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Was ist ab 2035 verboten?

Gefragt von: Dimitri Sauer  |  Letzte Aktualisierung: 8. Februar 2026
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Ab 2035 sollen in der EU keine neuen Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge mehr zugelassen werden, die CO2 ausstoßen, was faktisch ein Verbot von neuen Benzin- und Dieselfahrzeugen bedeutet, wobei es jedoch eine Diskussion über Ausnahmen für E-Fuels und die Rolle von E-Autos gibt. Bestehende Verbrenner dürfen weiter gefahren und verkauft werden, das Verbot betrifft nur Neuwagen. Aktuell gibt es Bestrebungen, die Regelungen durch die EU-Kommission zu überarbeiten, um auch emissionsarme Verbrenner unter bestimmten Bedingungen (z.B. E-Fuels) zuzulassen.

Welche Autos dürfen ab 2035 fahren?

Somit sind Fahrzeuge, die mit E-Fuels betrieben werden, gleichauf mit E-Autos. Dieser Umstand soll auch in der EU-Gesetzgebung berücksichtigt werden, weshalb Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor, deren Betrieb ausschließlich mit E-Fuels möglich ist, auch nach 2035 als Neuwagen zugelassen werden dürfen.

Wie lange sind Benziner noch erlaubt?

Das heißt, ab dem 01.01.2035 dürfen keine Neuwagen mehr verkauft werden, die mit Benzin oder Diesel betrieben werden. Bis dahin werden die Hersteller bereits nach und nach verpflichtet, den CO2-Ausstoß neu zugelassener Fahrzeuge zu senken, bis er dann 2035 bei Null liegt.

Kann das Verbrenner-aus noch gekippt werden?

Seit Tagen sickern Infos durch, jetzt sind die offiziellen Vorschläge da: Die EU-Kommission lockert das sogenannte Verbrenner-Aus. Auch nach 2035 soll es möglich sein, in der Europäischen Union Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor zuzulassen - allerdings unter Auflagen.

Was passiert mit den Tankstellen ab 2035?

Die Politik forciert den Wandel: Ab 2035 dürfen keine neuen Verbrenner mehr zugelassen werden, ab 2028 sind Schnellladesäulen Pflicht für größere Ketten. Der Kraftstoffabsatz sinkt, vor allem bei Diesel. Die Zahl der Tankstellen bleibt stabil, doch der Durchsatz pro Standort nimmt ab.

EU besiegelt Verbrenner-Verbot ab 2035: Wichtige Entscheidung oder Schwachsinn?

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Was ändert sich 2026 für Autofahrer?

Einige Neuerungen gibt es 2026 für heimische Autofahrerinnen und Autofahrer. So steigen die motorbezogene Versicherungssteuer und Normverbrauchsabgabe (NoVA), ebenso Verkehrsabsetzbetrag und Pendlereuro. E-Mopeds sollen zulassungspflichtig werden, für E-Scooter wird die Promillegrenze gesenkt.

Wann werden Verbrenner wertlos?

Die EU-Kommission schlägt Änderungen am sogenannten Verbrenner-Aus vor, damit unter engen Voraussetzungen auch nach 2035 nicht-elektrische Fahrzeuge zugelassen werden können. Nach bisherigem Recht müssen die Hersteller ab 2035 bei neuen Pkw die klimaschädlichen CO₂-Emissionen gegenüber 2021 um 100 Prozent reduzieren.

Müssen bis 2026 alle Autos elektrisch sein?

Gemäß der kalifornischen Vorgabe müssen 35 % der im Bundesstaat verkauften Neuwagen des Modelljahres 2026 emissionsfrei sein , dieser Anteil steigt bis 2030 auf 68 % und bis 2035 auf 100 %. Dies baut auf jahrzehntelangen Verschärfungen der Emissionsnormen für im Bundesstaat verkaufte Autos auf.

Wie lange kann man einen Benziner durchschnittlich fahren?

