Wie groß kann ein Bienenfresser werden?
Gefragt von: Frau Prof. Dr. Susanne Büttner | Letzte Aktualisierung: 6. Februar 2026sternezahl: 4.4/5 (51 sternebewertungen)
Ein Bienenfresser wird typischerweise 25 bis 29 Zentimeter groß, hat eine Flügelspannweite von etwa 36 bis 50 Zentimetern und wiegt meist zwischen 45 und 78 Gramm, wobei er durch sein sehr buntes Gefieder auffällt. Obwohl er für seine Größe recht leicht ist, erreicht er durch verlängerte mittlere Schwanzfedern bei den Altvögeln eine charakteristische Silhouette, erklärt Wikipedia und NABU-Eisenberg-Leiningerland.
Wie groß wird ein Bienenfresser?
Ausgewachsene Bienenfresser sind dabei nur knapp 30 Zentimeter groß, bei einer Flügelspannweite von bis zu 50 Zentimetern und einem Gewicht von ca. 45-60 Gramm. Beide Geschlechter besitzen das markante bunte Gefieder und sind nur schwer unterscheidbar.
Wie lange bleiben Bienenfresser in Deutschland?
Verbreitung in Deutschland
Die in Deutschland brütenden Bienenfresser sind Zugvögel. Sie ziehen entlang der Westroute über das Mittelmeer nach Westafrika. Der Langstreckenzieher kehrt Anfang Mai bis Mitte Juni in die Brutgebiete zurück. Der Wegzug setzt Ende Juli ein und kann sich bis in den Oktober strecken.
Warum wird der Bienenfresser nicht gestochen?
Wie sein Name schon ahnen lässt, gehören neben anderen Fluginsekten Bienen zu seiner Leibspeise. Damit er nicht gestochen wird, fixiert er diese mit seinem Schnabel und lässt sie ins Leere stechen, bis sich die Giftdrüse des Stachels entleert hat.
Ist der Bienenfresser der Vogel des Jahres?
Der Bienenfresser war Vogel des Jahres 2012 in Armenien und in der Slowakei.
Bienenfresser erstmals im Main-Kinzig-Kreis gesichtet | hessenschau
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Wo in Deutschland kann man Bienenfresser sehen?
Bienenfresser lassen sich am besten in der Nähe ihrer Kolonien beobachten, da sie ansonsten sehr weit in der Landschaft umherstreifen und in kleinen Trupps oft auch recht hoch, nahezu unsichtbar, nach Insekten jagen.
Welcher Vogel gilt als Todesbote?
In vielen Kulturen gelten Rabenvögel (Raben, Krähen) und Eulen als klassische Todesboten, während in anderen Traditionen auch der Uhu oder bestimmte Wildgänse (als Symbol des Abschieds) oder sogar der Phönix (als Übergang) mit Tod oder Wiedergeburt assoziiert werden, wobei die Bedeutung stark vom kulturellen Hintergrund abhängt.
Welcher Geruch macht Bienen aggressiv?
Warum Bienen aggressiv werden
Isoamylacetat ist eine chemische Verbindung mit Folgen: Sie ist der Hauptbestandteil des Alarmpheromons von Honigbienen. Dieser Botenstoff macht die Tiere aggressiv.
Wie fressen Bienenfresser Bienen?
Verhalten. Von einem Ansitz aus erspäht der Bienenfresser seine Beute. Hat er ein Insekt entdeckt, unternimmt er häufig einen kurzen und raschen Jagdflug und verspeist seine Beute dann an der Warte. Zum Brüten gräbt er über zwei Meter lange horizontale Röhren in die Erde, an dessen Ende sich seine Brutkammer befindet.
Wann ist die erste Frühjahrsdurchsicht bei Bienen?
An einem schönen, sonnigen Tag Anfang April mit Temperaturen zwischen 16 und 20 Grad können wir die Bienenkiste das erste Mal öffnen und die Frühjahrsdurchsicht machen. Das Öffnen ist nicht zwingend notwendig.
Welche Feinde hat der Bienenfresser?
Feinde wie Greifvögel muss der erwachsene Bienenfresser kaum fürchten, denn er ist, das macht schon seine Art der Insektenjagd notwendig, ein äußerst gewandter Flieger. Aber die Jungen in der Brutröhre werden oft zur Beute von Mardern und Wieseln.
Wo überwintert der Bienenfresser?
Lebensraum und Lebensweise
In Europa brütet er in den wärmeren Gebieten, wandert aber gelegentlich auch weit in den Norden bis nach Skandinavien. Im Winter ziehen unsere Bienenfresser nach Afrika (südlich der Sahara) und teilweise auch nach Südasien [3; 9].
Was passiert mit Wildbienen im Herbst?
Bei den sozialen Wildbienen, also den Hummeln, stirbt im Herbst das gesamte Hummelvolk ab. Über den Sommer ist der Staat, den die Hummelkönigin ganz allein gegründet hat, auf über 600 Tiere angewachsen. Jetzt ist die Zeit der Königin gekommen. Sie stirbt - und mit ihr das ganze Volk.
