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Welcher Blutdruck ist normal in welchem Alter Tabelle?

Gefragt von: Bastian Wolff-Greiner  |  Letzte Aktualisierung: 21. Februar 2026
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Normalerweise liegt der Blutdruck bei Erwachsenen bei <120/80 mmHg, aber die Werte steigen altersbedingt leicht an, wobei bis ca. 140/90 mmHg oft noch als "hoch-normal" angesehen wird, aber bei <130/85 mmHg als optimal gilt, mit zunehmenden Grenzwerten für ältere Erwachsene, wo bis ca. 150/90 mmHg (bei über 70 Jahren) akzeptabel sein kann, aber ärztliche Abklärung immer wichtig ist, da es keine starre Altersgrenze gibt.

Welcher Blutdruck und Puls ist normal in welchem Alter?

Normale Blutdruck- und Pulsfrequenz ändern sich mit dem Alter, wobei der Puls tendenziell sinkt und der Blutdruck leicht ansteigt, aber bei Erwachsenen idealerweise um die 120/80 mmHg liegt, während der Puls für Erwachsene meist 60–80 Schläge/Min. beträgt und bei Senioren auch etwas höher sein kann; Kinder und Jugendliche haben niedrigere Werte, Senioren oft etwas höhere. 

Ist ein Blutdruck von 150 zu 90 zu hoch?

Ja, ein Blutdruck von 150 zu 90 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) gilt als Bluthochdruck (Hypertonie), da Werte ab 140/90 mmHg als erhöht definiert werden, was eine ärztliche Abklärung und eventuell Behandlung erfordert, um Risiken wie Herzinfarkt und Schlaganfall zu senken. Sie sollten diesen Wert durch regelmäßige Messungen bestätigen lassen und mit einem Arzt sprechen, um die Ursachen zu klären und die richtigen Schritte einzuleiten. 

Wie hoch darf der Blutdruck im Alter ab 70 Jahren sein?

Bei über 70-Jährigen gelten Werte bis etwa 140/90 mmHg (systolisch/diastolisch) oft noch als tolerierbar, aber das Ziel ist eine Senkung auf unter 140/90 mmHg, idealerweise sogar Richtung 130/80 mmHg, wenn gut vertragen wird, da die Gefäße mit dem Alter steifer werden; eine individuelle Zielsetzung mit dem Arzt ist entscheidend, um Risiken wie Stürze zu vermeiden, sagt die Deutsche Herzstiftung, die Techniker Krankenkasse, Uni Ulm und visomat. 

Ist ein Blutdruck von 122 zu 67 bedenklich?

Ein Blutdruck von 122/67 mmHg gilt als normal bis optimal, da er sich im idealen Bereich von unter 120/80 mmHg oder leicht darüber bewegt, mit einem systolischen Wert (122) im normalen Bereich und einem diastolischen Wert (67), der eher niedrig, aber unbedenklich ist. Diese Werte deuten auf ein gesundes Herz-Kreislauf-System hin, ohne Anzeichen für Bluthochdruck (Hypertonie) oder deutlichen niedrigen Blutdruck (Hypotonie).
 

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Wie niedrig darf der Blutdruck in Ruhe sein?

Normale Blutdruckwerte liegen bei systolisch unter 130 mmHg und diastolisch unter 85 mmHg, hochnormaler Blutdruck bei systolisch unter 140 mmHg und diastolisch unter 90 mmHg. Von einem niedrigen Blutdruck (Hypotonie) spricht man, wenn die Blutdruckwerte unter 100/60 mmHg liegen.

Ist ein Blutdruck von 124/60 bedenklich?

Ein Blutdruck von 124/60 mmHg liegt im normalen bis leicht niedrigen Bereich, da der systolische Wert (124) gut ist, der diastolische Wert (60) jedoch an der Grenze zu niedrig liegt (< 100/60 mmHg gilt als Hypotonie), was meist unbedenklich ist, solange keine Symptome wie Schwindel, Müdigkeit oder Ohrensausen auftreten; bei Beschwerden sollte man dies ärztlich abklären lassen, da es auf eine leichte Unterfunktion hinweisen kann. 

Welcher Blutdruckwert ist wichtiger, obere oder untere?

Beide Blutdruckwerte (systolisch/oben und diastolisch/unten) sind wichtig, aber der systolische Wert (oben) wird oft stärker beachtet, da ein isoliert hoher Wert (alleinstehend) häufiger bei älteren Menschen auftritt und ein guter Indikator für Herz-Kreislauf-Risiken wie Schlaganfall und Herzinfarkt ist, während der diastolische Wert (unten) bei jüngeren Menschen eine größere Rolle spielen kann und ebenfalls ein unabhängiger Risikofaktor ist. Man muss beide Werte im Auge behalten, da sie unterschiedliche Informationen über die Herzgesundheit liefern, sagt die Deutsche Herzstiftung. 

