Wie schnell kann man mit Ganzjahresreifen fahren?
Gefragt von: Herr Dr. Hans-Joachim Lutz | Letzte Aktualisierung: 25. Februar 2026sternezahl: 4.1/5 (69 sternebewertungen)
Mit Allwetterreifen dürfen Sie so schnell fahren, wie es der Geschwindigkeitsindex (Speedindex) auf der Reifenflanke erlaubt, welcher die maximal zulässige Geschwindigkeit angibt (z.B. H bis 210 km/h, V bis 240 km/h, W bis 270 km/h), und dieser Wert muss mindestens der Höchstgeschwindigkeit Ihres Fahrzeugs entsprechen oder diese übertreffen, aber beachten Sie auch die winterlichen Bedingungen (Schneeflockensymbol) und die spezifischen Regeln wie Tempo 50 bei starkem Schneefall.
Kann ich mit Ganzjahresreifen schnell fahren?
Mit allen Ganzjahresreifen in dieser Übersicht sind Sie an 365 Tagen im Jahr bis maximal 240 km/h sicher und komfortabel unterwegs.
Welche Geschwindigkeit bei Allwetterreifen?
Leistungsfähig in jeder Saison: Ganzjahresreifen mit Speedindex Y. Der Geschwindigkeitsindex Y ist mit bis zu 300 km/h zulässiger Top-Speed der höchste Wert der SI-Einstufungen.
Wie viel km kann man mit Ganzjahresreifen fahren?
Im Schnitt empfiehlt es sich, Allwetterreifen nach 35.000 Kilometern auszutauschen – vor allem, wenn du viel fährst. Fährst du hingegen wenig und vorrangig in der Stadt, können Ganzjahresreifen auch eine Laufleistung von bis zu 50.000 Kilometern erreichen.
Was sind die Nachteile von Ganzjahresreifen?
Allwetterreifen haben Nachteile wie schlechtere Performance bei extremen Wetterbedingungen (längere Bremswege bei Hitze, weniger Grip bei Schnee/Eis), schnelleren Verschleiß durch ständige Temperaturschwankungen, potenziell höheren Spritverbrauch und lauterer Geräuschpegel im Vergleich zu spezialisierten Reifen. Sie sind ein Kompromiss und eignen sich am besten für gemäßigte Klimazonen, da sie weder Sommer- noch Winterreifen in ihrer jeweiligen Spezialdisziplin übertreffen können und bei starkem Winterwetter oft das Alpine-Symbol (Schneeflocke) benötigen, um legal zu sein.
Ganzjahresreifen immer besser: Diese vier Reifen erhalten Testnote "gut" | ADAC
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Sind Ganzjahresreifen 2025 noch erlaubt?
Ja, Allwetterreifen sind 2025 in Deutschland weiterhin erlaubt, aber nur, wenn sie das Alpine-Symbol (Schneeflocke im Bergpiktogramm) tragen; reine M+S-Reifen sind bei winterlichen Straßenverhältnissen nicht mehr zulässig, da eine Übergangsfrist zum 30. September 2024 endete, so der ADAC und Reifen.com. Das bedeutet, dass ältere Ganzjahresreifen ohne Schneeflocken-Symbol, die vor 2018 hergestellt wurden, bei Schnee und Eis nicht mehr gefahren werden dürfen.
Verschleißen Ganzwetterreifen schneller?
Eingeschränkte Traktion: Bei starkem Schneefall oder extremen Winterbedingungen können sie Probleme bereiten, da sie nicht speziell für solche Situationen entwickelt wurden. Kürzere Lebensdauer: Im Vergleich zu speziellen Winter- oder Sommerreifen können Allwetterreifen bei extremen Temperaturschwankungen schneller verschleißen .
Wie lange halten Ganzjahresreifen im Durchschnitt?