Die Laufleistung eines Benziners variiert stark, liegt aber oft zwischen 150.000 und 250.000 km, wobei gute Pflege und Langstreckenfahrten auch 300.000 km oder mehr ermöglichen, während moderne Turbobenziner konsequente Wartung benötigen, um diese Werte zu erreichen; entscheidend sind Pflege, Wartung (besonders Ölwechsel) und Fahrweise (weniger Kurzstrecke/Vollgas). 

Kann ich mir jetzt noch einen Benziner kaufen?

Ja, ein Benziner ist auch jetzt noch kaufbar und nutzbar, da das EU-Verbrenner-Aus ab 2035 nur Neuzulassungen betrifft und es Ausnahmen geben könnte, doch die Unsicherheit bezüglich Wertverlust und zukünftiger Kosten (Spritpreise, Steuern) steigt, während E-Autos im Unterhalt oft günstiger sind. Ein Benziner lohnt sich aktuell noch für Wenigfahrer oder als Übergangslösung, aber der Neukauf ist eine Wette, die man gegen die Entwicklung der E-Mobilität abwägen muss, wobei junge Gebrauchte eine Alternative sein könnten.
 

Haben Benzinautos eine Zukunft?

🔋 Hauptgründe für den Rückgang von Benzinautos

Weltweit verschärfen Regierungen die Emissionsnormen, um Klimawandel und Umweltverschmutzung zu bekämpfen. Viele Länder (z. B. Norwegen, Großbritannien und Teile der EU) planen, den Verkauf neuer Benzin- und Dieselautos zwischen 2030 und 2040 zu verbieten .

Welcher Hersteller baut noch Verbrenner?

Viele große Hersteller wie Mercedes-Benz, VW, BMW, Porsche, Stellantis (Opel, Peugeot, Fiat etc.), Ford und Toyota bauen weiterhin Verbrenner, teils mit angepassten Strategien wegen schwächelnder E-Auto-Nachfrage, während chinesische Hersteller (z.B. Chery, Weichai) sogar Rekorde bei der Effizienz aufstellen und neue Verbrennertechnik entwickeln; auch die EU-Politik lässt durch die Zulassung von E-Fuels nach 2035 Schlupflöcher für Verbrenner zu, sodass eine breite Palette von Unternehmen am Verbrenner festhält oder ihn mit alternativen Kraftstoffen weiterentwickelt, insbesondere in Schwellenländern. 

Was kostet 1 Liter E-Fuel aktuell?

Der Preis für E-Fuels pro Liter liegt aktuell bei 4 bis 5 Euro oder mehr, da die Herstellung sehr teuer ist, aber Experten prognostizieren eine Senkung auf etwa 2 bis 3 Euro bis 2030, wenn die Massenproduktion startet, wobei E-Fuels voraussichtlich immer teurer bleiben als Benzin oder Strom für E-Autos.
 

Warum haben Elektrofahrzeuge keine Zukunft?

Was viele nicht wissen, ist die Produktion eines solchen Autos in der Regel doppelt so rohstoffintensiv wie ein Auto mit Verbrennermotor. Elektroautos benötigen Batterien, die aus seltenen Rohstoffen wie Lithium, Platin oder Kobalt bestehen, während herkömmliche Autos viel Eisen oder Stahl verlangen.

Wie wird ein Auto im Jahr 2050 aussehen?

Im Jahr 2050 wird ein typisches Neufahrzeug weit mehr als nur ein Transportmittel sein; es wird ein hochintegriertes, intelligentes Ökosystem darstellen . Der Innenraum wird durch fortschrittliche Technologien wie holografische Displays und interaktive 3D-Oberflächen revolutioniert werden.

Was passiert mit alten Autos ab 2035?

Waren nach den ursprünglichen Regeln nur noch Elektroautos und Wasserstoffantriebe erlaubt, so dürfen nun auch nach 2035 noch Autos mit Verbrennerantrieb verkauft werden. Dabei dürfte es sich zum einen um verschiedene Hybridfahrzeuge handeln, mit oder ohne externen Stromanschluss.

Werden Elektroautos Benzinautos ersetzen?

