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Welches Metall darf in die Mikrowelle?

Gefragt von: Marek Zimmer  |  Letzte Aktualisierung: 20. April 2026
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Grundsätzlich gilt: Kein Metall in die Mikrowelle, da es Funken und Schäden verursachen kann. Ausnahmen bilden spezielle, als mikrowellensicher gekennzeichnete Edelstahlbehälter mit abgerundeten Formen, die die Energie gut verteilen, sowie manchmal einfache Metalllöffel in Flüssigkeit, da sie kaum Spitzen haben, aber auch hier ist Vorsicht geboten, denn scharfe Kanten und dünne Folien sind tabu.

Welche Metalle sind für die Mikrowelle geeignet?

Aluminium, Edelstahl und andere Metalle zum Beispiel reflektieren die Mikrowellen, statt sie zu absorbieren und an die Wassermoleküle der Speisen weiterzugeben.

Kann man Metall in die Mikrowelle tun?

Nein, in der Regel sollte man Metall nicht in die Mikrowelle tun, da es Mikrowellen reflektiert, Funken schlägt (Lichtbögen) und das Gerät beschädigen oder einen Brand verursachen kann, besonders bei scharfen Kanten wie bei Alufolie oder Besteck. Ausnahmen bilden spezielle mikrowellengeeignete Edelstahlbehälter oder Löffel (ohne Berührung der Wände) zur Vermeidung von Siedeverzug, dies sollte aber in der Bedienungsanleitung geprüft werden.
 

Kann man Edelstahl in die Mikrowelle tun?

Nein, normalerweise ist Edelstahl nicht für die Mikrowelle geeignet, da Metall die Mikrowellenstrahlung reflektiert, Funken schlagen kann und die Mikrowelle beschädigt; aber es gibt spezielle, als mikrowellengeeignet gekennzeichnete Edelstahldosen/-behälter, die durch spezielle Formen und Legierungen sicherer sind und das Erhitzen ermöglichen, oft mit Ventil-Deckeln zum Ablassen des Dampfs. Bei normalem Edelstahlbesteck, Töpfen oder Schüsseln gilt jedoch: Finger weg. 

Welches Material darf nicht in die Mikrowelle?

In die Mikrowelle gehören kein Metall (Besteck, Alufolie, gold/silberrandiges Geschirr), keine geschlossenen Behälter (Explosionsgefahr), bestimmte Kunststoffe (Melamin, die schmelzen oder Schadstoffe freisetzen können) und auch keine stark fetthaltigen oder frittierten Lebensmittel (Brandgefahr), sowie ganze Eier oder Lebensmittel mit Schale (Platzen). Generell gilt: Nur mikrowellengeeignetes Geschirr nutzen, das „microwave safe“ Label trägt, und Lebensmittel mit Schale oder Hülle einstechen. 

Darf Metall in die Mikrowelle?

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Woher weiß ich, ob etwas in die Mikrowelle darf?

Die Kennzeichnung für Mikrowellengeeignetheit ist meist ein Symbol mit drei geschwungenen, parallelen Linien (Wellen) in einem Quadrat oder einer Schüssel, das auf der Unterseite von Geschirr zu finden ist, um anzuzeigen, dass es erhitzt werden darf; durchgestrichene Wellen bedeuten das Gegenteil, aber achte auch auf das Material (wie PP oder Glas), da nur explizit als mikrowellengeeignet gekennzeichnete Behälter sicher sind.
 

Kann man eine Blechdose in die Mikrowelle stellen?

Nein, eine normale Blechdose (Aluminium oder Edelstahl) darf nicht in die Mikrowelle, da Metall die Mikrowellen reflektiert, Funkenflug (Lichtbögen) verursacht und die Mikrowelle beschädigen kann, was ein Sicherheitsrisiko darstellt. Nur speziell als mikrowellengeeignet gekennzeichnete Edelstahlbehälter (oft spezielle Legierungen und Formen) sind sicher in der Mikrowelle, da sie die Hitze gleichmäßig leiten und Funkenbildung verhindern.
 

Was passiert, wenn man eine Metallschüssel in die Mikrowelle stellt?