Allwetterreifen halten je nach Fahrstil, Kilometerleistung und Qualität meist 40.000 bis 60.000 Kilometer, oft aber nur 3 bis 5 Jahre, da die Gummimischung schneller altert oder das Profil abnutzt als bei Saisonreifen. Vielfahrer wechseln sie oft schon nach 35.000 km, während Wenigfahrer sie bis 50.000 km nutzen können, wobei ein Wechsel spätestens nach 6 Jahren ratsam ist.
Was besagt die 3%-Reifenregel?
Die 3%-Regel besagt, dass der Durchmesser des neuen Reifens beim Reifenwechsel nicht mehr als 3 % vom Durchmesser des Originalreifens abweichen sollte . Diese Richtlinie trägt dazu bei, die einwandfreie Fahrzeugleistung, die Funktionsfähigkeit der Sicherheitssysteme und die Genauigkeit des Tachometers zu gewährleisten.
Was kosten 4 neue Allwetterreifen mit Montage?
Vier neue Allwetterreifen inklusive Montage kosten in der Regel zwischen 400 € und 1.000 €, abhängig von Reifenqualität und Fahrzeuggröße, wobei günstige Sets bei ca. 200 € starten und Premium-Modelle bis zu 1.000 € kosten können, plus etwa 60-100 € für Montage und Auswuchten. Die Reifenpreise variieren stark (50-250 € pro Stück), Montage kostet ca. 15-30 € pro Rad.
Wie weit kann man Ganzjahresreifen abfahren?
Faustregel: 40.000 Kilometer oder 5 - 6 Jahre (Sommerreifen und Winterreifen) bzw. 2 - 3 Jahre (Ganzjahresreifen).
Welche Ganzjahresreifen empfiehlt der ADAC?
Das Spitzenduo im ADAC Test bilden der Goodyear Vector 4Seasons Gen-3 und der Continental AllSeasonContact 2 (ADAC Urteil 2,3). Beide Reifen zeigen auf jedem Untergrund eine zufriedenstellende Performance, wobei der Continental als einziger Reifen im Test die Gesamtnote „gut“ bei den Fahrsicherheitswerten erreicht.
Was passiert, wenn man schneller fährt als die Reifen zugelassen sind?
Konsequenzen bei Missachtung von Speedindex-Regelungen
Ist der Speedindex der montierten Reifen nicht der bbH des Fahrzeugs angemessen, müssen Fahrer und/oder Fahrzeughalter mit Bußgeldern von 50 bis 90 € rechnen. Damit geht auch ein Erlöschen der Betriebserlaubnis einher.
Welche Höchstgeschwindigkeit mit Allwetterreifen?
Mit Allwetterreifen dürfen Sie so schnell fahren, wie es der Geschwindigkeitsindex (Speedindex) auf der Reifenflanke erlaubt, welcher die maximal zulässige Geschwindigkeit angibt (z.B. H bis 210 km/h, V bis 240 km/h, W bis 270 km/h), und dieser Wert muss mindestens der Höchstgeschwindigkeit Ihres Fahrzeugs entsprechen oder diese übertreffen, aber beachten Sie auch die winterlichen Bedingungen (Schneeflockensymbol) und die spezifischen Regeln wie Tempo 50 bei starkem Schneefall.
Was ist besser, Allwetterreifen oder Ganzjahresreifen?
Allwetterreifen fallen in Tests zwar mit längeren Bremswegen sowie mit geringerer Fahrstabilität und höherem Geräuschpegel auf. Ganzjahresreifen können aber mittlerweile - so das Ergebnis eines ADAC-Tests aus dem Juli 2024 - gut mithalten.
Haben alle Ganzjahresreifen das Schneeflockensymbol?
Ja, seit Oktober 2024 müssen alle neu hergestellten und aktuell genutzten Ganzjahresreifen, um bei winterlichen Straßenverhältnissen erlaubt zu sein, das Schneeflocken-Symbol (auch Alpine-Symbol oder 3PMSF-Symbol) tragen, zusätzlich zum älteren M+S-Zeichen. Ältere Reifen, die nur M+S tragen, sind nicht mehr wintertauglich, während neue Reifen mit dem Alpine-Symbol ihre Wintertauglichkeit in einem Test nachgewiesen haben.