Länder bekennen sich zu einer elektrischen Zukunft

Weltweit haben Regierungen wie die von Deutschland, Großbritannien und Teilen der EU zugesagt, den Verkauf von Benzin- und Dieselautos bis 2035 oder sogar früher schrittweise einzustellen .

Welche Autos gibt es ab 2025 nicht mehr?

Hier sind die 2025 eingestellten Modelle.

  • Audi Q8 e-tron. Der Audi Q8 e-tron wird nicht mehr produziert, obwohl er 2023 noch überarbeitet wurde. ...
  • Fiat 500 (Verbrenner) ...
  • Ford Focus. ...
  • Honda Civic Type R. ...
  • Mercedes A-Klasse. ...
  • Mitsubishi Space Star. ...
  • Alle Jaguar-Modelle. ...
  • Porsche Cayman und Boxster.

Wie viel ist ein Elektroauto nach 10 Jahren noch wert?

Der Restwert eines Elektroautos nach 10 Jahren ist stark variabel und oft niedriger als bei Verbrennern, hängt massiv vom Batteriezustand (Akkukapazität) ab und kann je nach Modell zwischen ca. 20% (bei älteren/einfachen Modellen) bis zu 40-50% (bei gut erhaltenen, beliebten Premium-Fahrzeugen) liegen, wobei der Wertverlust in den ersten Jahren am höchsten ist und die Batterie oft der entscheidende Faktor für den Restwert ist. Während ältere E-Autos (z.B. erste Generation Nissan Leaf) fast Schrottwert erreichen können, können neuere Modelle mit guter Batteriegesundheit noch brauchbar sein, auch wenn der Markt für gebrauchte E-Autos noch unsicher ist. 

Was für ein Auto sollte man jetzt kaufen?

Jetzt ein Auto zu kaufen, hängt stark von Ihren Bedürfnissen ab (Budget, Nutzung, Antriebsart), aber aktuelle Empfehlungen für Preis-Leistung sind der Hyundai Inster und der Mini Cooper E (Elektro), während zuverlässige Verbrenner-Optionen der Toyota Yaris/Yaris Cross, Mazda 2, Škoda Fabia oder Seat Arona/Ibiza sind; bei Elektroautos bieten der Citroën e-C3 und der Dacia Spring günstige Einstiege, und bei den Gesamtkosten punkten oft Modelle mit guter Effizienz wie bestimmte VWs oder Hybride.
 

Wann sollte man nicht mehr in ein Auto investieren?

Als Faustregel gilt: Sollte die Reparatur mehr als die Hälfte des Restwerts ausmachen, ist es besser, nicht mehr in den Wagen zu investieren, sondern ihn abzustoßen. Wer dennoch vor teureren Reparaturen nicht zurückschreckt, sollte sein Auto dann aber auch wirklich bis zum bitteren Ende behalten.

Was ändert sich 2026 beim TÜV?

2026 ändert sich beim TÜV vor allem die Farbe der Plakette: Fahrzeuge mit blauer Plakette müssen zur Hauptuntersuchung (HU) und erhalten danach eine braune Plakette für 2028. Zudem wird für neue Fahrzeugtypen ab 1. Januar 2026 das Next-Generation-eCall-System (Notrufsystem) für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge Pflicht sowie strengere Regeln für Cybersicherheit, um die Fahrzeuge sicherer zu machen. 

Was passiert mit E-Autos nach 10 Jahren?

Mit zunehmendem Alter sinkt die Reichweite langsam und gleichmäßig. Viele E-Autos erreichen auch nach zehn Jahren noch etwa 80 bis 85 % ihrer ursprünglichen Kapazität. Für die meisten Fahrprofile ist das vollkommen ausreichend, da im Alltag ohnehin selten die maximale Reichweite genutzt wird.

Wird die Kfz-Steuer 2025 teurer?

Januar 2025. Zum 01. Januar 2025 wird der Preis für eine Tonne CO₂ von 45 Euro auf 55 Euro angehoben. Das bedeutet eine Erhöhung pro Liter Diesel oder Benzin von rund 3 Cent.