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Wie lange ist ein Welpe verspielt?

Gefragt von: Herr Oskar Ackermann B.Eng.  |  Letzte Aktualisierung: 15. Januar 2026
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Welpen sind intensiv verspielt von der Geburt an, wobei die Hauptspielphase (Sozialisierung) etwa mit 4 Wochen beginnt und bis ca. 16 Wochen dauert, in der sie viel Energie haben, aber auch schon Ruhephasen benötigen. Die übermütige, "wilde" Phase der Welpenzeit geht mit etwa 12 bis 18 Monaten zu Ende, wenn sie ruhiger werden und in die Junghund- bzw. Pubertätsphase übergehen, die je nach Rasse länger andauern kann.

Wann ist die anstrengende Welpenzeit vorbei?

Geistige und körperliche Entwicklung als Anhaltspunkt

– 18. Lebenswoche beendet. Die geistige Entwicklung des jeweiligen Individuums – gemessen unter anderem an sozialen Verhaltenselementen und Verhaltensmustern – wird mitunter auch als Anhaltspunkt für das Ende der Welpenzeit herangezogen.

In welchem ​​Alter werden Welpen weniger verspielt?

Von 1 bis 2 Jahren

Ihr Hund ist dem Welpenalter entwachsen. Mit fast einem Jahr (bei großen Rassen bis zu zwei Jahren) wirkt er reifer und verhält sich auch so. Er ist wahrscheinlich immer noch verspielt, hat aber inzwischen viel gelernt und hält sich deutlich besser an Regeln.

In welchem Alter wird ein Welpe ruhiger?

Ab einem Alter von 12 bis 18 Monaten werden die meisten Welpen ruhiger. Streng genommen sind sie dann keine Welpen mehr, sondern Junghunde. Bis Welpen größerer Hunderassen ruhiger werden, kann es ein wenig länger dauern, da sie sich körperlich und mental etwas langsamer entwickeln als kleinere Rassen.

Wann sind Hunde nicht mehr verspielt?

Während der Pubertät, die etwa vom 7. bis zum 24. Monat dauern kann, erleben viele Hundebesitzer eine herausfordernde Zeit. In dieser Phase vergessen Hunde oft erlernte Kommandos und zeigen Verhaltensänderungen wie beispielsweise vermehrtes Markieren, Unabhängigkeit, Ängstlichkeit oder Aggressivität.

RICHTIGES und FALSCHES Spielen mit dem Hund: Das ist der Unterschied

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Wie lange sind Welpen wild?

Jeder Welpe hat die berühmt-berüchtigten wilden fünf Minuten - die meist länger dauern. In der Regel sind es 15 bis 20 Minuten, in denen Ihr Welpe wild ist, durch die Wohnung rennt und in alles Mögliche beißt, was ihm gerade unterkommt.

Was heißt "nein" auf Hundesprache?

Das Kommando "Nein" ist ein wichtig(er)es Abbruchsignal, um einem Hund unerwünschtes Verhalten sofort zu stoppen, indem man Grenzen setzt, oft durch ein entschlossenes „Nein“ und eine körperliche Unterbrechung (z.B. Antippen), gefolgt von Belohnung für das erwünschte Alternativverhalten (z.B. Wegsehen). Wichtig ist Konsequenz, dass das "Nein" mit einer Handlung verbunden wird und der Hund lernt, was er stattdessen tun soll, um Frustration zu vermeiden, anstatt nur bestraft zu werden. 

Welcher Monat ist mit einem Welpen am schwierigsten?

Phase 5: Pubertät (6 – 18 Monate) Dies kann die schwierigste Zeit in der Entwicklung eines Welpen sein – die Pubertät.

Wann ist die kritische Phase bei Welpen vorbei?

