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Wie tief ist der Rhein aktuell in Düsseldorf?

Gefragt von: August Friedrich MBA.  |  Letzte Aktualisierung: 14. Januar 2026
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Der aktuelle Pegelstand des Rheins in Düsseldorf variiert täglich, aber die Tiefe der Fahrrinne wird oft durch den Bezug zum Pegelnullpunkt (PNP) (24,529 m) und den Gleichwasserstand (GLW) (Pegelstand bei 250 cm) definiert; bei 250 cm am Pegel ist die Fahrrinne noch etwa 250 cm tief, aber bei höheren Pegeln (z.B. Normalwasserstand) kann sie 4-6 Meter oder mehr erreichen, während sie bei Niedrigwasser deutlich weniger tief sein kann, was eine Online-Abfrage beim Pegel Düsseldorf (ELWIS) für den genauen aktuellen Wert empfiehlt.

Wie tief ist der Rhein im Moment?

Seit dem 1.1.2015 ist er für den Bereich des Kölner Pegels auf 139 cm festgelegt worden. Für den Bereich des Pegels Bonn wurde der GLW am 1.1.2023 auf 142 cm festgelegt. Das heißt: Bei einem Kölner Pegelstand von 139 cm soll die Fahrrinne im Kölner Bereich noch mindestens 250 cm tief sein.

Wie tief ist im Durchschnitt der Rhein?

Die Tiefe des Rheins variiert stark: Im Durchschnitt kann man von 2 bis 4 Metern in vielen Abschnitten ausgehen, aber in der Schifffahrtsrinne werden oft mindestens 1,90 Meter bis über 2 Meter (z.B. bei Pegel Mainz) angestrebt. Spezielle Stellen wie das St.-Anna-Loch erreichen jedoch Tiefen von über 30 Metern, während andere Bereiche wie bei Basel nur 3-4 Meter tief sind. 

Wie tief ist der Rhein in Deutschland?

Merkmale des Flusses

Der Fluss ist 150 Meter breit und 20–25 Meter tief. Das Wasser stürzt über weißen Kalkstein in sein ursprüngliches Flussbett. Zuflüsse sind die Wutach (von Osten), die Thur und die Aare (von Westen).

Wie tief ist der Rhein an seiner tiefsten Stelle?

Der Rhein hat an verschiedenen Stellen unterschiedliche Tiefen, aber die tiefste bekannte Stelle ist das St.-Anna-Loch bei Rheinfelden mit etwa 32 Metern Tiefe, eine steile Rinne unter der Brücke, während die Loreley mit bis zu 25 Metern Tiefe ebenfalls als sehr tief gilt und an vielen Stellen die Fahrrinnen nur 2 bis 4 Meter tief sind, abhängig vom Wasserstand.
 

Badeverbot in Düsseldorf: Schwimmen im Rhein jetzt verboten | WDR Aktuelle Stunde

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Wie tief ist der tiefste Fluss Deutschlands?

Der tiefste Punkt eines deutschen Flusses ist das sogenannte St.-Anna-Loch im Rhein bei Rheinfelden mit etwa 32 Metern Tiefe, aber es gibt auch tiefere Stellen in Seen; der Bodensee ist mit 251 Metern der tiefste natürliche See, während der Pulvermaar mit 72 Metern Tiefe ein tiefes Vulkangewässer ist – Flüsse wie die Dreisam werden gezielt vertieft, um Kältepools für Fische zu schaffen. 

Wie tief ist der Rhein in Köln?

Der Rhein in Köln ist im Durchschnitt 4 bis 8 Meter tief, kann aber je nach Wasserstand stark variieren: Bei Niedrigwasser sind es nur 2–3 Meter, bei mittlerem Wasserstand meist 4–6 Meter, wobei die offizielle Fahrrinnentiefe auf 2,5 Meter (250 cm) unter dem sogenannten „Gleichwertigen Wasserstand“ (GlW) ausgelegt ist. 

Wo ist das Ende des Rheins?

Bei Bimmen nördlich von Emmerich verlässt der Rhein nordrhein-westfälisches und damit deutsches Gebiet und fließt anschließend im Rheindelta durch die Niederlande bis zu seiner Mündung in die Nordsee.

Wie viele Kilometer fließt der Rhein durch Düsseldorf?

Der Düsseldorfer Rheinpegel steht in der Altstadt bei Rheinkilometer 744,2 und liegt auf 24,529 Metern über dem Meeresspiegel. Der Rheinstrom durchfließt das Stadtgebiet auf einer Länge von 42,1 Kilometern. Das linksrheinische Ufer gehört dabei auf 33,2 Kilometer zum Kreis Neuss.

Kann Köln überflutet werden?

