Zum Inhalt springen

Wie ich das Ref überlebt habe?

Gefragt von: Herr Prof. Dr. Harry Schreiner B.A.  |  Letzte Aktualisierung: 5. September 2026
sternezahl: 4.3/5 (23 sternebewertungen)

Um das Referendariat zu "überleben", musst du Stressmanagement, Organisation und Selbstfürsorge kombinieren: Schaffe klare Strukturen (Zeitmanagement, feste Routinen), bleibe authentisch und sozial eingebunden, sorge für deine Gesundheit (viel trinken, ausgewogene Ernährung, Schlaf) und erkenne deine Erfolge an, da das Ref eine intensive Phase ist, die aber auch ein absehbares Ende hat.

Wie kann das REF überleben?

Mit diesen Überlebenstricks gelingt das Referendariat auf jeden Fall.

  1. Nimm alle Ratschläge an. ...
  2. Das Wort der Fachleiter ist Gesetz. ...
  3. Zündet ein Feuerwerk ab. ...
  4. Hinterfragt eure Existenz. ...
  5. Nehmt die Schüler nicht ernst. ...
  6. Haltet euch immer an den Plan. ...
  7. Macht euch gegenseitig Stress. ...
  8. Macht euch doppelt Stress.

Wie viele Menschen brechen das Referendariat ab?

Im Referendariat hingegen liegt die Abbruchquote lediglich bei 5 Prozent. Die DPhV-Bundesvorsitzende Susanne Lin-Klitzing sagte dazu am 15. Januar 2025: „Der immer wieder beschriebene außerordentliche ‚Praxisschock' sowie besonders hohe Abbruchquoten im Referendariat sind ein Mythos!

Was passiert, wenn man das Referendariat nicht schafft?

Referendare sind im Staatsexamen also durchgefallen, wenn sie sowohl im Erstversuch als auch im Zweitversuch nicht bestanden haben. Ausnahmsweise besteht allerdings die Möglichkeit, das Staatsexamen noch ein drittes Mal zu schreiben, der sog. "Gnadenversuch".

Wie viel Prozent schaffen das Referendariat nicht?

Denn von 29.500 Studienabsolventinnen und -absolventen, die den Vorbeitungsdienst beginnen, schließen ihn im Schnitt 28.000 ab – also relativ viele. „Die Schwundquote im Referendariat lag bei fünf Prozent“, so stellen die Autorinnen und Autoren fest.

6 TIPPS fürs REFERENDARIAT // damit bist du GARANTIERT ERFOLGREICH!

31 verwandte Fragen gefunden

Kann man mit 4.0 Abi bestehen?

Ja, ein Abitur mit der Durchschnittsnote 4,0 gilt theoretisch als bestanden, da dies gerade noch dem "ausreichend" entspricht (300 Punkte), aber es ist extrem knapp und liegt am absoluten Minimum der Anforderungen, was oft bedeutet, dass man in den Prüfungen selbst nicht unter 5 Punkte pro Fach kam und in den Grundkursen und Leistungskursen die Mindestpunkte erreicht hat. Es ist eine sehr seltene Note, die oft von der Wahrnehmung als "schlechtes" Abitur begleitet wird, aber dennoch die Hochschulreife verleiht. 

Wie hoch ist die Abbruchquote im Lehramt?

Die Abbruchquote im Lehramt ist uneinheitlich, aber es brechen viele Studierende ab – Schätzungen reichen von rund 20 % im Bachelor (unter dem Gesamtdurchschnitt) bis zu 40 % und mehr, wenn auch der Weg durchs Referendariat betrachtet wird, wobei die Zahl 40-41 % im Fokus aktueller Diskussionen steht, da von 47.000 Studienanfängern nur ca. 28.000 das Referendariat abschließen. Ursachen sind oft mangelnder Praxisbezug, hohe Anforderungen, finanzielle Schwierigkeiten und die Erkenntnis, dass der Lehrerberuf doch nicht der richtige Weg ist, wobei die Zahlen je nach Bundesland und Studiengang stark schwanken. 

Warum fällt man im Referendariat durch?

