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Wie viele Marokkaner leben in NRW?

Gefragt von: Wladimir Wieland  |  Letzte Aktualisierung: 2. April 2026
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In Nordrhein-Westfalen (NRW) leben Zehntausende Marokkaner, wobei die größten marokkanischen Communities in Städten wie Düsseldorf (über 4.400), Dortmund (über 3.600), Köln und Wuppertal (jeweils über 2.200) zu finden sind; genaue Zahlen variieren je nach Zählungszeitpunkt und Datenquelle, aber die Stadt Düsseldorf gilt oft als Zentrum für marokkanische Einwohner in NRW.

Wie viele Marokkaner gibt es in NRW?

Vor zehn Jahren lebten 47.020 Migranten aus den drei Staaten in NRW. Den mit Abstand größten Anteil der Nordafrikaner machen die Marokkaner mit 36.710 Zuwanderern aus.

Wo leben in Deutschland die meisten Marokkaner?

Die meisten Marokkaner in Deutschland leben in Nordrhein-Westfalen (NRW), gefolgt von Hessen, hauptsächlich aufgrund historischer Anwerbeabkommen für die Industrie, wobei Städte wie Düsseldorf, Köln, Dortmund und Frankfurt am Main große Gemeinschaften beherbergen, oft mit eigenen „Klein-Marokko“-Vierteln in der Nähe der Bahnhöfe.
 

Wie viele Marokkaner leben in Köln?

Neben der Landeshauptstadt Düsseldorf, in der es sogar das sogenannte „Maghreb-Viertel“ gibt, zählen in Nordrhein-Westfalen unter anderem Dortmund (3615), Köln (2390), Wuppertal (2255), Aachen (2075) und Bonn (1595) zu den Städten mit der größten Community von marokkanischen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern.

Welche Stadt in Nordrhein-Westfalen hat den höchsten Ausländeranteil?

Die Stadt mit dem höchsten Ausländeranteil in NRW variiert je nach Erhebungsjahr, aber oft sind es Städte wie Wuppertal, Hagen, Bielefeld und Düsseldorf, die an der Spitze liegen, mit Anteilen, die regelmäßig über 40 % liegen können, wobei Hagen 2019 einen sehr hohen Wert von 43,3 % hatte und Düsseldorf 2021 bei 42,8 % lag, zeigt die 10. Kommentierte Zuwanderungs- und Integrationsstatistik Nordrhein-Westfalens. Duisburg und Wuppertal sind ebenfalls häufig unter den Top-Städten zu finden, so der Regionalverband Ruhr. 

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Wo in NRW wohnen die wenigsten Ausländer?

Die wenigsten Ausländer bzw. Menschen mit Migrationshintergrund leben in NRW in ländlichen Kreisen wie dem Kreis Höxter (ca. 12,1 % Anteil) oder dem Kreis Borken (ca. 18,5 %), während Städte wie Leverkusen, Hagen und Wuppertal die höchsten Anteile aufweisen; ländliche Regionen und Ostdeutschland haben generell niedrigere Werte.
 

Wo in Deutschland leben die meisten Einwanderer?

Nordrhein-Westfalen hatte 2023 mit über 3,2 Millionen die meisten ausländischen Staatsangehörigen, gefolgt von Bayern mit fast 2,4 Millionen und Baden-Württemberg mit rund 2,2 Millionen. Als Ausländer gelten gemäß Artikel 116 Absatz 1 des Grundgesetzes Personen, die nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen.

Wo in Deutschland sind die meisten Muslime?

muslimische Religionsangehörige leben in den bevölkerungsreichsten Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg. ∎ Von allen in Deutschland lebenden muslimischen Religionsangehörigen wohnt die große Mehrheit in west- lichen Bundesländern (96,5 %).

Wo leben die meisten Marokkaner?

Gesellschaftlich lassen sich die Marokkaner in zwei gegensätzliche Gruppen einteilen: die Stadtbevölkerung und die Landbevölkerung. Auf dem Land haben sich verschiedene Klassen herausgebildet, darunter Grundbesitzer, Bauern und Pächter. Marokkaner leben hauptsächlich im Norden und Westen Marokkos .

Wie viele Marokkaner leben in Düsseldorf?

In Düsseldorf leben 4.434 Marokkanerinnen und Marokkaner (Stand: Dezember 2023), was die größte marokkanische Gemeinschaft in NRW darstellt; ältere Zahlen von 2016 sprechen von über 36.000 Zuwanderern aus Marokko, aber die neueste Zahl der Stadtverwaltung gibt die aktuelle Zahl der Staatsangehörigen an.
 

Sind Marokkaner freundlich?

Marokkaner sind sehr freundliche, herzliche Menschen. Wenn ihr durch das Land reist und mal zwei Stunden in der sengenden Hitze in einem überfüllten Zug steht, habt ihr danach fünf neue Freunde und mehr vom Land gesehen als nur bunte Bazare und Riads.

Warum flüchten Marokkaner nach Deutschland?

