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Wer verdient mehr Dachdecker oder Zimmermann?

Gefragt von: Herr Walther Brückner  |  Letzte Aktualisierung: 5. März 2026
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Im Durchschnitt verdienen Dachdecker oft etwas mehr als Zimmerer, aber die Gehälter überlappen sich stark und hängen stark von Region, Berufserfahrung, Spezialisierung und ob Meisterstatus vorhanden ist, ab, wobei selbstständige Meister beider Berufe das höchste Potenzial haben, oft weit über 100.000 € jährlich. Dachdecker liegen laut einigen Daten knapp vor Zimmerern (z.B. 57.000 € vs. 55.925 €), aber Unterschiede sind marginal und können je nach Quelle variieren.

Welcher Handwerker verdient am meisten?

Die bestbezahlten Handwerker sind oft Spezialisten in technischen Bereichen wie Elektrotechnik (Elektriker/Elektrotechniker) und Mechatronik, aber auch im Bau (Kanal-, Straßenbau, Dachdecker) sowie im Metallbau werden hohe Gehälter erzielt, insbesondere mit Meistertitel oder Spezialisierung, wobei Berufe wie Kanalbauer, Straßenbauer und Metallbauermeister oft die Spitzenpositionen einnehmen (ca. 58.000 - 62.000 €/Jahr). Hohe Einkommen hängen stark von Weiterbildung (Meister), Spezialisierung (z.B. Energietechnik) und regionaler Lage ab. 

Was ist besser, Zimmermann oder Dachdecker?

Während der Zimmermann sich auf die Planung und Errichtung von Holzkonstruktionen spezialisiert, sorgt der Dachdecker für eine fachgerechte Dacheindeckung und Abdichtung. Beide Handwerke stehen nicht nur für Tradition, sondern auch für exzellentes Handwerk und eine zunehmend wichtige Rolle in modernen Bauprojekten.

Ist Dachdecker ein gut bezahlter Job?

Dachdecker/in Gehalt in Hamburg. Als Dachdecker/in in Hamburg kannst du ein durchschnittliches Gehalt von 40000 Euro pro Jahr verdienen. Das Anfangsgehalt in diesem Job liegt bei 30000 Euro. Laut Datenerhebung von stellenanzeigen.de liegt die Gehaltsobergrenze bei 50000 Euro.

Wer verdient mehr, Dachdecker oder Elektriker?

Straßenbauer*in: 61.500 Euro Jahresgehalt. Dachdecker*in: Jahresgehalt bei ca. 58.400 Euro. Elektroniker*in: Jahresgehalt von 45.000 Euro.

Ausbildungsberuf Dachdecker: Das verdient ein Geselle auf der Baustelle I Lohnt sich das? I BR

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Welcher Handwerksberuf ist der bestbezahlte?

Den "besten" Handwerksberuf gibt es nicht, aber Kfz-Mechatroniker, Elektroniker und Anlagenmechaniker (SHK) gehören zu den beliebtesten und zukunftsträchtigsten, während Kanalbauer, Straßenbauer und Elektrotechniker oft die höchsten Gehälter bieten, besonders mit Meistertitel oder Spezialisierung. Entscheidend sind persönliche Neigung, Verdienstpotenzial (oft technisch & spezialisiert) und Zukunftsfähigkeit (Digitalisierung & Energiewende).
 

Wer verdient 25.000 Euro im Monat?

Ein Chefarzt verdient das höchste Gehalt mit durchschnittlich 25.000 € brutto pro Monat.

Welche Handwerker haben den höchsten Stundenlohn?

Der Elektriker Stundenlohn ist am höchsten: Elektriker verdienen im Handwerk am meisten, gefolgt von Anlagenmechanikern (SHK) und Zimmerern. Die Lohnunterschiede zwischen den Berufen können mehr als 1.500 Euro pro Monat betragen. Besonders in Großstädten und wirtschaftsstarken Regionen gibt es höhere Gehälter.

Wie viel bekommt ein Dachdecker netto?

Als fertig ausgebildeter Dachdecker kannst du mit einem guten Gehalt rechnen: Je nach Lage deines Betriebs, deiner Erfahrung und Verantwortung, liegt dein Gehalt zwischen 2.700 und 4.000 Euro brutto im Monat. Das sind ungefähr 1.600 bis 2.300 Euro netto.

Hat der Beruf Dachdecker Zukunft?

Das moderne Dachdeckerhandwerk hat sich enorm weiterentwickelt und präsentiert sich heute als innovativer Bereich der Bauindustrie. Die Digitalisierung hat zu gesteigerter Effizienz, verbesserter Dienstleistungsqualität und erhöhter Sicherheit geführt, die die Arbeitsweise der Dachdecker/innen revolutioniert hat.

Ist Zimmermann gut bezahlt?

Das mittlere Einstiegsgehalt als Zimmerer/Zimmerin liegt bei 2.710 Euro, nach 20 Jahren im Beruf steigt der Monatslohn auf etwa 3.450 Euro in Vollzeit. In Ostdeutschland betragen die Monatsverdienste von Zimmerleuten 2.900 Euro brutto, in Westdeutschland sind es 3.300 Euro.

Warum will keiner mehr Dachdecker werden?

Dachdecker werden jeden Winter arbeitslos: Sobald kein Dach mehr von Schneemassen befreit, kein Innenausbau mit Trockenbauelementen im Dachgeschoss und keine Reparaturen nach Unwettern mehr nötig sind, könnten Dachdecker wirklich für einige Tage arbeitslos werden.

Kann ein Zimmermann ein Dach decken?

