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Wie läuft ein Tag in der Reha ab?

Gefragt von: Patricia Röder  |  Letzte Aktualisierung: 1. Februar 2026
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Ein Tag in der Reha ist strukturiert mit festen Zeiten für Mahlzeiten und Therapie, aber der genaue Ablauf hängt vom individuellen Therapieplan ab, der von ärztlichen Untersuchungen und Zielen bestimmt wird; es gibt eine Mischung aus Einzel- und Gruppentherapien (Physiotherapie, Psychotherapie, Ergotherapie), Entspannungsübungen und Zeiten für Ruhe und Freizeit, oft mit Abendprogramm, wobei Ruhephasen zwischen den Terminen wichtig sind.

Wie viele Anwendungen pro Tag in der Reha?

In der Reha gibt es meist 2 bis 4 Therapien pro Tag, oft über 4-6 Stunden täglich verteilt, wobei die genaue Anzahl und Art individuell vom Arzt festgelegt wird und je nach Reha-Art (stationär/ambulant) und Belastbarkeit variiert; wichtig sind auch Ruhephasen zwischen den Einheiten wie Physiotherapie, Training, Gruppengymnastik, Psychologie oder Beratung, die sich über den Tag verteilen. 

Was trägt man tagsüber in der Reha?

Bequeme Hauskleidung sowie ausreichend Kleidung zum Wechseln (Kleidung kann gegen Gebühr selbstständig gewaschen werden) Jogginganzug / Trainingskleidung für Therapien im Innen- und Außenbereich. Halbschuhe mit heller, rutschfester Sohle für den Innenbereich. Feste Sportschuhe für den Außenbereich.

Was wird in einer Reha alles gemacht?

Im Rahmen einer Reha, bei der z.B. die Beweglichkeit nach einer OP wiederhergestellt werden soll, ist die aktive Mitarbeit der Patienten gefordert. Die medizinischen Maßnahmen beinhalten Physio- und Sporttherapie, Ergotherapie, Psychotherapie oder auch Trainingseinheiten zu Spezialthemen wie z.B. Stressbewältigung.

Wie läuft eine stationäre Reha ab?

Eine stationäre Reha läuft typischerweise über ca. drei Wochen ab, in denen Sie in einer Klinik wohnen und täglich 4-6 Stunden Therapie erhalten (Physio-, Ergo-, Psychotherapie etc.) – individuell geplant durch Ärzte und Therapeuten, um Ihre Genesung zu fördern, getrennt vom Alltag, mit dem Ziel, die Alltagsbewältigung und berufliche Belastbarkeit zu verbessern. 

Tagesablauf Reha - Klinik Psychosomatik in den Bergen

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Hat man in der Reha auch am Wochenende Anwendungen?

Nein, in der Regel gibt es an Wochenenden keine regulären Therapieanwendungen in der Reha, aber die Klinikleitung entscheidet, ob Sie nach Hause fahren dürfen, was oft nur nach Absprache und bei fehlenden Bedenken bezüglich des Therapieerfolgs möglich ist; teilweise sind Geräte oder Schwimmbad zur eigenständigen Nutzung verfügbar, und es können Klinikveranstaltungen angeboten werden, aber Heimfahrten sind genehmigungspflichtig, besonders bei längeren Aufenthalten. 

Welche Nachteile hat eine stationäre Reha?

Nachteile einer stationären Reha sind die Trennung von Familie und gewohntem Umfeld, mögliche Zuzahlungen (max. 10 €/Tag), das Hausrecht der Klinik (Ordnung beachten!), eine fremde Umgebung und Tagesstruktur, die überfordernd sein kann, sowie das Risiko unpassender Therapiekonzepte oder Konflikte mit Personal/Mitpatienten, was den Erfolg mindern kann, im Gegensatz zur ambulanten Option, die mehr Alltag integriert. 

Was passiert am ersten Tag eines Reha-Aufenthalts?

In der Regel bekommen Patient:innen vor Beginn der Reha ein Einladungsschreiben mit Informationsmaterial von der ausgewählten Rehaklinik zugesandt. Aus diesen Unterlagen geht hervor wann und wo der Patient oder die Patientin sich am ersten Tag der Reha einfinden soll und welche Dinge mitgebracht werden müssen.

Was braucht man unbedingt in der Reha?

Für die Reha sollten Sie wichtige medizinische Unterlagen (Befunde, Medikationsplan), Ihren Personalausweis & die Krankenversichertenkarte sowie Bargeld einpacken; dazu gehört bequeme Kleidung (Jogginganzug, Sportkleidung, feste Schuhe, Bademantel, Badekleidung) und persönliche Artikel wie Toilettenartikel und Medikamente, die Sie zusätzlich benötigen. Es empfiehlt sich auch, etwas für die Freizeit (Buch, Tablet) und je nach Wetter passende Kleidung für draußen einzupacken. 

Hat man in der Reha ein eigenes Zimmer?

Kapazitäten der Klinik: Viele Reha-Kliniken verfügen nur über eine begrenzte Anzahl an Einzelzimmern. Finanzierung: Einzelzimmer gelten oft als Wahlleistung. Das heißt, ohne medizinische Notwendigkeit müssen die Mehrkosten entweder selbst getragen oder durch eine private Zusatzversicherung abgedeckt werden.

Werden in der Reha Handtücher gestellt?

Handtücher im Patientenzimmer werden gestellt. Wertgegenstände und größere Geldbeträge: bei Verlust besteht kein Anspruch auf Ersatz.

Wird man in der Reha beobachtet?

