Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Abstillen?
Gefragt von: Cindy Witte | Letzte Aktualisierung: 11. Januar 2026sternezahl: 4.1/5 (57 sternebewertungen)
Den besten Zeitpunkt zum Abstillen gibt es nicht, es ist eine individuelle Entscheidung für Mutter und Kind, aber die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt (WHO) sowie viele Experten, die ersten sechs Monate ausschließlich zu stillen und danach mit der Beikost weiter zu stillen, bis Mutter und Kind gemeinsam entscheiden, aufzuhören, oft bis zum ersten oder zweiten Geburtstag oder länger, wenn beide es wünschen. Ein sanftes Abstillen beginnt mit der Beikost-Einführung um den 6. Monat und ersetzt nach und nach Stillmahlzeiten, während der Prozess für beide Seiten angenehm sein sollte.
Wann sollte man mit dem Stillen aufhören?
Den richtigen Zeitpunkt zum Abstillen gibt es nicht – es ist eine individuelle Entscheidung von Mutter und Kind, aber Experten (WHO) empfehlen mindestens sechs Monate ausschließliches Stillen und danach Stillen nach Bedarf zusätzlich zur Beikost bis zum zweiten Geburtstag oder länger, solange beide damit zufrieden sind. Beginnen Sie sanft, wenn Ihr Baby Beikost einführt (etwa ab 6 Monaten), und hören Sie auf, wenn es sich für Sie beide richtig anfühlt, sei es nach 10 Monaten oder noch später.
Wann sollte man die Stillmahlzeit beenden?
Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt, Babys wenn möglich für sechs Lebensmonate voll zu stillen, danach mit Beikost anzufangen und bis zum Alter von zwei Jahren Muttermilch ergänzend zu geben. Laut der Nationalen Stillkommission beenden die Hälfte der stillenden Mütter nach etwa sechs Lebensmonaten die Stillzeit.
Wann sollte man komplett Abstillen?
Gleich vorweg: Es gibt nicht den einen perfekten Abstill-Zeitpunkt. Sie und Ihr Baby wissen am besten wann Sie damit beginnen möchten. Im Allgemeinen wird dazu geraten, das Baby in den ersten sechs Monaten ausschließlich mit Muttermilch zu füttern und erst gegen Ende des ersten Lebensjahres komplett damit aufzuhören.
Wie merke ich, dass mein Kind sich abstillt?
Ein Kind stillt sich selbst ab, wenn es das Interesse an der Brust verliert, kürzer trinkt, sich wegdreht oder an der Brustwarze zieht statt zu saugen, oft begleitet von wachsendem Interesse an fester Nahrung und Trinken aus einem Becher, was ein natürlicher Prozess ist, bei dem das Kind emotionale Bedürfnisse anders deckt und nach alternativen Stressbewältigungsstrategien sucht.
Weaning properly: Tips and instructions from midwife Laura
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Wann ist das Baby bereit zum Abstillen?
Idealerweise ist der erste Schritt beim Abstillen, deinem Baby nach etwa sechs Monaten neben deiner Muttermilch langsam Beikost zu geben. Der Abstillprozess setzt sich dann fort, bis die Muttermilch vollständig durch andere Lebensmittel und Getränke ersetzt wurde.
Wann ist das natürliche Abstillalter?
Das natürliche Abstillalter beim Menschen liegt laut anthropologischen Studien und Vergleichen mit Naturvölkern meist zwischen 2,5 und 7 Jahren, wobei der Höhepunkt oft um den 3. Geburtstag erreicht wird, weil das Kind dann die nächste Entwicklungsstufe erreicht. Während die WHO empfiehlt, bis zum 2. Lebensjahr zu stillen, sehen Stillverbände das natürliche Abstillalter als biologische Norm, die deutlich über dem in westlichen Kulturen üblichen Abstillalter liegt, das oft durch soziale Normen bestimmt wird.
Wann stillt sich das Kind selbst ab?
Kinder stillen sich oft selbst ab, wenn sie bereit sind, meist zwischen dem 2. und 4. Lebensjahr, aber es gibt keinen festen Zeitpunkt; einige früher, andere später, oft wenn sie anfangen, sich mehr für feste Nahrung und die Umgebung zu interessieren, obwohl das natürliche Abstillalter biologisch bis zu 7 Jahre oder länger reichen kann. Der individuelle Prozess hängt stark von der Entwicklung des Kindes und dem Interesse an Alternativen wie Schnuller oder Daumenlutschen ab.
