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Wie viel Zink ist in Kartoffeln?

Gefragt von: Gunda Buchholz  |  Letzte Aktualisierung: 14. Januar 2026
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Kartoffeln enthalten eine moderate Menge Zink, typischerweise zwischen 0,2 und 0,4 mg pro 100 Gramm gekochter Kartoffeln, wobei der genaue Wert je nach Sorte und Zubereitung leicht variiert, wobei Pellkartoffeln und Püree etwas mehr Zink liefern können als gewöhnlich gekochte Kartoffeln. Obwohl Kartoffeln keine Spitzenlieferanten sind, tragen sie, besonders in Kombination mit Vitamin C-reichen Lebensmitteln, zur täglichen Zinkzufuhr bei.

Sind Kartoffeln reich an Zink?

Obwohl Obst und Gemüse im Allgemeinen nicht die besten Zinklieferanten sind, gibt es einige Gemüsesorten, die eine beachtliche Menge Zink enthalten und so zur Deckung des Tagesbedarfs beitragen können, insbesondere wenn man kein Fleisch isst. Beispielsweise enthält eine große, durchschnittliche Kartoffel 1,08 mg Zink, was 9,8 % des Tagesbedarfs für Männer und 13,5 % des Tagesbedarfs für Frauen entspricht .

Wo steckt das meiste Zink drin?

Am meisten Zink steckt in Austern (bis zu 22 mg pro 100g), gefolgt von Rindfleisch, Innereien wie Leber, Weizenkeimen, Kürbiskernen, vielen Käsesorten (z.B. Edamer), Hülsenfrüchten (Sojabohnen, Linsen) und Nüssen (Paranüsse) sowie Vollkornprodukten wie Haferflocken, wobei tierische Produkte Zink oft besser vom Körper aufgenommen werden kann.
 

Wie viel Zink hat ein Ei?

Ein Ei enthält etwa 1,2 bis 1,5 Milligramm Zink pro 100 Gramm, wobei das meiste Zink im Eigelb steckt (ca. 3,8 mg/100g). Ein einzelnes großes Ei liefert damit einen kleinen, aber sinnvollen Beitrag zur Deckung des täglichen Zinkbedarfs, welcher je nach Alter und Geschlecht zwischen 8 mg (Frauen) und 14 mg (Männer) liegt.
 

Wie viel Zink ist in einer Banane?

Ja, Bananen enthalten Zink, aber nur in geringen Mengen, etwa 0,21 mg pro 100 Gramm, was sie zu einer mäßigen Zinkquelle macht, aber sie sind vor allem bekannt für Kalium, B-Vitamine und schnelle Energie. Bananen liefern aber andere wichtige Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen, Kalium und Phosphor sowie Vitamine A, B, C, die ihre gesundheitlichen Vorteile ausmachen.
 

Kartoffeln: Überraschende Gründe für 3-4 Portionen pro Woche!

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Was sind Zinkräuber?

Einige pflanzliche Lebensmittel wie Vollkorngetreide, Cerealien und Gemüse enthalten Phytate. Diese können Zink binden und damit die Aufnahme von Zink aus der Nahrung hemmen. Hierdurch ist dann das in der Nahrung enthaltene Zink weniger gut für den Körper verfügbar.

Welches Obst enthält Zink?

Obst enthält zwar meist nur geringe Mengen Zink, aber Beeren wie Himbeeren, schwarze und rote Johannisbeeren sowie Erdbeeren, dazu Bananen, Brombeeren, getrocknete Feigen und Datteln sowie Maracuja sind gute pflanzliche Lieferanten, wobei getrocknete Früchte und bestimmte Exoten oft mehr Zink pro 100g bieten als heimische Sorten. 

Wie viel Zink ist pro Tag unbedenklich?

Frauen ab 19 Jahren, die nicht schwanger sind, sollten täglich 8 Milligramm (mg) Zink zu sich nehmen, Männer ab 19 Jahren 11 mg . Der tägliche Zinkbedarf ist für Kinder sowie Schwangere und Stillende unterschiedlich.

Was ist die beste Nahrungsmittelquelle für Zink?

Am meisten Zink steckt in Austern (bis zu 22 mg pro 100g), gefolgt von Rindfleisch, Innereien wie Leber, Weizenkeimen, Kürbiskernen, vielen Käsesorten (z.B. Edamer), Hülsenfrüchten (Sojabohnen, Linsen) und Nüssen (Paranüsse) sowie Vollkornprodukten wie Haferflocken, wobei tierische Produkte Zink oft besser vom Körper aufgenommen werden kann.
 

Enthalten Bananen Zink?

Bananen (Musa) sind nicht nur lecker, sondern auch reich an wertvollen Nährstoffen wie Kalium, Magnesium und Eisen. Darüber hinaus enthalten Bananen etwa 0,21 mg Zink pro 100 g .

Haben gekochte Kartoffeln noch Vitamine?

Gekochte Kartoffeln enthalten wichtige Vitamine wie Vitamin C (bleibt besser erhalten, wenn mit Schale gekocht wird), B-Vitamine (B1, B6, Niacin, Riboflavin) sowie Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium und Eisen. Beim Kochen gehen wasserlösliche Vitamine teilweise ins Kochwasser über, weshalb die Zubereitung mit Schale oder schonende Methoden wie Dampfgaren helfen, mehr Nährstoffe zu bewahren. 

Sind Gurken reich an Zink?

