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Welcher Blutdruck mit 52 Jahren?

Gefragt von: Norman Schindler  |  Letzte Aktualisierung: 21. Januar 2026
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Mit 52 Jahren sind Blutdruckwerte um 130/80 mmHg ideal, aber Werte bis 139/89 mmHg gelten oft noch als normal erhöht und sollten beobachtet werden; ab 140/90 mmHg spricht man von Bluthochdruck (Hypertonie). Für Menschen zwischen 50 und 59 Jahren werden in Tabellen oft leicht höhere Richtwerte um 143/86 (Frauen) oder 143/89 (Männer) genannt, da die Gefäße an Elastizität verlieren, aber der allgemeine Zielwert bleibt <140/90 mmHg. Es ist wichtig, individuelle Werte mit einem Arzt zu besprechen, besonders in den Wechseljahren bei Frauen, da der Blutdruck dann häufig ansteigt.

Welcher unterer Blutdruckwert ist gefährlich?

Ein diastolischer (unterer) Blutdruck wird ab 90 mmHg als behandlungsbedürftige Hypertonie (Bluthochdruck) eingestuft, doch bereits Werte ab 80 mmHg gelten als hochnormal und ab 70 mmHg (bei neuen Leitlinien) steigt das Risiko langsam an, weshalb ein Arztbesuch zur Abklärung ratsam ist, insbesondere bei weiteren Risikofaktoren. Gefährlich wird es bei Werten deutlich über 90 mmHg, besonders wenn der systolische Wert über 140 mmHg liegt oder Symptome wie Brustschmerzen oder neurologische Ausfälle auftreten, was einen Notfall darstellt und sofortige Behandlung erfordert.
 

Welcher Blutdruck ist normal in den Wechseljahren?

In den Wechseljahren ist ein Blutdruck bis 120/80 mmHg optimal, aber Werte bis 130/85 mmHg gelten noch als normal oder "hochnormal", wobei bei Frauen ab 40/50 Jahren ein leicht höherer Durchschnittswert um 130/82 mmHg bis 143/86 mmHg messbar sein kann; dauerhaft über 140/90 mmHg deutet jedoch auf Bluthochdruck (Hypertonie) hin, was in dieser Lebensphase häufiger vorkommt und ernst genommen werden sollte.
 

Ist ein Blutdruck von 120 zu 90 normal?

Ein Blutdruck von 120 zu 90 mmHg (Systole/Diastole) wird als hoch-normal eingestuft, da der systolische Wert (120) normal ist, der diastolische Wert (90) jedoch die Grenze zum Bluthochdruck (Hypertonie) erreicht oder leicht überschreitet, was eine regelmäßige Kontrolle und eventuell Lebensstiländerungen zur Vorbeugung empfiehlt. Während 120/80 mmHg als optimal gilt, beginnt der diastolische Wert bei 90 mmHg offiziell mit der Kategorie "Hypertonie" oder "erhöht" (je nach Leitlinie), weshalb eine ärztliche Abklärung sinnvoll ist, um langfristige Risiken zu minimieren.
 

Was ist, wenn der zweite Blutdruckwert über 90 ist?

Ein zweiter Blutdruckwert über 90 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) deutet auf eine beginnende oder bestehende Hypertonie (Bluthochdruck) hin, da diastolische Werte ab 90 mmHg als Hochdruck eingestuft werden, oft als Hypertonie Grad 1 klassifiziert, während Werte von 85-89 mmHg noch als "hochnormal" gelten; dies sollte unbedingt mit einem Arzt besprochen werden, da dauerhaft erhöhte Werte das Herz-Kreislauf-System belasten können, auch wenn der obere (systolische) Wert noch im normalen Bereich liegt. 

Ist Ihr Blutdruck zu hoch? | Cora Health

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Welcher Blutdruck in welchem Alter Tabelle?

Der Blutdruck ändert sich mit dem Alter, wobei die Werte im Erwachsenenalter (ca. 120/80 mmHg) tendenziell ansteigen, jedoch moderat bleiben sollten, während bei Älteren höhere Werte (bis ca. 140/90 mmHg) als Grenzwert gelten, wobei die Werte immer individuell betrachtet werden müssen. Kinder und Jugendliche haben generell niedrigere Normalwerte. Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht, wie sich die Werte verschieben: 

Ist Bluthochdruck mit 50 Jahren bedenklich?

Ein systolischer Blutdruck zwischen 130 und 140 mmHg im Alter von 50 Jahren weist auf ein erhöhtes Demenzrisiko im Alter hin. Die Wahrscheinlichkeit für einen beschleunigten Verlust von Nervenzellen ist auch dann gegeben, wenn die Betroffenen in der Lebensmitte (noch) nicht unter Herz- und Gefäßerkrankungen leiden.

