Wie bekommt man eine Abnehm Kur?
Gefragt von: Liesel Mertens | Letzte Aktualisierung: 16. Januar 2026sternezahl: 4.6/5 (74 sternebewertungen)
Eine Abnehm-Kur (Adipositas-Kur) bekommt man, indem man zuerst mit dem Arzt spricht, der die medizinische Notwendigkeit feststellt und den Antrag bei der Krankenkasse stellt, welche die Kosten bei diagnostizierter Adipositas (BMI ≥ 30) und oft Folgeerkrankungen (z.B. Diabetes, Bluthochdruck) übernimmt; wichtig sind Verhaltensänderung, Bewegung und gesunde Ernährung, die in Kliniken professionell begleitet werden.
Wer hat Anspruch auf eine Abnehmkur?
Für eine Adipositas-Kur müssen Sie die Diagnose Adipositas (meist ab BMI 30, bei Folgeerkrankungen ab 27) haben, ärztlich attestierte Folgeerkrankungen (wie Diabetes, Bluthochdruck) aufweisen und nachweisen, dass ambulante Maßnahmen nicht ausreichen; die Kostenübernahme (oft über Krankenkasse oder Rentenversicherung) erfordert einen ärztlichen Antrag und die Feststellung der Notwendigkeit für medizinische Rehabilitation.
Wird eine Abnehmkur von der Krankenkasse bezahlt?
Ja, die Kosten für eine Adipositas-Kur können von einem Versicherungsträger übernommen werden. Dazu müssen Sie Ihren Antrag an den zuständigen Kostenträger senden.
Wann bekommt man eine Abnehmkur genehmigt?
Die Hauptvoraussetzungen für die Genehmigung einer Adipositas-Kur ist die Diagnose Adipositas, die laut Weltgesundheitsorganisation ab einem Body-Mass-Index (BMI) von 30 gilt und mindestens eine damit zusammenhängende Erkrankung [3].
Kann man eine Kur wegen Übergewicht beantragen?
Hat die Adipositas bereits gesundheitliche Folgen, dient die Kur der Rehabilitation (kurz: Reha). Weitere Diagnosen gehören demnach für eine Reha bei Adipositas zu den Voraussetzungen. Andernfalls handelt es sich um eine vorbeugende Kur. Eine Kur muss bei der Krankenkasse oder der Rentenversicherung beantragt werden.
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Wie lange dauert eine Kur bei Übergewicht?
Eine Adipositas-Behandlung in den MEDIAN-Kliniken dauert fünf bis sechs Wochen und kann bei Bedarf verlängert werden.
Welche Gründe kann ich für eine Kur angeben?
Eine Kur kann man beantragen, um nach Krankheit, Operation oder bei chronischen Beschwerden die Gesundheit wiederherzustellen (Reha) oder um Krankheiten vorzubeizen, etwa bei Erschöpfung, Rückenschmerzen, Stress oder Risikofaktoren wie Übergewicht, wobei es spezielle Kuren für Mütter/Väter (MuKi-Kuren) gibt und Ärzte die medizinische Notwendigkeit feststellen müssen. Ziel ist, die Erwerbsfähigkeit zu erhalten, Behinderungen zu verhindern und die Lebensqualität zu steigern.
Was übernimmt die Krankenkasse bei Übergewicht?
Krankenkassen übernehmen bei Adipositas oft Kosten für ärztliche Behandlungen, Ernährungsberatung, Verhaltenstherapie, Präventionskurse, Reha-Sport und digitale Therapien (Apps) – oft bei BMI > 30. Bei BMI > 40 oder schweren Folgeerkrankungen (BMI > 35) können auch Magen-OPs bezahlt werden, nach erfolgloser konservativer Therapie. Abnehmspritzen wie Wegovy® werden derzeit nicht von den Kassen gezahlt, da sie primär zur Blutzucker-Kontrolle zugelassen sind, es sei denn, es liegt Diabetes vor.
Wie frage ich meinen Arzt nach Spritzen zur Gewichtsreduktion?
Sprechen Sie zunächst über Ihre Bedenken bezüglich Ihres Gewichts und dessen Auswirkungen auf Ihre Gesundheit . Seien Sie ehrlich, was Ihre Ernährung und Ihre sportlichen Aktivitäten angeht und warum Sie Medikamente für notwendig halten. Es ist hilfreich, wenn Sie Ihre bisherigen Abnehmversuche dokumentieren und alle Methoden festhalten, die Sie bereits ausprobiert haben.
Welche Kur ist die beste zum Abnehmen?
