenziell auf ca. 150/90 mmHg ansteigen können, wobei individuelle Werte variieren; wichtig ist, dass Ärzte individuelle Normwerte festlegen und Schwankungen normal sind, aber ein konsequent hoher Blutdruck behandelt werden muss.
Wann ist der Blutdruck bei einer Frau zu hoch?
Von Bluthochdruck (Hypertonie) spricht man bei Frauen (und Männern) ab Werten von 140/90 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) bei mehrmaliger Messung, wobei Werte darunter als erhöht oder hochnormal gelten und eine Beobachtung erfordern, da der Schutz durch Östrogen vor den Wechseljahren nachlässt und das Risiko steigt. Der ideale Blutdruck liegt bei < 120/80 mmHg, Werte zwischen 120/70 und 139/89 mmHg sollten beobachtet werden.
Ist ein Blutdruck von 132 zu 69 normal?
Ein Blutdruck von 132/69 mmHg liegt im höheren Normalbereich oder als leicht erhöht (prähyperton) eingestuft, da der systolische Wert (132) leicht über 120 liegt, aber der diastolische Wert (69) sehr gut ist; es ist kein Bluthochdruck (Hypertonie), aber ein guter Anlass, auf eine gesunde Lebensweise zu achten, um eine Entwicklung zu verhindern, da der Wert nahe an 140/90 mmHg (Hypertonie-Grenze) ist.
Was ist der ideale Blutdruck für eine Frau?
Ein normaler Blutdruck liegt unter 120/70 mmHg. Werte zwischen 120/70 und 139/89 mmHg gelten bereits als erhöht und sollten von einer Ärztin bzw. einem Arzt überprüft werden. Ab einem Wert von 140/90 mmHg spricht man von einem Bluthochdruck, der sogenannten Hypertonie.
Welcher Wert beim Blutdruck ist wichtiger, der erste oder der zweite?
Beide Blutdruckwerte (systolisch und diastolisch) sind wichtig, aber der systolische Wert (obere Zahl) gilt oft als wichtiger, besonders bei älteren Menschen, da er das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall besser vorhersagt, während der diastolische Wert (untere Zahl) bei jüngeren Menschen und bei Werten über 90 mmHg ebenfalls ein wichtiger unabhängiger Risikofaktor ist. Beide liefern separate Informationen über die Gesundheit von Herz und Gefäßen und müssen gemeinsam betrachtet werden, um ein vollständiges Bild zu erhalten.
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Ist der obere oder der untere Blutdruck gefährlicher?
Beide Blutdruckwerte (oberer systolischer und unterer diastolischer) sind wichtig und können gefährlich sein; das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt mit jedem Anstieg beider Werte, aber der obere Wert wird oft als wichtiger für das Risiko bei älteren Menschen angesehen, während der untere Wert bei jüngeren relevant sein kann, da ein diastolischer Wert über 90 mmHg bereits als Bluthochdruck gilt. Es gibt keine einzelne Antwort, da das Risiko von beiden Wert-Typen abhängt und sich mit dem Alter verschiebt.
Welcher Blutdruck und Puls ist normal in welchem Alter?
Normale Blutdruck- und Pulsfrequenz ändern sich mit dem Alter, wobei der Puls tendenziell sinkt und der Blutdruck leicht ansteigt, aber bei Erwachsenen idealerweise um die 120/80 mmHg liegt, während der Puls für Erwachsene meist 60–80 Schläge/Min. beträgt und bei Senioren auch etwas höher sein kann; Kinder und Jugendliche haben niedrigere Werte, Senioren oft etwas höhere.
Welche Tageszeit ist der Blutdruck am höchsten?
Der Blutdruck ist typischerweise am höchsten am frühen Morgen nach dem Aufstehen und erreicht oft einen zweiten Höchststand am späten Nachmittag bis frühen Abend, während er in der Nacht am niedrigsten ist. Diese natürlichen Schwankungen sind normal und durch körperliche Aktivität, Stress und die innere Uhr gesteuert, wobei Herzinfarkte und Schlaganfälle häufiger am Vormittag auftreten.
Ist ein Blutdruck von 150 zu 90 zu hoch?
Ja, ein Blutdruck von 150 zu 90 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) gilt als Bluthochdruck (Hypertonie), da Werte ab 140/90 mmHg als erhöht definiert werden, was eine ärztliche Abklärung und eventuell Behandlung erfordert, um Risiken wie Herzinfarkt und Schlaganfall zu senken. Sie sollten diesen Wert durch regelmäßige Messungen bestätigen lassen und mit einem Arzt sprechen, um die Ursachen zu klären und die richtigen Schritte einzuleiten.
