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Wie sollte der Blutdruck bei einem 60 Jährigen sein?

Gefragt von: Otmar Stoll-Beer  |  Letzte Aktualisierung: 3. Februar 2026
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Mit 60 Jahren gelten Werte um die 140/90 mmHg oft noch als akzeptabel, wobei der Blutdruck mit dem Alter tendenziell ansteigt, da die Gefäße steifer werden. Fachleute empfehlen aber, Werte über 140/90 mmHg zu behandeln, insbesondere wenn weitere Risikofaktoren wie Diabetes bestehen, um Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen; die Ziele können je nach Gesundheitszustand variieren, weshalb eine ärztliche Beratung wichtig ist.

Welcher Blutdruck ist für über 60-Jährige normal?

Laut den europäischen Leitlinien soll der Blutdruck bei über 65-Jährigen auf unter 140/90 mmHg eingestellt werden, um sie vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu schützen. Diese Zielwerte gelten auch für über 80-Jährige, bei ihnen sind jedoch verstärkt individuelle Faktoren wie Begleiterkrankungen zu berücksichtigen.

Ist ein Blutdruck von 150 zu 90 zu hoch?

Ein normaler Blutdruck liegt üblicherweise bei einem systolischen Wert unter 140 mmHg und einem diastolischen Wert unter 90 mmHg, wobei allerdings ein Messwert über 129/84 bereits als hoch-normal bezeichnet wird. Ist der Blutdruck über einem Wert von 159/99, liegt bereits eine leichte Hypertonie vor.

Welcher unterer Blutdruckwert ist gefährlich?

Ein schwerer Bluthochdruck besteht, wenn der diastolische Wert bei über 110 mmHg liegt. Generell gilt: regelmäßig messen. Dem diastolischen Blutdruck wird allgemein zwar weniger Bedeutung beigemessen als dem systolischen.

Welcher Wert beim Blutdruck ist wichtiger, der erste oder der zweite?

Mediziner achten vor allem auf den systolischen Blutdruck (der obere Wert), um das Risiko für die Herzgesundheit abzuschätzen. Eine neue Studie bestätigt, dass dieser unabhängig von Alter, Geschlecht und anderen Faktoren das Risiko für die Herz-Kreislauf-Gesundheit sehr gut vorhersagt.

Neue Blutdruckleitlinie - höhere Grenzwerte verblüffen!

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Was sagt der zweite Wert beim Blutdruck aus?

Dann wird die Luft wieder abgelassen und das Gerät zeigt die Werte an. Der erste Wert zeigt den Druck, während das Herz Blut in die Gefäße pumpt. Der zweite Wert zeigt den Druck, während der Herzmuskel entspannt. Ein Wert von 120 zu 80mmHg gilt als optimal.

Bei welchem Blutdruck droht Schlaganfall?

Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist bei vielen Personen bereits ab Blutdruckwerten der Kategorie 2 im Bereich von 120-139/70-89 mmHg erhöht. Die Definition für den Blutdruckbereich, ab dem man von Bluthochdruck spricht, ist unverändert bei über 140/190 mmHg geblieben.

Ist ein Blutdruck von 115 zu 82 normal?

Bei der Frage, wie hoch der Blutdruck sein darf, spielen beide Werte eine wichtige Rolle. Für Erwachsene gelten Blutdruckwerte von zwischen 120-129 mmHg systolisch und etwa 80-84 mmHg diastolisch als normal. Von einem optimalen Blutdruck spricht man bei Werten unter 120/80 mmHg.

Ist ein Blutdruck von 160 zu 85 normal?

Blutdruckwerte zwischen 140-159 mmHg systolisch und/oder 90-99 mmHg diastolisch werden als Hypertonie Grad 1 bezeichnet. Ein Blutdruck zwischen 160-179 mmHg systolisch und 100-109 mmHg diastolisch wird als Hypertonie Grad 2 bezeichnet. Noch höhere Werte werden als Hypertonie Grad 3 eingestuft.

Welcher Mangel löst hohen Blutdruck aus?

Kalium, Magnesium und Vitamin B1 für Blutdruck, Muskeln und Herz. Ein gesunder Blutdruck beginnt im Inneren der Zellen – hier setzen Mikronährstoffe an: Kalium trägt dazu bei, den Blutdruck zu regulieren. Ein Mangel hingegen löst hohen Blutdruck aus.

Was kann ich tun, wenn mein Blutdruck 90 zu 60 ist?

Niedriger Blutdruck Selbsthilfe

  1. Ausreichend schlafen mit erhöhtem Oberkörper. ...
  2. Salzreiche Ernährung. ...
  3. Viel trinken. ...
  4. Ausreichend Bewegung. ...
  5. Lieber Duschen als Baden. ...
  6. Hydrotherapie. ...
  7. Kompressionsstrümpfe tragen. ...
  8. Entspannungstechniken.