Die Aussicht auf bessere soziale Absicherung ist ein weiterer Faktor, der junge Erwachsene zum Auswandern motiviert. Wenn es um Gesundheitsversorgung, Rente und Altenpflege geht, sind viele Marokkaner in Ermangelung einer Sozialversicherung auf ihre Familienmitglieder angewiesen.

Welche Nationalität ist in Deutschland am meisten vertreten?

Die Nationalität, die in Deutschland am häufigsten vertreten ist, hängt von der Definition ab: Bei der Bevölkerung mit Migrationshintergrund sind die Türkei, Polen und Russland die wichtigsten Herkunftsländer, während bei den neuesten Zuwanderern (2024) oft die Ukraine und Rumänien ganz oben stehen, aber auch die Türkei weiterhin stark ist. Bei der Gesamtbevölkerung sind die meisten Menschen Deutsche, aber die größte ausländische Gruppe sind häufig Menschen aus der Türkei, gefolgt von EU-Staatsbürgern wie Polen, Rumänen und Italienern, obwohl die Zahlen stark schwanken können. 

Welche zwei Arten von Marokkaner gibt es?

Marokkos Bevölkerung, rund 36 Millionen Menschen, besteht vor allem aus zwei großen Gruppen: Berbern und Arabern. Daneben lebt im Land eine schwarze Minderheit (Haratin), überwiegend Nachfahren von eingeführten Sklaven.

Welche Deutsche Stadt hat die meisten Marokkaner?

Nahezu die Hälfte (48,9 %) der marokkanischen Staatsangehörigen wohnt in den 11 Frankfurter Stadtteilen mit den höchsten Einwohnerzahlen dieser Bevölkerungsgruppe (= oberes Quartil).

Welche Stadt in Deutschland hat den größten Ausländeranteil?

Ihr Anteil an der Bevölkerung ist in Bremen am höchsten (2024: 45,1 Prozent). Gut 63 Prozent aller Personen mit Migrationshintergrund sind selbst eingewandert, knapp 37 Prozent sind in Deutschland geboren.

Sind alle Marokkaner Araber?

80 Prozent der Marokkaner sind Berber, 20 Prozent zählen zu den Arabern. Araber leben mehr im Norden des Landes, Berber mehr in der Mitte des Landes und im Süden.

In welchem Bundesland leben die meisten Marokkaner?

Schätzungsweise 140.000 Menschen mit marokkanischen Wurzeln leben in Deutschland, die meisten in Hessen und Nordrhein-Westfalen.

Sind Marokkaner gastfreundlich?

Das Herz der Marokkaner ist immer offen und empfängt Reisende aus aller Welt mit viel Liebe und Freundlichkeit. Ein ganz besonderes Zeichen der marokkanischen Gastfreundschaft ist das Teilen des Nationalgetränks, des Marokkanischen Minztees.

Was ist die meist verfolgte Religion in Deutschland?

Insgesamt bekennen sich damit rund 44 Millionen Menschen zum Christentum – mehr als die Hälfte der Bevölkerung. Die Anzahl der Muslime in Deutschland wurde zuletzt auf etwa 5,5 Millionen geschätzt.

Welche ist die beste Stadt zum Leben für Muslime in Deutschland?

Gemessen an Bevölkerungsgröße, Infrastruktur und Angeboten für Muslime sind Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln und München die besten Städte in Deutschland. Diese Städte zeichnen sich durch vielfältige muslimische Gemeinschaften, einen guten Zugang zu Moscheen und ein reichhaltiges Angebot an Halal-Speisen aus.

Welche Länder haben über 90% Muslime?

Indien, Pakistan, Bangladesch, Thailand, Malaysia, Indonesien – Länder in denen zahlreiche Muslime leben. Indonesien mit seinen 230 Millionen Einwohnern – 90 Prozent davon Muslime – ist sogar das größte muslimische Land der Welt.

Wo leben die meisten deutschen Einwanderer?

Städte des Mittleren Westens

Die Städte Milwaukee, Cincinnati, St. Louis und Chicago im Mittleren Westen waren beliebte Ziele deutscher Einwanderer.

Wo leben in Deutschland am wenigsten Migranten?

Die wenigsten Ausländer leben in den ostdeutschen Bundesländern, insbesondere in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg und Sachsen, wo die Ausländeranteile oft im einstelligen Bereich liegen, während in westdeutschen Regionen die Zahlen höher sind und sich Ausländer in Städten und Industriezentren konzentrieren. Innerhalb dieser Regionen sind es oft ländliche Gebiete und kleinere Landkreise mit dem geringsten Anteil, wie zum Beispiel der Landkreis Elbe-Elster oder Hildburghausen.
 

Welche ist die größte Flüchtlingsgruppe in Deutschland?

Unter ihnen stellen die Syrer die größte Gruppe in Deutschland dar und waren auch die zahlreichste Gruppe der Asylsuchenden, die im Jahr 2023 ankamen – dem Jahr, in dem die Daten erhoben wurden (Bundesministerium des Innern und der Gemeinschaft & Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 2025).

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