Wie viel Prozent darf die Reifengröße abweichen?
Es gibt klare Richtlinien, wie viel die angezeigte Geschwindigkeit abweichen darf: Mehr als 10 % nach oben und überhaupt nicht nach unten. In den Reifenrechner werden Breite, Reifenprofil und Felgengröße der Standardbereifung sowie der gewünschten Bereifung eingegeben.
Welche Reifen darf man bald nicht mehr fahren?
Ab dem 1. Oktober 2024 müssen Allwetterreifen das Alpine-Symbol (auch bekannt als „Schneeflocken-Symbol“) tragen, um als wintertauglich zu gelten. Reifen, die ausschließlich über eine „M+S“-Kennzeichnung verfügen, sind bei winterlichen Straßenverhältnissen nicht länger zulässig und damit keine Ganzjahresreifen mehr.
Wie lange halten Ganzjahresreifen durchschnittlich?
Allwetterreifen halten je nach Fahrstil, Kilometerleistung und Qualität meist 40.000 bis 60.000 Kilometer, oft aber nur 3 bis 5 Jahre, da die Gummimischung schneller altert oder das Profil abnutzt als bei Saisonreifen. Vielfahrer wechseln sie oft schon nach 35.000 km, während Wenigfahrer sie bis 50.000 km nutzen können, wobei ein Wechsel spätestens nach 6 Jahren ratsam ist.
Welche Ganzjahresreifenmarke ist die beste?
Testsieger mit der Gesamtnote 1,2 wurde der Bridgestone Turanza All Season 6 beim Test durch Auto Bild in der Größe 215/50R18. Den zweiten Rang belegte er beim Test der Auto Bild SportsCars in 225/45R18 mit der Gesamtnote 1,4.
Wie viel km/h mit Allwetterreifen?
Mit Allwetterreifen dürfen Sie so schnell fahren, wie es der Geschwindigkeitsindex (Speedindex) auf der Reifenflanke erlaubt, welcher die maximal zulässige Geschwindigkeit angibt (z.B. H bis 210 km/h, V bis 240 km/h, W bis 270 km/h), und dieser Wert muss mindestens der Höchstgeschwindigkeit Ihres Fahrzeugs entsprechen oder diese übertreffen, aber beachten Sie auch die winterlichen Bedingungen (Schneeflockensymbol) und die spezifischen Regeln wie Tempo 50 bei starkem Schneefall.
Welche Reifen verschleißen schneller, die Reifen vorn oder hinten?
Reifen auf der Antriebsachse nutzen sich schneller ab (vorne bei Frontantrieb, hinten bei Heckantrieb), da sie mehr Arbeit leisten müssen. Aber auch der Fahrstil, die Straßenbedingungen und die Reifenart (z.B. weicher Gummi bei Winterreifen bei warmem Wetter) spielen eine große Rolle. Um gleichmäßigen Verschleiß zu fördern, sollten Reifen regelmäßig rotiert werden, wobei die besseren Reifen immer auf die Hinterachse kommen, um die Spurstabilität zu sichern.
Wie merke ich, dass mein Reifen kaputt ist?
Ein rhythmisches Klopfen, dumpfes Wummern oder schleifende Töne können darauf hindeuten, dass Luft entweicht oder die Reifenstruktur beschädigt ist. Auch spürbare Vibrationen im Lenkrad oder am Fahrzeugboden sind typische Symptome für einen defekten Reifen.
Kann man Autoreifen wieder weich machen?
Die Weichmacher aus dem Waschmittel machen auch die Reifen wieder weich und elastisch. Klappt bei fast allen Kunststoffreifen. Einpinseln und einziehen lassen 5-6 mal wiederholen.
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