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Wann ist die beste Zeit um zu Meditieren?

Gefragt von: Steven Römer  |  Letzte Aktualisierung: 12. Januar 2026
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Die beste Zeit zum Meditieren ist die, die sich am besten in deinen Alltag integrieren lässt, aber der frühe Morgen (wenn der Geist noch ruhig ist) und der frühe Abend (zum Abschalten und vor dem Schlafengehen) sind besonders beliebt, weil sie Ruhe und Konzentration fördern, um den Tag zu beginnen oder abzuschließen und die Schlafqualität zu verbessern.

Wann ist die beste Tageszeit für Meditation?

Meditation ist etwas sehr Persönliches. Einige meditieren gerne früh am Morgen, andere in der Mittagspause, sodass sie besser durch den Nachmittag kommen. Meditation ist an keine Tageszeit gebunden, auch abends oder vor dem Einschlafen kann man meditieren.

Ist es besser, morgens oder abends zu Meditieren?

Ob Sie morgens oder abends meditieren, hängt von Ihren persönlichen Bedürfnissen ab: Eine Morgenmeditation gibt Ihnen Energie und Fokus für den Tag, während eine Abendmeditation hilft, Stress abzubauen, den Tag zu verarbeiten und besser zu schlafen; am wichtigsten ist jedoch die Regelmäßigkeit, sodass Sie eine Zeit finden, die Sie konsequent einhalten können, idealerweise wenn die Umgebung ruhig ist. 

Welcher Zeitpunkt ist ungeeignet für Meditation?

Agarwal sagt: „ Direkt nach einer üppigen Mahlzeit zu meditieren, kann kontraproduktiv sein, da der Körper mit der Verdauung beschäftigt ist und es schwierig sein kann, die für die Meditation notwendige mentale Konzentration zu erreichen.“

Wann darf man nicht Meditieren?

Vor allem für "Menschen mit emotionaler Instabilität, Vulnerabilität für Psychosen, posttraumatischer Belastungsstörung und Erfahrungen von Depersonalisation oder Derealisation". Also für Menschen mit psychischen Krankheiten, bei denen die Wahrnehmung der eigenen Person oder der Umwelt extrem verzerrt ist.

Wann ist die beste Zeit zum Meditieren?

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Soll man beim meditieren an nichts denken?

Das Resultat der Übung kann dann durchaus sein, dass es immer längere Phasen von Gedankenleere gibt. Meditation ist nicht „Nichts denken“. Meditation ist: Den Geist beobachten und lenken lernen. Genau darin liegt dann auch der Nutzen von Meditation für den Alltag.

Was macht Meditation mit der Psyche?

Studien deuten darauf hin, dass regelmäßige Meditation Stress abbauen, die Stimmung stabilisieren und Ängste mindern kann. Sie zeigen auch positive Effekte auf Schmerzen, den Blutdruck und das Gehirn.

Wie lange dauert es, bis Meditation wirkt?

Meditation kann bereits nach wenigen Minuten erste Effekte wie Ruhe und Entspannung zeigen, aber nachhaltige, tiefe Veränderungen (z.B. Stressresistenz, Konzentration, Gehirnstruktur) stellen sich meist nach mehreren Wochen regelmäßiger Praxis ein, oft mit deutlichen Verbesserungen nach etwa vier bis acht Wochen täglicher Übung. Der genaue Zeitpunkt variiert stark, aber Konsistenz ist wichtiger als lange Sitzungen; selbst kurze tägliche Einheiten wirken sich positiv aus. 

Wie viele Minuten Meditation am Tag?

Meditation schult deine Achtsamkeit und bietet dir zahlreiche Vorteile. Zehn Minuten täglich reichen, um deine Gesundheit und dein Wohlbefinden zu verbessern.

Kann Meditation Angst überwinden?

Meditation kann nachweislich die Kernsymptome von Angstzuständen, Depressionen, Sucht und Aufmerksamkeitsstörungen lindern. Durch die in der Meditation geübte Achtsamkeit – also das bewusste Wahrnehmen des gegenwärtigen Moments – wird ein besserer Umgang mit negativen Gedanken ermöglicht.

Kann man auch im Liegen Meditieren?

Ja, man kann definitiv auch im Liegen meditieren, besonders wenn Sitzen schwierig ist oder man tiefe Entspannung sucht, aber Anfänger laufen Gefahr einzuschlafen; daher sollte man auf eine bequeme, aber nicht zu gemütliche Haltung achten, beispielsweise mit leicht angewinkelten Beinen oder einer Nackenrolle, um wach zu bleiben und das Loslassen zu üben. 

Wann ist die beste Zeit zum Meditieren?

Vor allem am Morgen, nach der stillen Zeit im Schlaf, ist der Geist noch klar und unbewegt von den Aktivitäten des Tages. Auch nach den Lehren der Traditionellen Chinesischen Medizin oder des Ayurveda sind in den frühen Morgenstunden die besten Voraussetzungen für die Meditation gegeben.

Soll man direkt nach dem Aufstehen Meditieren?

Am besten eignet sich der frühe Morgen, direkt nach dem Aufstehen, für die Meditation. Morgens ist unser Geist noch frisch und nicht so voller Gedanken und To-dos wie später am Tag. Und für viele ist es am leichtesten, sich morgens, wenn die Familie noch schläft, ein bisschen Me-Time freizuschaufeln.

