Zum Inhalt springen

Wird Heizöl teurer als Diesel?

Gefragt von: Heribert Neubert-Kaufmann  |  Letzte Aktualisierung: 4. November 2026
sternezahl: 4.6/5 (53 sternebewertungen)

Heizöl und Diesel sind chemisch fast identisch, aber der Preisunterschied entsteht durch Steuern und Abgaben, wobei Heizöl oft günstiger ist, aber beide Preise durch den steigenden CO2-Preis (Emissionshandel) in den letzten Jahren stark angezogen haben und sich aneinander angleichen, besonders wenn der Preis für Diesel an der Tankstelle sinkt, während der Heizölpreis dank Großabnahme günstiger bleibt, aber auch steigt. Die Preisentwicklung hängt stark von globalen Ölpreisen, Steuern und dem Zeitpunkt des Kaufs ab, wobei der CO2- Preis beide Energieträger verteuert.

Was ist billiger, Diesel oder Heizöl?

Wer sich mit dem Thema Kraftstoffe beschäftigt, stellt schnell fest: Heizöl und Diesel als Kfz-Treibstoff sind chemisch nahezu dasselbe. Ein großer Unterschied ergibt sich jedoch in den Kosten – während Heizöl aktuell gut einen Euro pro Liter kostet, zahlt man an der Tankstelle für einen Liter Diesel circa 1,70 Euro.

Wird Heizöl ab 1.1.2025 teurer?

Preise für Treibhausgase machen Gas und Öl teurer

Januar 2025 steigt der Preis im nationalen Emissionshandel. Eine Tonne CO2 kostet dann 55 Euro statt bisher 45 Euro. Wer mit Gas heizt, zahlt ab 2025 etwa 48 Euro brutto mehr fürs CO2. Bei Heizöl sind mit 63 Euro brutto mehr pro Jahr zu rechnen.

Wird das Heizöl in nächster Zeit billiger?

Ob Heizöl in den nächsten Tagen billiger wird, ist schwer vorherzusagen, da die Preise täglich schwanken, aber die generelle Tendenz könnte leicht steigend sein, da niedrige Temperaturen die Nachfrage erhöhen, während langfristige Prognosen für 2026 eher stabile bis leicht fallende Preise erwarten lassen. Experten raten dazu, aktuelle Charts zu prüfen, da kurzfristige Schwankungen normal sind, aber eine starke Preisentwicklung oft mit dem Wetter und der Nachfrage zusammenhängt. 

Wird der Ölpreis noch weiter fallen 2025?

2025 erwartet man nun einen Rohölpreis für Brent in einer Spanne von durchschnittlich 66,33 Dollar im zweiten Quartal bis 64,00 Dollar im vierten Quartal. Bis Ende 2026 soll der Barrelpreis für Nordseeöl sogar auf 60 Dollar fallen.

Darf ich statt Diesel einfach Heizöl tanken?

20 verwandte Fragen gefunden

Wird Heizöl zum 1.1.2026 teurer?

Ja, Heizöl wird ab Januar 2026 durch den höheren CO2-Preis teurer, was zu Mehrkosten von voraussichtlich 15 bis über 20 Cent pro Liter führt, da die CO2-Abgabe auf bis zu 65 Euro pro Tonne steigt, während Strompreise durch andere Faktoren eher stabil bleiben oder sinken könnten. Der genaue Preis hängt vom aktuellen Markt ab, aber der Preisanstieg durch die CO2-Steuer ist fest eingeplant. 

In welchem Monat sollte man Heizöl kaufen?

Über die Wintermonate hinweg ist die Nachfrage nach Heizöl besonders hoch. Durch das Prinzip von Angebot und Nachfrage steigt der Preis für Heizöl deshalb traditionell vor und in der kalten Jahreszeit an. Wir raten unseren Kunden deshalb, möglichst im Frühling oder Sommer den Heizöltank zu füllen.

Soll man Heizöl kaufen oder noch warten?

Ob Sie Heizöl kaufen oder warten sollten, hängt von Ihrem aktuellen Füllstand, der Preisprognose und der Marktlage ab; generell gilt: Wer viel im Tank hat, sollte bei hohen Preisen warten (Verbraucherzentrale ratet), wer wenig hat, sollte die Preise genau beobachten und bei Tiefs kaufen, aber keinesfalls Panik kaufen oder überteuerte Angebote annehmen, da Experten tendenziell mit steigenden Preisen rechnen und Frühjahr/Sommer die besten Kaufzeiten sind. 

