Zum Inhalt springen

Wann Paprika Pinzieren?

Gefragt von: Sofie Barth  |  Letzte Aktualisierung: 24. Februar 2026
sternezahl: 4.2/5 (42 sternebewertungen)

Paprika wird am besten in der Wachstumsphase als Jungpflanze pinziert, sobald sich die ersten echten Blätter zeigen, um die Verzweigung zu fördern und die Energie in mehr Früchte zu lenken, indem man die ersten Seitentriebe oder die sogenannte "Königsblüte" (die erste Blüte am Haupttrieb) entfernt. Dies geschieht idealerweise, wenn die Triebe weich sind, typischerweise vor dem Auspflanzen nach den Eisheiligen Mitte Mai.

Wann soll man Paprikapflanzen pikieren?

Nach etwa vier Wochen ist es Zeit, die Paprika-Keimlinge - sofern nötig - zu pikieren und in einen größeren Topf mit normaler Pflanzerde umzusetzen. Dabei möglichst nicht die feinen Wurzeln beschädigen. Paprika sind sehr kälteempfindlich und dürfen erst nach den Eisheiligen Mitte Mai nach draußen gesetzt werden.

Wann sollte man Paprika ausgeizen?

Paprika ausgeizen: Die Königsblüte entfernen

Sobald deine Paprika eine Höhe von etwa 40 cm erreicht hat, sollte sie auch bereits recht große Blätter ausgebildet haben. Dann dauert es in der Regel nicht mehr lange, bis sich die ersten Blüten an der Paprika zeigen.

Soll man bei Paprika die erste Blüte entfernen?

Das Entfernen der ersten Blüte hat keinen oder wenig Einfluss auf die Gesamternte. Es ist einfach nur eine einzelne Frucht, sofern sie sich denn bildet! “ Thomas Gruber von der Gärtnerei Förth im Fichtelgebirge (siehe Beitrag) blickt auf viele Jahre Erfahrung im Anbau von Chili, Paprika und Co.

Wie oft soll man Paprika-Jungpflanzen düngen?

Damit deine Paprika optimal gedeihen, solltest du regelmäßig düngen. Beginne mit der ersten Düngung bereits beim Pflanzen, indem du den Boden mit Kompost oder einem organischen Langzeitdünger anreicherst. Während der Wachstumsperiode empfiehlt sich eine Düngung alle zwei bis drei Wochen.

Für mehr Ernte & kräftige Pflanzen: Paprika pinzieren

21 verwandte Fragen gefunden

Welche Blüten sollte man bei Paprika entfernen?

Wenn eine Königsblüte am Ende des Haupttriebs sitzt – also der Haupttrieb in ihr endet – kann das Wachstum gestoppt werden. In diesem Fall sollte die Blüte entfernt werden, und man leitet stattdessen einen kräftigen Seitentrieb nach oben, damit die Pflanze weiter wachsen kann.

Wie gedeiht Paprika am besten?

Paprika gedeiht am besten in einem lockeren, humusreichen Boden, der mit Kompost angereichert ist. Der optimale pH-Wert für Paprika liegt zwischen 6,0 und 6,8, da dies die Nährstoffaufnahme verbessert. Es ist wichtig, den Boden regelmäßig zu lockern, um Verkrustungen zu vermeiden und die Durchlüftung zu fördern.

Warum sollte man die erste Blüte bei Tomaten entfernen?

Wer die Blüten entfernt, hilft damit auch den grünen Früchten. Erst dann kann die Pflanze ihre ganze Kraft und die Nährstoffe in das Ausreifen der Früchte stecken. Reife Früchte abnehmen, die Tomaten nicht mehr düngen, aber selbstverständlich noch regelmäßig wässern.

Kann man Paprika beim Pikieren tiefer setzen?

Das Pikieren funktioniert genau wie bei Tomatenkeimlingen. Auch Chili und Paprika kannst du tiefer in die Erde setzen, um die Stabilität zu erhöhen. Paprika setze ich allerdings nicht ganz so tief wie Tomaten, sondern nur so tief, dass ein bis zwei Zentimeter vom Spross aus der Erde schauen.

Kann man Paprikasamen aus gekaufter Paprika ziehen?

Paprika Samen einfach aus gekauften Paprika ziehen

  1. Paprika muss zur Samenentnahme vollständig reif sein.
  2. Paprikasamen mehrere Tage trocknen lassen.
  3. um früh ernten zu können, muss die Aussaat bereits im Februar erfolgen.
  4. bis zur Auspflanzung Mitte Mai benötigen die Jungpflanzen mindestens zwölf Stunden Licht.

Welche Fehler sollte man beim Vorziehen von Paprika vermeiden?

