Wie entstehen Spurrinnen?
Gefragt von: Kerstin Kühn | Letzte Aktualisierung: 30. Januar 2026sternezahl: 4.7/5 (63 sternebewertungen)
Spurrinnen entstehen durch die Kombination von hohem Verkehrsaufkommen (besonders Schwerlastverkehr) und Materialermüdung oder Schwächen im Straßenbelag, wobei hohe Radlasten den Asphalt verdrücken (thermoplastische Verformung) oder im Winter Wasser in die Schichten eindringt und durch Frost gelockert wird. Hauptursachen sind die Verdrängung des weicher werdenden Bitumens bei Hitze und die Auflockerung durch wiederholten Frost-Tau-Zyklus, was zu Vertiefungen führt, in denen sich Wasser sammelt und Aquaplaning begünstigt.
Wie entstehen Spurrillen?
Spurrinnen (umgangssprachlich auch Spurrillen genannt) zählen zu den Straßenschäden und sind in Straßenlängsrichtung verlaufende Fahrbahnvertiefungen, die vor allem durch Verdrückung und Nachverdichtung des Asphalts infolge der Einwirkung von hohen Radlasten aus Schwerlastverkehr entstehen.
Was sind Spurrillen auf der Straße?
Eine Spurrille ist eine Vertiefung oder Rille, die durch die Fahrt von Rädern oder Skiern in eine Straße oder einen Weg eingefahren wird . Spurrillen können durch Abnutzung entstehen, beispielsweise durch Spikereifen, die in kalten Klimazonen üblich sind, oder durch die Verformung des Asphaltbetons, des Fahrbahnbelags oder des Unterbaumaterials.
Was sind Spurrillen im Aquaplaning?
Mit Aquaplaning ist das Aufschwimmen eines Reifens bei nasser Fahrbahn gemeint. Besonders in Kurven, bei Spurrillen und an Bahnübergängen ist Aquaplaning bei Regen sehr wahrscheinlich. Abgefahrene Reifen und überhöhte Geschwindigkeit steigern bei Aquaplaning das Unfallrisiko.
Soll man in Spurrillen fahren?
Spurrillen sind nicht nur eine Behinderung beim Lenken, sondern können im Zweifelsfall auch sehr gefährlich werden. Bei trockener Witterung stellen Spurrillen keine weiteren Probleme dar. Doch bei Regen wird das Wasser nicht wie bei einer glatten Fahrbahn zu einer Seite abgeleitet, sondern sammelt sich in den Rillen.
Spurrille meistern: So kommst du sicher wieder auf die Straße!
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Haben Spurplatten Nachteile?
Nachteile der Spurverbreiterung sind eine erhöhte Belastung und schnellerer Verschleiß von Radlagern und Fahrwerkskomponenten durch den größeren Hebelarm sowie eine Verschlechterung des Fahrkomforts durch die Zunahme der ungefederten Massen; zudem kann es zu Problemen wie Reifenaufsetzen (besonders bei voller Beladung), Spurführungs-Einflüssen (Nachlaufen in Spurrillen) und schnellerer Verschmutzung der Seitenwände kommen, was teils durch die Änderung der Achsgeometrie bedingt ist. Die Qualität der Platten und die fachgerechte Montage sind entscheidend, um Unwuchten zu vermeiden, die das Fahrverhalten negativ beeinflussen.
Soll man bei Aquaplaning abbremsen?
Bei Aquaplaning schwimmt das Auto „auf“, weil die Reifen die Wassermenge nicht mehr verdrängen können. Da sie keinen Kontakt mehr zu Straße haben, sind sie nicht mehr kontrollierbar und lassen sich weder lenken noch abbremsen.
Kann Spurrillen zur Wasserglätte führen?
Reifenbeschaffenheit: Abgefahrene Reifen mit geringer Profiltiefe verdrängen Wasser schlecht. Auch falscher Reifendruck oder sehr breite Reifen begünstigen Aquaplaning, da sie Wasser schlechter ableiten. Straßenzustand: Fahrbahnschäden wie Spurrillen, Schlaglöcher oder glatter Belag führen zu Wasseransammlungen.
Wie viel Liter Wasser verdrängt ein Autoreifen?
Bei einer Geschwindigkeit von 80 Kilometern pro Stunde können neue Reifen bis zu 30 Liter Wasser pro Sekunde verdrängen. Doch mit der Zeit nutzt sich das Profil der Reifen ab. Mit geringer werdender Profiltiefe können Reifen immer weniger Wasser verdrängen.
Bei welcher Geschwindigkeit tritt Aquaplaning auf?
Aquaplaning kann auftreten, wenn sich Wasser nur 0,3 cm hoch auf einer Länge von mindestens 30 Fuß ansammelt, während ein Fahrzeug mit einer Geschwindigkeit von 35 Meilen pro Stunde oder mehr hindurchfährt.
Wie tief dürfen Spurrillen sein?
“ Sie darf auf keinen Fall stärker als 5 cm werden, da sich sonst unter Verkehrsbelastung Spurrillen bilden können, die Bettung wird durch die Belastung ungleich komprimiert.
Was versteht man unter Spurrillen im Straßenbelag?
Spurrinnenbildung bezeichnet eine Vertiefung in der Fahrspur . An den Rändern der Spurrinnen kann es zu Abhebungen (Scherungen) des Belags kommen. Spurrinnen sind besonders nach Regenfällen sichtbar, wenn sie sich mit Wasser füllen. Man unterscheidet zwei Hauptarten von Spurrinnenbildung: Mischspurrinnenbildung und strukturelle Spurrinnenbildung.
