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Welche Drohnen fallen unter A2?

Gefragt von: Janusz Decker  |  Letzte Aktualisierung: 1. Oktober 2026
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Unter die Unterkategorie A2 fallen hauptsächlich schwerere Drohnen der Klasse C2 (bis 4 kg), die technische Sicherheitsmerkmale wie einen Langsamflugmodus besitzen und eine höhere Pilotenqualifikation (A1/A3 + A2-Fernpilotenzeugnis) erfordern, um näher an Menschen (mindestens 30 m, im Slow-Mode 5 m Abstand) fliegen zu dürfen als in A3.

Welche Drohnen darf man mit A2 fliegen?

In der Unterkategorie A2 muss eine Drohne in sicherer Entfernung von Menschen betrieben werden. Allerdings ist es in dieser Kategorie möglich, eine Drohne mit einer höchstzulässigen Startmasse von bis zu 4 kg zu betreiben.

Welche Unterkategorien gibt es bei Drohnen der Kategorie A1, A2 und A3?

Die drei Unterkategorien werden als A1, A2 und A3 bezeichnet und lassen sich laut EASA wie folgt zusammenfassen:

  • A1: Flug über Menschen, aber nicht über Menschenmengen.
  • A2: Fliegen in der Nähe von Menschen.
  • A3: von Menschen wegfliegen.

Welche Drohnenklasse gilt für Drohnen unter 250g?

Drohnen unter 250g dürfen mit den meisten Freiheiten geflogen werden. Sie fallen in die Unterkategorie A1 und in die Drohnen-Klasse C0. Es gelten jedoch trotzdem einige Einschränkungen für Flughöhe, Flugweite und den Orten an denen geflogen werden darf. Auch für Mini Drohnen gilt die Versicherungspflicht!

Was sind A2-Drohnen?

Unterkategorie A2 – "Sicherer Abstand zu Menschen" (mindestens 30 Meter) Die Unterkategorie A2 ist für schwerere Drohnen in der Klasse C2 (900 g bis 4 kg ) vorgesehen. In diesem Zusammenhang ist ein Mindestabstand von 30 Metern zu unbeteiligten Personen festgelegt.

Kategorien A1/A2/A3 einfach erklärt | Neue EU-Drohnen-Regeln

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Ist der A2 Drohnenführerschein schwer?

Wie schwer ist der Drohnenführerschein A2? Der EU-Fernpilotenzeugnis A2 ist anspruchsvoller als A1/A3, da zusätzlich zur Theorie praktische Flugerfahrung nachgewiesen werden muss. Die Prüfung besteht aus: 30 Multiple-Choice-Fragen.

Was sind A3 Drohnen?

Die offene Betriebskategorie A3 betrifft schwerere Drohnen, die mehr als 250 Gramm, aber weniger als 25 Kilogramm wiegen. Diese Drohnen dürfen nicht in der Nähe von Menschen eingesetzt werden, es sei denn, Sie sind bei der LBA registriert und erfüllen spezielle Sicherheitsanforderungen.

Ist es erlaubt, mit einer 249g Drohne zu fliegen?

Mit einer 249g Drohne dürfen Sie grundsätzlich in der offenen Kategorie (A1) fliegen, also über unbeteiligten Personen und in Wohngebieten (solange keine Menschenansammlungen überflogen werden), müssen aber Sichtweite (VLOS) und 120m Höhe einhalten und Abstand zu Sperrgebieten halten; wichtig ist, dass Sie die Drohne registrieren, einen Drohnenführerschein (Kompetenznachweis A1/A3) besitzen und eine Haftpflichtversicherung haben, da sie über 250g wiegt oder eine Kamera hat.
 

Welche DJI Drohnen sind unter 250g?

DJI Mini 4 Pro: Test, Vergleich und Erfahrungen Mit einem Gewicht von unter 250 Gramm liegt die DJI Mini 4 Pro in der Drohnenklasse C0. Optional gibt es diese Drohne aber auch als Drohne der Klasse C1. Beide Optionen sorgen für maximalen Flugspaß bei gleichzeitig minimalen gesetzlichen Auflagen…

Sind Drohnen unter 250 g versicherungspflichtig?

Ja, auch Drohnen unter 250 Gramm sind in Deutschland gesetzlich haftpflichtversichert, da die Versicherungspflicht nach § 43 LuftVG für alle Drohnen gilt, unabhängig vom Gewicht, da sie Schäden verursachen können. Sie benötigen entweder eine spezielle Drohnen-Haftpflichtversicherung oder eine bestehende Privathaftpflichtversicherung, die Drohnenschäden abdeckt. Auch wenn für diese Modelle oft kein Drohnenführerschein nötig ist, ist die Versicherung obligatorisch.
 

Darf ich mit meiner Drohne A2 in einem Wohngebiet fliegen?

