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Wie schnell wurde ich geblitzt?

Gefragt von: Frau Prof. Corina Wulf  |  Letzte Aktualisierung: 6. Februar 2026
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Um herauszufinden, wie schnell Sie geblitzt wurden, müssen Sie auf den offiziellen Bußgeldbescheid warten, der Ihnen per Post zugestellt wird; eine Online-Überprüfung vorab ist nicht möglich, aber Sie können mit Apps wie Blitzer.de aktuelle Standorte sehen, die genaue Geschwindigkeit wird aber erst mit dem Bescheid bekannt, der meist innerhalb weniger Wochen eintrifft. Der Bescheid enthält das Foto und die genauen Messdaten, einschließlich der Toleranz, die von der gemessenen Geschwindigkeit abgezogen wird.

Wie schnell erfährt man, ob man geblitzt wurde?

Nach einer Geschwindigkeitsüberschreitung erhält der Kfz-Halter einen Bußgeldbescheid samt Blitzerfoto per Post. In der Regel dauert die Zustellung des Bußgeldbescheids zwischen zwei und drei Wochen, abhängig von Behörde, Zusteller und Art des Messgeräts oder noch weiteren Faktoren.

Kann ich online einsehen, ob ich geblitzt wurde?

Kann man online sehen, ob man geblitzt wurde? Nein, das kann man nicht. Wenn man nicht von der Polizei angehalten wurde, erfährt man erstmals von dem Vorwurf mit dem sogenannten Anhörungsbogen.

Bei welcher Geschwindigkeit löst der Blitzer aus?

Man wird in Deutschland bereits ab 4 km/h zu schnell geblitzt, da die Messgeräte eine Toleranz von mindestens 3 km/h abziehen, was eine Überschreitung von 4 km/h (3 km/h Toleranz + 1 km/h zu viel) effektiv als auslösenden Wert macht. Bei geringeren Überschreitungen wird in der Regel nicht geblitzt, auch wenn die Toleranz technisch bei 3 km/h liegt. 

Wird man bei 5 km/h zu schnell geblitzt?

Ja, man wird bei 5 km/h zu schnell geblitzt, da Blitzer schon bei geringen Überschreitungen auslösen, aber erst nach Abzug der Toleranz (meist 3 km/h) ein Verwarn- oder Bußgeld fällig wird, was bei 5 km/h Überschreitung in der Regel 30 € innerorts bzw. 20 € außerorts bedeutet. Auch in der Probezeit führt eine Überschreitung von 5 km/h nicht zu zusätzlichen Sanktionen, nur zum Verwarnungsgeld. 

💨 21 to 30 km/h too fast ⚠️ That's what you're in danger of!

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Wie schnell ist ich wirklich, wenn mein Tacho 80 zeigt?

Wenn Ihr Tacho 80 km/h anzeigt, fahren Sie in Wirklichkeit langsamer, weil der Tacho immer etwas "voreilt" (nach EU-Richtlinie bis zu 10 % + 4 km/h über der Realgeschwindigkeit), aber nie weniger anzeigen darf; bei 80 km/h liegt Ihre tatsächliche Geschwindigkeit je nach Fahrzeug und Alter also zwischen etwa 70 und 75 km/h, um die gesetzliche Toleranz einzuhalten. 

Wie viel km/h ist zu viel für einen Punkt?

Einen Punkt in Flensburg gibt es erst bei Geschwindigkeitsüberschreitungen von mehr als 20 km/h. Ab 21 km/h liegt ein sogenannter A-Verstoß, also ein schwerwiegendes Vergehen vor. Schon beim ersten Verstoß wird die Probezeit von zwei auf vier Jahre verlängert. Zudem wird ein Aufbauseminar angeordnet.

Wie viel Meter davor blitzt ein Blitzer?

Ein Blitzer blitzt nicht immer an einer festen Meterzahl vorher, da die Auslöseentfernung vom Gerätetyp (z.B. Laser, Radarmodul) abhängt und von wenigen Metern bis zu über 1000 Metern reichen kann, aber oft liegen feste Blitzer so, dass sie kurz nach dem Geschwindigkeits-Schild in einem Bereich von 150 bis 200 Metern auslösen, während mobile Anhänger oft schon ab 10-15 Metern blitzen können, abhängig von der Technik. Die tatsächliche Reichweite ist geräteabhängig; ein Laser kann weit blitzen, ein einfacher Radarmodul kürzer, und die Auslösung erfolgt, sobald Sie die erlaubte Geschwindigkeit um mindestens 4 km/h überschreiten (mit Toleranz).
 