Hat die Trinkmenge Einfluss auf den Blutdruck?

Flüssigkeitszufuhr ist ihr positiver Einfluss auf den Blutdruck. Der Blutdruck ist die Kraft, die das zirkulierende Blut auf die Gefäßwände ausübt. Er ist ein wichtiger Indikator für die Gesundheit und ein Ungleichgewicht führt oft zu langfristigen gesundheitlichen Komplikationen.

Wann ist der Blutdruck bei Senioren zu niedrig?

Aber ab wann ist der Blutdruck zu niedrig? Gemeinhin sprechen Fachleute bei Männern ab einem systolischen Wert unter 110 mmHg und bei Frauen unter 100 mmHg von Hypotonie. Eine niedrige Diastole steigt dabei nicht über 60 mmHg.

Bei welchem Blutdruck droht Schlaganfall?

Man gilt ab einem Blutdruck von über 140/90 mmHg als gefährdet, einen Schlaganfall zu erleiden, da dies das Risiko erheblich steigert; Werte von 120-139/70-89 mmHg gelten bereits als erhöht, während Werte ab 180/110 mmHg ein lebensbedrohlicher Notfall sind, der sofortige ärztliche Hilfe erfordert. Hoher Blutdruck schädigt die Gefäße und ist der wichtigste Risikofaktor für Schlaganfälle, weshalb eine konsequente Behandlung wichtig ist.
 

Was löst plötzlich hohen Blutdruck aus?

Plötzlicher Bluthochdruck wird oft durch Stress, Panikattacken, das plötzliche Absetzen blutdrucksenkender Medikamente, Schmerzen, Alkohol, Drogen oder bestimmte Medikamente (z.B. Pille) ausgelöst; auch Hormonstörungen, Nierenerkrankungen, Schlafapnoe oder eine ungesunde Lebensweise (Übergewicht, Salz, wenig Bewegung) können eine Rolle spielen. Oft sind es eine Kombination aus Lebensstilfaktoren und Vorerkrankungen, die zu einer hypertensiven Krise führen können.
 

Ist ein Blutdruck von 150 zu 104 normal?

Ein Blutdruck von 150 zu 104 mmHg (systolisch/diastolisch) liegt im Bereich des Bluthochdrucks (Hypertonie) Grad 2 und gilt als mittelschwer, da der systolische Wert über 140 und der diastolische Wert über 90 mmHg liegt, was eine ärztliche Abklärung und Behandlung zur Senkung des Risikos für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erforderlich macht, oft durch Lebensstiländerungen und möglicherweise Medikamente.
 

Welche Tageszeit ist der Blutdruck am höchsten?

Der Blutdruck ist typischerweise am höchsten am frühen Morgen nach dem Aufstehen und erreicht oft einen zweiten Höchststand am späten Nachmittag bis frühen Abend, während er in der Nacht am niedrigsten ist. Diese natürlichen Schwankungen sind normal und durch körperliche Aktivität, Stress und die innere Uhr gesteuert, wobei Herzinfarkte und Schlaganfälle häufiger am Vormittag auftreten.
 

Welcher Puls ist kritisch?

Ein kritischer Puls ist oft dauerhaft über 100 Schlägen pro Minute (Tachykardie) oder unter 50 Schlägen pro Minute (Bradykardie) in Ruhe, besonders wenn Begleitsymptome wie Schwindel, Atemnot, Brustschmerzen oder Herzrasen auftreten, da dies auf eine Herz-Kreislauf-Erkrankung hinweisen kann und eine ärztliche Abklärung erfordert. Selbst ein Ruhepuls über 80 kann bedenklich sein, und ein Puls über 120 in Ruhe ist ein dringendes Warnsignal. 

Ist ein Blutdruck von 145 zu 85 normal?

Ein normaler Blutdruck liegt üblicherweise bei einem systolischen Wert unter 140 mmHg und einem diastolischen Wert unter 90 mmHg, wobei allerdings ein Messwert über 129/84 bereits als hoch-normal bezeichnet wird. Ist der Blutdruck über einem Wert von 159/99, liegt bereits eine leichte Hypertonie vor.

Welches Getränk senkt schnell den Blutdruck?

Pfefferminztee als Sofortmaßnahme, um den Blutdruck zu senken. Der Pfefferminztee wird oft wegen seiner beruhigenden Wirkung auf den Magen und zur Linderung von Kopfschmerzen getrunken. Aber wussten Sie, dass der Pfefferminztee auch als Sofortmaßnahme beitragen kann, um den Blutdruck zu senken?

Was wirkt sofort blutdrucksenkend?