Nicht in die Mikrowelle gehören dagegen Metallgefäße oder Geschirr mit einem Metallrand. Hier kann es zu Spannungsumsprüngen kommen, die die Funken fliegen lassen. Gold- oder Metallränder können in der Mikrowelle schmelzen und das Essen ungenießbar machen.

Welcher Stahl ist mikrowellengeeignet?

Sie können nun bedenkenlos Edelstahlbehälter zum Aufwärmen Ihres Mittagessens oder Ihrer Speisen zum Mitnehmen verwenden, anstatt Einweg-Lebensmittelbehälter aus weniger widerstandsfähigen Materialien.

Welche Töpfe dürfen in die Mikrowelle?

Für sicheres Kochen in der Mikrowelle sind hitzebeständiges Glas und Keramik am besten geeignet, da sie einerseits die Mikrowellen nicht absorbieren, sondern sie durchlassen. Andererseits sollten Aluminium sowie Töpfe und Pfannen aus Gusseisen oder Edelstahl vermieden werden.

Warum soll ein Löffel mit in die Mikrowelle?

Ein Löffel in der Mikrowelle ist eine Ausnahme von der Regel "kein Metall", weil er als Siedekeim wirkt und so den gefährlichen Siedeverzug (Überhitzung von Flüssigkeiten) verhindert, der dazu führen kann, dass das heiße Wasser explosionsartig herausspritzt, wenn es gestört wird. Da ein Löffel dick, glatt und ohne scharfe Kanten ist, reflektiert er die Mikrowellen, bildet keine Funken und hilft, die Wärme gleichmäßig zu verteilen, anstatt die Mikrowellen zu beschädigen, wie es dünne oder spitze Metallteile (z. B. Alufolie, Gabeln) tun würden.
 

Was passiert, wenn man Glas in die Mikrowelle tut?

Wie wird Glas in der Mikrowelle richtig verwendet? Eine Gefahr besteht beim Erhitzen von Speisen und Flüssigkeiten im Glas jedoch: Wenn sich der Inhalt des Glasbehälters durch die Mikrowellen zu schnell erhitzt, können Spannungen im Glas entstehen. Im schlimmsten Fall kann das Glas dadurch zerplatzen.

Kann ich Alufolie in der Mikrowelle verwenden?

Nein, Alufolie sollte grundsätzlich nicht in die Mikrowelle, da sie Mikrowellen reflektiert und zu gefährlichen Funken (Lichtbögen) führen kann, was die Mikrowelle beschädigen oder einen Brand verursachen kann, da die dünne Folie schnell überhitzt. Obwohl dickere Metallteile (wie Besteck) bei bestimmter Handhabung funktionieren können, ist die dünne, spitze Alufolie aufgrund ihrer Form besonders riskant.
 

Welches Metall in die Mikrowelle?

Normalerweise ist Metall in der Mikrowelle tabu, da es Funken erzeugt und das Gerät beschädigen kann; aber, spezielle Edelstahl- oder Aluminiumbehälter mit abgerundeten Kanten, die als mikrowellengeeignet gekennzeichnet sind, dürfen verwendet werden, da ihre Form Spannungsspitzen verhindert, was bei normalem Besteck und Folie aber nicht der Fall ist. 

Wie sieht das Symbol für mikrowellengeeignet aus?

Das Zeichen für mikrowellengeeignetes Geschirr ist meist ein Quadrat mit drei Wellenlinien darin, manchmal ergänzt durch einen Teller darunter, oder eine stilisierte Mikrowelle, oft auf der Unterseite von Töpfen, Tellern oder Behältern zu finden. Diese Symbole zeigen an, dass das Material Hitze standhält, ohne schädliche Stoffe freizusetzen oder sich zu verformen, wobei verschiedene Ausführungen (z. B. mit zusätzlichem Teller oder verschiedenen Wellenanzahlen) auf spezielle Eignungen hindeuten können.
 

Warum sollte man kein Metallbesteck in die Mikrowelle geben?

Man darf kein Metallbesteck in die Mikrowelle legen, weil Metall die Mikrowellen reflektiert, was zu Funkenflug (Lichtbögen) führen kann, das Gerät beschädigt, Brände auslösen und die Lebensmittel ungleichmäßig erhitzt. Besonders scharfe Kanten und Spitzen von Besteck sind gefährlich, da sich dort die elektrische Ladung sammelt und entlädt, ähnlich einem Blitz. 

