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Wie heißt der Krebstest?

Gefragt von: Frau Prof. Irmgard Nowak  |  Letzte Aktualisierung: 5. September 2026
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Es gibt nicht den einen Krebstest, sondern verschiedene Verfahren, darunter etablierte Vorsorgeuntersuchungen (z.B. Mammografie, Darmspiegelung), spezifische Bluttests wie den PSA-Test (Prostatakrebs) und neuere, umfassendere Ansätze wie den PanTum Detect Bluttest oder den Stockholm3-Test (Prostata), die oft als Selbstzahler-Leistungen (IGeL) angeboten werden, um verschiedene Krebsarten frühzeitig zu erkennen, wie der Krebsinformationsdienst.de und Pharma Fakten zeigen.

Wie heißt der Krebstest im Blut?

Mit dem Bluttest PanTum Detect® ist es möglich, die Prozesse bei der Krebsentstehung schon in einem sehr frühen, symptomlosen Stadium zu erkennen.

Wie viel kostet ein Krebsbluttest?

Die Kosten für einen Krebs-Bluttest variieren stark: Ein einfaches großes Blutbild liegt bei ca. 100 Euro, während spezialisierte Tests wie der PanTum Detect (über eine Zusatzversicherung wie HanseMerkur) monatliche Beiträge von rund 27,50 Euro erfordern. Einzelne Tumormarker können 25 bis 100 Euro kosten. Wichtig: Viele Tests sind privat zu zahlen, gesetzliche Kassen übernehmen sie nur bei konkretem Verdacht, und die Wirksamkeit spezieller Früherkennungstests wird kontrovers diskutiert. 

Kann der Hausarzt Tumormarker testen?

Bekannte Tumormarker sind beispielsweise CEA, CA 125, CA 15-3 und CA 19-9 und AFP. Ärztinnen und Ärzte können sie beispielsweise bei einer gewöhnlichen Blutuntersuchung ihrer Patientinnen und Patienten mitbestimmen lassen.

Kann man alle Krebsarten im Blutbild erkennen?

Nein, man kann nicht jeden Krebs durch eine einfache Blutuntersuchung feststellen, aber Bluttests können wichtige Hinweise liefern und bei bestimmten Krebsarten (wie Blutkrebs) vielversprechend sein. Standard-Blutbilder erkennen solide Tumore (Brust-, Lungen-, Darmkrebs) meist nicht direkt, aber Abweichungen können auf Probleme hindeuten. Fortschrittliche Tests suchen nach zirkulierender Tumor-DNA (ctDNA) oder Proteinen, um viele Krebsarten zu erkennen, aber diese sind noch in der Entwicklung und nicht für jedes Karzinom zuverlässig.
 

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Kann der Hausarzt Blutkrebs feststellen?

Der Hausarzt kann also schon anhand einer Blutprobe auf -Leukämie schließen. Freilich gibt es verschiedene Formen. So gibt es wie bereits erwähnt die akuten und chronischen Leukämien. Aber auch innerhalb der akuten und chronischen Formen werden je nach befallener Zellen viele Untergruppen unterschieden.

Auf welche Krebsarten kann man sich testen lassen?

Krebsfrüherkennung

  • Gebärmutterhalskrebs.
  • Brustkrebs.
  • Hautkrebs.
  • Prostatakrebs.
  • Darmkrebs.

Was kostet eine Krebsvorsorge beim Hausarzt?

Krebstests beim Hausarzt kosten unterschiedlich viel, da viele der erweiterten Untersuchungen (wie Tumormarker oder spezielle Ultraschalls) als individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) gelten und selbst bezahlt werden müssen, z.B. kostet ein PSA-Test 25-35€, Tumormarker einzeln 25-100€, doch das allgemeine Hautkrebs-Screening wird meistens von der Kasse übernommen. Die Kosten variieren stark je nach Art der Untersuchung, aber gesetzliche Früherkennungen wie das Standard-Hautkrebs-Screening sind für Versicherte meist kostenlos. 

Ist man gesund, wenn das Blutbild in Ordnung ist?

