Wie teuer ist es mit Infrarot zu Heizen?
Gefragt von: Marcel Fröhlich | Letzte Aktualisierung: 22. Oktober 2026sternezahl: 4.6/5 (46 sternebewertungen)
Infrarotheizungen sind günstig in der Anschaffung (ca. 100 bis 600 € pro Gerät) und Installation, haben aber höhere Betriebskosten durch Stromverbrauch, besonders bei schlechter Dämmung. Die Gesamtkosten hängen stark von Dämmung, Raumgröße und Strompreis ab, können aber für ein ganzes Haus schnell 2.000 bis 8.000 € oder mehr erreichen, wobei die laufenden Kosten pro Jahr leicht 200 € pro Heizung übersteigen können, je nach Nutzung. Für eine sinnvolle Ergänzung (Bad, Gästezimmer) oder in gut gedämmten Häusern sind sie eine Option, für ein ganzes Haus oft zu teuer.
Sind Infrarotheizungen Stromfresser?
Infrarotheizungen sind nicht grundsätzlich Stromfresser, aber sie können teuer werden, wenn sie falsch eingesetzt werden, besonders als Hauptheizung in schlecht gedämmten Altbauten, wo sie hohe Stromkosten verursachen können. Im Vergleich zu anderen Elektroheizungen sind sie effizienter, da sie direkt Objekte erwärmen statt die Luft und nur bei Bedarf Strom verbrauchen. Ihr Sparpotenzial liegt in der Kombination mit Photovoltaik-Strom und als Zusatzheizung in gut gedämmten Neubauten oder Passivhäusern, wo sie ihre Stärken ausspielen können.
Ist Infrarot billiger als Gas?
Ist eine Infrarotheizung billiger als Gas? Grundsätzlich ist eine Infrarotheizung in der Anschaffung deutlich günstiger als eine Heizung mit Gas, bei den Betriebskosten lässt sich das allerdings nicht pauschal sagen. Der aktuelle Gaspreis liegt bei 12,3 Cent pro kWh. Eine Kilowattstunde Strom kostet aktuell 38,6 Cent.
Ist Heizen mit Infrarot teuer?
Eine Infrarotheizung ist günstig in der Anschaffung, aber potenziell teuer im Betrieb, da sie Strom verbraucht; die tatsächlichen Betriebskosten hängen stark von der Gebäudedämmung und dem Strompreis ab, weshalb Experten sie eher als Zusatzheizung oder für gut gedämmte Neubauten empfehlen, nicht als alleinige Lösung für unsanierte Altbauten. Die Anschaffung eines Paneels kostet oft 200-650 €, ohne Montagekosten, die durch die einfache Installation geringer sind als bei herkömmlichen Systemen.
Ist es sinnvoll, mit Infrarotheizung zu heizen?
Eine Infrarotheizung ist sinnvoll als Zusatzheizung in selten genutzten Räumen (Bad, Büro) oder als Hauptheizung nur in sehr gut gedämmten Neubauten/Passivhäusern. Sie erwärmt direkt Objekte und Personen, ist wartungsarm, hat niedrige Anschaffungskosten und ist ideal für Allergiker, da sie keinen Staub aufwirbelt. Als alleinige Heizung in Altbauten führt sie wegen des hohen Stromverbrauchs zu hohen Betriebskosten, ist aber mit eigenem Solarstrom ökologisch und kosteneffizient.
Heizen mit Infrarot! Was kostet es wirklich? Infrarotheizung Kosten pro Monat, das habe ich bezahlt!
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Was sind zwei Nachteile von Infrarot?
Diese Nachteile hat Heizen mithilfe von Infrarotwellen: vergleichsweise hohe Betriebskosten. Abhängigkeit vom Strompreis (bei Netzbezug) hoher Stromverbrauch bei schlecht gedämmten Räumen.
Was ist aktuell die billigste Art zu heizen?
Die günstigste Heizung hängt davon ab, ob Sie die Anschaffung oder die laufenden Kosten betrachten: In der Anschaffung sind Elektroheizungen am billigsten, während bei den Betriebskosten Holzpellets und insbesondere Wärmepumpen (oft in Kombination mit Photovoltaik) oft die Nase vorn haben, da sie Umgebungswärme nutzen. Für eine schnelle, aber teure Stromheizung sind Konvektoren gut, für dauerhaft niedrige Kosten sind Wärmepumpen oder Pelletheizungen die Favoriten, die sich durch staatliche Förderungen amortisieren können.
Welche Nachteile hat eine Infrarotheizung an der Decke?
