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Wie tief ist die Warze?

Gefragt von: Siegmund Appel  |  Letzte Aktualisierung: 24. Januar 2026
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Eine Warze hat keine feste Tiefe; die Tiefe variiert je nach Typ, sie reicht von flachen Auswüchsen (Mosaik- oder Flachwarzen) bis zu tief in die Haut wachsenden Dornwarzen, die schmerzhaft sein können und oft durch winzige schwarze Punkte gekennzeichnet sind, welche Blutgefäße darstellen. Die Tiefe hängt davon ab, wie weit die durch Viren verursachte Zellvermehrung in die Epidermis vorgedrungen ist, mit einem Gewebekern darunter, der manchmal blutet, wenn die Hornschicht verletzt wird.

Wie tief ist eine Warze?

Warzen können unterschiedlich tief gehen, wobei Dornwarzen (Plantarwarzen) an den Fußsohlen oft sehr tief in die Haut einwachsen und Schmerzen verursachen, während andere Typen (z.B. Flach- oder Dellwarzen) oft oberflächlicher bleiben; je älter eine Warze ist, desto tiefer kann sie sich einsetzen, aber auch ältere Warzen lassen sich meist behandeln.
 

Woher weiß ich, ob es eine Warze ist?

Eine Warze erkennt man an kleinen, meist fleischfarbenen, rauen Hautwucherungen, die wie ein kleiner Knoten oder eine Blumenkohlähnliche Erhebung aussehen können und oft schwarze Pünktchen (Blutgefäße) in der Mitte aufweisen, besonders an Händen, Füßen oder im Gesicht; sie sind meist harmlos, können aber je nach Typ (z. B. Dornwarze an der Fußsohle) auch schmerzen.
 

Ist eine tiefe Warze ansteckend?

Dornwarzen (Verrucae plantares, Plantarwarzen) sind Warzen an der Fußsohle, Ferse oder zwischen den Zehen. Sie sind sehr schmerzhaft und machen in einigen Fällen das Gehen sogar unmöglich. Von außen sehen sie recht klein aus, aber sie reichen meist tief in die Unterhaut.

Wie bekommt man tiefe Warzen weg?

Tiefe Warzen, wie Dornwarzen, entfernt man am besten durch Methoden beim Hautarzt wie Vereisung (Kryotherapie), Laserbehandlung (oft mit Farbstofflaser zur Gefäßverödung) oder, wenn nichts hilft, durch chirurgisches Ausschaben (Kürettage), was aber narbenrisikobehaftet ist. Zuhause helfen Salicylsäure-haltige Mittel, die Hornhaut aufzuweichen und abzutragen, aber bei tiefen Warzen ist oft professionelle Hilfe notwendig, um das Virus nachhaltig zu bekämpfen, betonen Hautarzt- und Expertenmeinungen, ZAVA und Gesundheitsinformation.de.
 

Warzen: So werden sie behandelt I ARD Gesund

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Was sind die schwarzen Punkte bei Warzen?

Die schwarzen Punkte in einer Warze sind meistens winzige, geronnene Blutgefäße oder Einblutungen, die die Warze mit Nährstoffen versorgen und ein typisches Zeichen für Warzen, besonders Dornwarzen sind. Sie entstehen durch die Vermehrung von Hautzellen durch humane Papillomviren (HPV) und können ein Hinweis darauf sein, dass die Warze abheilt oder auf eine Behandlung anspricht.
 

Was ist die Blase unter einer Warze?

Unter der Warze bildet sich eine Blase, die sich innerhalb der nächsten Tage anhebt und das Warzengewebe abfallen lässt. Darunter hat sich bereits neue gesunde Haut gebildet. Je nach Warze kann bereits eine einmalige Anwendung genügen. Besonders hartnäckige Exemplare müssen jedoch mehrmals vereist werden.

Wie erkennt man abgestorbene Warze?