Warum ist Abstillen für manche Mutter so emotional?
Das Ende der Stillzeit macht manche Mütter traurig
Vielleicht fühlt es sich für dich als Mutter so an, als wirst du nun zum ersten Mal etwas weniger gebraucht. Und tatsächlich: Ihr durchgeht einen Ablöseprozess, der durchaus Gefühle der Trauer auslösen kann.
Welche Tipps gibt es zum Abstillen?
Um sanft abzustillen, reduzieren Sie die Stillmahlzeiten schrittweise, bieten Sie Alternativen wie Schnuller oder Kuscheln an, lenken Sie Ihr Kind ab und verwenden Sie Tees wie Salbei- oder Pfefferminztee, um die Milchproduktion zu hemmen, während Sie gleichzeitig Milchstau durch Ausstreichen oder leichtes Abpumpen verhindern. Wichtig sind Nähe, Geduld und eine gute Selbstfürsorge für die Mutter.
In welchem Alter Stillen die meisten ab?
Die meisten Frauen in Deutschland stillen nicht sehr lange ab, oft schon nach einigen Monaten, obwohl die WHO eine Stillzeit von mindestens sechs Monaten (ausschließlich) und bis zu zwei Jahren oder länger (mit Beikost) empfiehlt; das natürliche Abstillalter liegt jedoch bei 2 bis 7 Jahren, da das Saugbedürfnis individuell variiert und viele Faktoren wie Stillprobleme oder die Wiederaufnahme der Arbeit das frühe Ende beeinflussen können, wobei in anderen Ländern mit besserer Stillförderung oft länger gestillt wird.
Warum kein Handy beim Stillen?
Man sollte beim Stillen das Handy weglassen, weil es die Bindung stört (fehlender Blickkontakt, ausdruckslose Mimik macht Babys verunsichert), das Anlegen erschwert (Ablenkung von wichtigen Signalen wie richtigem Saugen) und das Baby durch Licht und Geräusche ablenkt und stressen kann, was zu Trink- und Einschlafproblemen führen kann. Die Fokussierung auf das Handy unterbricht die wichtige emotionale Interaktion und das Vertrauen.
Wann macht Stillen keinen Sinn mehr?
Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt ausschließliches Stillen in den ersten sechs Monaten. Danach ist Weiterstillen neben Beikost bis zu einem Alter von zwei Jahren oder darüber hinaus möglich. Je nachdem, wie lange Mutter und Kind das möchten.
Wann und wie sollte man mit dem Stillen aufhören?
Abstillen ist ein individueller Prozess, der sanft und schrittweise erfolgt, idealerweise mit der Einführung von Beikost um den 6. Monat, indem Stillmahlzeiten nach und nach durch feste Nahrung ersetzt werden; es gibt keinen perfekten Zeitpunkt, aber Geduld, Ablenkung und Rituale (wie Kuscheln oder Spaziergänge) helfen, die emotionale Bindung zu erhalten, während Tees wie Salbei die Milchproduktion reduzieren können.
Kann ich von heute auf morgen Abstillen?
Ein plötzliches Abstillen ("von heute auf morgen") ist meist nicht empfohlen, da es für Mutter und Kind emotional belastend sein kann und das Risiko für Milchstau oder Brustentzündungen erhöht; ideal ist ein langsames, schrittweises Reduzieren, indem man Stillmahlzeiten durch feste Nahrung oder andere Nähe ersetzt, bis nur noch wenige Stillmahlzeiten übrig sind. In dringenden Ausnahmefällen (z.B. Medikamente, Trennung) kann ein schnelles Abstillen nötig sein, sollte aber idealerweise von einer Hebamme begleitet werden, um Komplikationen zu minimieren.
Ab wann sollte man nachts nicht mehr Stillen?
Es gibt keinen festen Zeitpunkt, aber viele Babys können ab 4–6 Monaten nachts ohne Nahrung auskommen, wenn sie gut zunehmen, während andere bis zum ersten Geburtstag oder länger die Nähe und Nährstoffe benötigen. Wichtig sind die individuelle Entwicklung des Kindes, gute Gewichtszunahme und dass die Mutter das Bedürfnis nach Abstillen spürt; oft wird eine sanfte Entwöhnung empfohlen, die auch emotionale Bedürfnisse berücksichtigt.