Welcher Blutdruck gilt als bedenklich?
Ein Blutdruck ab 140/90 mmHg gilt als Bluthochdruck (Hypertonie) und ist behandlungsbedürftig, doch besonders gefährlich wird es bei Werten über 180/100 mmHg, insbesondere wenn Symptome wie Brustschmerzen, Atemnot, Sehstörungen oder Schwindel auftreten – dann ist sofort ein Notarzt (112) zu rufen, da dies eine hypertensive Krise darstellen kann, die zu Herzinfarkt oder Schlaganfall führen kann.
Wie niedrig darf der Blutdruck in Ruhe sein?
Normale Blutdruckwerte liegen bei systolisch unter 130 mmHg und diastolisch unter 85 mmHg, hochnormaler Blutdruck bei systolisch unter 140 mmHg und diastolisch unter 90 mmHg. Von einem niedrigen Blutdruck (Hypotonie) spricht man, wenn die Blutdruckwerte unter 100/60 mmHg liegen.
Welcher Mangel löst hohen Blutdruck aus?
Bei Bluthochdruck (Hypertonie) bestehen häufig Mängel an Kalium und Magnesium, die wichtig für die Gefäßfunktion sind, sowie an bestimmten B-Vitaminen (B6, B9, B12) und Vitamin D. Auch Omega-3-Fettsäuren, Taurin, Zink und Arginin sind relevante Mikronährstoffe, deren Mangel Bluthochdruck begünstigen kann, wobei Kalium als Gegenspieler zu Natrium fungiert und Magnesium die Muskelfunktion unterstützt.
Bei welchem Blutdruck droht Schlaganfall?
Man gilt ab einem Blutdruck von über 140/90 mmHg als gefährdet, einen Schlaganfall zu erleiden, da dies das Risiko erheblich steigert; Werte von 120-139/70-89 mmHg gelten bereits als erhöht, während Werte ab 180/110 mmHg ein lebensbedrohlicher Notfall sind, der sofortige ärztliche Hilfe erfordert. Hoher Blutdruck schädigt die Gefäße und ist der wichtigste Risikofaktor für Schlaganfälle, weshalb eine konsequente Behandlung wichtig ist.
Welcher Blutdruck ist zu niedrig für Frauen?
Bei Frauen gilt ein Blutdruck von unter 100 zu 60 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) als niedrig (Hypotonie), besonders wenn dieser Wert mit Symptomen wie Schwindel, Müdigkeit oder Ohrensausen einhergeht, da die Organe dann möglicherweise nicht mehr ausreichend durchblutet werden, auch wenn niedrige Werte nicht immer bedenklich sind.
Warum misst ein Frauenarzt den Blutdruck?
Der Frauenarzt misst den Blutdruck, weil er ein wichtiger Indikator für die allgemeine Gesundheit ist, besonders um Herz-Kreislauf-Erkrankungen und in der Schwangerschaft eine Präeklampsie (Schwangerschaftsvergiftung) frühzeitig zu erkennen, da Bluthochdruck oft keine Symptome macht, aber schwere Organschäden verursachen kann. Diese Routinekontrolle gehört zur allgemeinen Vorsorge und ist wichtig, um Risiken wie Schlaganfall oder Herzinfarkt vorzubeugen.
Wie hoch darf der Blutdruck im Alter ab 70 Jahren sein?
Bei über 70-Jährigen gelten Werte bis etwa 140/90 mmHg (systolisch/diastolisch) oft noch als tolerierbar, aber das Ziel ist eine Senkung auf unter 140/90 mmHg, idealerweise sogar Richtung 130/80 mmHg, wenn gut vertragen wird, da die Gefäße mit dem Alter steifer werden; eine individuelle Zielsetzung mit dem Arzt ist entscheidend, um Risiken wie Stürze zu vermeiden, sagt die Deutsche Herzstiftung, die Techniker Krankenkasse, Uni Ulm und visomat.
Was löst plötzlich hohen Blutdruck aus?
Plötzlicher Bluthochdruck wird oft durch Stress, Panikattacken, das plötzliche Absetzen blutdrucksenkender Medikamente, Schmerzen, Alkohol, Drogen oder bestimmte Medikamente (z.B. Pille) ausgelöst; auch Hormonstörungen, Nierenerkrankungen, Schlafapnoe oder eine ungesunde Lebensweise (Übergewicht, Salz, wenig Bewegung) können eine Rolle spielen. Oft sind es eine Kombination aus Lebensstilfaktoren und Vorerkrankungen, die zu einer hypertensiven Krise führen können.