Nachteile einer Infrarotheizung an der Decke sind die hohen Stromkosten (besonders bei schlechter Dämmung), die fehlende Warmwasserbereitung, die Abhängigkeit vom teuren Strompreis, eine langsamere Erwärmung der Raumluft und dass sie nur in gut gedämmten Häusern wirklich effizient ist, da die Wärme sonst entweicht; zudem fehlt es oft an staatlicher Förderung.
Kann eine Infrarotheizung im Dauerbetrieb ein Haus heizen?
Grundsätzlich ist eine Infrarotheizung nicht darauf ausgelegt, ein ganzes Haus im Dauerbetrieb zu heizen. Vor allem nicht, wenn es sich um einen Altbau mit schlechter Isolierung handelt. Das führt schnell zu hohen Kosten. Denn sie verbraucht bei dauerhaftem Gebrauch sehr viel Strom.
Wie hoch sind die Betriebskosten einer Infrarotheizung?
Ein 1500-Watt-Infrarotheizgerät kostet in den USA je nach Stromtarif zwischen 0,18 und 0,24 Dollar pro Stunde . Das entspricht etwa 1,80 bis 2,40 Dollar pro Tag (bei 10 Stunden Betrieb), rund 55 bis 72 Dollar pro Monat oder 650 bis 870 Dollar pro Jahr.
Kann eine Infrarotheizung einen Raum aufheizen?
Dies ist vor allem bei Infrarotheizungen sehr entscheidend, da durch die Infrarot C Strahlung die Umgebungsflächen erwärmt werden. Eine Infrarotheizung benötigt länger als eine konventionelle Heizung, welche die Raumluft erwärmt, um den Raum zu erwärmen.
Wie lange braucht eine Infrarotheizung, um einen Raum aufzuheizen?
Eine Infrarotheizung erwärmt einen Raum direkt nach dem Einschalten, aber bis die volle Wohlfühltemperatur erreicht ist, dauert es je nach Bedingungen 10 Minuten bis mehrere Stunden; Stahlheizungen sind nach ca. 5 Min. warm, Natursteinheizungen brauchen länger (15-30 Min.), die Anfangsphase eines kalten Raumes kann 1-2 Tage dauern, da Wände erst die Wärme speichern müssen. Die Geschwindigkeit hängt stark von der Raumgröße, Dämmung, Material und Einrichtung ab.
Ist es sinnvoll, eine Wohnung mit Infrarotheizung zu heizen?
Wohnungen mit Infrarot zu heizen ist besonders in gut gedämmten Neubauten oder als Zusatzheizung in einzelnen Räumen sinnvoll, da die Strahlungswärme direkt Objekte und Personen erwärmt, nicht primär die Luft, was Schimmel vorbeugt und das Raumklima angenehm warm hält. Die benötigte Watt-Leistung hängt stark von Dämmung, Raumgröße und -nutzung ab (z. B. 700-900W für 15m² Wohnzimmer), aber in schlecht isolierten Altbauten kann es teuer werden. Wichtig ist die richtige Platzierung für direkte Wärmeabgabe (nicht durch Möbel verdeckt) und die Berücksichtigung, dass Warmwasserbereitung separat erfolgen muss.
Wie lange darf eine Infrarotheizung laufen?
Eine Infrarotheizung darf grundsätzlich rund um die Uhr laufen, da sie Überhitzungsschutz hat und sicher ist, aber der optimale Betrieb hängt vom Thermostat und dem Gebäude ab; im Idealfall läuft sie bei gut gedämmten Räumen nur 4-10 Stunden täglich (oft nur bedarfsgesteuert), während sie in schlecht isolierten Altbauten oder zur Erst-Erwärmung auch länger laufen kann, bis Wände und Gegenstände die Wärme gespeichert haben, was 1-2 Tage dauern kann. Der entscheidende Faktor sind Raumthermostate und Zeitschaltuhren, um die Heizintervalle effizient zu steuern und Stromkosten zu sparen.
Welche Auswirkungen hat eine Infrarotheizung auf den Körper?
Kann eine Infrarotheizung krebserregend sein: UV-Strahlung sowie IR-A-Strahlung dringt tief in die Haut und das Gewebe ein und kann dort für Schäden sorgen: Neben Hautalterungserscheinungen wie Pigmentflecken oder Falten können diese Strahlen auch krebserregend wirken.
Warum ist eine Infrarotheizung nicht empfehlenswert?