Diese Fehler sollte man beim Vorziehen von Paprika vermeiden

  1. zu kalt oder zu dunkel stehen,
  2. zu wenig Nährstoffe bekommen (nährstoffarme Anzuchterde, nicht nährstofflos),
  3. zu spät gesät werden,
  4. nicht pikiert werden,
  5. zu früh ins Beet gesetzt oder.
  6. ohne Abhärtung direkt ausgepflanzt werden.

Wie bestäubt man Paprika?

Befruchtung sicherstellen

Sind Blüten geöffnet, hilft ein leichtes Schütteln der Pflanze, dass die Blüte bestäubt wird und sich Früchte bilden. Abhilfe schaffen auch Wildbienen, die die Verbreitung der Pollen unterstützen. Förderlich sind Kombinationspflanzungen mit Bienenpflanzen und das Aufstellen von Insektenhotels.

Soll Paprika in der Sonne stehen?

Große Ernten sind nur an sehr warmen Standorten, bei uns oftmals nur unter Glas im Gewächshaus zu erwarten. Zur Kultur wird ein heller, jedoch vor direktem Sonneneinfall schattierter Platz empfohlen. Starke Sonne kann unter Glas zu Blattverbrennungen führen. Im Freiland genießen Paprikapflanzen hingegen die Sonne.

Wann soll man Paprika-Setzlinge umtopfen?

Ab Mitte Mai kann Paprika draußen wachsen

Die Paprika-Keimlinge sollten etwa vier Wochen im Aussaatgefäß bleiben, dann geht es in einen größeren Topf, in dem sie weiter kultiviert werden. Beim Umtopfen nicht die feinen Wurzeln beschädigen.

Soll man bei Paprika die Blätter entfernen?

Muss man Paprika ausgeizen? Wie bei Gurken (Cucumis) ist das Ausgeizen von Paprika nicht zwingend nötig. Es bietet aber einige Vorteile: Entfernen von überzähligen Seitentrieben: Die Wachstumsenergie wird so in die Bildung von Früchten und nicht von viel Blattmasse und langen Trieben gesteckt.

Wie kann ich Paprikasamen vorziehen?

Paprika vorziehen

  1. Fülle eine Saatgutschale bzw. ...
  2. Säe die Paprikasamen in der Schale oder in deinen Töpfen aus.
  3. Bedecke die Paprika-Samen mit ca. ...
  4. Gieße die Paprika-Samen vorsichtig an.
  5. Stelle die Schale hell und relativ warm in deiner Wohnung auf. ...
  6. Halte die Saat feucht, aber nicht nass.

Wie lange dauert es, bis eine Paprika Früchte trägt?

Von der Pflanzung bis zur ersten Ernte dauert es ca. 6 Wochen. Zur Ernte sollte ein Messer oder eine Schere verwendet werden. Es genügt, die Pflanzen einmal pro Woche zu beernten.

Wann soll man eine Paprikapflanze reinholen?

Erst Mitte Mai kann die Pflanze dann wieder nach draußen ziehen, darauf bereitet man sie vor, indem man sie immer wieder an bedeckten warmen Tagen an einem geschützten Platz ins Freie stellt.

Was sollte man nicht zu Paprika Pflanzen?

So zählen zu den schlechten Nachbarn für Paprika zum Beispiel Erbsen (Pisum sativum), Fenchel (Foeniculum vulgare), Rote Bete (Beta vulgaris subsp. vulgaris var. conditiva), Aubergine (Solanum melongena), Kartoffeln (Solanum tuberosum), Zucchini (Cucurbita pepo subsp. pepo convar.

Ist Kaffeesatz guter Dünger für Paprika?

Kann man mit Kaffeesatz Paprika düngen? Ja, Kaffeesatz eignet sich hervorragend als natürlicher Dünger für Paprika. Er ist reich an Stickstoff und fördert das Pflanzenwachstum. Streuen Sie den Kaffeesatz dünn um die Pflanze und arbeiten Sie ihn leicht in die Erde ein, um die Nährstoffe freizusetzen.

Sind Hornspäne gut für Paprika?

Hornspäne eignen sich besonders gut für Kulturen wie Kürbis, Gurken, Zucchini oder Melonen, die sogenannten Kürbisgewächse. Außerdem empfehlen sie sich für Paprika, Auberginen und Sellerie.

Kann man zwei Paprikapflanzen zusammen Pflanzen?

Tomaten und Paprika kann man unter bestimmten Bedingungen zusammen pflanzen. Der Boden muss nährstoffreich sein, die Pflanzen ausreichend Abstand haben und jede einzelne Pflanze muss viel Licht erhalten.

Vorheriger Artikel
Warum dreht mein Kind durch?
Nächster Artikel
Wie schwer ist es Lehrer zu sein?