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Welche Übungen bei Senkung?

Gefragt von: Babette Peter  |  Letzte Aktualisierung: 25. Juli 2026
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Bei einer Senkung (Organabsenkung) sind Übungen zur Stärkung des Beckenbodens essenziell, wobei sanftes Training wie Beckenbodentraining (Kegel-Übungen), Pilates, Yoga und Schulterbrücken helfen, während schweres Heben und ruckartige Sportarten wie Joggen vermieden werden sollten; gezielte Kräftigung von Bauch, Beinen und Po unterstützt die Beckenbodenmuskulatur. Eine fachärztliche Beratung ist wichtig, um den richtigen Übungsgrad zu bestimmen.

Welche Übungen bei Scheidensenkung?

Übungen für eine Scheidensenkung zielen auf die Stärkung des Beckenbodens ab, oft durch Kegelübungen (Anspannen und Entspannen von Harnröhre und After), Atemübungen (Einatmen Bauch raus, Ausatmen Bauch rein, dabei Beckenboden anspannen) und sanfte Bewegungen wie Brücken (Po anheben) oder seitliches Beinheben in Rückenlage; wichtig ist, die Muskeln korrekt zu aktivieren, indem man sich vorstellt, den Urinstrahl zu unterbrechen, und dabei Bauch und Gesäß entspannt lässt, um Druck auf die Organe zu vermeiden. 

Welche Beckenbodenübung ist die effektivste?

Die effektivste Beckenbodenübung ist oft eine Kombination aus An- und Entspannungstechniken wie dem Kegel-Training (Anspannen von After, Vagina, Harnröhre) und ganzkörperlichen Übungen wie der Schulterbrücke, da sie mehrere Muskelgruppen gleichzeitig stärkt und die Muskulatur koordiniert; wichtig ist dabei, richtig zu atmen und die Übungen regelmäßig durchzuführen, um einen elastischen statt nur angespannten Beckenboden zu erreichen. 

Welche Übungen in der Physiotherapie sind gut für den Beckenboden?

Physiotherapeutische Beckenbodenübungen fokussieren sich auf gezieltes Anspannen und Entspannen der Muskeln, oft in Verbindung mit Atmung und Bewegung, wie z.B. beim „Aufsaugen“ (Körperöffnungen schließen, nach innen ziehen), dem „Heben“ (Bein anziehen) oder dem „Sitz“ (Sitzbeinhöcker zusammenziehen), wobei Wichtig ist, Bauch und Po locker zu lassen und nicht die Luft anzuhalten, um die Kraft zu stärken und die Ausdauer zu verbessern. Übungen wie die "Murmel greifen" oder "Happy Baby" (Yoga-Übung) helfen, den Beckenboden zu aktivieren und zu dehnen, ergänzt durch alltagsnahe Techniken wie beckenbodenschonendes Heben.
 

Welchen Sport bei Senkung?

Sehr gut geeignet dafür sind Ausdauersportarten wie Joggen, Walking, Schwimmen und Radfahren. Auch Gymnastik, wie bei Yoga und Pilates, kräftigt den Beckenboden.

Organsenkung bei Frauen - Erste Hilfe Beckenboden-Übungen für Anfängerinnen

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Kann sich eine Senkung zurückbilden?

Ja, eine leichte Senkung kann sich nach wenigen Monaten oder Jahren wieder zurückbilden. Um das Fortschreiten einer Beckenbodenschwäche zu verlangsamen oder gar zu verhindern und etwaige Senkungsbeschwerden zu lindern, sollten Frauen regelmäßiges Beckenbodentraining durchführen.

Bei welchen Übungen wird der Beckenboden automatisch trainiert?

Die erste Übung:

Stell dich aufrecht hin, die Füße etwas schulterbreit auseinander. Strecke nun beide Arme nach den Seiten waagrecht aus und ziehe erst das rechte Bein gebeugt in Richtungen Brust. Halte die Position ein paar Sekunden, dann die Seite wechseln. Dabei spannt sich der Beckenboden automatisch an.

