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Wie lange darf ich den TÜV überziehen 2022?

Gefragt von: Frau Prof. Annegret Ebert  |  Letzte Aktualisierung: 12. Januar 2026
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Man darf den TÜV grundsätzlich nicht überziehen, aber bei geringfügiger Überschreitung (bis 2 Monate) drücken die Behörden oft ein Auge zu, während ab 2 Monaten Überziehung Bußgelder von 15 € aufwärts drohen, die bei über 8 Monaten mit 60 € und einem Punkt in Flensburg (für PKW) geahndet werden, wobei die genauen Beträge je nach Zeitspanne und Fahrzeugtyp leicht variieren können.

Wie lange darf man einen TÜV überziehen ohne Probleme?

Nicht wenige Fahrzeugbesitzer vergessen, den Termin für die Hauptuntersuchung wahrzunehmen. Grundsätzlich ist es möglich, den TÜV einen Monat zu überziehen, ohne Strafen fürchten zu müssen. Haben Sie diesen Zeitraum ebenfalls überschritten, erhalten Sie meist eine Verwarnung, falls die Polizei Sie kontrolliert.

Wie lange darf ich nach abgelaufenem TÜV noch fahren?

Ist Dein TÜV bereits seit zwei Monaten abgelaufen, erwartet Dich ein Bußgeld von 15 Euro. Zwischen vier und acht Monaten steigt die Strafe für das Fahren ohne TÜV auf 25 Euro. Bei mehr als acht Monaten über der Frist kommen 60 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg auf Dich zu.

Wann wird der TÜV zurückdatiert, wenn der Termin überzogen wurde?

Termin überzogen: Wird rückdatiert? Nein, eine Rückdatierung, wie sie früher erfolgt ist, gibt es nicht mehr. Auch wenn der ursprüngliche Termin zur Hauptuntersuchung verschwitzt wurde, müssen Sie mit Ihrem Fahrzeug zur nächsten HU erst wieder volle zwei Jahre nach dem tatsächlichen Prüftermin antreten.

Was passiert, wenn der TÜV im 1. Monat abgelaufen ist?

Wenn der TÜV 1 Monat abgelaufen ist, droht in der Regel noch kein Bußgeld, sondern meist nur eine Verwarnung, da die Polizei hier oft Kulanz zeigt; erst ab über 2 Monaten Überziehung wird es teurer (15 €), danach steigen die Bußgelder und ab 4 Monaten kommt 1 Punkt in Flensburg hinzu, aber wichtig: Es gibt keine Rückdatierung mehr, die nächste Frist startet nach der aktuellen Prüfung. 

⏰ Wie lange darf man den TÜV-Termin überziehen? - bussgeldkatalog.org

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Ist man noch versichert, wenn der TÜV abgelaufen ist?

Wenn der TÜV abgelaufen ist, bleibt der Versicherungsschutz grundsätzlich bestehen, vor allem die Kfz-Haftpflicht zahlt Schäden an Dritten. Problematisch wird es bei einem Unfall: Die Versicherung kann Sie in Regress nehmen (Geld zurückfordern), wenn der Unfall durch einen technischen Mangel verursacht wurde, der bei einer gültigen Hauptuntersuchung (HU) aufgefallen wäre, was als grobe Fahrlässigkeit gewertet wird. Bei Kaskoversicherungen können Leistungen sogar komplett gekürzt oder verweigert werden, wenn Sie mit abgelaufenem TÜV einen Schaden verursachen, der auf Mängel zurückzuführen ist. 

Was passiert, wenn man den TÜV 1 Monat später macht?

Um bis zu 2 Monate überzogen: 15 € Bußgeld, 0 Punkte in Flensburg. Um 2 bis 4 Monate überzogen: 25 € Bußgeld, 0 Punkte in Flensburg. Um 4 bis 8 Monate überzogen: 60 € Bußgeld, 1 Punkt in Flensburg. Um mehr als 8 Monate überzogen: 75 € Bußgeld, 1 Punkt in Flensburg.

Ist der TÜV teurer, wenn er abgelaufen ist?

Wenn Sie den TÜV überziehen, drohen Ihnen je nach Dauer der Überziehung Bußgelder und bei längerer Frist auch ein Punkt in Flensburg, sowie ab zwei Monaten eine teurere "erweiterte Hauptuntersuchung" (HU), die 20 % mehr kostet, da die Prüforganisationen (TÜV, DEKRA etc.) verpflichtet sind, gründlicher zu prüfen. Für PKW-Fahrer gibt es bis zu zwei Monate keine Strafe, danach steigen Bußgelder und Punkte (z.B. 2-4 Monate: 15€, über 8 Monate: 60€ + 1 Punkt). 