Grundsätzlich ist das gesamte Kölner Stadtgebiet durch Überflutungen infolge von Starkregenereignissen gefährdet.

Wann steht Köln unter Wasser?

Vor 30 Jahren stand die Kölner Altstadt unter Wasser. Am 30. Januar 1995 erreichte der Rheinpegel einen Stand von 10,69 Metern. Was in Sachen Schutz seither passiert ist.

Wie tief liegt Düsseldorf?

Der tiefste Punkt der Stadt liegt bei 28,23 Metern über dem Meeresspiegel, am Hektometerstein 757,9 km des Rheinstroms bei Kaiserswerth. Die Fläche von Düsseldorf wird durch diese Höhenunterschiede geprägt, wobei die durchschnittliche Höhe 38 Meter über dem Meeresspiegel beträgt.

Kann man in Düsseldorf im Rhein baden?

Im gesamten Stadtgebiet Düsseldorf ist das Baden im Rhein verboten. Verstöße können mit einem Bußgeld von bis zu 1000 Euro geahndet werden.

Wie lange wird es den Rhein noch geben?

Die Auswirkungen des Klimawandels sind unübersehbar. Auch der Rhein ist stark betroffen. Forscher sagen: In 30 Jahren wird es Deutschlands größten Fluss, wie wir ihn kennen, nicht mehr geben.

Wie lange braucht das Wasser des Rheins von der Quelle bis zur Mündung?

Diese Frage lässt sich nicht einfach beantworten, denn der Rhein hat nicht nur eine Quelle und eine Mündung. Er entspringt in der Schweiz und fließt 1230 km bis zu seinen Mündungen in der niederländische Nordsee. Dabei braucht das Wasser etwa einen Monat, um von der Quelle bis zur Mündung zu fließen.

Wo ist die breiteste Stelle des Rheins?

Die breiteste Stelle des Rheins befindet sich im niederländischen Delta, wo er sich mit der Maas vereinigt und bis zu zwei Kilometer (2000 Meter) breit werden kann, wenn das Umland überflutet ist, wobei der Fluss dort in mehrere Hauptarme zerfällt. In Deutschland erreicht er bei Mainz oft 300 bis 400 Meter, kann aber auch bis 1000 Meter breit sein.
 

Wie tief ist der Kölner Rhein?

Der Rhein in Köln ist im Durchschnitt 4 bis 8 Meter tief, kann aber je nach Wasserstand stark variieren: Bei Niedrigwasser sind es nur 2–3 Meter, bei mittlerem Wasserstand meist 4–6 Meter, wobei die offizielle Fahrrinnentiefe auf 2,5 Meter (250 cm) unter dem sogenannten „Gleichwertigen Wasserstand“ (GlW) ausgelegt ist. 

Wie tief ist Düsseldorf Rhein?

Die Tiefe des Rheins in Düsseldorf variiert je nach Pegelstand, aber die Fahrrinne ist für die Schifffahrt meist zwischen 2,50 und 3 Metern tief, wobei der tiefste Punkt in der Stadt bei Rheinkilometer 757,9 (Kaiserswerth) liegt und die mittlere Tiefe stark vom Wasserstand abhängt, der durch den Pegel Rathausufer überwacht wird.
 

Wie tief ist der Rhein maximal?

Der Rhein hat an verschiedenen Stellen unterschiedliche Tiefen, aber die tiefste bekannte Stelle ist das St.-Anna-Loch bei Rheinfelden mit etwa 32 Metern Tiefe, eine steile Rinne unter der Brücke, während die Loreley mit bis zu 25 Metern Tiefe ebenfalls als sehr tief gilt und an vielen Stellen die Fahrrinnen nur 2 bis 4 Meter tief sind, abhängig vom Wasserstand.
 

Warum heißt das Totenmaar Totenmaar?

Das Weinfelder Maar wird auch Totenmaar genannt. Dieser Name hängt vermutlich zusammen mit dem in unmittelbarer Nähe gelegenen Friedhof und seiner kleinen, teilweise aus dem 14. Jahrhundert stammenden Kapelle. Diese dem Heiligen Martin geweihte Kapelle war einst die Pfarrkirche von Weinfeld.

Was ist der tiefste Fluss der Welt?

Der tiefste Fluss der Welt ist der Kongo in Zentralafrika, der an einigen Stellen Tiefen von bis zu 220 Metern erreicht, was ihn zum tiefsten Fluss der Erde macht, obwohl der Amazonas oft als breitester gilt. Seine immense Tiefe und Wassermenge sind auf seine riesige Wasserscheide und geologische Merkmale im Kongo-Becken zurückzuführen, die zu extrem tiefen Abschnitten führen, insbesondere in der Nähe von Wasserfällen und Stromschnellen.
 

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