Nein, ein "normales" Blutbild bedeutet nicht automatisch, dass man vollständig gesund ist, es ist aber ein wichtiger Indikator für den Zustand von Organen, Stoffwechsel und Immunsystem. Werte im Referenzbereich zeigen oft nur, dass keine akuten, schwerwiegenden Probleme erkennbar sind, können aber Mangelerscheinungen oder leichte Abweichungen verbergen, die sich in Müdigkeit oder Antriebslosigkeit zeigen können, selbst wenn Symptome bestehen. Es kommt auf das Gesamtbild an, und Ärzte bewerten die Werte immer im Zusammenhang mit Ihren Symptomen und Ihrer Krankengeschichte.
 

Wie merkt man Metastasen im Körper?

Metastasen zeigen sich oft erst, wenn Organe betroffen sind, durch spezifische Symptome wie starke, anhaltende Schmerzen (z.B. in Knochen), neurologische Ausfälle (Lähmungen, Sprachstörungen), Atemnot, Husten (evtl. mit Blut), Gelbsucht, Übelkeit, Juckreiz oder unerklärlichen Gewichtsverlust. Da diese Anzeichen unspezifisch sein können, sind grundlos auftretende, nicht verschwindende Beschwerden ein wichtiges Warnsignal, das ärztlich abgeklärt werden muss. 

Wann zahlt die Krankenkasse Tumormarker?

Die Kosten für die Bestimmung der wichtigsten Tumormarker werden von den gesetzlichen Krankenkassen dann übernommen, wenn ein Tumor vorliegt oder (in der Nachsorge) vorgelegen hat oder wenn sich der dringende Verdacht auf eine bestimmte Tumorerkrankung ergibt.

Was kostet ein Blutbild mit allen Werten?

Ein großes Blutbild mit allen Werten kostet als Selbstzahler je nach Umfang zwischen 100 und 500 Euro, wobei ein Basis-Blutbild ca. 10-20 € und zusätzliche Parameter (wie Vitamine, Hormone, Tumormarker) den Preis schnell erhöhen können; bei medizinischer Notwendigkeit oder im Rahmen eines Check-ups werden die Kosten oft von der Krankenkasse übernommen.
 

Für welche Krebsarten gibt es Tumormarker?

Tumormarker gibt es für viele Krebsarten wie Prostata-, Brust-, Darm-, Eierstock-, Lungen-, Hoden-, Schilddrüsen- und Bauchspeicheldrüsenkrebs, wobei ihre Hauptfunktion die Verlaufskontrolle der Therapie und die Früherkennung von Rückfällen ist, nicht aber die alleinige Erstdiagnose oder Screening, da sie auch bei gutartigen Erkrankungen erhöht sein können. Bekannte Beispiele sind PSA (Prostata), CEA (Darm), CA 125 (Eierstock) und AFP (Leber, Hoden).
 

Wo macht man einen Krebstest?

Die Krebsfrüherkennungsuntersuchungen für Frauen führt in der Regel die Frauenärztin oder der Frauenarzt durch. Bei Männern sind dies meist Urologen, Ärztinnen und Ärzte für Allgemeinmedizin oder Internistinnen und Internisten.

Werden beim großen Blutbild Tumormarker gemacht?

Auch Tumormarker (bestimmte Proteine, Peptide, Antigene, Hormone oder andere biologische Substanzen) sind kein Bestandteil eines standardmäßigen großen Blutbildes. Sie werden separat gemessen, wenn ein Verdacht auf eine Tumorerkrankung besteht oder bei Krebspatienten zur Krankheitsüberwachung.

Welche Blutwerte zeigen Blutkrebs an?

Bei Leukämie sind typischerweise die weißen Blutkörperchen (Leukozyten) stark verändert (oft erhöht, aber unreif und funktionslos), während rote Blutkörperchen (Erythrozyten) und Blutplättchen (Thrombozyten) oft zu niedrig sind, was zu Anämie und erhöhter Blutungsneigung führt. Auch die Verteilung der Leukozyten (Differentialblutbild) ist gestört, mit einem Anstieg bestimmter Untergruppen wie Basophilen bei manchen Formen. Die genaue Konstellation hängt von der Leukämieart ab, aber eine Verschiebung hin zu vielen unreifen Zellen ist charakteristisch.
 

