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Wird Abtreibung von AOK bezahlt?

Gefragt von: Tatjana Fischer  |  Letzte Aktualisierung: 7. September 2026
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Schwangerschaftsabbruch: Das zahlt die AOK Die Kosten für eine ambulante Abtreibung liegen zwischen 350 und 500 Euro. Ein stationärer Schwangerschaftsabbruch kostet mehr als 500 Euro. Die Kosten können nicht von der AOK übernommen werden; sie sind von der Frau selbst zu bezahlen.

Wann zahlt die AOK eine Abtreibung?

Wenn die Fortsetzung der Schwangerschaft die Gesundheit der schwangeren Person gefährdet (medizinische Indikation) oder wenn die Schwangerschaft Folge einer Vergewaltigung ist (kriminologische Indikation), übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die Abtreibung.

In welchen Fällen wird eine Abtreibung von der Krankenkasse übernommen?

Ein Schwangerschaftsabbruch wird von der Krankenkasse übernommen, wenn eine medizinische oder kriminologische Indikation vorliegt. Für einen Schwangerschaftsabbruch auf eigenen Wunsch müssen die Kosten selbst getragen werden.

Wie bekomme ich die 500 € von der AOK?

Die 500 Euro von der AOK gibt es meist über ein Gesundheitsbudget oder ein Bonusprogramm, nicht als direkte Barzahlung, sondern als Erstattung für Gesundheitsleistungen wie Osteopathie, professionelle Zahnreinigung oder Präventionskurse. Sie müssen dafür Punkte sammeln, indem Sie gesunde Lebensweise zeigen (Sport, Vorsorgeuntersuchungen) und diese dann einreichen, um bis zu 500 € pro Jahr zurückzubekommen, je nach AOK-Region und Tarif. 

Wann sind Abtreibungen kostenlos?

Eine Abtreibung muss nicht bezahlt werden, wenn sie medizinisch oder kriminologisch indiziert ist (dann übernimmt die Krankenkasse komplett) oder wenn die schwangere Frau sozial bedürftig ist und ihren Antrag vorab bei der Krankenkasse stellt, was bei geringem Einkommen (z.B. unter 1.500 € Netto bei DAK-Gesundheit, Stand 2025) und nach einer staatlich anerkannten Beratung möglich ist. Auch Sozialhilfeempfängerinnen, Asylbewerberinnen oder Personen in Einrichtungen, die von Sozialhilfe getragen werden, haben Anspruch. 

Abtreibung - wie funktioniert ein Schwangerschaftsabbruch mit Tabletten?

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Ist die erste Abtreibung gratis?

Nein, eine erste Abtreibung ist in Deutschland grundsätzlich nicht automatisch kostenlos, aber die Kosten können für Frauen mit geringem Einkommen übernommen werden; die ärztliche Beratung und Nachsorge zahlt die Krankenkasse immer. Die Kosten für den Eingriff selbst (ca. 300–800 €) trägt man selbst, wenn das Einkommen über einer bestimmten Grenze liegt (oft < 1.500 € netto/Monat), aber man kann eine Übernahme beantragen, wenn man bedürftig ist, wobei dann das Bundesland oder die Krankenkasse zahlt. 

Wie viel kostet eine Abtreibung im Schnitt?

Für einen Schwangerschaftsabbruch muss man mit Kosten zwischen 300 und 700 Euro rechnen, je nach gewählter Methode (operativ oder medikamentös) und Narkoseart. Der medikamentöse Abbruch kostet weniger als der operative, da keine Narkose notwendig ist.

Was erstattet die AOK in der Schwangerschaft?

Während der Schwangerschaft Die AOK PLUS erstattet ausschließlich die Kombination von Folsäure, Eisen, Magnesium und/oder Jodid. Voraussetzung ist, dass diese Arzneimittel nicht durch die Arzneimittelrichtlinie Anlage III ausgeschlossen sind. Enthalten die Medikamente weitere Wirkstoffe, bleiben die Kosten privat.

Was zahlt AOK alles?