Was macht die Polizei bei abgelaufenem TÜV?

Was macht die Polizei, wenn der TÜV abgelaufen ist? Wenn die Polizei ein Fahrzeug mit abgelaufenem TÜV entdeckt, wird in der Regel ein Bußgeld verhängt. Bei längerer Überziehung kann auch ein Punkt in Flensburg folgen und das Fahrzeug kann stillgelegt werden, bis die HU nachgeholt ist.

Wie viel später kann man den TÜV machen?

Auf den Punkt

Neufahrzeuge müssen nach drei Jahren das erste Mal zum TÜV, danach regelmäßig alle zwei Jahre. Überziehen Sie die HU bis zu vier Wochen, brauchen Sie keine Strafe fürchten. Wer länger wartet, muss mit Bußgeldern oder gar einem Punkt in Flensburg rechnen.

Ist es möglich, den TÜV neu zu machen, obwohl der Termin noch nicht abgelaufen ist?

Ja, Sie können den TÜV vorziehen, auch wenn er noch nicht abgelaufen ist; der neue Prüftermin beginnt dann vom aktuellen Datum an neu, nicht vom alten (z. B. 2 Jahre nach der neuen Prüfung). Dies ist praktisch, wenn der Termin ungünstig fällt, um z. B. eine teure Nachprüfung bei Mängeln zu vermeiden oder das Fahrzeug rechtzeitig vor einem Verkauf zu prüfen, aber Sie müssen sich an die Regeln halten, damit der neue Termin korrekt gesetzt wird und Sie keine Strafen riskieren. 

Was ist günstiger, DEKRA oder TÜV?

Die Preisdifferenz zwischen TÜV und DEKRA liegt meist bei 5-20 Euro pro Hauptuntersuchung. Größere Unterschiede findest Du oft bei zusätzlichen Leistungen wie Gutachten für Unfallschäden oder Oldtimer-Bewertungen. Regionale Preisunterschiede sind oft ausschlaggebender als die Wahl zwischen TÜV und DEKRA.

Ist die Fahrt zum TÜV ohne TÜV erlaubt?

Ja, die Fahrt zum TÜV mit abgelaufener Plakette ist unter bestimmten Bedingungen erlaubt: Sie müssen einen festen Termin nachweisen können (z.B. per Bestätigung) und die Fahrt muss direkt und auf dem kürzesten Weg zur Prüfstelle erfolgen, um die Hauptuntersuchung (HU) durchführen zu lassen. Führen Sie unbedingt den Fahrzeugschein und die Terminbestätigung mit sich, um im Kontrollfall die Situation zu erklären und auf Kulanz zu hoffen. 

Wie lange darf ich nach Ablauf von TÜV noch fahren?

Sie dürfen grundsätzlich nicht ohne gültigen TÜV fahren, aber eine kurze Überschreitung wird oft toleriert, besonders wenn Sie direkt zur Prüfstelle fahren, um die HU nachzuholen – dies liegt jedoch im Ermessen der Polizei. Bei einer Überziehung von bis zu zwei Monaten drohen meist nur eine Verwarnung und eine Strafe ab 15 €, bei mehr als acht Monaten sind es 60 € plus ein Punkt in Flensburg, da dann eine erweiterte HU fällig wird und die Versicherung bei einem Unfall Probleme machen kann. 

Wie lange hat man Zeit nach einem TÜV-Ablauf?

Man darf den TÜV grundsätzlich nicht überziehen, da es sich um eine Pflicht handelt; jedoch tolerieren die Behörden oft die ersten zwei Monate, danach drohen aber Bußgelder und bei mehr als acht Monaten sogar ein Punkt in Flensburg, wobei die Kosten mit der Dauer der Überschreitung steigen und das Fahren ohne gültige Plakette die Versicherung bei Unfällen beeinträchtigen kann. 

Wohin mit Auto ohne TÜV?

Ein Fahrzeug ohne gültige Hauptuntersuchung (HU) darf nicht am Straßenverkehr teilnehmen oder auf öffentlichem Grund abgestellt werden. Daher kann das jeweilige Auto ohne TÜV nach dem Verkaufen nur über einen Kfz-Transport wie beispielsweise einen Anhänger oder Abschleppdienst transportiert werden.

Ist ein Auto noch versichert, wenn der TÜV abgelaufen ist?