Wie viele Minuten Beckenbodentraining am Tag?

Schon regelmäßiges Training von nur fünf Minuten am Tag kann helfen, deine Muskulatur zu stärken, sodass du gegen Blasenschwäche besser gewappnet bist.

Was macht ein Physiotherapeut bei Beckenbodentraining?

Physiotherapie für den Beckenboden umfasst das Erlernen der gezielten An- und Entspannung der Muskulatur durch Wahrnehmungsschulung, Kräftigungs- und Entspannungsübungen, oft unterstützt durch Biofeedback oder Elektrostimulation, sowie manuelle Techniken zur Lösung von Verspannungen und das Training von Alltagsbewegungen (z.B. Miktions- und Blasentraining), um die Funktion zu verbessern und Beschwerden wie Inkontinenz oder Schmerzen zu lindern.
 

Wie lange dauert es, bis Beckenbodentraining Wirkung zeigt?

Erste Erfolge beim Beckenbodentraining sind oft schon nach wenigen Wochen spürbar, deutliche Verbesserungen stellen sich meist nach zwei bis drei Monaten ein, wenn Sie täglich trainieren. Die Dauer hängt stark von der Regelmäßigkeit ab, idealerweise integrieren Sie 5 bis 10 Minuten tägliches Üben in Ihren Alltag, um langfristige Stärkung und Beschwerdefreiheit zu erreichen, auch bei Inkontinenz oder nach der Geburt.
 

Wie lange dauert es, bis der Beckenboden wieder stabil ist?

Der Beckenboden braucht nach der Geburt meist 3 bis 6 Monate für eine deutliche Erholung, kann aber bis zu einem Jahr oder länger brauchen, bis er wieder voll stabil ist, abhängig von Geburt, Vorbereitung und Training. Erste Effekte spürt man oft nach 4-6 Wochen, aber volle Belastbarkeit erst nach 6-9 Monaten, mit sanftem Start nach 6-8 Wochen (vaginal) bzw. 8-12 Wochen (Kaiserschnitt).
 

Wie trainiert man den Beckenboden im Alltag?

Den Beckenboden im Alltag zu stärken gelingt durch unauffällige Anspannungsübungen beim Warten oder Stehen (z.B. "Hochziehen"), achtsame Körperhaltung (aufrecht stehen, beim Heben aus den Beinen), gezieltes Training mit Atemtechnik (Anspannen bei Ausatmung) und Entlastung beim Husten (Oberkörper drehen), sowie durch Alltagsbewegungen wie Radfahren oder balancieren. 

Welche Geräte im Fitnessstudio sind gut für den Beckenboden?

Im Fitnessstudio trainieren Sie den Beckenboden effektiv mit dem Gymnastikball (Pezziball), indem Sie darauf balancieren, mit dem TRX-Band, Kettlebells, oder speziellen Geräten wie EMS-Stühlen (PelviPower) oder Pelvictool, die über Biofeedback die Muskeln aktivieren, sowie mit dem Flexi-Bar. Auch das Faszientraining mit Bällen und gezieltes Pilates oder Yoga stärken den Beckenboden indirekt durch Core-Aktivierung. 

Wie merke ich eine Scheidensenkung?

Symptome einer Scheidensenkung sind oft ein Druck- oder Fremdkörpergefühl im Intimbereich, ein Schweregefühl im Becken, Probleme beim Wasserlassen (häufiger Drang, schwacher Strahl, Inkontinenz), Schwierigkeiten beim Stuhlgang (Verstopfung), Rückenschmerzen sowie Schmerzen oder Unbehagen beim Geschlechtsverkehr. Leichte Fälle verursachen oft keine Beschwerden, während sich stärkere Senkungen durch sichtbare Vorwölbungen bemerkbar machen können, bei denen ein Organ aus der Scheide heraustritt. 

Wie entferne ich ein Würfelpessar?