Leistungen & Services der AOK

  • Vorsorgeleistungen. Ob Schutzimpfungen, Krebsfrüherkennung oder Gesundheitsvorsorge: Die AOK hilft Ihnen dabei, gesund zu bleiben.
  • Behandlungen & Therapien. ...
  • Schwangerschaft, Familie & Kind. ...
  • Leistungen bei Arbeitsunfähigkeit. ...
  • Gesundheitsleistungen im Ausland. ...
  • Zahngesundheit. ...
  • Hilfsmittel.

Was ist das 750 € plus AOK?

Im Rahmen des Programms 750 Euro PLUS werden 80 Prozent der Rechnung für max. 3 Behandlungen im Jahr erstattet, die qualitätsgesichert von einem zur Ausübung der Heilkunde berechtigten Leistungserbringer (Arzt oder Heilpraktiker) durchgeführt werden, der eine osteopathische Ausbildung absolviert hat.

Sind Abtreibungen Kassenleistung?

Nein, die Krankenkasse übernimmt die Kosten für einen Schwangerschaftsabbruch bei eigener Entscheidung normalerweise nicht; diese müssen selbst getragen werden (ca. 300–800 €). Ausnahmen sind: medizinische oder kriminologische Gründe (z.B. Vergewaltigung), hier zahlt die Kasse komplett, oft über die Gesundheitskarte abgerechnet. Bei geringem Einkommen kann eine Kostenerstattung über das Sozialamt beantragt werden, was ein vorheriges Antragsverfahren bei der Krankenkasse erfordert. 

Kann man direkt beim Frauenarzt abtreiben?

Eine Schwangerschaft kann operativ oder mit Medikamenten abgebrochen werden („Abtreibung“). Der operative Schwangerschaftsabbruch (Absaugung) wird in der Regel ambulant in einer Klinik oder Arztpraxis durchgeführt.

Wie viel kostet das Medikament zum Abtreiben?

Allgemein gilt: Die Kosten für einen ambulanten Schwangerschaftsabbruch (egal, ob mit Tabletten oder per Absaugung) liegen zwischen 350 und 600 Euro. Dabei kostet eine medikamentöse Abtreibung weniger als ein instrumenteller Abbruch.

Wann wird eine Abtreibung von der Kasse übernommen?

Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für einen Schwangerschaftsabbruch, wenn eine medizinische Indikation (Gefahr für die Gesundheit/Leben) oder eine kriminologische Indikation (Schwangerschaft durch eine Straftat wie Vergewaltigung) vorliegt. Bei einem Abbruch auf eigenen Wunsch innerhalb der ersten 12 Wochen zahlt die Kasse nur bei geringem Einkommen/Sozialbedürftigkeit nach Antragstellung vor dem Eingriff, ansonsten müssen die Kosten selbst getragen werden. Die Abrechnung erfolgt dann direkt über die Gesundheitskarte bei medizinischer Indikation oder nach Vorlage eines Kostenzuschussbescheids.
 

Was ist der Babybonus bei der AOK?

Die AOK-Rheinland/Hamburg baut ihr Leistungs-Angebot speziell für Schwangere und Babys weiter aus. Mit dem Baby-Bonus erhalten Sie zusätzliche Untersuchungen und Baby-Kurse, die wir mit 80 Prozent bis zu einer Höhe von insgesamt 250 Euro je Schwangerschaft bezuschussen.

Was übernimmt die AOK beim Frauenarzt?

Für Frauen zwischen 20 und 34 Jahren übernimmt die AOK die Kosten für einen Pap-Abstrich beim Frauenarzt, der jährlich im Rahmen der gynäkologischen Vorsorge durchgeführt wird. Frauen ab 35 Jahren können alle drei Jahre eine Kombinationsuntersuchung machen. Diese besteht aus einem HPV-Abstrich sowie einem Pap-Test.

Was bedeutet "AOK 500€"?

Ihr AOK-Gesundheitsbudget beträgt 500 Euro pro Kalenderjahr. Sie können es ganz flexibel nach Ihren Wünschen einsetzen. Stellen Sie sich einfach Ihr persönliches Mehrleistungspaket zusammen. Denn wir wissen, jeder hat ganz individuelle Bedürfnisse.

Ist die AOK die teuerste Krankenkasse?

Bei einigen Kassen ging es dabei deutlich nach oben: Zu den teuersten Krankenkassen im Jahr 2025 zählt beispielsweise die AOK Nordost. Neben dem allgemeinen Beitragssatz von 14,6 Prozent wird sie einen kassenindividuellen Zusatzbeitrag von 3,5 Prozent erheben, liegt damit bei insgesamt 18,1 Prozent.