Durch den hohen Stromverbrauch kann das Heizen sehr teuer werden bei dauerhaftem Gebrauch. Aus diesem Grund ist der Einsatz von Infrarotheizungen als alleiniges Heizsystem nicht empfehlenswert. Heizen mit Strom verursacht zudem eine hohe CO2-Belastung, wenn der Strom aus einem Kohlekraftwerk bezogen wird.
Wie lange sind Infrarotheizungen noch erlaubt?
Eine Infrarotheizung darf grundsätzlich rund um die Uhr laufen, da sie Überhitzungsschutz hat und sicher ist, aber der optimale Betrieb hängt vom Thermostat und dem Gebäude ab; im Idealfall läuft sie bei gut gedämmten Räumen nur 4-10 Stunden täglich (oft nur bedarfsgesteuert), während sie in schlecht isolierten Altbauten oder zur Erst-Erwärmung auch länger laufen kann, bis Wände und Gegenstände die Wärme gespeichert haben, was 1-2 Tage dauern kann. Der entscheidende Faktor sind Raumthermostate und Zeitschaltuhren, um die Heizintervalle effizient zu steuern und Stromkosten zu sparen.
Kann man ein ganzes Haus mit einer Infrarotheizung heizen?
Ja, man kann ein ganzes Haus mit Infrarotheizung beheizen, besonders in gut gedämmten Neubauten (mindestens KfW 40 Standard) oder als Ergänzung, da sie Objekte direkt erwärmt und sich dezentral steuern lässt; allerdings ist eine professionelle Planung (Dimensionierung, Platzierung) und ein separater Warmwasserbereiter nötig, da Infrarotheizungen die Luft nicht so stark wie Konvektionsheizungen bewegen. In schlecht isolierten Altbauten kann es teuer werden, aber die Wärmeabgabe an Wände hilft sogar gegen Feuchtigkeit und Schimmel.
Hat Infrarot Nebenwirkungen?
So angenehm die Wärme ist: Eine falsche oder übermäßige Nutzung von Infrarotlampen birgt Risiken. Sich zu lange und aus zu kurzer Distanz von einer Lampe bestrahlen zu lassen, kann zu Hautverbrennungen, Überhitzung und sogar Augenschäden führen.
Für wen lohnt sich eine Infrarotheizung?
Eine Infrarotheizung lohnt sich besonders für gut gedämmte Niedrigenergiehäuser, selten genutzte Räume (Gästezimmer, Hobbykeller, Garage) und als Ergänzung zur bestehenden Heizung (Bad, Übergangszeit), da sie gezielt und schnell Wärme liefert und gut mit eigener Solarenergie kombiniert werden kann, während sie in schlecht isolierten Altbauten mit hohem Stromverbrauch teuer werden kann. Auch für Allergiker oder zur Schimmelprävention in feuchten Ecken ist sie wegen der angenehmen Strahlungswärme und der Fähigkeit, Wände zu trocknen, eine Überlegung wert.
Welcher Bodenbelag bei Infrarotheizung?
Fliesen oder Steinböden besitzen eine gute Wärmeleitfähigkeit und können die Wärme nach dem Aufheizen gut speichern und gleichmäßig abgeben.
Welche Heizung baut man jetzt in ein altes Haus?
Für einen Altbau eignen sich besonders Wärmepumpen (oft mit Dämmung), Hybridheizungen (z.B. Wärmepumpe + Gas) und Biomasseheizungen (Pellets) wegen der 65%-Regel, aber auch (grüne) Gas-Brennwertheizungen als Übergangslösung oder Brennstoffzellenheizungen, die gut mit dem Gasanschluss im Altbau funktionieren; die beste Wahl hängt stark vom Dämmzustand des Hauses ab.
Welche Heizung ist kein Stromfresser?
Die sicherste Lösung für das Heizen ohne Strom ist der Kachelofen. Egal ob Blackout und totaler Stromausfall oder Ressourcenknappheit bzw. Preisanstiege in Bezug auf die Verfügbarkeit fossiler Brennstoffe, der Kachelofen ist sowohl im Betrieb als auch in der Handhabung die sicherste Alternative zum Heizen mit Strom.
Welche ist die teuerste Art zu heizen?
Die teuerste Heizungsart ist aktuell oft die Wasserstoffheizung (langfristig), während Fernwärme kurz- bis mittelfristig in der Praxis zu den höchsten Betriebskosten zählt, dicht gefolgt von einer reinen Elektroheizung oder Ölheizung, aber auch Pelletheizungen können teuer sein, je nach Brennstoffpreis. Die Kosten variieren je nach Studie und Zeitpunkt, aber Fernwärme (2024) und Wasserstoff (Langzeit) führen oft die Liste an.
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