Wo nisten Bienenfresser?
Bienenfresser bewohnen sonnige, offene Landschaften. Sie nisten in Kolonien in Steilwänden von Kiesgruben oder natürlichen Abbruchkanten. Darin graben sie einen bis zu 1,5 m langen Tunnel mit einer Nestkammer am Ende. Die äußerst geschickten Flieger fangen ihre Nahrung in der Luft.
Wie lange überlebt die Menschheit ohne Bienen?
„Wenn die Bienen verschwinden, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben; keine Bienen mehr, keine Pflanzen, keine Tiere, keine Menschen mehr.
Wann ist die beste Zeit, Bienenfresser zu beobachten?
Der Bienenfresser (Merops apiaster) überwintert in Afrika und ist ab Ende April bis Ende August im Gebiet zu beobachten. Mittlerweile gibt es über 600 Brutpaare.
Wo in Deutschland gibt es Bienenfresser?
Der Bienenfresser (Merops apiaster) kommt in Deutschland in inselartigen Vorkommen vor, mit den Hauptschwerpunkten im Saaletal (Sachsen-Anhalt), am Kaiserstuhl (Baden-Württemberg), in Rheinland-Pfalz (z.B. bei der Nahe) und in Teilen Bayerns (Schwaben/Oberbayern), wobei sich die Populationen in warmen Regionen etablieren und auch neue Standorte besiedeln, aber oft durch Störungen und Habitatverlust bedroht sind. Er ist ein farbenprächtiger, aber störungsempfindlicher Höhlenbrüter, der sandige, lückige Böden nahe an Gewässern bevorzugt.
Wer ist der größte Feind der Bienen?
Neben der Varroamilbe gibt es zwei Feinde der Biene, die auf besonders hinterlistige Art und Weise der Biene gefährlich werden können - der Bienenwolf und die Bienenlaus.
Warum werden Bienenfresser nicht gestochen?
Damit er nicht gestochen wird, benutzt der Bienenfresser eine Ansitz als Werkzeug. Dabei geht er so vor: Wenn der Vogel ein stacheliges Insekt gefangen hat, klemmt er es erst einmal fest in seinen Schnabel, so dass es sich nicht mehr rühren kann.
Welchen Geruch mögen Bienen gar nicht?
Bienen mögen intensive, scharfe Gerüche nicht, die ihren Orientierungssinn stören, wie der von Basilikum, Zitronengras, Weihrauch, Teebaumöl und starkem Essig; auch der Duft von Gewürznelken und Kaffeesatz kann sie abschrecken, während sie hingegen Lavendel, Rosmarin und Thymian lieben.
Welche Farben machen Bienen aggressiv?
Besonders dunkle Farben und schnelle Bewegungen machen diese Arbeiterinnen aggressiv. Und sie schlagen Alarm, sagt Morgane Nouvian: „Die Wächterinnen stoßen einen Alarmstoff aus.
Was tun, wenn Bienenschwarm angreift?
Wenn Sie auf einen Bienenschwarm stoßen, ist es ratsam, ruhig zu bleiben, und falls die Bienen ihr Nest in der Nähe ihres Hauses gebaut haben, ist es ratsam, einen Fachmann der Branche und damit einen Imker zu rufen, der in der Lage ist, die Bienen zu entfernen ohne sie zu beschädigen.
Welcher Vogel ruft, wenn jemand stirbt?
So wird er ein hässlicher Vogel, der Vorbote künftiger Trauer, der scheue Uhu, ein böses Vorzeichen für die Sterblichen." Des Uhus in einsamer Nacht unheimlich klingender, in seinem Namen nachgebildeter Ruf soll der Auslöser für die Sage von dem wilden Jäger und dem wilden Heer gewesen sein.
Was bedeutet eine Elster im Garten?
Eine Elster im Garten bedeutet oft eine Mischung aus schlechtem Ruf (Nesträuber, diebisch) und positiven Aspekten (Intelligenz, natürliche Schädlingsbekämpfung), wobei sie in Wahrheit Allesfresser sind, die auch Insekten und Aas fressen und gesetzlich geschützt sind, aber oft ein Zeichen für ein gesundes Ökosystem mit Nahrung und Nistplätzen. Ihr schlechter Ruf stammt von alten Sagen, während sie in anderen Kulturen Glück bringen. Sie sind clever, nutzen Gärten für Nahrung und Nistplätze und können dort auch kleine Vögel bedrohen, aber auch zur Schädlingskontrolle beitragen.
Können sich Verstorbene bemerkbar machen?
Ja, viele Menschen glauben, dass Verstorbene Zeichen geben können, um Trost zu spenden, und diese Zeichen manifestieren sich oft als unerwartete Berührungen, Düfte, Träume, Lieder oder das Erscheinen bestimmter Tiere (wie Schmetterlinge), die an die Person erinnern, wobei die Deutung sehr persönlich ist und Hoffnung spendet, ohne wissenschaftlich beweisbar zu sein.
Was für eine Augenfarbe hatte Kaiserin Sisi?
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