Was kostet 120 bei 100?

Wenn Sie innerorts bei 100er-Limit mit 120 km/h geblitzt werden, droht ein Bußgeld von mindestens 800 Euro, 3 Monate Fahrverbot und 3 Punkte; außerorts sind es bei 20 km/h zu schnell (Zone 100, 120 km/h gefahren) 60 € Bußgeld, aber ab 21 km/h außerorts gibt es bereits einen Punkt, bei 26 km/h außerorts droht ein Fahrverbot, besonders wenn Sie Wiederholungstäter sind, während innerorts die Strafen deutlich härter sind. 

Wie viel km/h zeigt Tacho zu viel an?

Ein Tacho zeigt immer zu viel an, weil gesetzliche Vorgaben (EU-Richtlinie) eine Voreilung von maximal 10 % plus 4 km/h erlauben, um zu verhindern, dass man zu schnell fährt. Bei 50 km/h darf der Tacho bis zu 59 km/h zeigen, bei 100 km/h bis 114 km/h, da eine zu geringe Anzeige nicht erlaubt ist. Die genaue Abweichung hängt vom Fahrzeugtyp und dem Alter ab, neuere Fahrzeuge haben oft eine größere Toleranz. 

Wie lange braucht ein Blitzer Brief, um anzukommen?

Der Blitzerbrief (Bußgeldbescheid) kommt meist innerhalb von zwei bis drei Wochen, aber die Behörden haben eine allgemeine Frist von drei Monaten ab dem Verstoß, um ihn zuzustellen, da die Ordnungswidrigkeit sonst verjährt. Die genaue Dauer hängt von der Auswertung der Messungen (bei mobilen Blitzern oft schneller als bei stationären) und der Auslastung der Behörde ab.
 

Wie viel ist die Toleranz beim Blitzen?

Die Toleranz beim Blitzen in Deutschland beträgt bis 100 km/h 3 km/h und bei Geschwindigkeiten über 100 km/h 3 % der gemessenen Geschwindigkeit, um Messungenauigkeiten auszugleichen. Bei speziellen Messsystemen wie ProViDa-Systemen kann die Toleranz auch 5 km/h (bis 100 km/h) bzw. 5 % (über 100 km/h) betragen, während bei Nachfahrmessungen ohne festes System sogar bis zu 20 % abgezogen werden können.
 

Würde man merken, wenn man geblitzt wird?

Denn die Geschwindigkeitsmessung selbst erfolgt stets unbemerkt, da in der Regel mit Laser-, Licht, Helligkeits- und/oder Druckmessung gemessen wird. Abgesehen von den Geräten selbst, deutet bei den Messverfahren somit nichts auf eine Messung hin. Egal, ob ein Verstoß gemessen wurde oder nicht.

Kann man online einsehen, ob man geblitzt wurde?

Eine offizielle Website, auf der man direkt nachsehen kann, ob man geblitzt wurde, gibt es in Deutschland nicht. Das läuft alles über die Bußgeldstellen, die den Verstoß bearbeiten und dann per Post informieren. (Klingt ein bisschen altmodisch, oder?)

Wie schnell kommt ein Blitzerfoto?

Ein Blitzerfoto kommt meist innerhalb von wenigen Wochen (oft 2-4 Wochen), aber die Behörden haben bis zu drei Monate Zeit, den ersten Brief (Anhörungsbogen oder direkt Bußgeldbescheid) zu verschicken, bevor die Verjährung greift; mobile Blitzer dauern manchmal länger, da die Auswertung Zeit braucht.
 

Wann ist ein Blitzerfoto ungültig?

Ein Blitzer-Verstoß wird ungültig, wenn die Behörde nicht innerhalb von drei Monaten nach dem Tattag einen Anhörungsbogen oder Bußgeldbescheid zustellt (Verjährung) oder wenn das Blitzerfoto den Fahrer nicht eindeutig identifiziert (z.B. durch Unschärfe, Spiegelung, schlechte Lichtverhältnisse). Eine rechtzeitige Zustellung unterbricht die Frist, kann sie aber auch verlängern.
 

Wie schnell fährt man, wenn der Tacho 120 anzeigt?

50 km/h sind die Anzeigen ziemlich genau und weichen kaum ab. Bei Autobahntempo 120 zeigen die Tachos meist zwischen 5 bis 8 km/h zu viel an.