Eine abgestorbene Warze erkennt man daran, dass sie flacher, trockener und oft heller oder verfärbt ist (z.B. weißlich nach Vereisung) und sich die typischen schwarzen Pünktchen (Einblutungen) auflösen oder verblassen, da die Durchblutung stoppt; sie kann sich schmerzhaft anfühlen, wenn sie auf die Nerven drückt, aber das Wachstum stoppt und sie fällt oft nach Wochen ab, wenn die Hornschicht sich löst, aber achten Sie auf Infektionen.
 

Was ist das stärkste Mittel gegen Warzen?

Salicylsäure gilt als das am besten erprobte Mittel. Als Lösung aufgetragen, weicht sie verhorntes Gewebe auf, dieses kann dann Stück für Stück abgetragen werden. Salicylsäure wird bisweilen durch die ebenfalls hautätzende Milchsäure ergänzt.

Wie kann ich eine Warze von Hautkrebs unterscheiden?

Eine Warze oder Hautkrebs zu unterscheiden ist für Laien oft schwierig, da Hautkrebs wie Basaliome oder Melanome manchmal wie eine Warze aussehen kann; wichtig ist, jede neue oder sich verändernde Hautwucherung umgehend bei einem Hautarzt (Dermatologen) abklären zu lassen, da nur er eine sichere Diagnose stellen und ernste Erkrankungen wie Hautkrebs ausschließen kann, besonders bei plötzlichem Auftreten vieler Warzen oder Veränderungen in Form, Farbe und Größe.
 

Woher weiß ich, ob Warze weg ist?

Eine Warze kann innerhalb weniger Wochen bei konsequenter Behandlung verschwinden, aber auch mehrere Monate bis über ein Jahr dauern, da sie oft hartnäckig sind und vom Immunsystem bekämpft werden müssen; oft bilden sich Warzen auch von selbst innerhalb von 1 bis 2 Jahren, besonders bei Kindern. Bei schnellerer Entfernung (z.B. Vereisung) entsteht oft nach 10-14 Tagen eine Blase, die abfällt, während es bei Mitteln mit Salicylsäure 3-4 Wochen dauern kann, bis die Hornschicht sich abschält. 

Wie erkenne ich bösartige Warzen?

bösartigen Hauttumoren: Es gibt Hautveränderungen, die senilen Warzen ähneln. Dazu zählen vor allem bösartige Hauttumoren wie schwarzer Hautkrebs (malignes Melanom). Um festzustellen, ob es sich um eine seborrhoische Warze oder eine bösartige Hautwucherung handelt, entnimmt der Arzt eine Gewebeprobe.

Welche Warzen darf man nicht vereisen?

Mittels Kryotherapie können gewöhnliche Warzen, Dornwarzen und Stielwarzen vereist werden. Nicht geeignet ist sie für Kinder unter vier Jahren, Diabetiker, Menschen mit Durchblutungsstörungen, Schwangere und Stillende.

Was ist in einer Warze drin?

Eine Warze besteht hauptsächlich aus einer gutartigen Wucherung der oberen Hautschicht (Hornhaut), die durch eine Infektion mit humanen Papillomviren (HPV) verursacht wird. Diese Viren regen die Hautzellen zu unkontrollierter Vermehrung an, wodurch eine verdickte, erhabene Hautwucherung entsteht, die oft kleine schwarze Punkte (Blutgefäße) enthält und sich unterschiedlich anfühlen kann, je nach Warzenart.
 

Wie sieht eine Dornwarze in der Tiefe aus?

Erkennbar ist eine Dornwarze zunächst durch eine Verhärtung an der Haut – eine flache, meist kreisförmige Verhornung, die gegenüber der gesunden Haut abgegrenzt ist. Typisch für eine Dornwarze sind die winzigen, bräunlichen oder schwarzen Punkte in der Mitte der Verhärtung.

Wann fällt die Warze ab?

Eine Warze fällt oft spontan nach Wochen bis Monaten ab, da das Immunsystem die Viren bekämpft, manchmal kann es aber auch Jahre dauern; bei professionellen Behandlungen wie Vereisung oder Laser kann die Warze nach ca. 10-14 Tagen (Kryo) oder 3-4 Wochen (Laser) abfallen, wobei Salicylsäure-Präparate Wochen bis Monate benötigen und konsequente Anwendung erfordern.
 