Um ein Würfelpessar zu entfernen, waschen Sie sich die Hände, lösen Sie das Vakuum, indem Sie einen Finger zwischen Pessar und Scheidenwand schieben, um Luft hineinzulassen (Gleitgel oder Hocke helfen), und ziehen Sie es dann vorsichtig am Faden heraus; nicht nur am Faden ziehen, da sonst die Gefahr besteht, dass er reißt. Reinigen Sie es mit klarem Wasser und verwenden Sie keine Seife oder chemische Mittel.
 

Was ist die effektivste Beckenbodengymnastik?

Die effektivste Übung ist die sogenannte Schulterbrücke, da die Beckenbodenmuskulatur und parallel Beine, Po und Rücken optimal trainiert werden. Dabei lässt sich diese Übung einfach in den Alltag integrieren.

Soll man jeden Tag Beckenbodentraining machen?

Einführung Beckenbodentraining

Beckenbodenschwäche ist ein Thema, das vielen Frauen mit zunehmendem Alter bewegt. Unsere Trainings-Expertin Eva Günther aus Berlin stellt Ihnen Übungen vor, die Ihren Beckenboden effektiv stärken. „Das Beckenbodentraining sollten Sie regelmäßig machen – sprich 3 Mal pro Tag.

Welche Krankenkasse zahlt Beckenbodentraining?

Dieser Kurs ist nach §20 SGB V zertifiziert und wird daher von allen gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Wann ist es zu spät für Beckenbodentraining?

Es ist nie zu spät mit Beckenboden-Training anzufangen. Ob Sie mit 40 oder mit 70 Jahren beginnen, wichtig ist nur, dass Sie die Übungen regelmäßig durchführen. Machen Sie die Gymnastik zu einem Teil Ih- res täglichen Lebens - wie das Zähneputzen.

Ist spazieren Beckenbodentraining?

Ja, Spazierengehen stärkt den Beckenboden, da es eine sanfte Bewegung ist, die die Muskeln aktiviert, ohne sie zu überlasten, besonders wenn man auf eine gute Haltung achtet; schnelles Gehen ist noch effektiver, da die Muskeln dabei stärker arbeiten, aber es ist wichtig, nach der Geburt sanft zu starten und auf den eigenen Körper zu hören, um eine Überbeanspruchung zu vermeiden, so www.perifit.de und www.apotheken-umschau.de. 

Wie kann ich meinen Beckenboden mit dem Finger selbst testen?

Der Beckenboden-Test mit dem Finger ist eine einfache Methode zur Selbstüberprüfung, bei der Sie ein oder zwei Finger in die Vagina einführen und bewusst Ihre Beckenbodenmuskulatur anspannen. Auf diese Weise können Sie spüren, wie stark sich die Muskeln zusammenziehen und ob eine Spannungsveränderung wahrnehmbar ist.

Welche Fitnessübungen sind schlecht für den Beckenboden?

SPORT AUSÜBEN

Der Beckenboden wird bei Sportarten wie z.B. Laufen, Volleyball oder Tennis sehr beansprucht. Diese Sportarten, genau wie beim Trampolinspringen oder Reiten, erzeugen repetitive Stöße. Diese Stöße führen dazu, dass die Organe absacken und somit den Beckenboden belasten.

Ist Fahrrad fahren gut für Beckenboden?

Ja, moderates Radfahren ist gut für den Beckenboden, da es die Muskulatur trainiert und die Kraftausdauer fördert, besonders bei geringer Intensität. Allerdings kann intensives Radfahren mit falschem Sattel oder Haltung durch Druck auf Damm und Nerven auch Beschwerden verursachen, weshalb eine richtige Einstellung von Sattel und Lenker sowie eine aufrechte Position wichtig sind, um den Druck zu minimieren und den Beckenboden zu schonen. 

Warum Beckenboden beim Ausatmen anspannen?

Durch das Anspannen der Beckenbodenmuskulatur ist es möglich, Urin und Stuhl zu halten. Die Harnröhre und der Enddarm werden dabei durch sogenannte Schließmuskeln unterstützt. Eine weitere Funktion ist die Entspannung der Beckenbodenmuskulatur zum Wasserlassen, beim Stuhlgang und beim Geschlechtsverkehr.

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