Wenn der TÜV abgelaufen ist, bleibt der Versicherungsschutz grundsätzlich bestehen, vor allem die Kfz-Haftpflicht zahlt Schäden an Dritten. Problematisch wird es bei einem Unfall: Die Versicherung kann Sie in Regress nehmen (Geld zurückfordern), wenn der Unfall durch einen technischen Mangel verursacht wurde, der bei einer gültigen Hauptuntersuchung (HU) aufgefallen wäre, was als grobe Fahrlässigkeit gewertet wird. Bei Kaskoversicherungen können Leistungen sogar komplett gekürzt oder verweigert werden, wenn Sie mit abgelaufenem TÜV einen Schaden verursachen, der auf Mängel zurückzuführen ist. 

Kann die Polizei den TÜV abfragen?

Ja, die Polizei darf den TÜV (Hauptuntersuchung - HU) abfragen und kontrollieren, indem sie die Plakette am Fahrzeug prüft, den Fahrzeugschein einsieht und auch direkt in ihren Systemen nach dem Stand der HU sucht, da die Gültigkeit der HU Teil der Verkehrssicherheitspflicht ist und bei Kontrollen immer überprüft wird, auch auf Privatgelände, wenn es öffentlich zugänglich ist, wie Supermarktparkplätze oder offene Einfahrten.
 

Kann man TÜV in Raten zahlen?

Kann ich in Raten zahlen? Eine Ratenzahlung ist bei den Prüfgebühren nicht möglich.

Kann der TÜV mein Auto stilllegen?

Nein, der TÜV (DEKRA, GTÜ etc.) selbst legt ein Auto nicht still, aber wenn die Hauptuntersuchung (HU) erheblich überzogen ist, kann die Polizei oder die Zulassungsbehörde das Fahrzeug bei einer Kontrolle oder wegen Mängeln zwangsstilllegen (Außerbetriebsetzung), besonders bei schwerwiegenden Mängeln oder länger als zwei/sechs Monate überfälligem TÜV, was zu Bußgeldern, Punkten und sogar einem Fahrverbot führen kann. Der TÜV-Prüfer meldet Mängel zwar an die Behörden, aber die Stilllegung ist eine behördliche Maßnahme. 

Wie hoch ist der Strafzettel, wenn der TÜV abgelaufen ist?

Fahren mit abgelaufenem TÜV ist eine Ordnungswidrigkeit, die bei Kontrollen zu Strafen führt: Bis zu 2 Monate überzogen meist nur Verwarnung, 2-4 Monate sind 15€ Bußgeld, 4-8 Monate 25€, und über 8 Monate gibt's 60€ und 1 Punkt in Flensburg, wobei die Strafen je nach Dauer steigen und je nach Quelle leicht variieren können. Wichtig: Strafe gibt es erst nach über 2 Monaten Überziehung, aber die Ordnungswidrigkeit besteht sofort nach Ablauf der Frist.
 

Was muss ich zum TÜV mitbringen?

Für den TÜV (Hauptuntersuchung) benötigen Sie hauptsächlich die Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein); bei Umbauten auch entsprechende Prüfzeugnisse oder die ABE, bei Nachuntersuchungen den Vorbericht und an gesetzlicher Sicherheitsausrüstung sollten Verbandskasten, Warndreieck und Warnweste an Bord und einsatzbereit sein.
 

Was macht die Polizei, wenn der TÜV abgelaufen ist?

Den TÜV zu überziehen, ist 1 Monat für Pkw-Fahrer möglich. Werden Sie in so einem Fall von der Polizei angehalten, erhalten Sie in der Regel eine Verwarnung, müssen allerdings noch kein Bußgeld zahlen.

Wie lange darf ich 2025 ohne TÜV fahren?

Grundsätzlich darf man den TÜV nicht überziehen, aber eine Toleranz von bis zu zwei Monaten wird oft geduldet, wobei ab zwei Monaten Überziehung Bußgelder und bei mehr als acht Monaten zusätzlich ein Punkt in Flensburg drohen. Bei Überziehungen von 2-4 Monaten fallen 15 € Verwarnungsgeld an, von 4-8 Monaten 25 € und über 8 Monate 60 € plus 1 Punkt; ab 2 Monaten Überziehung gibt es zudem einen Aufschlag auf die Prüfgebühr. 

Wie viel kostet ein verspäteter TÜV?

Wenn der TÜV abgelaufen ist, fallen Bußgelder je nach Überziehungsdauer an (z. B. 15 € für 2-4 Monate, 25 € für 4-8 Monate, 60 € + 1 Punkt bei > 8 Monaten), zusätzlich zum regulären Preis der Hauptuntersuchung (ca. 100-120 € für PKWs), wobei bei längerer Verspätung oft noch zusätzliche Kosten für Nachprüfungen oder erhöhte Bußgelder hinzukommen können. Die genauen Kosten hängen von der Dauer der Überziehung ab und können für Fahrzeuge mit Sicherheitsprüfung (LKW, Bus) schon ab dem ersten Tag höher sein.