Ist mit einem Rückgang des Ölpreises zu rechnen?

Die Ölpreise dürften im ersten Quartal 2026 sinken , was auch die Benzinpreise drücken dürfte. Die US-Energieinformationsbehörde (EIA) prognostiziert für das erste Quartal des nächsten Jahres einen durchschnittlichen Preis von etwa 55 US-Dollar pro Barrel für Brent-Rohöl, gegenüber 69 US-Dollar pro Barrel in diesem Jahr.

Wird Öl im Sommer günstiger?

Viele Menschen kaufen ihr Heizöl im Sommer, weil Sie gehört haben, dass in den Sommermonaten Heizöl günstiger ist. Tatsächlich ist dies nicht so. Heizöl ist im Sommer oft teurer, als in den Wintermonaten. Besonders tief musste man in den Monaten August bis Oktober in die Tasche greifen.

Wie hoch wird der Ölpreis im Oktober 2025 sein?

Im Oktober 2025 sank der durchschnittliche Preis für West Texas Intermediate (WTI) Rohöl pro Barrel um 5 % gegenüber dem Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr ging der WTI-Preis um 15 % zurück und lag bei 60,89 US-Dollar pro Barrel gegenüber 71,99 US-Dollar pro Barrel im Oktober 2024.

Wie ist die Ölpreisprognose für 2025?

Die Ölpreisprognosen für 2025 zeigen eine breite Spanne, tendieren aber eher zu moderaten bis leicht fallenden Preisen, beeinflusst durch gestiegenes globales Angebot (v.a. USA), während die Nachfrage moderat wächst, mit Risiken durch geopolitische Spannungen, die kurzfristig zu Ausschlägen führen können, aber meist um 60-80 USD pro Barrel für Brent-Rohöl. Viele Banken (JPMorgan, LBBW) sehen einen Durchschnittspreis um die 65-70 USD, während Goldman Sachs kurzfristig höhere, mittelfristig stabilere Werte um 70-85 USD erwartet und die EIA fallende Preise sieht.
 

Wie entwickelt sich der Heizölpreis 2026?

Der Heizölpreis 2026 wird wahrscheinlich durch fallende Rohölpreise aufgrund von Überangebot gedämpft, jedoch durch die steigende CO₂-Steuer, die auf bis zu 65 €/Tonne ansteigt und Heizöl teurer macht, nach oben gedrückt; Experten erwarten eine deutliche Senkung der Preise gegenüber Vorjahren, aber die genaue Entwicklung hängt von globalen Angebots- und Nachfragetrends ab. Aktuelle Prognosen sehen Preisrückgänge, mit möglichen Tiefstständen im Mai 2026 und einer Erholung im Sommer, aber weiterhin unter den Werten von 2024, wobei die CO₂-Abgabe einen spürbaren Aufpreis von mehreren Cent pro Liter bedeutet. 

Können moderne Dieselmotoren mit Heizöl fahren?

Heizöl statt Diesel: Gesetzlich verboten, technisch problematisch. Heizöl als Kraftstoff für Dieselmotoren ist wegen der unterschiedlichen Besteuerung gesetzlich verboten.

Ist Heizöl Nr. 1 dasselbe wie Diesel?

Destillat Nr. 1: Ein leichtes Erdöldestillat, das entweder als Dieselkraftstoff (siehe Dieselkraftstoff Nr. 1) oder als Heizöl verwendet werden kann .

Ist ein Diesel noch zu empfehlen?

Ein Diesel lohnt sich noch, wenn Sie Vielfahrer sind (über 20.000 km/Jahr), hauptsächlich lange Strecken fahren und ein neueres Modell mit Euro 6d-Norm oder besser wählen; für Stadtfahrer oder Wenigfahrer ist er wegen Fahrverboten und höheren Anschaffungskosten oft nicht mehr ideal, während ältere Diesel (Euro 5 und älter) wegen drohender Fahrverbote gemieden werden sollten. Die Entscheidung hängt stark von Ihrem individuellen Fahrprofil und der Region ab. 

Ist mit einem Rückgang der Heizölpreise zu rechnen?