Kann man von AOK Geld zurück bekommen?

Ja, man kann von der AOK Geld zurückbekommen, vor allem durch Zuzahlungsbefreiungen bei Überschreitung der Belastungsgrenze, Erstattungen für individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) wie professionelle Zahnreinigung oder Osteopathie, und durch Bonusprogramme für gesundheitsbewusstes Verhalten (Sport, Vorsorge), die Geld- oder Sachprämien bringen. Auch Fahrkosten und zu viel gezahlte Beiträge können erstattet werden, je nach Situation. 

Was muss ich bei der AOK beantragen, wenn ich schwanger bin?

Sie können die Leistungen während Ihrer Schwangerschaft nach Ihrem Bedarf frei auswählen und kombinieren.

  • Zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen. ...
  • Geburtsvorbereitungskurs für Begleitperson. ...
  • Online-Geburtsvorbereitungskurs. ...
  • Kostenübernahme für ausgewählte Medikamente. ...
  • Hebammenrufbereitschaft bis maximal 250 Euro.

Wird Femibion von der Krankenkasse übernommen?

Nein, Femibion wird von den meisten gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen, da es als Nahrungsergänzungsmittel gilt und nicht als verschreibungspflichtiges Medikament. Einige Kassen (wie Merck BKK oder Debeka BKK) bieten jedoch spezielle Zuschüsse oder Mehrleistungen für Folsäurepräparate an, wenn diese vom Arzt (als Privatrezept) verordnet wurden, oft im Rahmen von Bonusprogrammen oder speziellen Paketen für Schwangere. 

Wie viel übernimmt die AOK bei Kinderwunsch?

Die AOK übernimmt bei Kinderwunschbehandlungen gesetzlich die Hälfte der Kosten, oft zuzüglich eigener Satzungsleistungen, die je nach regionaler AOK (z.B. AOK PLUS, Baden-Württemberg, Hessen) variieren können, und bezuschusst bis zu 75 % für die ersten drei Versuche, wobei Bundesländer eigene Förderungen anbieten. Wichtig sind die medizinische Notwendigkeit, ein Behandlungsplan (Muster 70) und die Absprache mit der AOK vorab, wobei für verheiratete Paare und gleichgeschlechtliche weibliche Partnerschaften spezielle Regeln gelten.
 

Welche Krankenkasse zahlt Schwangerschaftsabbruch?

Kostenübernahme für Frauen ohne Einkommen oder Versicherung

Das gilt auch für Frauen, die in keiner gesetzlichen Krankenkasse versichert sind. Die Leistungen für die Abtreibung sind dann bei der örtlichen gesetzlichen Krankenkasse vor dem Eingriff zu beantragen. Die AOK ist bei der Antragstellung behilflich.

Welche Strafe droht bei Abtreibung?

Ein Schwangerschaftsabbruch ist in Deutschland grundsätzlich nach § 218 StGB mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bedroht, aber in der Praxis meist strafbar, wenn er innerhalb von 12 Wochen nach der Empfängnis nach einer verpflichtenden Beratung durch einen Arzt durchgeführt wird (Beratungsregelung, § 218a StGB) oder bei medizinischer/kriminologischer Indikation. Wer den Abbruch durchführt (Arzt/Arzthelfer) wird härter bestraft, wenn die Schwangere nicht einwilligt oder die Regeln verletzt, während die Schwangere selbst bei der „Beratungsregelung“ nicht strafbar ist. 

Sind Abtreibungen Kassenleistungen?

Nein, die Krankenkasse übernimmt die Kosten für einen Schwangerschaftsabbruch bei eigener Entscheidung normalerweise nicht; diese müssen selbst getragen werden (ca. 300–800 €). Ausnahmen sind: medizinische oder kriminologische Gründe (z.B. Vergewaltigung), hier zahlt die Kasse komplett, oft über die Gesundheitskarte abgerechnet. Bei geringem Einkommen kann eine Kostenerstattung über das Sozialamt beantragt werden, was ein vorheriges Antragsverfahren bei der Krankenkasse erfordert. 

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