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Wie viel verdient ein Notar netto?

Gefragt von: Herr Wolfram Weise  |  Letzte Aktualisierung: 11. Januar 2026
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Das Nettoeinkommen eines Notars variiert stark, aber als selbstständiger Notar liegt der Durchschnitt oft bei mehreren Tausend Euro monatlich, wobei die Spanne riesig ist: Während Notare mit Nebeneinkünften im Schnitt 475.000 € brutto pro Jahr (ohne Nebeneinkünfte 356.000 €) verdienen, liegen die monatlichen Beträge für Notarassessoren (Angestellte in der Ausbildung) bei ca. 3.000 – 4.000 € netto, abhängig vom Bundesland und der Phase der Ausbildung, da sie ähnlich wie Richter besoldet werden.

Ist Notar ein gut bezahlter Beruf?

Das Medianentgelt für den Beruf "Notar/in" in der Berufsgattung "Notare/Notarinnen - hoch komplexe Tätigkeiten" beträgt 7.215 €. Das untere Quartil liegt bei 5.156 € und das obere Quartil beträgt > 7.450 €.

Wer verdient mehr, Notar oder Anwalt?

Haupberufliche Notar:innen verdienen im Schnitt um ein gutes Drittel mehr als Anwaltsnotar:innen. Das letztendliche Einkommen hängt aber immer von der Auftragslage ab.

Was verdient man beim Notar am Empfang?

Arbeitnehmer, die in einem Job als Notarangestellter in Hamburg arbeiten, verdienen im Durchschnitt ein Gehalt von rund 39.000 €. Damit beläuft sich der Stundenlohn etwa auf 13 € und der Monatslohn auf ca. 3.250 €. * Die Obergrenze im Beruf Notarangestellter liegt bei 45.900 €.

Wie hoch ist der Lohn eines Notars?

Das Gehalt eines Notars variiert stark, da es sich oft um ein selbstständiges Einkommen handelt, das von der Auftragslage abhängt; als Notarassessor (Angestellter) gibt es feste Gehälter (ca. 5.000 € brutto/Monat), während erfahrene Notare als Selbstständige (Hauptberufliche) ein Durchschnittseinkommen von 350.000 € bis über 400.000 € pro Jahr erreichen können, wobei auch hohe Schwankungen und eigene Kosten (Versicherungen, Betrieb) zu berücksichtigen sind. 

The notary: salary, career path, job content

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Wie viel verdient ein Notar monatlich netto?

Wie hoch ist das Netto-Gehalt als Notar? Das Nettogehalt von Notaren liegt bundesweit bei durchschnittlich 250.000 € im Jahr, also circa 20.000 € im Monat.

Wie alt ist der jüngste Notar?

Mit 33 Jahren zählt er nun zu den jüngsten Notaren ganz Deutschlands. In seiner Aufgabe als Notar geht Lang auf. "Ich habe mich als Anwalt auf die rechtliche Beratung von Unternehmen spezialisiert und arbeite viel mit Start-ups zusammen" erzählt er. "Oft überschneidet sich das Feld des Notaren mit dem des Anwaltes.

Warum verdient ein Notar so viel?

Notare verdienen gut, weil sie eine gesetzlich vorgeschriebene und wichtige Funktion bei vielen Rechtsgeschäften (Immobilien, Testamente) erfüllen, was eine hohe Nachfrage nach ihren Diensten schafft, und weil ihre Einnahmen abhängig vom Wert der Geschäfte sind, die sie beurkunden. Hinzu kommt der unternehmerische Aspekt, besonders bei selbstständigen Notaren, die volle Verantwortung tragen und von der Auslastung sowie dem Standort abhängen.
 

Ist Notar werden schwer?

Notar zu werden ist sehr anspruchsvoll und dauert lange (ca. 10-15 Jahre), da es eine herausragende juristische Ausbildung erfordert (Top-Noten in beiden Staatsexamina) und je nach Bundesland entweder eine mehrjährige Ausbildung zum Notarassessor oder die anspruchsvolle notarielle Fachprüfung mit anschließendem Anwärterdienst verlangt, oft verbunden mit mehrjähriger Anwaltstätigkeit. Der Weg ist selektiv, erfordert Fleiß, sehr gute Leistungen und eine Eignung für die besondere Vertrauensstellung, da die Plätze begrenzt sind. 

Wie viel verdient ein Volljurist netto?

Wie viel ist das netto? Finde heraus, was bei einem Gehalt von 67.085 € als Nettolohn übrig bleibt.

Wie hoch ist das Nettogehalt bei einem Bruttogehalt von 110.000 Euro?

Ein Jahresgehalt von 110.000 € brutto bedeutet rund 9.167 € pro Monat und zählt zu den Top-Verdiensten in Deutschland; das Nettogehalt hängt stark von der Steuerklasse ab (z.B. ca. 62.444 € netto pro Jahr in Steuerklasse 1), wobei solche Gehälter in Berufen wie Facharzt, Unternehmensberater, Jurist (Wirtschaftsrecht) oder leitende IT-Positionen erzielt werden können und ein gutes Einkommen darstellen, das über dem Median-Gehalt liegt. 

Wie lange studiert man für Notar?