Ende 2023 sind die Preise aufgrund einer robusten Produktion und relativ milder Temperaturen von ihren vorherigen Höchstständen gesunken. Obwohl die Nachfrage stabil bleibt, prognostizieren Experten für diesen Winter Preise um die 3,44 $/MMBtu, was den Verbrauchern zu Beginn der Heizperiode etwas Entlastung verschaffen dürfte.

Werden die Ölpreise weiter fallen?

Ja, es gibt Anzeichen und Prognosen, dass die Ölpreise weiter fallen könnten, angetrieben durch eine schwache Nachfrage, hohe Lagerbestände und eine Überproduktion, wobei Analysten sogar Preisrückgänge unter 60 $/Barrel für 2026 erwarten, was zu günstigeren Heizölpreisen führen würde, die bereits ein Jahrestief erreicht haben. Die aktuelle Marktlage begünstigt Käufer, da die Preise volatil sind und eine Spekulationsphase für niedrigere Preise eröffnet wurde, auch wenn kurzfristige Nachrichten (wie im Nahen Osten) den Preis kurzzeitig beeinflussen können, so HeizOel24 und esyoil. 

Wie hoch wird der Ölpreis im Jahr 2026 sein?

Laut einer im Dezember durchgeführten Umfrage unter 34 Ökonomen und Analysten wird der durchschnittliche Preis für Brent-Rohöl im Jahr 2026 voraussichtlich bei 61,27 US-Dollar pro Barrel liegen , gegenüber der Prognose vom November mit 62,23 US-Dollar. Für US-Rohöl wird ein durchschnittlicher Preis von 58,15 US-Dollar pro Barrel erwartet, was unter der Schätzung vom November mit 59,00 US-Dollar liegt.

In welchem Monat kauft man am besten Heizöl?

Anfang bis Mitte September steigen die Preise stark an und fallen in der Regel Mitte Oktober bis Anfang Dezember. Aber auch März und April sind vergleichsweise günstigere Monate, wenn Sie Heizöl günstig kaufen möchten.

In welchem ​​Monat ist der Kauf von Heizöl am günstigsten?

Sommermonate: Erfahrungsgemäß sind die Sommermonate ( Mai bis September ) die beste Zeit, um Heizöl zu kaufen. In diesem Zeitraum ist die Nachfrage nach Heizöl gering, da die meisten Haushalte nicht heizen müssen. Diese geringere Nachfrage kann zu niedrigeren Preisen führen.

Ist Heizöl im Sommer günstiger?

Traditionell wurde angenommen, dass Heizöl im Sommer günstiger ist, da der Wärmebedarf in den Sommermonaten sinkt. Historische Daten haben gezeigt, dass es Zeiten gab, in denen Heizöl im Sommer tatsächlich günstiger als im Winter war. Allerdings ist dieser einfache Zusammenhang heute nicht mehr so klar erkennbar.

Wie ist die Heizölpreisprognose für 2025?

Die Heizölpreis-Prognose für 2025 deutet auf ein volatiles Jahr mit einem erwarteten Jahresmittel um 110 Euro/100 Liter hin, beeinflusst durch eine stabile Öl-Nachfrage-Angebot-Situation, steigende CO₂-Preise (55 €/Tonne) und potenzielle Produktionsanpassungen der OPEC+, was zu Schwankungen zwischen Frühjahrs-Tiefs (unter 90 Cent/Liter möglich) und stärkeren Preisen im Winter führen könnte, wobei Experten eher fallende bis stagnierende Rohölpreise erwarten. 

Soll man im Moment Heizöl kaufen?

Ob Sie jetzt Heizöl kaufen sollten, hängt von Ihrem aktuellen Füllstand und Preisprognosen ab: Aktuell (Anfang Januar 2026) deuten viele Anzeichen auf fallende oder stabile Preise hin, was ein gutes Timing für Nachzügler wäre, die noch vor dem Frühling bestellen müssen, da traditionell im Winter und Frühjahr oft günstigere Zeiten sind, bevor die Nachfrage im Sommer wieder steigt. Wer noch Reserven hat, sollte die niedrigen Temperaturen beobachten, da diese die Nachfrage erhöhen und die Preise steigen lassen können, aber generell ist der Markt im Moment nicht von extremen Preisanstiegen geprägt.