Was bewirkt die Spur beim Auto?
Eine korrekte Spureinstellung am Auto sorgt dafür, dass die Räder parallel zueinander und geradeaus ausgerichtet sind. In der Kfz-Technik ist die Spur ein wesentlicher Aspekt der Achsgeometrie Deines Fahrzeugs. Sie bestimmt, wie die Räder im Verhältnis zur Mittellinie des Autos stehen.
Ab welcher Geschwindigkeit steigt das Risiko für Aquaplaning an?
Fahrgeschwindigkeit. Mit steigender Geschwindigkeit nimmt die Gefahr für Aquaplaning zu. Ab etwa 80 km/h ist das Risiko eines Aufschwimmens auf dem Wasserfilm deutlich erhöht, aber auch unterhalb dieser Geschwindigkeit ist Aquaplaning möglich.
Was macht Asphalt kaputt?
Hohe Temperaturen machen Asphalt weich, während Kälte zu Versprödung und Frostschäden führen kann. Wechselnde Witterungsbedingungen begünstigen Rissbildung – eindringendes Wasser kann gefrieren und Volumenausdehnungen im Unterbau verursachen. Dies führt zu Setzungen und Mulden.
Können Spuren in der Fahrbahn zu Aquaplaning?
Grundsätzlich kann Aquaplaning auf allen Straßen mit erhöhtem Wasserstand auftreten. Überall dort, wo Regenwasser nicht richtig ablaufen kann – also in Senken, Unterführungen, Spurrillen oder Kurven –, ist besondere Vorsicht geboten. Unser Apell: Aquaplaning vermeiden: Sicher ans Ziel kommen!
Sind 3 bar Reifendruck zu viel?
Wer etwas zu viel Druck feststellt, muss aber nicht zwingend Luft ablassen. Ein um etwa 0,2 bis 0,3 bar höherer Wert als vom Hersteller angegeben schadet nicht. Sehr viel höhere Werte sind aber auch nicht gut. Dann kann es zu negativen Einflüssen auf die Fahreigenschaften und den Verschleiß kommen.
Was tun bei Aquaplaning Automatik?
Geschwindigkeit vorsichtig verringern: Gas reduzieren, Kupplung treten und Fahrzeug ausrollen lassen. Lenkrad in Fahrtrichtung halten und starke Lenkbewegungen vermeiden. Für Automatikfahrer: Fahrstufe in keinem Fall wechseln und beide Hände am Lenkrad lassen.
Wie schnell versinkt ein Auto im Wasser?
In den Tests dauerte es zwischen drei und vier Minuten bis zum vollständigen Versinken des Autos. Der Druckausgleich als Voraussetzung zum Türöffnen unter Wasser stellte sich erst ein, als der Fahrer den Kopf 1 Minute 37 vollständig eingetaucht hatte. Die «James-Bond-Rettung» funktioniert also nicht!
Warum auskuppeln bei Aquaplaning?
Was droht, ist Aquaplaning: Die Reifen des Wagens verlieren den Kontakt zur Straße, das Auto lässt sich kaum noch navigieren. In diesem Fall sollten Autofahrer auskuppeln und das Lenkrad geradestellen. Dazu rät der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS).
Welcher Reifendruck ist bei Regen richtig?
Stellen Sie sicher, dass der Druck regelmäßig kontrolliert wird, besonders vor Regenfahrten. Wussten Sie schon? Ein zu niedriger Reifendruck erhöht die Kontaktfläche mit der Straße, was das Aquaplaning-Risiko steigern kann. Ist der Druck zu hoch, verringert sich die Kontaktfläche der Reifen, und Sie verlieren an Grip.
Wo tritt am häufigsten Aquaplaning auf?
Fahrbahn: Die Beschaffenheit der Fahrbahn hat einen großen Einfluss auf Aquaplaning. Kann das Wasser gut abfließen, kann sich nicht so leicht ein Wasserfilm bilden. Daher kann es in Kurven zu einem Wasserstau kommen. Auch bei mehrspurigen Straßen fließt das Wasser schlechter ab und die Aquaplaning-Gefahr steigt.
Ist Aquaplaning bei 80 km/h möglich?
Für gebrauchte Reifen mit mehr als drei Millimeter Profiltiefe gilt die Faustregel: „Ab 80 km/h fahren Sie Wasserski. “ Im Bereich des gesetzlichen Minimums von 1,6 Millimetern kann Aquaplaning aber auch schon bei 65 bis 70 km/h auftreten.
Wird der Bremsweg länger bei nasser Fahrbahn?
Nässe (Regen und stehendes Wasser): Wasser auf der Straße verringert die Reifenhaftung, und der Bremsweg kann 1,5 bis 2 Mal länger sein als auf trockenen Straßen. Schnee und Eis: Schnee und Eis verringern die Traktion erheblich, was zu einem deutlich längeren Bremsweg führt.
Wie schnell darf man bei Starkregen fahren?
Allgemein wird empfohlen, nicht schneller als 80 zu fahren – übrigens auch dann, wenn Sie bei Starkregen die Autobahn passieren. Halten Sie Abstand: Wie bereits erwähnt, verlängert sich der Bremsweg. Wenn Sie weniger sehen, kann es schnell zu einer Gefahrenbremsung kommen, da Sie vorausfahrende Fahrzeuge später sehen.
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