Ja, in der Reha wird man beobachtet, aber auf eine sinnvolle und therapeutische Weise: Das medizinische Team beobachtet Ihr Verhalten, Ihre Fortschritte und Reaktionen in Therapien und Alltag, um Behandlungspläne anzupassen und den Erfolg zu dokumentieren, was in Arztberichten festgehalten wird. Es geht um eine gezielte Verhaltensbeobachtung zur Förderung Ihrer Genesung, nicht um eine umfassende Überwachung, und Sie haben in Ihrem Zimmer Privatsphäre. 

Wie ist der Tagesablauf in einer Rehaklinik?

Tagesablauf. Ihr Frühstück nehmen Sie in der Zeit von 7 bis 9 Uhr im Speisesaal ein. Gestärkt geht es danach zur ersten Behandlung. Im Laufe des Tages erhalten alle Patientinnen und Patienten drei oder mehr Therapien – in Abhängigkeit vom jeweiligen Gesundheitszustand und der zeitlichen Planung.

Ist eine Reha anstrengend?

Ist eine ambulante Reha anstrengend? Ja, eine ambulante Reha kann körperlich und mental herausfordernd sein.

Wie bereite ich mich auf eine Reha vor?

Reha-Vorbereitung umfasst das Sammeln wichtiger Unterlagen (Versicherungskarte, Arztberichte), das Packen von Medikamenten und Hilfsmitteln sowie passender Kleidung (Sportbekleidung, bequeme Schuhe), das Organisieren der Anreise und der Haustierbetreuung sowie das Verstehen, dass eine Reha ein aktives Programm ist, kein Urlaub, um Enttäuschungen zu vermeiden. Achten Sie darauf, auch Dinge für die Freizeit einzuplanen, aber überpacken Sie nicht – der Fokus liegt auf Erholung und Therapie.
 

Was packen für 3 Wochen Reha?

Für 3 Wochen Reha packen Sie wichtige Dokumente (Versichertenkarte, Arztberichte, Einladung), Medikamente (genug für 3 Wochen + Plan) und funktionale Kleidung für Therapie (Jogginganzug, Sport-T-Shirts, Turnschuhe) ein, plus Bequemes (Hausschuhe, Schlafanzug) und Hygieneartikel, wobei Sie Kleidung waschen können; denken Sie auch an Freizeit (Buch, Tablet) und saisonale Dinge wie Sonnencreme oder Mütze. Eine gute Mischung aus Therapie-Outfit, Alltags-Kleidung (die sich gut waschen lässt) und den nötigen Papieren ist entscheidend. 

Was kann man zur Reha mitgeben?

Bitte bringen Sie in jedem Fall Ihre verschreibungspflichtigen Medikamente, rezeptfreien Medikamente, Hilfsmittel (wie z.B. Blutzuckermessgerät, Teststreifen, Orthesen/Bandagen, Rollator, Nackenkissen, Tens-Gerät usw.) mit. Auch die Brille bzw. die Kontaktlinsen dürfen im Gepäck nicht fehlen.

Was zieht man tagsüber in der Reha an?

Wichtig vor allem: Sport- und Badebekleidung. Ohne Turnschuhe, Trainingsanzug, Badehose/​Badeanzug und Extra-​Handtücher geht es nicht. Manche Therapien finden im Freien statt. Darum braucht man auch feste Schuhe und Regenkleidung.

Wird man in der Reha morgens geweckt?

Ein typischer Tagesablauf in der stationären Reha könnte wie folgt aussehen: Frühstück (7.30 – 8.30 Uhr): Sie frühstücken im Speisesaal der Reha-Klinik und begeben sich anschließend zu Ihrer ersten Therapieeinheit. Morgendliche Therapieeinheiten (8.30 - 12 Uhr):

Wie lange dauert ein Rehabilitationsprogramm?

Es bedarf zweifellos einer gewissen Umstellungszeit, um mit dem Konsum einer Substanz aufzuhören, und ein 60-Tage-Programm ist für manche ausreichend Zeit für langfristige Abstinenz. Bei Menschen mit einer schweren Sucht oder Begleiterkrankungen gelten 90 Tage oft als optimaler Zeitraum für die Genesung.

Wie läuft eine Reha ab?

Eine Reha beginnt mit Aufnahmeuntersuchungen und Zielsetzung, gefolgt von einem vollen Therapieplan (4-5 Termine/Tag) mit Physio-, Ergo-, Sport-, Psychotherapie, Ernährung etc., Freizeit und individueller Erholung, bevor mit einem Abschlussgespräch und Bericht die Reha endet; meist dauert sie 3 Wochen stationär/ambulant und ist kostenpflichtig (10€/Tag), individuelle Anpassung möglich.
 

Ist Reha immer Einzelzimmer?

Nein, ein Einzelzimmer in der Reha ist nicht automatisch, aber in vielen Kliniken Standard oder als kostenpflichtige "Wahlleistung" buchbar, insbesondere bei psychischen Rehas oder wenn medizinisch notwendig (z.B. Infektionsschutz). Die Regelversorgung ist oft ein Mehrbettzimmer, aber dank steigender Kapazitäten und Komfortwünschen bieten viele moderne Reha-Einrichtungen Einzelzimmer an, manchmal mit zusätzlichen Kosten verbunden. 

Was spricht gegen eine Reha?

Gründe für die Ablehnung einer Reha sind oft medizinischer Natur (fehlende Reha-Fähigkeit, andere Maßnahmen ausreichend), versicherungsrechtlicher Art (zu kurze Beitragszeiten, zu kurze Zeit seit letzter Reha) oder liegen in fehlender Mitwirkung des Patienten, während Sie eine bewilligte Reha aus guten Gründen absagen können (z.B. akute Krankheit, Pflegefall), was aber oft eine Verschiebung statt eine komplette Absage bedeutet, da sonst finanzielle Nachteile drohen können.