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Wie hören sich Marder an?

Gefragt von: Kuno Kruse  |  Letzte Aktualisierung: 3. Februar 2026
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Marder klingen je nach Situation sehr unterschiedlich: Tagsüber hört man oft nur leises Trippeln, Poltern, Kratzen und Scharren auf dem Dach, während sie nachts durch laute, schrille Schreie (wie streitende Katzen), Fauchen, Knurren und Grummeln auf sich aufmerksam machen, besonders in der Paarungszeit oder bei Revierkämpfen. Manchmal hört man auch ein glucksendes oder kicherndes Geräusch, das an Affen erinnert.

Welche Geräusche macht ein Marder?

Anders als Mäuse oder Ratten, die sich eher leise bewegen, machen sich Marder vor allem durch Poltern, Kratzen und Trippeln bemerkbar. Oft hört man sie in den späten Abendstunden, nachts oder frühmorgens, wenn sie aktiv sind.

Wie hört sich ein Marder in der Decke an?

Mardergeräusche in der Zwischendecke sind meist nächtliches Poltern, Trippeln, Kratzen und Scharren, oft begleitet von Rascheln, Fiepen oder sogar Knurren/Fauchen, besonders in der Paarungszeit oder wenn Jungtiere aktiv sind. Die Geräusche sind oft lauter als bei Mäusen, da Marder größer sind und die Decke als Resonanzkörper dient. Typisch sind auch starke Uringerüche, Marderkot und Nageschäden an Isolierung und Kabeln, was auf einen Befall hinweist, der eine professionelle Vertreibung erfordert. 

Woher weiß ich, ob es ein Marder ist?

Um einen Marder zu erkennen, achten Sie auf nächtliche Geräusche (Kratzen, Poltern) auf dem Dachboden, unangenehmen Gestank (Urin), Kotspuren mit starkem Geruch und Aasreste, sowie auf charakteristische Pfotenabdrücke (fünf Zehen) und den auffälligen, oft weißen oder gelblichen Kehlfleck im Fell, der sich bei Steinmardern bis auf die Beine erstreckt, während der Baummarder einen gelblichen, abgerundeten Fleck hat und dichter behaarte Pfoten.
 

Warum schreit ein Marder in der Nacht?

Marder schreien nachts hauptsächlich wegen Revierkämpfen, Paarung oder wenn sie sich bedroht fühlen, was zu lauten, katzenartigen Schreien und Fauchen führt, besonders zwischen Juni und August. Sie sind nachtaktive Einzelgänger, die normalerweise leise jagen, aber in Stresssituationen – wie Begegnungen mit Artgenossen, Hunden oder Menschen – laut werden, um ihr Territorium oder ihren Nachwuchs zu verteidigen oder Partner anzulocken. 

Steinmarder im Innendach "Geräusch" Marder

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Wann kommen Marder Uhrzeit?

Marder sind hauptsächlich nacht- und dämmerungsaktiv, also typischerweise zwischen Sonnenuntergang (ca. 21 Uhr) und Sonnenaufgang (ca. 5 Uhr) am aktivsten, wenn sie Nahrung suchen und ihr Revier erkunden; besonders laut wird es oft in den frühen Morgen- und Abendstunden auf Dachböden, aber im Winter sind sie aufgrund der Kälte ebenfalls häufig auf der Suche nach warmen Plätzen. 

Welches Tier macht nachts ein Geräusch wie ein Schrei?

Welche Tiere stoßen nachts schreiende Geräusche aus? Kojoten, Rotluchse und Füchse können alle Geräusche von sich geben, die wie Schreie klingen. Männliche Rotfüchse stoßen Geräusche aus, die dem Schrei einer Frau ähneln, um rivalisierende Weibchen abzuschrecken. Das Heulen eines Kojoten ist lang und schrill.

Wie lange bleiben Marder an einem Ort?