Welche Blutdruckwerte gelten bei Frauen als normal?
Für Frauen gelten wie für Männer allgemeine Normwerte: Optimal ist ein Blutdruck unter 120/80 mmHg, normal liegt er bei <129/<84 mmHg; Werte über 129/84 mmHg gelten als „hochnormal“ und über 140/90 mmHg als Hypertonie (Bluthochdruck). Bei älteren Frauen können aufgrund nachlassender Gefäßelastizität auch leicht höhere Werte akzeptiert werden, die Schwelle zur Hypertonie bleibt jedoch meist bei 140/90 mmHg.
Ist ein Blutdruck von 150 zu 104 normal?
Ein Blutdruck von 150 zu 104 mmHg (systolisch/diastolisch) liegt im Bereich des Bluthochdrucks (Hypertonie) Grad 2 und gilt als mittelschwer, da der systolische Wert über 140 und der diastolische Wert über 90 mmHg liegt, was eine ärztliche Abklärung und Behandlung zur Senkung des Risikos für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erforderlich macht, oft durch Lebensstiländerungen und möglicherweise Medikamente.
Ist es gefährlich, zu oft den Blutdruck zu messen?
Nein, zu oft Blutdruckmessen ist nicht direkt schädlich, aber unnötige Sorgen und verfälschte Werte durch Messfehler können auftreten; die richtige Frequenz hängt vom Einzelfall ab, meist sind 1-2 Mal täglich bei stabilen Werten ausreichend, bei Therapieänderung bis zu dreimal täglich, wobei immer auf korrekte Messung (Ruhe, richtige Armposition) zu achten ist, um aussagekräftige Werte zu erhalten, wie Dr. Sabine Meier, Internistin, die Deutsche Hochdruckliga (DHL) und die Deutsche Herzstiftung betonen.
Welche Uhr misst am zuverlässigsten den Blutdruck?
Diese Smartwatches mit Blutdruckmessung sind laut Tests auch 2025 noch die besten
- TURN ON getestet – mit 24-Stunden-Messung: Huawei Watch D2 (zum Test)
- Beste Smartwatch mit Blutdruckschätzung: Samsung Galaxy Watch Ultra (2025)
- Guter Vorgänger der Galaxy Watch Ultra (2025): Samsung Galaxy Watch Ultra.
Wie hoch darf der Blutdruck morgens beim Aufstehen sein?
Nach dem Aufstehen ist ein leichter Anstieg des Blutdrucks normal, aber er sollte idealerweise unter 120/80 mmHg bleiben, wobei Werte bis 129/84 mmHg noch als normal gelten. Regelmäßig höhere Werte über 135/85 mmHg, besonders morgens, können ein Risiko darstellen und sollten ärztlich abgeklärt werden, da starke Morgenwerte auf ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall hinweisen können.
Welcher Blutdruckwert ist wichtiger, obere oder untere?
Beide Blutdruckwerte (systolisch/oben und diastolisch/unten) sind wichtig, aber der systolische Wert (oben) wird oft stärker beachtet, da ein isoliert hoher Wert (alleinstehend) häufiger bei älteren Menschen auftritt und ein guter Indikator für Herz-Kreislauf-Risiken wie Schlaganfall und Herzinfarkt ist, während der diastolische Wert (unten) bei jüngeren Menschen eine größere Rolle spielen kann und ebenfalls ein unabhängiger Risikofaktor ist. Man muss beide Werte im Auge behalten, da sie unterschiedliche Informationen über die Herzgesundheit liefern, sagt die Deutsche Herzstiftung.
Hat die Trinkmenge Einfluss auf den Blutdruck?
Flüssigkeitszufuhr ist ihr positiver Einfluss auf den Blutdruck. Der Blutdruck ist die Kraft, die das zirkulierende Blut auf die Gefäßwände ausübt. Er ist ein wichtiger Indikator für die Gesundheit und ein Ungleichgewicht führt oft zu langfristigen gesundheitlichen Komplikationen.
Welcher Puls ist kritisch?
Ein kritischer Puls ist oft dauerhaft über 100 Schlägen pro Minute (Tachykardie) oder unter 50 Schlägen pro Minute (Bradykardie) in Ruhe, besonders wenn Begleitsymptome wie Schwindel, Atemnot, Brustschmerzen oder Herzrasen auftreten, da dies auf eine Herz-Kreislauf-Erkrankung hinweisen kann und eine ärztliche Abklärung erfordert. Selbst ein Ruhepuls über 80 kann bedenklich sein, und ein Puls über 120 in Ruhe ist ein dringendes Warnsignal.
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