Was ist der ideale Blutdruck für eine Frau?

Ein normaler Blutdruck liegt unter 120/70 mmHg. Werte zwischen 120/70 und 139/89 mmHg gelten bereits als erhöht und sollten von einer Ärztin bzw. einem Arzt überprüft werden. Ab einem Wert von 140/90 mmHg spricht man von einem Bluthochdruck, der sogenannten Hypertonie.

Welcher Mangel löst hohen Blutdruck aus?

Bei Bluthochdruck (Hypertonie) bestehen häufig Mängel an Kalium und Magnesium, die wichtig für die Gefäßfunktion sind, sowie an bestimmten B-Vitaminen (B6, B9, B12) und Vitamin D. Auch Omega-3-Fettsäuren, Taurin, Zink und Arginin sind relevante Mikronährstoffe, deren Mangel Bluthochdruck begünstigen kann, wobei Kalium als Gegenspieler zu Natrium fungiert und Magnesium die Muskelfunktion unterstützt.
 

Ist der obere oder der untere Blutdruck wichtiger?

Beide Blutdruckwerte (systolisch/oben und diastolisch/unten) sind wichtig, aber der systolische Wert (oben) wird oft stärker beachtet, da ein isoliert hoher Wert (alleinstehend) häufiger bei älteren Menschen auftritt und ein guter Indikator für Herz-Kreislauf-Risiken wie Schlaganfall und Herzinfarkt ist, während der diastolische Wert (unten) bei jüngeren Menschen eine größere Rolle spielen kann und ebenfalls ein unabhängiger Risikofaktor ist. Man muss beide Werte im Auge behalten, da sie unterschiedliche Informationen über die Herzgesundheit liefern, sagt die Deutsche Herzstiftung. 

Bei welchem Blutdruck droht Schlaganfall?

Man gilt ab einem Blutdruck von über 140/90 mmHg als gefährdet, einen Schlaganfall zu erleiden, da dies das Risiko erheblich steigert; Werte von 120-139/70-89 mmHg gelten bereits als erhöht, während Werte ab 180/110 mmHg ein lebensbedrohlicher Notfall sind, der sofortige ärztliche Hilfe erfordert. Hoher Blutdruck schädigt die Gefäße und ist der wichtigste Risikofaktor für Schlaganfälle, weshalb eine konsequente Behandlung wichtig ist.
 

Ist ein Blutdruck von 145 zu 95 normal?

Ein Blutdruck von 145 zu 95 mmHg gilt als Bluthochdruck (Hypertonie), da der Wert über der Grenze von 140/90 mmHg liegt und ärztliche Aufmerksamkeit erfordert, um Risiken wie Schlaganfall und Herzinfarkt zu vermeiden, wobei bereits Werte über 120/80 mmHg als erhöht gelten und ein gesunder Wert unter 120/80 mmHg ist. Sie sollten diesen Wert durch weitere Messungen überprüfen lassen und einen Arzt aufsuchen, um die Ursachen zu klären und eine passende Behandlung (Lebensstiländerung, eventuell Medikamente) zu starten. 

Hat die Trinkmenge Einfluss auf den Blutdruck?

Flüssigkeitszufuhr ist ihr positiver Einfluss auf den Blutdruck. Der Blutdruck ist die Kraft, die das zirkulierende Blut auf die Gefäßwände ausübt. Er ist ein wichtiger Indikator für die Gesundheit und ein Ungleichgewicht führt oft zu langfristigen gesundheitlichen Komplikationen.

Welcher Blutdruck ist zu niedrig für Frauen?

Bei Frauen gilt ein Blutdruck von unter 100 zu 60 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) als niedrig (Hypotonie), besonders wenn dieser Wert mit Symptomen wie Schwindel, Müdigkeit oder Ohrensausen einhergeht, da die Organe dann möglicherweise nicht mehr ausreichend durchblutet werden, auch wenn niedrige Werte nicht immer bedenklich sind.
 

Ist ein Blutdruck von 150 zu 90 gefährlich?

Ja, ein Blutdruck von 150/90 mmHg ist als leichter Bluthochdruck (Hypertonie Grad 1) einzustufen und sollte ernst genommen werden, da er langfristig das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und andere Gefäßschäden erhöht, auch wenn kurzfristig oft keine Symptome auftreten; eine ärztliche Abklärung ist wichtig, um das Risiko zu bewerten und Maßnahmen wie Lebensstiländerungen oder ggf. Medikamente zu besprechen.
 

Welche Tageszeit ist der Blutdruck am höchsten?