Marder sind keine Dauergäste, sondern nutzen Orte wie Dachböden oder Motorräume als vorübergehende Schlafplätze oder Verstecke, oft nur für einige Stunden oder eine Nacht, und kehren dann für kurze Zeit wieder, besonders zwischen April und September. Sie sind nachtaktiv und bleiben tagsüber oft in ihrem sicheren Quartier, um erst abends zur Nahrungssuche aufzubrechen, wobei sie mehrere Rückzugsorte innerhalb ihres Reviers haben.
 

Welches Tier piept nachts im Garten?

Hinter den nächtlichen Geräuschen könnte ein kleines Tier stecken, dessen Bestand seit Jahren dramatisch sinkt: der Gartenschläfer. Der kleine Verwandte des Siebenschläfers macht nach Angaben des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (kurz Bund) unverwechselbare Laute.

Was mögen Marder nicht?

Marder mögen keine starken, unangenehmen Gerüche (wie Essig, Mottenkugeln, Chilipulver, Lavendel, Pfefferminze) und Geräusche (wie laute Musik oder Ultraschall), sowie die Anwesenheit von Fressfeinden (Hunde, Katzen, Menschen). Sie meiden auch grelles Licht und Bewegungsmelder und schätzen keine Störung ihrer Schlafplätze.
 

Was kann ich tun, wenn sich ein Marder in der Zwischendecke aufhält?

Wenn ein Marder in der Zwischendecke ist, müssen Sie ihn mit Lärm, Licht und Gerüchen tierschonend vertreiben, bevor Sie alle Zugänge konsequent abdichten, da Hausmittel oft nur kurzfristig wirken und Marder sehr anpassungsfähig sind; langfristig hilft nur eine professionelle Abdichtung, oft durch einen Fachmann. Dokumentieren Sie den Schaden für die Versicherung und achten Sie darauf, die Tiere nicht einzusperren oder zu verletzen. 

Welche Tiergeräusche höre ich nachts?

Zu den nächtlichen Tiergeräuschen gehören auch Kratzen, Reiben und Winseln . Da Ratten und Eichhörnchen häufig in Häuser eindringen, hören Hausbesitzer unter Umständen auch Kau- und Nagegeräusche. Darüber hinaus geben bestimmte Schädlinge Laute von sich, vom Knurren und Schreien der Waschbären bis hin zu den Klickgeräuschen der Opossums.

Welches Tier schreit nachts wie eine Krähe?

Ein Tier, das nachts schreit und an eine Krähe erinnert, ist oft der Nachtreiher (ein Reihervogel mit quakendem Ruf) oder ein Marder, der bei Bedrohung faucht und schreit. Auch andere nachtaktive Vögel wie Eulenarten, der ** Waldkauz**, oder der Raufußkauz können laute Rufe ausstoßen, die für Laien wie Schreie klingen. Wenn es sich eher um ein hohes, schrilles Quieken handelt, könnten auch Gartenschläfer (eine Siebenschläfer-Art) oder andere Kleinsäuger die Ursache sein.
 

Wie riecht es, wenn ein Marder auf dem Dachboden ist?

Der Geruch: Marderkot riecht in der Regel stärker als Katzenkot. Die Inhaltsstoffe: Marderkot enthält oft Knochen, Fell und Insektenreste, während Katzenkot hauptsächlich aus pflanzlichen und tierischen Abfällen besteht.

Wo halten sich Marder tagsüber auf?

Marder sind nachtaktiv und verstecken sich tagsüber an ruhigen, dunklen Orten wie Dachböden, Schuppen, Holzstapeln, Hecken und Gartenhäuschen. Sie nutzen geschützte Plätze, um zu schlafen, und sind daher tagsüber meist leise, aber durch Poltern oder Kratzen zu hören, wenn sie sich bewegen oder ihre "Latrinen" einrichten (meist Kotspuren in Ecken). 

Wie klingen Marder auf dem Dachboden?

Marder auf dem Dachboden verursachen nächtliche Geräusche wie Poltern, Tappen, Kratzen und Scharren, oft in der Dämmerung oder frühen Morgenstunden, die lauter sind als bei Mäusen, da die Tiere nachtaktiv sind und beim Nestbau oder Herumtollen der Jungen sehr aktiv werden. Typisch sind auch Fressreste, Kot (länglich, mit Federn/Körnern), Urin, Gerüche sowie Schäden an Dämmung und Kabeln. 