Ist 130 km/h zu viel?

130 km/h zu schnell ist eine erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitung, die je nach Ort (innerorts/außerorts/Autobahn) und genauer Höhe des Verstoßes Bußgelder (ab ca. 150 € außerorts), Punkte in Flensburg und Fahrverbote nach sich zieht, besonders wenn man deutlich über 130 km/h liegt; selbst auf der Autobahn, wo 130 km/h nur Richtgeschwindigkeit sind, erhöht das die Mithaftung bei Unfällen, wie ADAC und Allianz berichten.

Wie viel Toleranz bei 120km/h?

Wie viel Toleranz wird bei 120 km/h zu viel gewährt? Wer mit 120 km/h zu schnell geblitzt wird, profitiert in der Regel von einem Toleranzabzug. Dieser beläuft sich bei einer gefahrenen Geschwindigkeit von mehr als 100 km/h üblicherweise auf 3 Prozent.

Kann man bei 5 km zu viel geblitzt werden?

Geblitzt mit 5 km/h zu schnell (innerorts & außerorts): 5 km/h zu schnell innerhalb geschlossener Ortschaften haben ein Verwarngeld in Höhe von 30 Euro Folge. Bei 5 km/h zu schnell außerorts liegt dieses bei 20 Euro. Mit Punkten oder Fahrverboten müssen Sie nicht rechnen.

Woher weiß ich, dass ich geblitzt wurde?

Ob Sie geblitzt wurden, erfahren Sie sicher erst durch den Anhörungsbogen oder den Bußgeldbescheid, den Sie per Post erhalten, da viele moderne Blitzer auch ohne Blitz auskommen oder Sie den Blitz für ein anderes Fahrzeug gehalten haben könnten. Manche Behörden bieten mittlerweile die Online-Einsichtnahme des Blitzerfotos an, aber die schriftliche Benachrichtigung ist der offizielle Weg, der manchmal Wochen dauern kann. 

Ab welcher Geschwindigkeit werde ich geblitzt?

Man wird technisch schon ab 1 km/h zu schnell geblitzt, aber wegen eines Toleranzabzugs (3 km/h unter 100 km/h; 3 % über 100 km/h) löst ein Blitzer meist erst ab 4 km/h zu schnell aus, da nach Abzug der Toleranz 1 km/h zu viel übrig bleibt, was dann als geringfügige Ordnungswidrigkeit erfasst wird und ein Verwarngeld nach sich ziehen kann. Die tatsächliche Grenze hängt vom Messgerät und den örtlichen Einstellungen ab, moderne Geräte können aber auch bei sehr geringen Überschreitungen auslösen.
 

Wie viel km/h zu viel Punkt?

Punkte gibt es in Deutschland bei Geschwindigkeitsüberschreitungen ab 21 km/h zu schnell innerorts und ab 21 km/h (teilweise 31 km/h, je nach Quelle) zu schnell außerorts, wobei ab 21 km/h in der Regel ein Punkt fällig wird und ab 31 km/h innerorts bzw. 41 km/h außerorts zwei Punkte und Fahrverbot drohen können. Generell gilt: Bis 20 km/h zu schnell gibt es meist nur ein Bußgeld, aber keinen Punkt. 

Wie lange dauert es bis 1 Punkt abgebaut ist?

Ein einzelner Punkt für eine Ordnungswidrigkeit verfällt nach 2,5 Jahren. Zwei Punkte für Straftaten oder schwere Ordnungswidrigkeiten werden erst nach fünf Jahren getilgt. Drei Punkte für Straftaten mit Führerscheinentzug werden erst nach zehn Jahren aus dem Fahreignungsregister gelöscht.

Wie viel km/h zeigt das Tacho zu viel an?

Die Tacho-Geschwindigkeitsabweichung ist gesetzlich erlaubt und muss immer positiv sein (Tacho darf nie weniger anzeigen als tatsächlich gefahren wird), typischerweise bis zu 10 % plus 4 km/h bei neueren Fahrzeugen (nach 1991) und 7 % bei älteren (vor 1991), was bedeutet, dass der Tacho immer etwas "eilt". Abweichungen entstehen durch Reifenverschleiß, Fabrikationstoleranzen und EU-Richtlinien, wobei der Tacho auch nach 100.000 km noch um bis zu 7 % (neuere Autos) nachgehen darf, während die Abweichung bei Blitzer-Messungen durch den Messwert des Blitzers, nicht den Tachowert, korrigiert wird.