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Habe ich eine Schlafstörung Test?

Gefragt von: Frau Prof. Dr. Roswitha Krauß  |  Letzte Aktualisierung: 9. Juni 2026
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Um festzustellen, ob Sie eine Schlafstörung haben, können Sie einen Selbsttest online durchführen, der Ihre Schlafgewohnheiten und -probleme (wie Einschlaf- oder Durchschlafschwierigkeiten) abfragt, oder einen Arzt konsultieren, der über Fragebögen (z. B. PSQI) oder eine umfassende Polysomnographie im Schlaflabor eine Diagnose stellt, da Online-Tests nur eine erste Einschätzung geben und eine ärztliche Abklärung für die Ursache wichtig ist.

Woher weiß ich, ob ich eine Schlafstörung habe?

Eine chronische Insomnie äußert sich durch folgende Symptome: Betroffene haben Schwierigkeiten beim Einschlafen oder Durchschlafen oder wachen morgens sehr früh auf. Sie sind mit ihrem Schlaf unzufrieden. Diese Schlafbeschwerden bestehen für mindestens drei Monate und treten mehrmals pro Woche auf.

Welcher Mangel löst Schlafstörungen aus?

Bei Schlafstörungen können verschiedene Nährstoffmängel eine Rolle spielen, besonders wichtig sind Magnesium, B-Vitamine (B6, B12) und Vitamin D, da sie die Produktion von Schlafhormonen (Serotonin, Melatonin) unterstützen und Nerven sowie Muskeln beruhigen. Auch ein Mangel an L-Tryptophan und Vitamin C kann den Schlaf negativ beeinflussen. 

Was sind Anzeichen einer Schlafstörung?

Schlafstörungen äußern sich durch Probleme beim Ein- und/oder Durchschlafen, unruhigen Schlaf, frühmorgendliches Erwachen und das Gefühl, sich nicht erholt zu haben. Tagsüber führen sie zu Müdigkeit, Konzentrations-, Gedächtnis- und Leistungsproblemen, Reizbarkeit, Antriebslosigkeit und Stimmungsschwankungen. Körperlich können auch Herzklopfen, Schwitzen oder eine unruhige Verdauung auftreten, während psychisch Sorgen und Gedankenkreisen dominieren. 

Welches Hormon fehlt bei Schlafstörungen?

Bei Schlafstörungen fehlen oft das Schlafhormon Melatonin, das den Tag-Nacht-Rhythmus steuert, sowie das beruhigende Hormon Progesteron (besonders bei Frauen in den Wechseljahren), das angstlösend wirkt. Auch ein Mangel an Östrogen und Testosteron kann die Schlafqualität beeinträchtigen, während hohe Spiegel von Stresshormonen wie Cortisol den Schlaf stören können.
 

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Was fehlt dem Körper bei Durchschlafstörungen?

Schlafstörungen können auf einen Mangel an Vitamin D oder an B-Vitaminen zurückzuführen sein. Symptome für einen Vitaminmangel sind zum Beispiel: Schläfrigkeit und Müdigkeit. Innere Unruhe.

Welches Hormon hilft Ihnen beim Durchschlafen?

Melatonin ist ein Hormon, das vom Gehirn als Reaktion auf Dunkelheit produziert wird. Es trägt zur Steuerung des zirkadianen Rhythmus (der inneren 24-Stunden-Uhr) und des Schlafs bei.

Welcher Krankheit löst Schlafstörungen?

Viele neurologische Erkrankungen, wie Multiple Sklerose, die Parkinson'sche Erkrankung, Epilepsien, Gehirntumore und der Schlaganfall führen zu erheblichen Schlafstörungen und zum Teil auch zu erhöhter Tagesmüdigkeit.

Welche psychischen Störungen verursachen Schlafmangel?

Viele Angststörungen gehen mit Schlafproblemen einher. Zwangsstörungen sind häufig mit schlechtem Schlaf verbunden. Panikattacken im Schlaf können auf eine Panikstörung hindeuten. Schlafstörungen aufgrund von Albträumen können mit einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) zusammenhängen.

Was macht der Arzt bei Schlafstörungen?

Ein Arzt bei Schlafstörungen klärt zuerst die Ursachen durch Gespräche (Anamnese), Schlaftagebücher und ggf. eine körperliche Untersuchung, um dann je nach Diagnose (z.B. durch Überweisung ins Schlaflabor zur Polysomnographie) nicht-medikamentöse Therapien wie Verhaltenstherapie (Entspannung, Schlafhygiene) oder bei Bedarf kurzfristig Medikamente (z.B. Schlafmittel) oder apparative Therapien (z.B. CPAP bei Schlafapnoe) einzuleiten. 

Was ist das beste Mittel gegen Schlaflosigkeit?

Das "beste" Mittel gegen Schlafstörungen gibt es nicht, es hängt von Ursache und Person ab; oft helfen zuerst Lebensstiländerungen (Routine, kühles Zimmer, Entspannung) und pflanzliche Mittel (Baldrian, Melisse). Bei stärkeren Problemen können rezeptfreie Antihistaminika (z.B. Diphenhydramin) oder Melatonin wirken, während bei chronischen Störungen ärztliche Rücksprache für stärkere Medikamente (Antidepressiva, Neuroleptika) nötig ist, da sie Nebenwirkungen haben können.
 

Welche Blutwerte sind wichtig bei Schlafstörungen?

Bei Schlafstörungen werden oft Werte für Eisen (Ferritin), Vitamine (D, B12, Folsäure), Schilddrüse (TSH), Blutzucker (HbA1c) und Entzündungsparameter (CRP) untersucht, um Mangelerscheinungen oder Krankheiten wie Anämie oder eine Schilddrüsenunterfunktion auszuschließen, die Schlafprobleme verursachen können; auch Hormone wie Cortisol (Stressachse) und Sexualhormone sowie Melatonin spielen eine wichtige Rolle.
 