Die "beste" Kur zum Abnehmen ist individuell, kombiniert aber meist Ernährungsumstellung, Bewegung und psychologische Unterstützung für nachhaltige Ergebnisse, wobei Methoden wie Buchinger Fasten, Kneipp-Kuren, Ayurveda-Kuren oder spezialisierte Adipositas-Rehas je nach Bedarf eingesetzt werden, oft ergänzt durch Yoga und Stressreduktion. Wichtig ist ein ganzheitlicher Ansatz, der langfristig die Lebensgewohnheiten ändert, statt nur kurzfristig abzunehmen.
Was kann der Arzt gegen Übergewicht verschreiben?
In Deutschland sind derzeit folgende Wirkstoffe zur längerfristigen Adipositas-Behandlung zugelassen: Orlistat, Liraglutid, Semaglutid und ein Kombinationspräparat , das die beiden Wirkstoffe Bupropion und Naltrexon enthält.
Was kostet eine private Abnehmkur?
Die Kosten für eine Abnehmkur als Selbstzahler variieren stark je nach Ort, Dauer und Umfang, beginnen aber oft bei rund 1.000 € für eine Woche in Deutschland (z. B. 1-2 Wochen ab ca. 1.190 €) bis zu mehreren Tausend Euro, je nach Unterkunft, Verpflegung (Vollpension/Diät) und Therapien, wobei Angebote von günstigeren Ayurveda-Kuren in Asien (ab ca. 294 €) bis hin zu luxuriöseren Optionen reichen. In Kliniken können die Kosten für eine dreiwöchige Kur auch 1.500 € bis über 3.000 € betragen, während der gesetzliche Anteil für Krankenkassen bei Kuren oft geringer ist und nur einen Teil der Behandlung abdeckt.
Wie viel muss man wiegen für eine Magenverkleinerung?
Eine Magenverkleinerung kommt in der Regel ab einem BMI von 40 kg/m² infrage oder ab einem BMI von 35 kg/m², wenn bereits schwere Adipositas-Folgeerkrankungen wie Diabetes Typ 2, Schlafapnoe oder Bluthochdruck bestehen, die durch konservative Maßnahmen nicht mehr kontrollierbar sind. Oft müssen vorher erfolglose Gewichtsreduktionsversuche über einen längeren Zeitraum nachgewiesen werden, und es ist eine langfristige Lebensstiländerung sowie Nachsorge notwendig.
Welche Krankenkasse unterstützt das abnehmen?
Vollständige Kostenübernahme durch alle gesetzlichen Krankenkassen bei einem BMI zwischen 30 und 40.
- AOK.
- BARMER.
- TK.
- IKK Classic.
- Knappschaft.
- KKH.
- BIG direkt gesund.
- & viele mehr.
Wie kann ich massives Übergewicht abnehmen?
Um starkes Übergewicht erfolgreich abzunehmen, ist eine langfristige Umstellung des Lebensstils nötig, die eine Kombination aus Ernährungsumstellung (Kaloriendefizit durch weniger Zucker, mehr Vollkorn/Gemüse/Obst, weniger tierische Produkte), mehr Bewegung (gelenkschonend starten, z.B. Schwimmen, Radfahren) und Verhaltenstherapie (Umgang mit Essmustern, psychische Belastungen) umfasst, oft begleitet von professioneller Unterstützung durch Ärzte und Ernährungsberater. Bei extremem Übergewicht können auch Medikamente oder chirurgische Eingriffe (Magenverkleinerung) in Betracht kommen.
Wohin wenden bei Übergewicht?
Allgemeinmediziner sind oft die erste Anlaufstelle für Menschen mit Übergewicht. Sie können eine initiale Diagnose stellen und je nach Bedarf an einen weiteren Arzt überweisen. Endokrinologen sind Experten für Hormon- und Stoffwechselerkrankungen.
Wann verschreibt der Hausarzt eine Abnehmspritze?
Ihr Hausarzt verschreibt eine Abnehmspritze (z.B. Wegovy), wenn Sie einen BMI von 30 oder mehr haben (Adipositas) oder einen BMI ab 27 mit gewichtsbedingten Begleiterkrankungen wie Diabetes Typ 2, Bluthochdruck oder Schlafapnoe. Wichtig ist auch, dass Sie bereits erfolglos versucht haben abzunehmen und eine langfristige Begleitung durch den Arzt erfolgt, da es sich um ein Medikament handelt, das oft mit Lebensstiländerungen kombiniert wird. Die Kostenübernahme durch die Kasse ist oft schwierig, aber der Arzt klärt das ab.
