Zum Inhalt springen

Wie viel kostet Rechtsschutzversicherung im Monat?

Gefragt von: Veit Funk  |  Letzte Aktualisierung: 10. Januar 2026
sternezahl: 4.7/5 (28 sternebewertungen)

Sie können mit Kosten von etwa 10 bis 50 Euro pro Monat rechnen - immer abhängig von Ihren gewählten Bausteinen, Ihrem Wohnort und der gewählten Selbstbeteiligung. Ist eine Rechtsschutzversicherung rückwirkend möglich? Oftmals ist ein rückwirkender Abschluss nicht möglich.

Was kostet eine gute Rechtsschutz im Monat?

Was kostet eine Rechtsschutzversicherung? Die Kosten für gute Rechtsschutzversicherungen betragen zwischen 13 und 24 Euro im Monat. Diese Tarife bieten einen umfangreichen Schutz in den Bereichen Privat, Beruf und Verkehr und erfüllen die Kriterien der Stiftung Warentest.

Ist privat Rechtsschutz sinnvoll?

Die Privatrechtsschutzversicherung schützt Sie vor kleineren und größeren Konflikten im privaten Bereich und ist eine sinnvolle Ergänzung für Ihren Versicherungsschutz. Sie sichert Sie etwa bei Auseinandersetzungen mit den Nachbarn oder bei Verträgen mit Handwerken und Online-Shops umfassend ab.

Wie viel kostet ein Anwalt ohne Rechtsschutz?

Maximale Gebühr für die Erstberatung

Wenn Sie sich als Privatperson von einem Anwalt beraten lassen, darf die Gebühr des ersten Beratungsgesprächs maximal 190 Euro netto betragen. Mit 19 Prozent Mehrwertsteuer ergibt sich ein Bruttobetrag von 226,10 Euro.

Was ist beim Rechtsschutz alles dabei?

Die Versicherung übernimmt alle vereinbarten Kosten, die mit einem Streit verbunden sind: Sowohl die Kosten für eine Erstberatung beim Anwalt, nachfolgende Anwaltskosten, Gerichtskosten, Vollstreckungskosten als auch die Kosten der Gegenseite (wenn Sie den Streit verlieren sollten) werden übernommen.

Welche Kosten übernimmt Rechtsschutzversicherung?

38 verwandte Fragen gefunden

Was deckt den Rechtsschutz nicht ab?

Die Rechtsschutzversicherung zahlt nicht für Kosten, die dem Versicherten selbst entstehen. Das betrifft beispielsweise Reisekosten und Verdienstausfall für Gerichtstermine und Besprechungen mit dem Anwalt. Außerdem zahlt die Rechtsschutzversicherung meist nur bis zur zweiten Instanz.

Welche Anwaltskosten übernimmt die Rechtsschutzversicherung?

Die Rechtsschutzversicherung übernimmt in der Regel folgende Kosten bis zur Höhe der vereinbarten Versicherungssumme: die gesetzlichen Anwaltsgebühren eines vom Versicherten gewählten Rechtsanwalts. Gerichtskosten. Zeugengelder und gerichtliche Sachverständigenhonorare.

Was tun, wenn man keinen Rechtsschutz hat?

Die Beratungshilfe ermöglicht Menschen mit geringem Einkommen eine Rechtsberatung. Die anfallenden außergerichtlichen Kosten für die Rechtsanwältin / den Rechtsanwalt werden übernommen, 15 Euro sind als Eigenleistung zu zahlen. Einfache Auskünfte kann auch das Gericht erteilen.

Wie viel kostet ein Top-Anwalt pro Stunde?

Mit durchschnittlich 407 Euro pro Stunde erzielen Partner und Partnerinnen von Anwaltskanzleien, die sich auf das Rechtsgebiet Compliance spezialisiert haben, nach einer Statistik der Datenplattform Statista aus dem Jahr 2021 die höchsten Stundensätze in der Rechtsberatung.

Kann man mit Rechtsschutz zu jedem Anwalt gehen?

Das Wichtigste in Kürze. Gehört die freie Anwaltswahl zum Leistungsumfang der Rechtsschutzversicherung, dürfen Sie Ihren Anwalt frei wählen. Dies ist bei den meisten Tarifen der Fall. Die Entscheidung für einen Partneranwalt der Versicherung bringt jedoch in der Regel finanzielle Vorteile für den Versicherten mit sich.

Wann muss ich den Rechtsschutz einschalten?

Nachdem Du eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen hast, gilt in den meisten Fällen drei Monate Wartezeit. Erst für Streitigkeiten, die nach diesen drei Monaten beginnen, kannst Du die Rechtsschutzversicherung in Anspruch nehmen. Eine Ausnahme ist der Verkehrsrechtsschutz, dieser ist meist sofort abgedeckt.