Ein Zimmermann darf im Rahmen seines Gewerks Dachstühle errichten oder reparieren. Die Eindeckung und Abdichtung eines Daches fällt jedoch in die Zuständigkeit des Dachdeckers. Für Arbeiten, die außerhalb der Qualifikation eines Zimmermanns liegen, wird oft ein Dachdecker hinzugezogen.

Wo verdient man 10.000 € im Monat?

Ein Monatsgehalt von über 10.000 Euro ist in Deutschland vor allem in den Bereichen Medizin, Management, Beratung und IT möglich. Solche Gehälter setzen in der Regel ein Hochschulstudium, mehrjährige Berufserfahrung und Führungsverantwortung voraus.

Welches Handwerk hat die beste Zukunft?

Die Top 5 der gefragtesten Handwerksberufe mit Zukunft befinden sich im Bereich der Mechatronik und Elektrik, des Fahrzeugbaus, der Klempnerei und des Ausbaus von Gebäuden, die sich im Rohbau befinden.

Wo verdient man 4000 € netto?

Ein Nettogehalt von 4000 Euro ist in bestimmten Berufen durchaus realisierbar. Zu diesen gehören unter anderem Ärzte, Richter, IT-Spezialisten und Investmentbanker. Ärzte in Führungspositionen erreichen durch ihre lange Ausbildungszeit und hohe Verantwortung oft ein solches Gehalt.

Ist Dachdecker ein gut bezahlter Beruf?

Entgelt für den Beruf: Dachdecker/in

Das Medianentgelt für den Beruf "Dachdecker/in" in der Berufsgattung "Berufe in der Dachdeckerei - fachlich ausgerichtete Tätigkeiten" beträgt 3.611 €. Das untere Quartil liegt bei 3.156 € und das obere Quartil beträgt 4.070 €.

Welcher Beruf bietet in Deutschland die höchsten Gehälter?

Die bestbezahlten Jobs in Deutschland finden sich in den Bereichen Luftfahrt, Gesundheitswesen, IT und Ingenieurwesen sowie im Rechts- und Justizwesen . Deutschland ist die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt mit einem prognostizierten BIP von 4,74 Billionen US-Dollar (4,12 Billionen Euro) im Jahr 2025.

Sind 70.000 Euro in Deutschland ein gutes Gehalt?

Demnach lebt ein Single ab einem monatlichen Nettoeinkommen von rund 4.400 Euro im Wohlstand und gehört zur Oberschicht. Ab einem Einkommen von 5.780 Euro dürfen sich Singles laut IW zu den reichsten 5% zählen – und ab 12.760 Euro sogar zum reichsten 1%.

Wie hoch ist der Stundenlohn eines Zimmermanns?

Das Median-Gehalt von Zimmerer/Zimmerin beträgt etwa 3391 Euro brutto im Monat. Bei einer 40-Stunden-Woche entspricht dies einem Stundenlohn von rund 19.56 Euro/Brutto.

Was sind die bestbezahltesten Handwerksberufe?

Die bestbezahlten Handwerksberufe sind oft technisch orientiert, wie Elektriker/Elektroniker, Mechatroniker und Informationselektroniker, sowie spezialisierte Bereiche wie Kanal- und Straßenbau, Dachdecker oder Werkzeugmechaniker, die mit Meistertitel oder Spezialisierung deutlich über 50.000 € bis 60.000 € oder mehr verdienen können, wobei auch Windturbinentechniker Spitzengehälter erzielen. Hohe Gehälter sind oft mit Spezialisierung (z.B. Automatisierungstechnik, erneuerbare Energien) und Weiterbildung (Meister, Techniker) verbunden, verstärkt durch Fachkräftemangel. 

Mit welchem ​​Handwerk lässt sich Geld verdienen?

Die digitale Handwerksrevolution: Digitale Produkte wie druckbare Kunstwerke, individuelle Illustrationen und digitale Planer bieten hohe Gewinnspannen ohne Lager- oder Versandkosten und sind daher eine attraktive Option für Kreative.

Bin ich mit 2000 € netto arm?

Mit 2.000 € netto ist man in Deutschland nicht arm, aber auch nicht reich, sondern eher im unteren bis mittleren Einkommensbereich, besonders als Single, und gilt als solide abgesichert, wenn die Ausgaben kontrolliert werden, da die Armutsgefährdungsschwelle bei etwa 1.378 € für Singles liegt (Stand 2024). Es hängt stark vom Wohnort (Lebenshaltungskosten) und der Haushaltsgröße ab, ob man sich gut fühlt, da Vermögensaufbau möglich ist, aber Luxus nicht drin ist.
 

Wer verdient 100.000 Euro im Monat?

100.000 € pro Monat (1,2 Mio. € im Jahr) verdienen vor allem hochrangige Führungskräfte, Top-Manager, erfolgreiche Unternehmer, spezialisierte IT-Experten (KI/ML), leitende Ärzte (Chefärzte), erfolgreiche Anwälte und Top-Vertriebler in Branchen wie Tech, Pharma und Luftfahrt, oft mit Personalverantwortung, in großen Konzernen und durch variablen, erfolgsabhängigen Anteil (Provisionen, Boni). Es sind meist nicht Einstiegsgehälter, sondern das Ergebnis von Karriereentwicklung und speziellen Fähigkeiten. 

Ist 3000 € netto ein gutes Einkommen?

Mit einem Nettoeinkommen von 3.000 Euro im Monat gehört man also zu den oberen 15 Prozent der Bevölkerung in Sachen Verdienst (wohlhabend). 85 Prozent der Menschen in Deutschland verdienen weniger.