Der Weg zum Notar ist lang (ca. 7–10 Jahre) und umfasst ein Jurastudium (ca. 5 Jahre) mit zwei Staatsexamina, gefolgt von einem 2-jährigen Referendariat und einer spezialisierten notariellen Ausbildung, die je nach Bundesland entweder als dreijähriger Anwärterdienst (für Nur-Notare) oder durch fünfjährige Tätigkeit als Rechtsanwalt mit notarieller Fachprüfung (für Anwaltsnotare) absolviert wird. Daneben gibt es auch spezialisierte Bachelor-Studiengänge wie "Recht im Notariat", die eine verkürzte, praxisorientierte Vorbereitung bieten (ca. 3 Jahre), aber noch nicht die volle Notarqualifikation darstellen. 

Wie hoch ist das Gehalt eines Nur-Notars?

Nur-Notar/in Gehalt in Vollzeit

Im Durchschnitt verdienen Fachkräfte in diesem Beruf jährlich rund 79.656 Euro. Dabei bewegt sich das Gehalt häufig zwischen 55.500 Euro für Berufseinsteiger und 103.812 Euro für erfahrene Fachkräfte. Das Median-Gehalt von Nur-Notar/in beträgt etwa 6638 Euro brutto im Monat.

Hat der Beruf Notar Zukunft?

Wer die notarielle Fachprüfung mit einer guten Note besteht und eine Stelle bekommt, verfügt über einen zukunftssicheren Job mit abwechslungsreichen Aufgaben. Außerdem können Notare mit einem sicheren Einkommen planen, weil sie nach gesetzlichen Vorgaben abrechnen.

Wer verdient 5000 netto im Monat?

5000 € netto im Monat verdient man in gut bezahlten Berufen mit Verantwortung und Spezialisierung, vor allem in der IT (Softwareentwickler, IT-Berater), im Ingenieurwesen, im Finanz- und Versicherungswesen, in der Medizin (Fachärzte), im Vertrieb (Key Account Manager), in der Unternehmensberatung, im Marketing und als Steuerberater. Auch erfahrene Quereinsteiger in Bereichen wie UX Design oder spezialisierte Handwerksberufe (z.B. WIG-Schweißer) können dieses Niveau erreichen. 

Wer verdient 100.000 Euro im Monat?

100.000 € pro Monat (1,2 Mio. € im Jahr) verdienen vor allem hochrangige Führungskräfte, Top-Manager, erfolgreiche Unternehmer, spezialisierte IT-Experten (KI/ML), leitende Ärzte (Chefärzte), erfolgreiche Anwälte und Top-Vertriebler in Branchen wie Tech, Pharma und Luftfahrt, oft mit Personalverantwortung, in großen Konzernen und durch variablen, erfolgsabhängigen Anteil (Provisionen, Boni). Es sind meist nicht Einstiegsgehälter, sondern das Ergebnis von Karriereentwicklung und speziellen Fähigkeiten. 

Wo verdient man 10.000 € im Monat?

Ein Monatsgehalt von über 10.000 Euro ist in Deutschland vor allem in den Bereichen Medizin, Management, Beratung und IT möglich. Solche Gehälter setzen in der Regel ein Hochschulstudium, mehrjährige Berufserfahrung und Führungsverantwortung voraus.

Wie viel verdient ein Notar monatlich?

In dieser Zeit erhältst du ein staatlich festgelegtes Gehalt von durchschnittlich 4.000 bis 4.500 Euro brutto im Monat. ✅ Angestellte Notar:innen verdienen später meist zwischen 5.000 und 8.000 Euro brutto monatlich – je nach Position, Bundesland und Aufgabenbereich.

Ist ein Notar verbeamtet?

Auch wenn er ein öffentliches Amt trägt, ist der Notar nicht verbeamtet. Seine Einnahmen müssen alle anfallenden Kosten decken. Brandt schätzt die Mischung aus öffentlichem Amt und freiberuflichen Strukturen: „Ich kann die Arbeitsabläufe und das Büro nach meinen eigenen Vorstellungen gestalten.

Wie schwer ist es, Notar zu werden?

Notar zu werden ist sehr anspruchsvoll und dauert lange (ca. 10-15 Jahre), da es eine herausragende juristische Ausbildung erfordert (Top-Noten in beiden Staatsexamina) und je nach Bundesland entweder eine mehrjährige Ausbildung zum Notarassessor oder die anspruchsvolle notarielle Fachprüfung mit anschließendem Anwärterdienst verlangt, oft verbunden mit mehrjähriger Anwaltstätigkeit. Der Weg ist selektiv, erfordert Fleiß, sehr gute Leistungen und eine Eignung für die besondere Vertrauensstellung, da die Plätze begrenzt sind. 

Warum müssen Notare mit 70 Jahren aufhören?

Das Bundesverfassungsgericht hat die Altersgrenze von 70 Jahren für Notare als verfassungswidrig eingestuft, da sie die Berufsfreiheit verletzt. Bei Anwaltsnotaren herrscht Nachwuchsmangel mit nur sechs Bewerbungen auf 67 Stellen in Braunschweig und ähnlich niedrigen Zahlen in anderen Regionen.

Hat der Steuerberater noch Zukunft?

Laut der BStBK-STAX-Umfrage 2024 blickt die klare Mehrheit der Steuerberater optimistisch in die Zukunft. Gleichzeitig dringen Technologien wie KI, Cloud und Automatisierung in die Kanzleien ein. Die steuerberatungsbranche befindet sich im Zuge der digitalen Entwicklung in einem tiefgreifenden Wandel.