Warum höre ich nachts Geräusche?

Diese Ohrgeräusche treten am häufigsten bei Erwachsenen oder älteren Menschen auf und stehen oft in Zusammenhang mit einem Gehörschaden, der durch unterschiedliche Ohrerkrankungen verursacht werden kann. Eine spezielle Form von Tinnitus sind Ohrgeräusche, die ausschließlich abends im Bett oder nur im Liegen auftreten.

Welches Tier macht nachts draußen klopfende Geräusche?

Klopfgeräusche in der Nacht stammen wahrscheinlich von einem größeren Tier wie einem Waschbären oder Opossum . Hohes Zwitschern im Haus kommt vermutlich von Vögeln. Vögel nisten gerne auf dem Dachboden, nachdem sie durch Dachüberstände und Dachbodenlüftungen eingeflogen sind.

Was für Geräusche machen Marder nachts?

Gepolter und Getrippel auf dem Dachboden

Im Gegensatz zu den Schritten von Mäusen und Ratten sind diese bei Mardern jedoch nur nachts und in der Dämmerung zu vernehmen. Nage- und Kratzgeräusche sind zu hören, wenn sich das Tier an der Dachbodensubstanz zu schaffen macht, beispielsweise beim Nestbau.

Wie finde ich heraus, ob ich einen Marder habe?

Häufig verraten sich Marder durch Fiepsen, Rascheln und Scharren im Dach. Sollten Sie also unerklärliche Geräusche und Aktivitäten im Dach wahrnehmen, so handelt es sich wahrscheinlich um die scheuen Allesfresser. Abgesehen von Geräuschen, machen sich Marder auch durch weniger angenehme Dinge bemerkbar.

Wann ist die Zeit für Marder?

"Marderzeit" ist vor allem das Frühjahr (März bis Juni/Juli), wenn die Tiere ihre Reviere aggressiv verteidigen und um Paarung kämpfen, was zu vielen Schäden an Autos führt. Auch im Sommer und Herbst sind sie durch Paarungssuche und Nestbau sehr aktiv, während der Winter eher Ruhe bringt, bis sich die Jungen im Frühjahr zeigen.
 

Wer ist der natürliche Feind des Marders?

Natürliche Feinde von Mardern sind vor allem große Greifvögel wie Adler und Habichte sowie Uhus, die sie aus der Luft angreifen, und größere Raubtiere wie Fuchs, Wolf und Luchs, die vor allem jungen Mardern gefährlich werden. Auch große Hauskatzen und Hunde können Marder abschrecken, da sie als natürliche Fressfeinde wahrgenommen werden. Der Mensch ist durch Jagd und Straßenverkehr ebenfalls ein bedeutender Faktor im Leben der Marder.
 

Warum höre ich nachts ein hohes Geräusch?

Tinnitus klingt meist wie ein hohes Pfeifen in den Ohren , kann aber auch ein rauschendes, zischendes, summendes oder pulsierendes Geräusch sein. Die Geräusche können in einem oder beiden Ohren auftreten, oder es fühlt sich an, als kämen sie aus dem Inneren des Kopfes. Tinnitus tritt oft schubweise auf, und manche Menschen empfinden ihn nachts als stärker.

Welches Tier fiept die ganze Nacht?

Nächtliche Tierstimmen: Das Murmeln der Gartenschläfer. In warmen Sommernächten ist es mancherorts nicht zu überhören: ein eigentümliches Schnattern, Murmeln und Fiepen, das die ganze Nacht andauern kann. Dahinterstecken könnte der Gartenschläfer, ein kleiner Verwandter des Siebenschläfers.

Welches Tier schreit nachts wie ein Mensch?

Berglöwen und Kreischeulen ! Besonders beängstigend ist es, wenn man nachts mitten auf einem ländlichen Friedhof steht und eines dieser Tiere schreien hört!

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