Woher weiß ich, was mikrowellengeeignet ist?

Es gibt keine einheitliche Kennzeichnung für mikrowellengeeignetes Geschirr. Am einfachsten ist mikrowellengeeignetes Geschirr zu erkennen, wenn es vom Hersteller explizit als solches gekennzeichnet wurde. Dafür werden meistens auf der Unterseite des Geschirrs kleine Symbole aufgestempelt oder eingeprägt.

Ist Metall mikrowellengeeignet?

Viele Menschen wissen es, andere lernen es auf die harte Tour: Metallgegenstände gehören besser nicht in die Mikrowelle. Denn die meisten Metallgegenstände (es sei denn, sie sind ausdrücklich als mikrowellensicher gekennzeichnet) lassen die Mikrowellen nicht durch, sondern reflektieren sie zurück.

Was ist nicht mikrowellengeeignet?

In die Mikrowelle gehören kein Metall (Besteck, Alufolie, gold/silberrandiges Geschirr), keine geschlossenen Behälter (Explosionsgefahr), bestimmte Kunststoffe (Melamin, die schmelzen oder Schadstoffe freisetzen können) und auch keine stark fetthaltigen oder frittierten Lebensmittel (Brandgefahr), sowie ganze Eier oder Lebensmittel mit Schale (Platzen). Generell gilt: Nur mikrowellengeeignetes Geschirr nutzen, das „microwave safe“ Label trägt, und Lebensmittel mit Schale oder Hülle einstechen. 

Warum darf Edelstahl nicht in die Mikrowelle?

Die elektrische Feldstärke in der Mikrowelle kann die im Edelstahl gleich verteilten Ladungen vom einen Ende zum anderen verschieben. Dies hat zur Folge, dass sich die Elektrizität an den Kanten des Metalls funkensprühend entlädt. Dadurch kann die Mikrowelle kaputtgehen.

Kann ich eine Tasse mit einem Löffel in die Mikrowelle geben?

Warum der Löffel im Tee hilft

In vielen Mikrowellenanleitungen steht der Tipp, beim Erhitzen von Flüssigkeiten einen Löffel in die Tasse zu stellen. Das hat einen guten Grund: Flüssigkeiten können sich über 100 Grad Celsius hinaus erhitzen, ohne zu kochen – ein Effekt namens Siedeverzug.

Kann ich Plastikdeckel in der Mikrowelle erwärmen?

Nein, keine Plastikdeckel in die Mikrowelle geben. Die Chemikalien im Plastik können sich beim Erhitzen ins Essen lösen. "Mikrowellengeeignet" verhindert das nicht. Am besten nimmst du ein Papiertuch oder einen Glasdeckel.

Kann man Tupperdosen in die Mikrowelle tun?

Ja, aber nur wenn sie mit dem Mikrowellen-Symbol (drei Wellenlinien) gekennzeichnet sind; alte, beschädigte oder nicht gekennzeichnete Dosen sollten vermieden werden, da sie schmelzen oder Schadstoffe freisetzen können, spezielle Linien wie CrystalWave sind ideal zum Aufwärmen, wobei Deckel locker aufliegen oder Entlüftungen offen sein müssen.
 

Kann man Essen in Styropor in der Mikrowelle erwärmen?

Nein, man sollte Essen grundsätzlich nicht in Styropor in der Mikrowelle erwärmen, da der Kunststoff schmelzen, sich verformen und potenziell schädliche Chemikalien wie Styrol an das Essen abgeben kann, was Gesundheitsrisiken birgt. Nur wenn explizit ein "mikrowellengeeignet"-Symbol (Wellenlinien) vorhanden ist, ist das Erhitzen unter Umständen sicher, aber selbst dann können Hot Spots zum Schmelzen führen, weshalb ein Wechsel in ein mikrowellengeeignetes Gefäß immer sicherer ist. 

Warum funkt Alufolie in der Mikrowelle?

Im Grunde genommen bewegen sich, wenn Sie ein Stück Metall in der Mikrowelle haben, Ladungen in dem Metall. Wenn ein Teil des Metalls sehr dünn ist, wie bei Alufolie oder einer Gabel, könnte sich eine hohe Spannung aufbauen, die die Durchbruchspannung der Luft übersteigt und einen Funken verursacht.

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