Welche 3 Blutwerte sind wichtig?

Die 10 wichtigsten Blutwerte im Überblick

  • Zeigt Entzündungen im Körper an: CRP (C-reaktives Protein) ...
  • Leberwert: GPT. ...
  • Steuert die Schilddrüse: TSH (Thyreoidea-stimulierendes Hormon) ...
  • Misst die Entgiftungsleistung: der Nierenwert Kreatinin. ...
  • Wichtige Blutfette für das Herz-Kreislauf-System: LDL und HDL (Cholesterinwerte)

Ist ein Wert von 7 ein schlechtes Blutbild?

Eine Bluttransfusion ist erforderlich, wenn der Blutwert bei 7-8 g/dL liegt . Dies ist der Fall, wenn der Blutwert einer Person zu niedrig ist.

Welche 7 Blutwerte sind wichtig?

Zu den wichtigsten Blutwerten gehören Blutzucker, Blutfette (LDL, HDL, Triglyzeride), Leber- und Nierenwerte, Entzündungsmarker wie CRP sowie Vitamin D, B12 und Eisen. Sie geben einen umfassenden Überblick über Stoffwechsel, Organfunktion und Nährstoffversorgung.

Wie oft zahlt die Krankenkasse ein großes Blutbild?

Die Krankenkasse zahlt ein großes Blutbild im Rahmen des Check-up 35 alle drei Jahre (ab 35 Jahren) oder einmalig zwischen 18 und 34 Jahren, wenn es medizinisch notwendig ist (z.B. bei Symptomen oder Krankheiten). Ohne medizinischen Grund oder Vorsorgeanlass müssen Sie die Kosten selbst tragen.
 

Warum zahlt die Krankenkasse den PSA-Test nicht?

Der PSA-Test ist sehr sensibel, kann aber dadurch auch falsch-positive Ergebnisse liefern und den Verdacht auf eine Krebserkrankung liefern, die es nicht gibt. Es gibt in Deutschland kein Screening per PSA-Test – er ist daher keine Kassenleistung und muss selbst gezahlt werden.

Wie oft zum Frauenarzt ab 70?

Ab 70 Jahren wird eine jährliche Vorsorgeuntersuchung beim Frauenarzt empfohlen, auch wenn die regelmäßige Mammographie endet. Wichtig sind Tastuntersuchung, Ultraschall (Brust, innere Organe), Abstrich für Gebärmutterhalskrebs (falls nicht regelmäßig seit Jahren negativ) und Gespräche zu Themen wie Vulvakarzinom, Osteoporose, Darmkrebs und Eierstockkrebs-Risiken. Lassen Sie sich individuell beraten, da die Frequenz von Risiken abhängt.
 

Wie kann man feststellen, ob man krebsfrei ist?

Durch eine laborchemische Diagnostik lassen sich keine Krebserkrankungen (außer Blutkrebs) nachweisen. Auch ein großes Blutbild liefert keine Aussage über eine möglicherweise bisher unentdeckte Tumorerkrankung wie Brustkrebs, Darmkrebs, Lungenkrebs oder andere.

Welche Medikamente können Tumormarker erhöhen?

Ja, Tumormarker können durch Medikamente erhöht werden, da sie unspezifisch sind und auch bei Entzündungen, Leberfunktionsstörungen, Schwangerschaft oder durch Zellschädigung nach Therapien (Chemo-, Strahlentherapie) ansteigen können, was die Interpretation erschwert. Medikamente wie bestimmte Antibiotika können z.B. die Leber-Gamma-GT (Gamma-GT) beeinflussen, und auch andere Marker können durch Medikamenteneinnahme falsch-positive Ergebnisse liefern, weshalb sie eher zur Verlaufskontrolle als zur Krebsfrüherkennung dienen.