Welche Tageszeit ist der Blutdruck am höchsten?

Man spricht von einem Tagesrhythmus, dem sogenannten circadianen Rhythmus der Blutdruckwerte: Morgens zwischen 8 und 9 Uhr ein erster Gipfel, mittags ein Abfall der Werte und spätnachmittags zwischen 16 und 18 Uhr ein zweiter Gipfel, wohingegen der Blutdruck während der Nachtstunden abfallen sollte.

Hat die Trinkmenge Einfluss auf den Blutdruck?

Flüssigkeitszufuhr ist ihr positiver Einfluss auf den Blutdruck. Der Blutdruck ist die Kraft, die das zirkulierende Blut auf die Gefäßwände ausübt. Er ist ein wichtiger Indikator für die Gesundheit und ein Ungleichgewicht führt oft zu langfristigen gesundheitlichen Komplikationen.

Ist ein Blutdruck von 145 zu 95 normal?

Ab einem Wert von 140 mmHg bei angespannten, pumpenden Herzkammern (systolisch) und einem Wert von 90 mmHg bei entspannten Herzkammern (diastolisch) spricht man von Bluthochdruck. Bis zu 159 mmHg beziehungsweise 99 mmHG gilt dieser als leicht und wird als „milde Hypertonie“ oder „Grad-1-Hypertonie“ bezeichnet.

Welcher Blutdruckwert ist wichtiger, der obere oder der untere?

Blutdruck: Ist der obere oder untere Wert wichtiger? In Deutschland werden zur Diagnose von Bluthochdruck immer beide Werte einbezogen. Beide Blutdruck-Messwerte liefern wichtige Informationen zur Herzgesundheit und können unabhängig voneinander ein Risiko für Krankheiten wie Herzinfarkt oder Schlaganfall anzeigen.

Was treibt den Blutdruck in die Höhe?

Ein häufiger Grund ist, dass Patientinnen oder Patienten ihre blutdrucksenkenden Medikamente nicht regelmäßig einnehmen oder weglassen. Auch Stress, seelische Probleme, Alkohol, Drogen oder Schmerzen können den Blutdruck in die Höhe treiben. Zudem können andere Medikamente oder Hormonstö- rungen verantwortlich sein.

Was sind die 5 Warnzeichen eines Schlaganfalls?

Die häufigsten Symptome eines Schlaganfalls sind Sehstörungen, Sprach- und Sprachverständnisstörungen, Lähmungen und Taubheitsgefühle, Schwindel mit Gangunsicherheit sowie sehr starke Kopfschmerzen. Mit dem FAST-Test lässt sich innerhalb kürzester Zeit der Verdacht auf einen Schlaganfall überprüfen.

Ist ein Blutdruck von 140/90 gefährlich?

Wer erhöhte Werte hat, kann vor allem viel durch Ernährung und Bewegung tun, um diese zu senken. Bei Werten über 140/90 mmHg ist eine Therapie ratsam. Je näher die Therapie den Blutdruck den normalen Werten annähert, umso besser – gerade wenn weitere Risikofaktoren vorliegen.

Wie kann ich meinen Blutdruck in 3 Minuten senken?

Blutdruck senken in 3 Minuten: Bewegung und Stressreduktion

  1. Beginnen Sie in der Liegestützposition.
  2. Stützen Sie Ihren Körper auf den Unterarmen ab.
  3. Halten Sie Ihren Körper in einer geraden Linie von Kopf bis Fuss.
  4. Halten Sie diese Position 2 bis 3 Minuten, wenn möglich.

Warum ist mein unterer Blutdruckwert so hoch?

Ist nur der untere Blutdruckwert erhöht, spricht man von einem diastolischen Hochdruck, zu finden eher bei jüngeren Blutdruckpatienten. Auslöser sind in der Regel sekundäre Ursachen wie Nierenerkrankungen, Schilddrüsenüberfunktion, Schlaf-Apnoe, Arteriosklerose oder Schwangerschaftshypertonie.

Ist es sinnvoll, den Blutdruck zweimal zu messen?

Blutdruck sollte zweimal kurz hintereinander gemessen werden, um realistische Werte zu erhalten. Daran erinnert die Deutsche Hochdruckliga (DHL). Sie rät, den zweiten oft niedrigeren Wert zu verwenden.

Ist ein Blutdruck von 132 zu 90 normal?

Ab 130/80 mmHg beginnt nach neuer Definition der krankhafte Bluthochdruck: Zuvor als „prähyperton" erachtete systolische Werte zwischen 130 und 139 mmHg (oder diastolische zwischen 80 bis 89 mmHg) fallen nun in das Hypertonie-Stadium 1 (S1-Hypertonie).