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Wie sagt man guten Appetit in der Schweiz?

Gefragt von: Herr Marius Peters B.Eng.  |  Letzte Aktualisierung: 9. Mai 2026
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In der Schweiz sagt man anstelle von "Guten Appetit" meistens "En Guete!" (kurz für "Einen guten Appetit!") oder einfach "Guete!", besonders im Schweizerdeutschen, was ähnlich wie das deutsche "Mahlzeit" verwendet wird, aber auch vor dem Essen. Alternativ wird auch das italienische "Buon appetito!" (besonders in der italienischen Schweiz) oder das französische "Bon appétit!" verwendet, je nach Region und Sprachkenntnissen, wobei "En Guete" am verbreitetsten ist.

Wie sagen Schweizer guten Appetit?

e Guete! Bedeutung: Kurzform des Wunsches: "Guten Appetit!" oder "Mahlzeit!" Häufig auch, in der Tischrunde: "E Guete zäme!" oder "E Guete mitenand/mitenang!"

Wie sagt man „Guten Appetit“ auf Schweizerdeutsch?

„En Guete!“ – Das schweizerdeutsche Äquivalent von „ Guten Appetit “.

Welche lustigen Schweizer Ausdrücke gibt es?

Schweizer Ausdrücke sind vielfältig und regional geprägt, umfassen aber Begriffe wie "Grüezi" (Hallo), "Merci" (Danke), "Uf Wiederluege" (Auf Wiedersehen), "Bitzeli" (ein bisschen), "Chuchichäschtli" (Küchenschrank) und "Trottoir" (Gehsteig) – oft eine Mischung aus alten deutschen Wörtern und Lehnwörtern (Französisch), die Alltagsleben, Speisen (z.B. Wähe, Härdöpfel) und Gefühle beschreiben und das Schweizerische von der deutschen Standardsprache unterscheiden. 

Wie sagt man „bon appétit“ auf Schweizerisch?

En Guete . „En Guete“ ist eine schweizerische Redewendung, die man verwendet, wenn man eine Mahlzeit einnehmen möchte. Sie entspricht dem französischen „Bon appétit“ und bedeutet so viel wie „Guten Appetit“. Es ist üblich, „En Guete“ zu sagen, wenn man in der Mittagspause im Büro ist oder im Restaurant zu Abend isst.

Schweizerdeutsch: Warum es vielen Deutschen Mühe bereitet

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Was bedeutet comsi comsa auf Deutsch?

"Comme ci, comme ça" (oft als "Comsi Comsa" ausgesprochen) ist ein französischer Ausdruck, der auf Deutsch "so lala", "mal so, mal so", "so und so" oder "nicht besonders (gut)" bedeutet und meist als Antwort auf die Frage nach dem Befinden ("Comment ça va?") verwendet wird, um zu sagen, dass es einem weder besonders gut noch besonders schlecht geht, sondern eben mittelmäßig. 

Wie sagen Schweizer danke?

Auf Schweizerdeutsch sagt man oft "Merci" (aus dem Französischen) oder "Danke" (auch in der Schweiz üblich), oft verstärkt mit "vielmal" oder "viumau" für "vielen Dank". Gängige Varianten sind "Merci viumau" oder "Danke vielmal", und auch "merci tuusig" (tausend Dank) wird verwendet, wobei die genaue Schreibweise je nach Dialekt variiert. 

Was sagen Schweizer oft?

Schweizerdeutsch-Wörter und Begrüßungen

Hallo – „Grüezi“ oder „Sali“ (je nach Region) Guten Tag – „Guete Tag“ Tschüss – „Adieu“ oder „Uf Wiederluege“ Gute Nacht – „Guet Nacht“

Wie sagen Schweizer "Ich liebe dich"?

Auf Schweizerdeutsch sagt man "Ich liebe dich" meistens "Ich ha di gärn" (Ich hab dich gern) oder einfach "I ha di gärn", was "Ich mag dich sehr/Ich hab dich lieb" bedeutet, aber auch die direkte Form "Ich lieb di" oder "I liäbä di" wird verwendet, wobei regionale Unterschiede bestehen, z.B. in Bern "Ee liebe di" oder Zürich "Ich lieb dich". 

Was ist das schweizerische Idiotikon?

Das «Wörterbuch der schweizerdeutschen Sprache» (Schweizerisches Idiotikon) beschreibt den alemannischen Wortschatz in der Schweiz und deckt den Zeitraum vom Spätmittelalter bis ins 21. Jahrhundert ab. Es wird seit dem 19. Jahrhundert erarbeitet und umfasst bislang 16 vollständige Bände; ein abschliessender 17.

Wie wünscht man guten Appetit?

Um "Guten Appetit" zu wünschen, sagen Sie einfach "Guten Appetit!", "Guten Hunger!", "Lasst es euch schmecken!" (ugs.) oder das knackigere "Mahlzeit!", wobei "Mahlzeit" im Norden Deutschlands auch als allgemeiner Gruß gilt; bei formellen Anlässen gibt der Gastgeber durch Nicken das Startsignal zum Essen. Alternativen wie "Hau rein!" (ugs.) oder "Genießt es!" (frischer) sind ebenfalls beliebt.
 

Wie heißt Tschüss auf Schweizerdeutsch?