Welche Meditation ist am effektivsten?

Die Atem-Meditation ist eine der einfachsten und gleichzeitig wirkungsvollsten Meditationsformen. Dabei wird der Atem bewusst beobachtet oder gezielt gesteuert, um Körper und Geist in Einklang zu bringen. Durch das Fokussieren auf die Atmung wird der Geist ruhiger, Stress reduziert und das Nervensystem harmonisiert.

Was passiert bei täglicher Meditation?

Bei Meditierenden wird das parasympathische Nervensystem aktiver. Es ist verantwortlich für einen entspannenden Zustand. Außerdem sinken die Cortisolspiegel, also Stresshormone [18,19]. Es gibt viele Studien, die zeigen, dass Meditation das Immunsystem verbessern und Entzündungen reduzieren kann [20].

Soll man vor dem schlafen meditieren?

Durch Meditation werden innere körperliche Prozesse reguliert. Der Blutdruck sinkt und die Herzschlag verlangsamt sich. Meditieren vor dem schlafen gehen sorgt also für eine innere Entspannung und befreit von dem täglichen Stress. Sie schlafen nicht nur besser ein, sondern verbessern Ihren gesamten Schlaf.

Wie meditiert man als Anfänger?

Um als Anfänger zu meditieren, suchst du dir einen ruhigen Ort, setzt dich bequem mit geradem Rücken hin, konzentrierst dich auf deinen Atem (wie er ein- und ausströmt), lenkst die Aufmerksamkeit sanft zurück, wenn Gedanken abschweifen, und beendest die Meditation langsam, oft nur für 5-10 Minuten. Der Schlüssel liegt im bewussten Wahrnehmen und dem sanften Loslassen von Ablenkungen, um den Geist zu beruhigen. 

Was ist die 8-Minuten-Meditation?

Die 8-Minuten-Meditation ist ein revolutionär neues Programm, das Ihr Leben genauso einfach verändern wird wie es sich in den Alltag einbauen lässt. In nur acht Minuten pro Tag – nur wenig länger als ein Werbeblock im Fernsehen – können Sie eine lebenslange Meditationspraxis aufbauen.

Wie fühlt sich ein meditativer Zustand an?

Meditation hat schon nach wenigen Stunden einen spürbaren Effekt auf die Psyche - weniger Stressanfälligkeit und ein Gefühl von innerer Ruhe und Ausgeglichenheit. Dies hat wiederrum Auswirkungen auf die körperliche Aspekte wie Blutdruck, Immunsystem oder Cholesterinspiegel.

Kann man Meditieren alleine lernen?

Kann man Meditieren alleine lernen? Jede und jeder kann meditieren lernen, auch alleine. Was du brauchst, ist die Bereitschaft, dir täglich Zeit dafür zu nehmen und dich an ein paar Grundprinzipien zu halten.

Was passiert im Gehirn, wenn wir Meditieren?

Es verändert buchstäblich die Gehirnströme – und diese Frequenz ist messbar. Personen, die meditieren, haben höhere Level von Alpha-Wellen, die nachweislich Gefühle wie negative Stimmung, Anspannung, Traurigkeit und Wut verringern können. Und Meditation verändert das Gehirn auch physisch in Form und Größe.

Wie atmet man während der Meditation?

Atmen Sie ein und aus

Wenn man die Atmung verlangsamt, wird eine parasympathische Reaktion hervorgerufen. Sie fühlen sich ruhiger, entspannter und können klarer denken. Atmen Sie durch die Nase ein und durch den Mund aus. Versuchen Sie dabei, länger aus-, als einzuatmen.

Was ist das Wichtigste beim Meditieren?

Ein wichtiger Faktor beim Meditieren ist Ruhe. Suche dir daher einen Ort, an dem du ungestört bist und du keine störenden Geräusche oder Ablenkungen hast. Das hilft dir dabei, dich vollkommen auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren.

Welche Nebenwirkungen kann Meditation haben?

Ja, Meditation kann Nebenwirkungen haben, die von vorübergehender Unruhe, Angst und Schlafstörungen bis hin zu traumatischem Wiedererleben, Dissoziation (Gefühl der Entfremdung) oder sogar psychotischen Episoden reichen, insbesondere bei intensiver Praxis oder bei Vorerkrankungen wie Depressionen, Angststörungen oder Traumata. Eine gute Anleitung durch erfahrene Lehrer und eine angepasste Dosierung sind entscheidend, um Risiken zu minimieren, da das plötzliche Konfrontieren mit unterdrückten Emotionen oder Erinnerungen überwältigend wirken kann, so die Forschung & Lehre und Mindfulife. 

Welche Meditation hilft bei Depressionen?

Bei Depressionen sind Achtsamkeitsmeditation (Fokus auf Atem, Körperwahrnehmung) und die buddhistische Metta-Meditation (Liebende Güte) besonders wirksam, um Grübeln zu reduzieren, Gedanken zu distanzieren und Selbstmitgefühl zu fördern, oft ergänzt durch geführte Meditationen für Anfänger, die mit kurzen Einheiten beginnen sollten, um sich nicht zu überfordern.