Um den Blutdruck schnell zu senken, helfen Atemübungen (4-6-Atmung), kurze Bewegung wie Gehen, kalte Duschen (um die Gefäße zu trainieren) oder ein Glas Zitronenwasser; langfristig sind weniger Salz, mehr Bewegung, Stressabbau und eine Ernährung mit viel Obst und Gemüse entscheidend. Bei starken Beschwerden oder Notfällen sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden.
 

Wie hoch darf der Blutdruck morgens nach dem Aufstehen sein?

Der Blutdruck steigt morgens nach dem Aufstehen natürlicherweise an, optimale Werte liegen unter 120/80 mmHg, Werte bis 130/85 mmHg gelten als normal; regelmässig über 135/85 mmHg oder gar über 140/90 mmHg (beim Arzt) sollte ärztlich abgeklärt werden, da starke morgendliche Anstiege ein Risiko für Herz-Kreislauf-Ereignisse darstellen können. 

Welcher unterer Blutdruckwert ist gefährlich?

Ein diastolischer (unterer) Blutdruck wird ab 90 mmHg als behandlungsbedürftige Hypertonie (Bluthochdruck) eingestuft, doch bereits Werte ab 80 mmHg gelten als hochnormal und ab 70 mmHg (bei neuen Leitlinien) steigt das Risiko langsam an, weshalb ein Arztbesuch zur Abklärung ratsam ist, insbesondere bei weiteren Risikofaktoren. Gefährlich wird es bei Werten deutlich über 90 mmHg, besonders wenn der systolische Wert über 140 mmHg liegt oder Symptome wie Brustschmerzen oder neurologische Ausfälle auftreten, was einen Notfall darstellt und sofortige Behandlung erfordert.
 

Welche Blutdruckwerte waren früher normal?

Früher galten oft höhere Werte als normal, insbesondere mit zunehmendem Alter; der klassische Idealwert war <120/80 mmHg, aber bis vor kurimg galt ein Blutdruck von unter 140/90 mmHg noch als normal oder "hochnormal", während heute die Grenzen strenger sind und Werte über 120/80 mmHg schon als erhöht gelten, was bedeutet, dass die Definition von "normal" sich verschoben hat. In den 1970ern gab es sogar die Faustregel "Alter mal 100", was deutlich höhere Werte zuließ.
 

Welches Handgelenk ist am besten für die Blutdruckmessung geeignet?

Die Blutdruckmessung am Handgelenk ist praktisch, erfordert aber wegen der Manschettenposition und der Herzposition eine sehr genaue Ausführung: Das Handgelenk muss während der gesamten Messung konstant auf Herzhöhe gebracht werden (oft durch Abstützen des Ellbogens auf einem Tisch), die Manschette wird straff angezogen und die Messung erfolgt in Ruhe, ohne Sprechen oder Bewegen, um verfälschte Werte zu vermeiden. Ältere Menschen sollten die Messungen regelmäßig mit einem Oberarmgerät vergleichen, da die Genauigkeit der Handgelenkmessung abnehmen kann.
 

Ist der Blutdruck 124 zu 79 gut?

Daher ist es wichtig, dass Sie regelmäßig Ihre Werte überprüfen . Als normal gilt ein Blutdruck zwischen 120/80 und 130/85 mmHg. Liegen Ihre Werte in diesem Bereich, können Sie aktiv Folgeerkrankungen vorbeugen .

Warum ist mein Blutdruck nach einem Spaziergang niedrig?

Niedriger Blutdruck nach einem Spaziergang ist oft eine normale Kreislaufreaktion, da sich die Gefäße entspannen und der Blutdruck nach Belastung abfällt, manchmal sogar unter den Ausgangswert. Während der Bewegung steigt er an, sinkt aber danach in der Ruhephase ab. Dies ist in der Regel harmlos, kann aber bei Schwindel oder Benommenheit auf eine orthostatische Hypotonie hindeuten oder durch Medikamente beeinflusst werden; bei anhaltenden Beschwerden sollte ein Arzt konsultiert werden, um Ursachen auszuschließen. Maßnahmen wie langsame Lagewechsel, Trinken und leichte Bewegung (z.B. Beine anwinkeln) können helfen. 

Wie tief darf der zweite Wert beim Blutdruck sein?

Die Untergrenze für den diastolischen Blutdruck liegt bei Werten unter 60 mmHg, was als niedriger Blutdruck (Hypotonie) gilt und bei Beschwerden wie Schwindel ärztlich abgeklärt werden sollte, da ein zu niedriger Wert die Durchblutung der Organe beeinträchtigen kann. Während Normwerte oft bei etwa 60–84 mmHg liegen, können Werte darunter, insbesondere unter 60 mmHg, auf eine Hypotonie hinweisen, die auch durch Medikamente, Flüssigkeitsmangel, Herzprobleme oder andere Ursachen bedingt sein kann.