Auf Schweizerdeutsch sagt man oft Adieu, Ade, Uf Wiederluege (formell/Sie) oder informell Tschüss, Ciao, Hoi (wenn man sich duzt), wobei je nach Dialekt und Region auch Sali (häufiger als Begrüßung) oder Bis schpöter (bis später) verwendet wird; Adieu ist eine sehr verbreitete, fast universelle Abschiedsform, die sowohl formell als auch informell passt, ähnlich dem deutschen "Tschüss". 

Was sagt man statt guten Appetit?

Alternativen zu "Guten Appetit" sind je nach Situation informell, formell oder regional: Informell passen "Lass es dir schmecken", "Hau rein!", "Guten Hunger", "Mahlzeit" (oft als Gruß bei Arbeitsessen) oder "Greif zu!", während formeller "Lassen Sie es sich schmecken" angebracht ist und regional Varianten wie "An guaden" (Bayern) existieren. 

Wie sagen Schweizer Hallo?

Auf Schweizerdeutsch sagt man je nach Situation und Region "Grüezi" (formell, Sie-Form) oder "Hoi", "Sali" (informell, Du-Form), wobei "Grüezi" oft für "Guten Tag" steht und "Hoi" eher wie "Hallo". Für mehrere Personen gibt es "Grüezi mitenand" (Sie) oder "Hoi Zäme" (Du). 

Was bedeutet "nümme nüt"?

Bedeutung: nicht mehr; "I ma nümm!" (Ich mag nicht mehr); "Di Uhr geit nümme, i mues se la flicke." (Diese Uhr läuft nicht mehr, ich muss sie reparieren lassen). Siehe > nümm, nüt me (spitzes "ü").

Was ist ein typisches Schweizer Wort?

Hier ein paar lustige Ausdrücke:

  • «rüssen» = schnarchen.
  • «Riitigampfi» = Schaukel.
  • «Gluggsi» = Schluckauf.
  • «Z'mondrischt» = am nächsten Tag.
  • «Pfiffoltera» = Schmetterling.

Was sagen die Schweizer zu Tschüss?

Auf Schweizerdeutsch sagt man oft Adieu, Ade, Uf Wiederluege (formell/Sie) oder informell Tschüss, Ciao, Hoi (wenn man sich duzt), wobei je nach Dialekt und Region auch Sali (häufiger als Begrüßung) oder Bis schpöter (bis später) verwendet wird; Adieu ist eine sehr verbreitete, fast universelle Abschiedsform, die sowohl formell als auch informell passt, ähnlich dem deutschen "Tschüss". 

Wie grüßt man sich in der Schweiz?

In der Schweiz sind die Grußworte regional und nach Anrede (Sie/Du) gestaffelt; die häufigsten sind "Grüezi" (Sie-Form, formell), "Grüezi mitenand" (Mehrzahl) und "Hoi" oder "Sali" (Du-Form, informell), wobei auch "Bonjour" und der Handschlag zur Begrüßung üblich sind, je nach Kontext. 

Wie sagen die Schweizer danke?

Auf Schweizerdeutsch sagt man oft "Merci" (aus dem Französischen) oder "Danke" (auch in der Schweiz üblich), oft verstärkt mit "vielmal" oder "viumau" für "vielen Dank". Gängige Varianten sind "Merci viumau" oder "Danke vielmal", und auch "merci tuusig" (tausend Dank) wird verwendet, wobei die genaue Schreibweise je nach Dialekt variiert. 

Was heißt Kuss auf Schweizerdeutsch?

Auf Schweizerdeutsch sagt man für "Kuss" je nach Region Müntschi, Chuss (oder Chüssli) oder Schmotz, wobei Müntschi (diminutiv von Mund) besonders in der Deutschschweiz verbreitet ist, während Schmotz (von "schmieren/küssen") auch gebräuchlich ist und Chuss sich vom Hochdeutschen ableitet. 

Was bedeutet "chüschtig"?

Bedeutungen: [1] schweizerdeutsch, mundartlich: schmackhaft, appetitlich. Beispiele: [1] Zum Wein haben wir eine chüschtige Walliser Hauswurst gegessen.

Wie sagen Schweizer Tschüss?

Auf Schweizerdeutsch sagt man oft Adieu, Ade, Uf Wiederluege (formell/Sie) oder informell Tschüss, Ciao, Hoi (wenn man sich duzt), wobei je nach Dialekt und Region auch Sali (häufiger als Begrüßung) oder Bis schpöter (bis später) verwendet wird; Adieu ist eine sehr verbreitete, fast universelle Abschiedsform, die sowohl formell als auch informell passt, ähnlich dem deutschen "Tschüss". 

Wie sagt man in der Schweiz zum Frühstück?

Znüni wird in der Deutschschweiz, Vorarlberg und im alemannisch-süddeutschen Sprachraum die morgendliche Zwischenmahlzeit sowie das zu diesem Zeitpunkt eingenommene Pausenbrot genannt.

Welche lustigen Wörter gibt es auf Schweizerdeutsch?

Lustige Schweizer Dialektwörter gibt es viele, oft klingen sie niedlich oder haben eine bildhafte Bedeutung, wie "Bettmümpfeli" (Betthupferl/Süßigkeit vorm Schlafengehen), "Gluggsi" (Schluckauf), "Riitigampfi" (Schaukel), "Pfiffoltera" (Schmetterling) oder "Chuchichäschtli" (Küchenschrank) – wobei auch Schimpfwörter wie "Gischpel" (unruhige Person) oder "Schafseckel" lustig und typisch sind, je nach Kontext.