Was mögen Warzen gar nicht?

Warzen mögen es nicht, wenn das Immunsystem stark ist, sie abgedeckt werden (um Ausbreitung zu verhindern), sie durch Säure (wie Salicylsäure oder Apfelessig) aufgeweicht/geätzt werden, sie mit Wärme (wIRA) behandelt werden, oder sie durch Ameisensäure von innen getrocknet werden. Wichtig ist, nicht daran zu kratzen, sauber zu bleiben und die Behandlung konsequent durchzuführen.
 

Warum hilft Klebeband gegen Warzen?

Dadurch, dass das Klebeband auf der Haut verbleibt, wird die Warze eingeweicht. Anschließend kann die oberste Schicht mit einem Bimsstein oder einer Feile relativ leicht entfernt werden. So behandelt, verschwindet die Warze nach einiger Zeit wie von selbst – und zwar ganz ohne Schmerzen!

Wann sollte man mit der Anwendung von Verrumal aufhören?

Sie sollten die Anwendung von Verrumal beenden, wenn die Warze vollständig verschwunden ist, aber auch nach erfolgreicher Heilung noch etwa eine Woche weiterbehandeln; die durchschnittliche Anwendungsdauer beträgt ca. 6 Wochen, wobei eine tägliche, konsequente Anwendung wichtig ist und die Behandlung bis zu 12 Wochen dauern kann, bis die Warze verschwunden ist oder ein "Loch" entsteht. 

Was sind die schwarzen Punkte auf Warzen?

6. Nach einigen Behandlungen sind meist schwarze Punkte in der Warze zu sehen. Dabei handelt es sich um kleine Kapillargefäße, die im Zentrum der Warze wachsen, um sie mit Blut zu versorgen.

Wie tief sind Warzen?

Warzen können unterschiedlich tief gehen, wobei Dornwarzen (Plantarwarzen) an den Fußsohlen oft sehr tief in die Haut einwachsen und Schmerzen verursachen, während andere Typen (z.B. Flach- oder Dellwarzen) oft oberflächlicher bleiben; je älter eine Warze ist, desto tiefer kann sie sich einsetzen, aber auch ältere Warzen lassen sich meist behandeln.
 

Was kostet es, eine Alterswarze zu entfernen?

Die Preise hängen etwa von Anzahl, Methode und Aufwand ab und liegen zwischen 80 und 200 Euro je Sitzung.

Soll man Warzen ausdrücken?

Warzen: nicht kratzen, drücken oder schneiden

Egal, um welche Art Warze es sich handelt: Man sollte keinesfalls an ihr kratzen, drücken, zupfen oder gar herumschneiden. Auch von juckenden Warzen müssen die Finger gelassen werden. Andernfalls treten eine Reihe von Risikofaktoren auf.

Wie viel passt in eine Blase Frau?

Eine weibliche Harnblase fasst normalerweise zwischen 350 und 550 Milliliter, wobei der erste Harndrang oft schon bei 150 bis 250 ml einsetzt und die maximale Kapazität je nach Person variieren kann, aber bei bis zu 700 ml oder mehr liegen kann, wenn sie sich extrem dehnt, wobei Mengen über 500-600 ml aber nicht erstrebenswert sind, um die Blase zu schonen.
 

Ist es schlimm, wenn eine Warze blutet?

Ja, eine blutende Warze ist ein Zeichen, dass man vorsichtig sein muss und eventuell zum Hautarzt gehen sollte, da sie ansteckend ist, sich das Virus ausbreiten kann (auch auf andere Körperstellen) und das Risiko einer Infektion (Entzündung, Eiterung, in seltenen Fällen Blutvergiftung) besteht, besonders wenn man selbst daran herumgedoktert hat oder zu Risikogruppen gehört (z.B. Diabetiker). Die Blutung deutet oft auf eine Verletzung der Warzenoberfläche hin, wodurch die Warzenviren leichter übertragen werden können.