Wann macht Abstillen Sinn?
Den besten Zeitpunkt zum Abstillen gibt es nicht, es ist eine individuelle Entscheidung für Mutter und Kind, aber die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt (WHO) sowie viele Experten, die ersten sechs Monate ausschließlich zu stillen und danach mit der Beikost weiter zu stillen, bis Mutter und Kind gemeinsam entscheiden, aufzuhören, oft bis zum ersten oder zweiten Geburtstag oder länger, wenn beide es wünschen. Ein sanftes Abstillen beginnt mit der Beikost-Einführung um den 6. Monat und ersetzt nach und nach Stillmahlzeiten, während der Prozess für beide Seiten angenehm sein sollte.
Ist es normal, dass man beim Abstillen traurig ist?
Ja, es ist völlig normal, beim Abstillen traurig zu sein, da die innige Stillzeit endet, Hormonumstellungen die Stimmung beeinflussen und ein emotionaler Ablöseprocess stattfindet. Viele Mütter erleben Gefühle wie Trauer, Reizbarkeit oder Niedergeschlagenheit, was oft als "Milk Blues" bezeichnet wird. Wichtig ist, auf sich selbst zu achten, Unterstützung bei Freunden, Hebamme oder Stillberaterin zu suchen und sich Zeit für die Gefühle zu nehmen, um den Übergang sanfter zu gestalten.
Wie lange dauert das Abstillen von Hormonumstellung?
Das Hormonchaos nach dem Abstillen legt sich meist innerhalb weniger Wochen bis Monate, wenn sich der Körper an den neuen Rhythmus gewöhnt und der Zyklus sich einpendelt, was oft mit dem Einsetzen der ersten Periode zusammenfällt; es kann aber auch bis zu drei Monate dauern, bis sich alles stabilisiert hat, wobei stärkere Beschwerden wie Niedergeschlagenheit oder Hitzewallungen besser ärztlich oder durch eine Hebamme abgeklärt werden sollten.
Warum Baby nicht unter Achseln hochheben?
Man sollte Babys nicht unter den Achseln hochheben, weil ihre Muskeln, Sehnen und Bänder noch zu schwach sind und die Schulter- und Ellenbogengelenke überlastet oder sogar verletzt werden könnten, was zu Verspannungen führen kann. Stattdessen sollte man das Baby mit großflächigen Griffen unterstützen, den Kopf gut abstützen (in Verlängerung des Rumpfes) und Po sowie Beine stützen, um das Gewicht gleichmäßig zu verteilen.
Welche Nachteile hat das Abstillen?
Echte Nachteile hat das Langzeitstillen nur für die Mütter. Sie sind stärker gebunden und haben weniger Zeit für sich selbst oder den Job. Dazu kommt die Abstinenz von gewissen Lebensmitteln, Genussmitteln und Medikamenten. Gerade letzteres kann ein Grund für frühzeitiges Abstillen sein.
Was war die längste Stillzeit der Welt?
Langes Stillen: Mutter in Australien stillt Sechsjährige.
Wann sollte man aufhören, sein Kind zu stillen?
Kinder stillen sich oft selbst ab, wenn sie bereit sind, meist zwischen dem 2. und 4. Lebensjahr, aber es gibt keinen festen Zeitpunkt; einige früher, andere später, oft wenn sie anfangen, sich mehr für feste Nahrung und die Umgebung zu interessieren, obwohl das natürliche Abstillalter biologisch bis zu 7 Jahre oder länger reichen kann. Der individuelle Prozess hängt stark von der Entwicklung des Kindes und dem Interesse an Alternativen wie Schnuller oder Daumenlutschen ab.
Sind langzeit gestillte Kinder weniger krank?
Welche Effekte hat Muttermilch auf die Gesundheit des Säuglings? Gestillte Säuglinge sind gesünder, das konnte in Studien belegt werden. Wird ein Kind vier bis sechs Monate ausschließlich gestillt, sinkt die Zahl der Infekte um 40 bis 70 Prozent. Dies können beispielsweise Infekte der unteren Atemwege sein.
Wann stillen sich die meisten Kinder selbst ab?
Abstillen durch Dein Kind
Die meisten Kinder stillen sich zwischen dem zweiten und dem vierten Lebensjahr von alleine ab. Sicher wirst Du merken, wenn das Interesse Deines Kindes an Deiner Brust langsam nachlässt.
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