Ist man über ver.di rechtsschutzversichert?

Alle ver. di Mitglieder erhalten nach dreimonatiger Mitgliedschaft bei einem berechtigten Anliegen einen kostenfreien Rechtsschutz in allen Fragen des Arbeits - und Sozialrechts. Eine Rechtsberatung ist bereits unmittelbar ab Beginn der Mitgliedschaft möglich.

Für wen lohnt sich eine Rechtsschutzversicherung?

Lohnt sich für alle, die viel mit Auto, Motorrad oder anderen, selbstgesteuerten Verkehrsmitteln unterwegs sind. Der Privatrechtsschutz unterstützt Sie bei Konflikten und Streit in Ihrem privaten Alltag. Denn auch hier kann der gerichtliche Weg in manchen Fällen unausweichlich werden.

Was kostet Rechtsschutz bei der HUK?

Ihre umfassende Rechtsschutzversicherung: Unser Privat-, Berufs- und Verkehrsrechtsschutz – z. B. schon ab 201,76 € * im Jahr.

Welche Rechtsschutzversicherung greift sofort?

Welche Rechtsschutzversicherung greift sofort?

  • Wohnungs- und Grundstücksrechtsschutz.
  • Rechtsschutz im Vertrags- und Sachenrecht.
  • Steuer-Rechtsschutz ab dem Einspruchsverfahren.
  • Sozial-Rechtsschutz ab dem Widerspruchsverfahren.
  • Verwaltungs-Rechtsschutz ab Widerspruchsverfahren.
  • weltweite Deckung bis zu 1 Jahr.

Ist eine Erstberatung beim Anwalt immer kostenlos?

Dass die Erstberatung bei einem Rechtsanwalt nichts kostet, ist ein Irrglaube, der sich hartnäckig in der Bevölkerung hält. Tatsächlich ist auch das Erstgespräch eine anwaltliche Dienstleistung, die nach dem Gesetz vergütet wird.

Was kostet es, einen Brief vom Anwalt schreiben zu lassen?

Durchschnittlich kostet ein einfaches Schreiben den Mandanten zwischen 80,00 und 110,00 €. Aber auch hier hängen die genauen Kosten davon ab, welcher Wert dem Schreiben zugrunde liegt. Ob es sich tatsächlich für Sie lohnt, nur ein einfaches Schreiben zu beauftragen, besprechen Sie bitte mit Ihrem Anwalt.

Wie viel kostet ein Rechtsanwalt ohne Rechtsschutz?

Die Gebühr für ein erstes Beratungsgespräch ist für einen Verbraucher nicht höher als 190 Euro zzgl. Umsatzsteuer, wenn er mit seinem Rechtsanwalt keine Vergütungsvereinbarung geschlossen hat. Zusätzlich kann der Rechtsanwalt notwendige Auslagen geltend machen.

Wer bekommt kostenlos Anwalt?

Die Voraussetzungen, um Beratungshilfe zu erhalten: Bedürftigkeit: Sie haben ein geringes Einkommen und wenig Ersparnisse oder Vermögen. Notwendigkeit: Sie haben versucht, und können das Problem nicht anders lösen. Eine Person mit mehr Geld würde in der Angelegenheit selbst bezahlen.

Soll man einen Rechtsschutz haben?

Mit einer Rechtsschutzversicherung können Sie sich vor den Anwalts- und Gerichtskosten schützen, die bei einem Rechtsstreit entstehen. Weil hier je nach Streitwert teils hohe Summen zustande kommen, ist eine Rechtsschutzversicherung sinnvoll. Sie bietet finanzielle Sicherheit.

Wann greift der Rechtsschutz nicht?

Unter 2 Umständen kann ein Rechtsschutzversicherer bei Rechtsstreitigkeiten eines Versicherungsnehmers die Kostenübernahme verweigern: Die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen des Versicherungsvertrages sind nicht erfüllt. Das Rechtsgebiet oder der Versicherungsfall ist nicht abgedeckt.

Wann muss man den Rechtsanwalt der Gegenseite bezahlen?

Zahlt die Gegenseite, nachdem der Anwalt mit der außergerichtlichen Geltendmachung beauftragt ist, muss sie – Verzug vorausgesetzt – in der Regel auch die Kosten der anwaltlichen Vertretung tragen. Dies gilt auch dann, wenn die Zahlung vor dem Zugang eines Aufforderungsschreiben des Anwalts erfolgt.

Was deckt die Rechtsschutzversicherung alles ab?

Was zahlt die Rechtsschutzversicherung? Die Rechtsschutzversicherung bezahlt die Gebühren der Rechtsanwälte und des Gerichts, die Entschädigungen für Zeugen, die Kosten des Sachverständigen und des Gerichtsvollziehers. Auch die Reisekosten zu einem ausländischen Gericht werden bezahlt.