Gurken enthalten außerdem weitere Nährstoffe, insbesondere Kalium, das für den Wasserhaushalt im Körper wichtig ist. Zu den weiteren Spurenelementen gehören Magnesium, Eisen und Zink, allerdings in relativ geringen Konzentrationen .

Was kann man essen, wenn man Zinkmangel hat?

Tierische Produkte ( z.B. Fleisch) sind die Hauptlieferanten für Zink. Allgemein kann Zink besser aus tierischen als aus pflanzlichen Lebensmitteln aufgenommen werden. Bei den pflanzlichen Nahrungsquellen für Zink stehen Getreideprodukte im Vordergrund.

Sind Kartoffeln gut für die Knochen?

Kalium und Magnesium: Die Kartoffel ist reich an Kalium, das sehr wichtig für einen gesunden Blutdruck ist. Zusätzlich enthält sie Magnesium, das für starke Knochen und ein gut funktionierendes Muskel- und Nervensystem wichtig ist.

Wie decke ich meinen täglichen Zinkbedarf?

Ein guter Zinkgehalt findet sich in pflanzlichen Lebensmitteln wie Hülsenfrüchte, Nüssen und Getreide. Doch diese enthalten auch Phytate. Sie können die Zinkaufnahme hemmen. Daher sollten vor allem Personen an eine ausreichende Zinkzufuhr denken, die hohe Mengen an Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten zuführen.

Wie lange dauert es, sich von einem Zinkmangel zu erholen?

Wie lässt sich ein Zinkmangel am besten behandeln? Die meisten Betroffenen erholen sich innerhalb von 72 Stunden durch eine Kombination aus Ernährungsumstellung und vorübergehender Zinksupplementierung. Die meisten Erwachsenen benötigen täglich 20–40 mg elementares Zink und bemerken nach ein bis zwei Wochen eine Besserung. Menschen mit erblich bedingtem Mangel benötigen unter Umständen eine langfristige Zinksupplementierung.

Welche Nachteile hat die Einnahme von Zink?

Nebenwirkungen

Zink kann in großen Mengen innerhalb von 3 bis 10 Stunden nach der Einnahme Durchfall, Bauchkrämpfe und Erbrechen verursachen. Die Symptome klingen in der Regel nach kurzer Zeit wieder ab. Eine übermäßige Zinkzufuhr kann zu Kupfermangel oder Anämie, Eisenmangel oder Kupfermangel führen.

Welche Vitamine dürfen nicht mit Zink kombiniert werden?

Kombinieren Sie Zink mit Vitamin A, B6, C und Phosphor. Diese Nährstoffe verbessern die Zinkaufnahme. Wie auch bei Eisen sollten Sie Zink nicht zusammen mit Kalzium, Magnesium oder Kupfer einnehmen. Nehmen Sie Zink im Abstand von 2–3 Stunden zu diesen Mineralstoffen ein, da diese die Zinkaufnahme im Darm verringern.

Hat Banane viel Zink?

Ja, Bananen enthalten Zink, aber nur in geringen Mengen, etwa 0,21 mg pro 100 Gramm, was sie zu einer mäßigen Zinkquelle macht, aber sie sind vor allem bekannt für Kalium, B-Vitamine und schnelle Energie. Bananen liefern aber andere wichtige Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen, Kalium und Phosphor sowie Vitamine A, B, C, die ihre gesundheitlichen Vorteile ausmachen.
 

Sind Äpfel reich an Zink?

Äpfel sind reich an ausgewählten Mikronährstoffen (z. B. Eisen, Zink, Vitamin C und E) und Polyphenolen (z. B. Procyanidine, Phloridzin, 5′‐Kaffeesäure), die zur Milderung von Mikronährstoffmängeln und chronischen Krankheiten beitragen können.

Wo steckt am meisten Zink drin?

Am meisten Zink steckt in Austern (bis zu 22 mg pro 100g), gefolgt von Rindfleisch, Innereien wie Leber, Weizenkeimen, Kürbiskernen, vielen Käsesorten (z.B. Edamer), Hülsenfrüchten (Sojabohnen, Linsen) und Nüssen (Paranüsse) sowie Vollkornprodukten wie Haferflocken, wobei tierische Produkte Zink oft besser vom Körper aufgenommen werden kann.
 

Ist Kaffee ein Zinkräuber?

Insbesondere Veganer sollten aber darauf achten, nicht regelmäßig Kaffee zu den Hauptmahlzeiten zu trinken, weil die darin enthaltenen Polyphenole die Aufnahme wertvoller Mineralstoffe (Eisen, Zink) hemmen. Außerdem ist Kaffee definitiv kein Durstlöscher, sondern ein Genussmittel.

Welches Organ braucht Zink?

Wozu braucht der Körper Zink? Zink ist Bestandteil zahlreicher Enzyme sowie Proteine und somit an einer Vielzahl von Reaktionen im Körper beteiligt, z. B. an Zellwachstum und Wundheilung, an verschiedenen Stoffwechselvorgängen, im Immunsystem und bei der Fortpflanzung.

Was sind die Quellen für Zinkmetall?

Zink ist das 24. häufigste Element in der Erdkruste. Es kommt natürlich in Luft, Wasser, Boden und der Biosphäre vor. Die meisten Gesteine ​​und viele Mineralien sowie Menschen, Pflanzen und Tiere enthalten Zink in unterschiedlichen Mengen.