Gründe für das Durchfallen im Referendariat sind oft eine Kombination aus mangelnder fachlicher Tiefe, unzureichender pädagogischer Kompetenz (Reflexion, Einfühlungsvermögen, Organisation), schlechter Vorbereitung, Überfrachtung der Lehrproben (zu viele Ziele) und organisatorischen Fehlern (Arbeitsblätter vergessen, Sicherheitsmängel) sowie fehlender Selbstorganisation und Eigeninitiative. Auch Stress, Angst und die Erkenntnis, dass der Lehrerberuf doch nicht das Richtige ist, können zum Abbruch führen, wobei das Scheitern meist auf gravierende Fehler in der Praxis, wie in Lehrproben, zurückzuführen ist.
 

Welche Kritik gibt es am Referendariat?

Es gibt viel Kritik am Referendariat. Zu wenig Austausch und Verbindung zwischen Universität und Studienseminar, zu wenig Entwicklungsmöglichkeiten für angehende Lehrkräfte, zu wenig Kompatibilität zwischen den Bundesländern.

Warum Referendariat abbrechen?

Warum das Referendariat abbrechen? Stress, Angst oder die Erkenntnis, dass die Arbeit an der Schule doch nicht das Richtige ist, können Gründe dafür sein, den Abbruch des Referendariats in Erwägung zu ziehen.

Wie stressig ist das Referendariat?

Das Referendariat ist extrem stressig, da es eine hohe Belastung durch viele Aufgaben (Unterrichtsvorbereitung, Lehrproben, Hausarbeiten), ständige Leistungsbewertung und wenig Freizeit mit sich bringt, was zu psychischem Druck führt und oft zu Burnout oder sogar zum Abbruch der Ausbildung führen kann. Die Intensität hängt stark von Faktoren wie Bundesland, Schule und persönlicher Resilienz ab, aber der allgemeine Konsens ist, dass es eine fordernde "Härtetest"-Phase ist, in der viele das Gefühl haben, an ihre Grenzen zu stoßen. 

Welches Studium wird am häufigsten abgebrochen?

Studiengänge mit den höchsten Abbruchquoten sind oft die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) sowie einige Geisteswissenschaften und Ingenieurstudiengänge, wobei Mathematik häufig an der Spitze steht, gefolgt von Geowissenschaften, Elektrotechnik, Bauingenieurwesen und Physik; auch Fächer wie Architektur, Chemie und Jura haben hohe Quoten, aber die genauen Zahlen variieren je nach Quelle und Universität, wobei Leistungsprobleme und die hohe Arbeitsbelastung im ersten Jahr die Hauptgründe sind.
 

In welchem Bundesland verdienen Lehrer am wenigsten?

Ob Grundschule, Gymnasium oder Realschule: Das Gehalt vieler verbeamteter Lehrer und Lehrerinnen richtet sich nach der Besoldungsgruppe A13. Zwischen den einzelnen Bundesländern gibt es aber große Unterschiede, wie die folgende Tabelle zeigt. Am wenigsten verdienen Lehrkräfte im Saarland, am meisten in Bayern.

Wie alt sind Referendare im Schnitt?

Wie immer haben die Referendare an Grundschulen das niedrigste Durchschnittsalter (26,3 Jahre). Schaut man sich den Anteil der weiblichen und männlichen Neueinstellungen an, haben die Männer leicht zugelegt: 33 Prozent der Referendare sind männlich (August 2020: 30 Prozent; Februar 2020: 29 Prozent).

Wie äußert sich Burnout bei Lehrern?

Lehrer-Burnout-Symptome zeigen sich durch körperliche Erschöpfung (Müdigkeit, Schlafstörungen, Kopfschmerzen), emotionale Symptome (Reizbarkeit, Frustration, Zynismus, emotionale Taubheit), kognitive Probleme (Konzentrationsschwierigkeiten, Vergesslichkeit) und verändertes Verhalten (sozialer Rückzug, Verlust der Freude an der Arbeit, Leistungsabfall, das Gefühl, nichts mehr bewirken zu können). Diese Anzeichen entwickeln sich schleichend und führen oft zu einer tiefen Leere und dem Gefühl, den Anforderungen nicht mehr gewachsen zu sein, trotz hoher Motivation zu Beginn.
 