Die kritische Sozialisierungsphase bei Welpen endet meist um die 12. bis 16. Lebenswoche, wobei die wichtigste Zeit oft zwischen der 6. und 8. Woche liegt, wenn Welpen am offensten für neue Erfahrungen sind, aber auch die Angstphase beginnt. Nach der 12. Woche lernen sie noch immer viel, aber es wird schwieriger, bleibende Prägungen für alles zu schaffen. Wichtig ist, die Sozialisation nach der 12. Woche fortzusetzen, da die Pubertät (ab 5-7 Monaten) neue Herausforderungen bringt, aber die Grundlagen in der frühen Sozialisierung gelegt werden.
 

Warum beißt mein Welpe, wenn er aufgedreht ist?

Keine Sorge, „beißende“ Welpen sind völlig normal.

Dein Welpe hat schlichtweg noch nicht gelernt, das zu heftiges Spiel/ Berühren mit den Zähnen Anderen weh tut und nicht gewünscht ist. Besonders im Spiel, oder wenn der Welpe aufgedreht ist, passiert es schnell, das die Zähne zu heftig eingesetzt werden und er beißt.

Wann ist das Welpenalter vorbei?

Ein Hund ist kein Welpe mehr, wenn die Welpenzeit endet, meist nach der 16. bis 18. Lebenswoche, wobei der Beginn der Phase des Junghundes markiert wird, was durch den beginnenden Zahnwechsel (rund um den vierten Monat) und die fortschreitende geistige Entwicklung erkennbar ist; die tatsächliche vollständige körperliche Reife hängt jedoch stark von der Rasse ab und kann bis zu 18-30 Monate dauern.
 

Wann entwickeln Welpen ihren Charakter?

Die Sozialisationsphase ist die wichtigste Entwicklungsphase im Leben eines jungen Hundes. Je nach Rasse kann diese von der vierten bis zur sechzehnten Woche andauern. Diese erste sensible Phase hat einen prägungsähnlichen Charakter und ist entscheidend was das Lernen angeht.

In welchem Alter sind Hunde am anstrengendsten?

Für Hundebesitzer ist die Pubertät Ihres Lieblings eine aufregende Zeit. Viele empfinden insbesondere den Anfang, also etwa zwei bis drei Monate nach Beginn der Pubertät, als anstrengendste Phase.

Wie zeige ich meinem Welpen Grenzen?

Welpenerziehung heißt auch Grenzen aufzeigen

Zeigen Sie Ihrem Hund bei der Welpenerziehung deshalb frühzeitig und konsequent seine Grenzen auf. Indem Sie unerwünschtes Verhalten tadeln und erwünschtes Verhalten ausgiebig loben, lernt Ihr Welpe, wie weit er gehen darf.

Was ist die 3-3-3 Regel bei Hunden?

Die 3-3-3-Regel für Hunde ist eine Faustregel für die Eingewöhnung von Tierschutz- oder Adoptivhunden, die besagt: In den ersten 3 Tagen ist der Hund überfordert und orientiert sich nur, nach 3 Wochen kennt er erste Routinen, und nach 3 Monaten fühlt er sich wirklich zuhause und hat Vertrauen aufgebaut, wobei seine Persönlichkeit voll zur Entfaltung kommt, da dies der Prozess des Vertrauensaufbaus und der Integration ist. Wichtig ist Geduld, das Schaffen einer sicheren Umgebung mit Routinen und positiver Verstärkung, ohne den Hund zu überfordern.
 

Wie oft am Tag mit Welpen üben?

Häufigkeit: Um eine Überforderung der Aufmerksamkeitsspanne Ihres Welpen zu vermeiden, sollten Sie ihn mindestens einmal täglich trainieren, aber es ist empfehlenswert, mehrere kurze Trainingseinheiten von etwa 10-15 Minuten pro Tag durchzuführen.

Wann beginnt die Angstphase bei Welpen?