Welches Vitamin ist nicht gut für den Schlaf?

Vitamine B

Alle B-Vitamine spielen eine Rolle bei der Umwandlung von Nahrung in Energie, wobei Vitamin B12 dafür am bekanntesten ist. Ein Vitamin-B12-Mangel kann zu Erschöpfung und Gefühlen von Traurigkeit oder Angst führen. Da B-Vitamine unseren Stoffwechsel anregen, kann die Einnahme spät abends eine stimulierende Wirkung haben und Schlafprobleme verursachen.

Welche Schlafstörung ist die häufigste?

Insomnie (und Hyposomnie): Häufigste Art der Schlafstörungen. Sie bedeuten Schlaflosigkeit oder zu wenig Schlaf. Häufig tritt eine Einschlafstörung auf, manchmal auch eine kombinierte Ein- und Durchschlafstörung ggf. mit morgendlichem Früherwachen.

Was besagt die 3-3-3-Regel bei Schlaflosigkeit?

Die 3-3-3-Regel für besseren Schlaf ist eine Technik, die dabei helfen soll, Angstzustände zu bewältigen und die Schlafqualität zu verbessern. Sie beinhaltet die Konzentration auf drei Dinge, die man sehen kann, drei Dinge, die man hören kann, und die Bewegung von drei Körperteilen .

Wie fühlt man sich bei Schlafstörungen?

Die Symptome von Schlafmangel sind vielfältig

  1. ständiges Gähnen.
  2. Wegdösen bei Nichtaktivität (zum Beispiel beim Fernsehen oder Lesen)
  3. Benommenheit und Müdigkeit beim Aufwachen.
  4. schläfrige Müdigkeit, die den ganzen Tag andauert.
  5. Konzentrationsschwierigkeiten.
  6. Stimmungsschwankungen und erhöhte Reizbarkeit.

Welche Symptome treten durch Schlafmangel auf?

Schlafmangel äußert sich durch Tagesmüdigkeit, Konzentrations- und Gedächtnisprobleme, Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen sowie geschwächtes Immunsystem und kann zu Kurzschlaf, Appetitsteigerung, Hautproblemen und langfristig ernsteren Erkrankungen wie Diabetes und Bluthochdruck führen, da Körper und Psyche überlastet werden. 

Welche psychische Erkrankung liegt vor, wenn man nicht schlafen kann?

Schlaflosigkeit ist ein Hauptmerkmal von Depressionen . Etwa 90 % der Betroffenen haben Schwierigkeiten beim Ein- oder Durchschlafen. Wie bei anderen psychischen Erkrankungen erhöhen Schlafstörungen das Risiko, an einer Depression zu erkranken, und depressive Episoden können das Einschlafen zusätzlich erschweren.

Ist Schlafstörung eine psychische Störung?

Störungen des Schlafs können im Rahmen von psychischen Störungen und Erkrankungen auftreten, wie beispielsweise bei Depressionen, Angsterkrankungen, Psychosen oder Persönlichkeitsstörungen. Schlafstörungen können aber auch psychische Störungen verstärken oder gar deren Ursache sein und sie auslösen.

Wann werden Schlafstörungen gefährlich?

Wann werden Schlafstörungen gefährlich? Schlafstörungen können gefährlich werden, wenn sie chronisch sind und die Lebensqualität stark beeinträchtigen oder das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Depressionen und Diabetes erhöhen.

Welches Organ bei Schlafstörungen?

Die Zirbeldrüse ist nicht nur klein, sie ist winzig. Ihre Hauptaufgabe ist die Produktion des „Schlafhormons“ Melatonin. Damit beeinflusst die unscheinbare Drüse im Gehirn maßgeblich unseren Tag-Nacht-Rhythmus.

Welcher Tumor verursacht Schlafstörungen?

Die Krebstherapie und eventuelle Nebenwirkungen haben ebenfalls häufig Einfluss auf die Schlafqualität. Menschen mit Lungenkrebs leiden oft unter Luftnot. Im Liegen kann diese unangenehm werden: Der Druck auf die Lunge steigt, so dass man noch schlechter atmen kann als im Sitzen oder Stehen.

Welches Hormon hilft beim Durchschlafen?

Melatonin reguliert den Schlaf-Wach-Rhythmus und hilft außerdem, freie Radikale in Schach zu halten. Es wird hauptsächlich in der Zirbeldrüse aus Serotonin gebildet. Zum Vergleich: Am Tag, bei Licht, ist der Melatoninspiegel etwa drei- bis zwölfmal niedriger als nachts.

Welches Hormonungleichgewicht verursacht Schlaflosigkeit?

Hormonell bedingte Schlafstörungen können jeden betreffen. Sie können durch Schwangerschaft, Wechseljahre, Schilddrüsenerkrankungen und Stress ausgelöst werden. Zu den Hormonen, die am ehesten den Schlafrhythmus beeinflussen, gehören Melatonin, Cortisol, Östrogen und Progesteron . Informieren Sie unbedingt Ihren Arzt, wenn Sie Symptome von Schlafstörungen bemerken.

Ist die Einnahme von 5 mg Melatonin jeden Abend unbedenklich?

Zahlreiche Studien zur Langzeitanwendung von Melatonin haben keinen Unterschied zwischen exogenem Melatonin und Placebo hinsichtlich langfristiger Nebenwirkungen festgestellt. Schlussfolgerung: Melatonin in niedrigen bis moderaten Dosierungen (etwa 5–6 mg täglich oder weniger) scheint sicher zu sein .