Welcher Arzt verschreibt Abnehmen-Spritzen?
Den ersten Ansprechpartner für eine Abnehmspritze (GLP-1-Agonisten wie Semaglutid/Wegovy) ist meist der Hausarzt, aber auch Facharzt für Innere Medizin, Diabetologie oder Endokrinologie, da diese Medikamente eine klare medizinische Indikation (Adipositas mit hohem BMI und/oder Begleiterkrankungen) erfordern und verschreibungspflichtig sind. Die Entscheidung trifft der Arzt nach einer umfassenden Diagnose und Einschätzung, ob Nutzen und Risiken überwiegen, auch wenn Krankenkassen die Kosten oft nicht übernehmen.
Wie komme ich an die Spritze zum Abnehmen?
Um eine Abnehmspritze (z.B. Wegovy) zu bekommen, benötigen Sie ein ärztliches Rezept nach einer umfassenden Untersuchung, da sie in Deutschland verschreibungspflichtig ist. Sie wird für Menschen mit Adipositas (BMI ≥ 30) oder Übergewicht (BMI ≥ 27) mit Begleiterkrankungen verschrieben und ist immer Teil eines langfristigen Programms aus Ernährungsumstellung und mehr Bewegung. Der Arzt entscheidet, ob die medizinische Notwendigkeit besteht und stellt das Rezept aus, auch wenn die Kosten meist selbst getragen werden müssen.
Was kann der Hausarzt bei Übergewicht tun?
Die Basistherapie beinhaltet Ernährungstherapie, Bewegungstherapie und Verhaltenstherapie. Wenn mit diesen Maßnahmen keine ausreichende Gewichtsabnahme erfolgt ist, kann als Ergänzung eine medikamentöse Therapie in Betracht gezogen werden. Als letzte Möglichkeit steht der operative Eingriff zur Option.
Kann man eine Kur zum Abnehmen beantragen?
Grundsätzlich kommt eine Kur – wie die Adipositas-Kur – dann infrage, wenn die üblichen ambulanten ärztlichen Maßnahmen zur Vorsorge oder Behandlung einer Erkrankung nicht ausreichend sind. Sie kann prinzipiell sowohl ambulant als auch stationär durchgeführt werden und kann sich über wenige bis viele Wochen erstecken.
Wie hilft die AOK bei Übergewicht?
Die AOK bietet umfassende Unterstützung bei Adipositas durch Ernährungsberatung, Abnehmkurse, digitale Programme wie Oviva und Zanadio (oft vollständig übernommen bei BMI 30-40) sowie spezielle regionale Projekte (z.B. OPtifast 52) und Unterstützung bei der Antragstellung für bariatrische Operationen (Magenverkleinerung), je nach BMI und Vorerkrankungen, mit dem Ziel einer langfristigen Gewichtsreduktion durch gesunde Ernährung und Bewegung.
Wann steht mir eine Kur zu?
Eine Kur steht Ihnen zu, wenn Ihr Gesundheitszustand eine medizinische Notwendigkeit für Genesung oder Prävention darstellt, Ihre Erwerbsfähigkeit gefährdet ist oder Sie nach einer Krankheit wieder fit werden wollen und die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen (z.B. Mindestversicherungszeit) erfüllt sind; der erste Schritt ist immer der Besuch bei Ihrem Hausarzt, der die Notwendigkeit bescheinigt und den Antrag stellt, entweder bei der Krankenkasse (für Präventionskuren) oder der Rentenversicherung (für medizinische Reha).
Wann wird eine Kur abgelehnt?
Den Grund für die Ablehnung Ihres Reha-Antrags entnehmen Sie dem Ablehnungs-Bescheid. In den meisten Fällen werden Reha-Anträge dann abgelehnt, wenn entweder die letzte Reha-Maßnahme noch keine 4 Jahre zurück liegt oder der Kostenträger die Reha-Fähigkeit bezweifelt und alternative Maßnahmen als zielführender erachtet.
Was ist der Unterschied zwischen einer Kur und einer Reha?
Der Hauptunterschied: Eine Kur dient der Vorsorge und Erholung (Gesundheit stärken, bevor es schlimm wird), während eine Reha (Rehabilitation) der Wiederherstellung der Gesundheit nach oder während einer Krankheit/Operation dient, mit aktiverer medizinischer Therapie. Kuren sind oft entspannter mit Wellness-Elementen (Bäder, Klima), während Rehas intensive Physiotherapie, Psychotherapie etc. beinhalten, um wieder voll einsatzfähig zu werden.
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