Wann tritt die Angstphase bei Welpen ein? Die Angstphase tritt normalerweise ein, wenn der Welpe zwischen 5 und 7 Monate alt ist. Also in der Zeit, in der der Welpe beginnt, zum Teenager zu werden. Das ist die gleiche Zeit, in der auch die Geschlechtsreife des Welpen beginnt.

Wie lange dauert die Eingewöhnungszeit bei Welpen?

Wie lange die Eingewöhnungsphase dauert, ist individuell verschieden. Manche Welpen tauen sofort auf und leben sich schnell ein. Andere brauchen etwas mehr Zeit. Im Schnitt sollten Sie von sechs bis acht Wochen ausgehen, bis sich Ihr neuer Fellfreund bei Ihnen voll und ganz zu Hause fühlt.

Wann gilt ein Hund nicht mehr als Welpe?

Ein Hund ist kein Welpe mehr, wenn die Welpenzeit endet, meist nach der 16. bis 18. Lebenswoche, wobei der Beginn der Phase des Junghundes markiert wird, was durch den beginnenden Zahnwechsel (rund um den vierten Monat) und die fortschreitende geistige Entwicklung erkennbar ist; die tatsächliche vollständige körperliche Reife hängt jedoch stark von der Rasse ab und kann bis zu 18-30 Monate dauern.
 

Was sollten Welpen mit 12 Wochen können?

Der Welpe sollte mit 12 Wochen bereits die Umgangsformen mit Artgenossen und mit uns Menschen kennen, stubenrein sein, seine Beißhemmung gegenüber dem Menschen gefestigt und sich harmonisch in sein neues Mensch-Hund-Rudel eingefügt haben.

Wann sollte man Welpen entwöhnen?

Es wird allgemein empfohlen, Welpen im Alter von etwa 40 Tagen von der Muttermilch zu entwöhnen. Ab diesem Zeitpunkt ist der Welpe in der Regel bereit für die Aufnahme von Weichfutter. Weichen Sie Trockenfutter mit warmem Wasser ein und beachten Sie die empfohlene Dosierung.

Wann vergeht der Welpenblues?

Wie lange dauert der Welpen-Blues? Lane sagt, dass der Welpen-Blues in den meisten Fällen intensiv, aber kurzlebig ist. Bei einigen Haustierbesitzern wird sich der Welpen-Blues in ein paar Wochen verflüchtigen, bei anderen kann es ein paar Monate dauern.

Wie schimpft man einen Welpen richtig?

Schimpfen Sie nicht mit dem Welpen, sondern ignorieren Sie unerwünschtes Verhalten. Dann lernt er schnell, dass es gut ist, sich richtig zu verhalten. Kaut der Welpe auf einem Schuh oder an ihren Händen, geben Sie ihm stattdessen eines von seinen eigenen Spielzeugen und loben Sie ihn, wenn er damit spielt.

Was ist die 20-40 Regelung bei Hunden?

Ein "20/40-Hund" ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für einen großen Hund, der entweder ausgewachsen mindestens 20 kg wiegt oder mindestens 40 cm Widerristhöhe erreicht; in Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen (NRW) ist für die Haltung solcher Hunde ein spezieller Sachkundenachweis für den Halter gesetzlich vorgeschrieben.
 

Wie sagt man "Ich Liebe dich" auf Hundesprache?

In Hundesprache bedeutet "Ich liebe dich", wenn dein Hund dir tiefe Blicke zuwirft, die anlehnt, sein Lieblingsspielzeug bringt, sanft schleckt oder mit dir körperlichen Kontakt sucht, besonders durch Kontaktliegen; diese Zeichen zeigen Vertrauen, Zuneigung und Bindung, verstärkt durch das "Kuschelhormon" Oxytocin bei Blickkontakt. Du kannst dies erwidern, indem du sanft sprichst, lächelst, die Augenbrauen hochziehst, liebevoll schaust (nicht starrst) und ihn an den richtigen Stellen krault, um ihm ebenfalls Sicherheit zu geben.