Der Blutdruck ist typischerweise am höchsten am frühen Morgen nach dem Aufstehen und erreicht oft einen zweiten Höchststand am späten Nachmittag bis frühen Abend, während er in der Nacht am niedrigsten ist. Diese natürlichen Schwankungen sind normal und durch körperliche Aktivität, Stress und die innere Uhr gesteuert, wobei Herzinfarkte und Schlaganfälle häufiger am Vormittag auftreten.
 

Wann ist der untere Blutdruck gefährlich?

Ein diastolischer (unterer) Blutdruck wird ab 90 mmHg als behandlungsbedürftige Hypertonie (Bluthochdruck) eingestuft, doch bereits Werte ab 80 mmHg gelten als hochnormal und ab 70 mmHg (bei neuen Leitlinien) steigt das Risiko langsam an, weshalb ein Arztbesuch zur Abklärung ratsam ist, insbesondere bei weiteren Risikofaktoren. Gefährlich wird es bei Werten deutlich über 90 mmHg, besonders wenn der systolische Wert über 140 mmHg liegt oder Symptome wie Brustschmerzen oder neurologische Ausfälle auftreten, was einen Notfall darstellt und sofortige Behandlung erfordert.
 

Welcher Blutdruck war früher normal?

Früher galt ein Blutdruck um 140/90 mmHg oder sogar 160/90 mmHg als Grenze zum Bluthochdruck, wobei man <120/80 mmHg als optimal ansah, aber die Grenzwerte wurden durch Studien und die Erkenntnis, dass bereits niedrigere Werte Risiken bergen, schrittweise abgesenkt, bis heute <130/80 mmHg als Schwelle zur leichten Erhöhung gilt und <120/80 mmHg als Normalwert beibehalten wird, was eine frühere Intervention ermöglicht. 

Welcher Blutdruck ist in den Wechseljahren normal?

In den Wechseljahren ist ein Blutdruck bis 120/80 mmHg optimal, aber Werte bis 130/85 mmHg gelten noch als normal oder "hochnormal", wobei bei Frauen ab 40/50 Jahren ein leicht höherer Durchschnittswert um 130/82 mmHg bis 143/86 mmHg messbar sein kann; dauerhaft über 140/90 mmHg deutet jedoch auf Bluthochdruck (Hypertonie) hin, was in dieser Lebensphase häufiger vorkommt und ernst genommen werden sollte.
 

Was löst plötzlich hohen Blutdruck aus?

Plötzlicher Bluthochdruck wird oft durch Stress, Panikattacken, das plötzliche Absetzen blutdrucksenkender Medikamente, Schmerzen, Alkohol, Drogen oder bestimmte Medikamente (z.B. Pille) ausgelöst; auch Hormonstörungen, Nierenerkrankungen, Schlafapnoe oder eine ungesunde Lebensweise (Übergewicht, Salz, wenig Bewegung) können eine Rolle spielen. Oft sind es eine Kombination aus Lebensstilfaktoren und Vorerkrankungen, die zu einer hypertensiven Krise führen können.
 

Wann ist die beste Zeit zum Blutdruckmessen?

Die beste Zeit zum Blutdruckmessen ist morgens direkt nach dem Aufstehen (vor Medikamenteneinnahme/Frühstück) und abends vor dem Schlafengehen, immer zur gleichen Zeit und nach etwa fünf Minuten Ruhe, um verlässliche Werte zu erhalten, die einen guten Überblick über Ihren Tagesverlauf geben. Achten Sie darauf, vorher nicht geraucht, Kaffee getrunken oder sich körperlich angestrengt zu haben.
 

Wann ist der Blutdruck bei einer Frau zu hoch?

Von Bluthochdruck (Hypertonie) spricht man bei Frauen (und Männern) ab Werten von 140/90 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) bei mehrmaliger Messung, wobei Werte darunter als erhöht oder hochnormal gelten und eine Beobachtung erfordern, da der Schutz durch Östrogen vor den Wechseljahren nachlässt und das Risiko steigt. Der ideale Blutdruck liegt bei < 120/80 mmHg, Werte zwischen 120/70 und 139/89 mmHg sollten beobachtet werden.
 

Welcher Wert beim Blutdruck ist wichtiger, der erste oder der zweite?

Beide Blutdruckwerte (systolisch und diastolisch) sind wichtig, aber der systolische Wert (obere Zahl) gilt oft als wichtiger, besonders bei älteren Menschen, da er das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall besser vorhersagt, während der diastolische Wert (untere Zahl) bei jüngeren Menschen und bei Werten über 90 mmHg ebenfalls ein wichtiger unabhängiger Risikofaktor ist. Beide liefern separate Informationen über die Gesundheit von Herz und Gefäßen und müssen gemeinsam betrachtet werden, um ein vollständiges Bild zu erhalten.