Wie viele Lehrer brechen das Referendariat ab?

Aus der Senatsantwort geht hervor, dass in den vergangenen fünf Jahren insgesamt 223 Lehrer im Vorbereitungsdienst in Hamburg ihr Referendariat abbrachen – das entspreche einem durchschnittlichen Anteil von 2,3 Prozent an der Gesamtzahl der Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst, so der Senat.

Wie viele schaffen das Referendariat nicht?

Viele angehende Lehrkräfte schaffen das Referendariat nicht, wobei die Zahlen variieren: 5 bis 10 Prozent brechen es vorzeitig ab, zusätzlich entscheiden sich 10 bis 20 Prozent nach dem Studium dagegen, sodass insgesamt jeder fünfte bis vierte Absolvent den Beruf nicht einschlägt, oft wegen der hohen Belastung oder mangelnder Vorbereitung auf den "Praxisschock". 

Was stresst Lehrer am meisten?

Der größte Belastungsfaktor für Lehrkräfte ist zugleich auch die stärkste Ressource: Der Umgang mit den Schülerinnen und Schülern. Deutsches Schulportal: Lehrkräfte leiden mehr als viele andere Berufsgruppen unter psychischen Erkrankungen und Erschöpfung bis hin zum Burnout.

Was bleibt netto im Referendariat?

Das Nettogehalt im Referendariat beträgt je nach Bundesland zwischen ca. 1.000 € und 1.600 € im Monat. Das Nettogehalt von Referendaren im öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnis beträgt ca. 80 % des Bruttogehaltes.

Kann man das Referendariat nicht bestehen?

Zugegeben: Der häufigste Grund für das Scheitern im Referendariat ist die hohe Belastung. Eine bundesweite Erhebungen zu den Durchfallquoten im ersten oder zweiten Staatsexamen gibt es zwar nicht, aber die Appelle der zitierten Verbände sprechen ein eindeutiges Bild.

Wie viele Tage darf man im Referendariat krank sein?

Im Referendariat gibt es keine starre "Tage-Grenze", aber bei mehr als 3 Kalendertagen Krankheit muss ein ärztliches Attest eingereicht werden; bei über 6 Wochen (42 Tage) am Stück kann der Vorbereitungsdienst verlängert werden. Es ist wichtig, sich sofort bei der Schule und dem Seminar krank zu melden und eine Krankschreibung ab dem 4. Tag vorzulegen, da zu viele Fehlzeiten die Übernahme und Verbeamtung beeinflussen können. 

Was passiert, wenn man ein Modul endgültig nicht besteht?

Mit einer endgültig nicht bestandenen Prüfung in einem Modul ist zwangsläufig auch die Abschlussprüfung (zum Beispiel die Bachelor- oder Masterprüfung) des Studiengangs endgültig nicht bestanden. Dein Studium wird dadurch vorzeitig beendet und du wirst exmatrikuliert.

Welches Fach haben die meisten Studienabbrecher?

An Universitäten brachen Männer mit 53 Prozent ihr Studium in den Geisteswissenschaften noch häufiger ab. Die geringste Abbruchquote bestand in den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.

Ist 1,7 eine gute Note Bachelorarbeit?

Die Notenskala für eine Bachelorarbeit reicht von 1 (sehr gut) bis 5 (nicht bestanden bzw. mangelhaft). Je nach Hochschule wird die volle Note oder ein Zwischenwert wie 1,7 oder 3,3 angegeben.

Welchen Abiturdurchschnitt braucht man für Lehramt?

So ist der NC fürs Grundschullehramt Studium bei um die 2,3, ähnlich sieht der Numerus Clausus für Lehramt an Realschulen und Gymnasien aus. Lehramt mit Schwerpunkt Sonderschule hat derzeit einen durchschnittlichen NC von 2,4. Für andere Schulformen ist der Studiengang häufig NC-frei.

Vorheriger Artikel
Was passiert bei Daten löschen?
Nächster Artikel
Wie heißt der Krebstest?