A2: Drohnen bis zu 4 kg dürfen nur mit einem Mindestabstand von 30 Metern zu Menschen geflogen werden, mit einem EU-Fernpiloten-Zeugnis auch bis auf 5 Meter. A3: Drohnen bis zu 25 kg müssen mindestens 150 Meter Abstand zu Wohngebieten und Menschen halten.

Wie viel kostet ein A2-Drohnenführerschein?

Mit dem EU-Drohnenführerschein können Sie in der EU, in der Schweiz, in Island und in Norwegen fliegen. Das EU-Fernpiloten-Zeugnis A2 kostet 99 Euro (inkl. MwSt.). Das schließt natürlich die Prüfung ein.

Welche Drohnen fallen unter A3?

Anforderungen für den Betrieb in OPEN A3

Eine Drohne, die unter die Klassen C2, C3 oder C4 fällt, oder eine Bestandsdrohne ohne Klassifizierung mit einem Abfluggewicht von über 250 Gramm, fällt automatisch in diese Kategorie.

Wie lange ist der A2-Drohnenführerschein gültig?

Die vom LBA ausgestellten Fernpiloten-Zertifikate (A1/A3, A2, STS) sind 5 Jahre gültig. Wird ein höherwertiger Nachweis erworben, gilt das Ablaufdatum dieses Nachweises für alle auf dem kombinierten Zertifikat abgebildeten Ausprägungen (Symbole A1/A3, A2, STS).

Was passiert, wenn ich meine Drohne nicht registriere?

Wenn Sie Ihre Drohne nicht registrieren, obwohl dies gesetzlich vorgeschrieben ist (meist ab 250g oder mit Kamera), riskieren Sie hohe Bußgelder bis zu 50.000 €, Beschlagnahmung der Drohne und sogar Freiheitsstrafen bei besonders schweren Verstößen wie gefährlichem Eingriff in den Luftverkehr, da die Registrierung als Betreiber beim Luftfahrt-Bundesamt (LBA) Pflicht ist. Sie müssen sich als Betreiber registrieren und Ihre UAS-Betreiber-ID (e-ID) auf der Drohne anbringen sowie gegebenenfalls die Fernidentifikation aktivieren. 

Ist es erlaubt, mit einer Drohne nachts zu fliegen?

Der Nachtflug ist in der OFFENEN Kategorie erlaubt. Sie müssen dafür mindestens ein grünes Blinklicht an Ihrer Drohne befestigen, um bei Nacht fliegen zu dürfen. Das Blinklicht hat den Sinn, dass Menschen am Boden die Drohne erkennen können. Demzufolge sollte das grüne Blinklicht nach unten zeigen.

Was passiert, wenn man mit einer Drohne über 120m fliegt?

Wenn man mit einer Drohne über 120 Meter fliegt, verstößt man in der Regel gegen die EU-Drohnenverordnung, was zu Bußgeldern führen kann, da man den Luftraum für Flugzeuge und Hubschrauber stört und somit einen gefährlichen Eingriff in den Luftverkehr darstellt; in bestimmten Fällen (z.B. über höheren Hindernissen oder in hügeligem Gelände) gibt es Ausnahmen, die aber oft eine Genehmigung erfordern. Der Pilot trägt die volle Verantwortung, und die Drohne zeichnet den Flug auf, was bei Kontrollen zu Sanktionen führen kann. 

Wann brauche ich A1 und A3?

Sie benötigen den EU-Kompetenznachweis A1/A3 für Drohnen ab 250 Gramm (bis 25 kg), wenn Sie in der offenen Betriebskategorie fliegen möchten; A1 erlaubt Flüge näher an Menschen (aber nicht über Menschenansammlungen) und A3 Flüge weit entfernt von Personen (mind. 150m Abstand zu Wohngebieten), wobei beide Bereiche im A1/A3-Zertifikat zusammengefasst sind. Das A1/A3-Zertifikat ist die Basisqualifikation, die Sie durch einen Online-Kurs und eine Prüfung beim Luftfahrt-Bundesamt (LBA) erwerben, bevor Sie möglicherweise das fortgeschrittenere A2-Zeugnis (großer Drohnenführerschein) machen können, um näher an Menschen zu fliegen. 

Kann die DJI Mini 3 nachts fliegen?

Die Drohne kann beim Nachtflug klar positioniert werden. Geringes Gewicht: Das Drohnen-Augenlicht wiegt nur 16 g, keine Belastung für die Drohne, was den Flug Ihrer Drohnen nicht beeinträchtigt.

Welche Drohnen darf ich mit dem Drohnenführerschein A2 fliegen?

Mit dem EU-Fernpilotenzeugnis A2 können Sie jede Drohne bis zu einem Gewicht von 25 Kilogramm fliegen. Mit Drohnen bis zu 4 Kilogramm können Sie sogar über Gebäude fliegen! Haben Sie eine Drohne, die schwerer als 4 Kilogramm ist? Dann müssen Sie einen Abstand von 150 Metern zu Menschen und Gebäuden einhalten.

Was muss ich bei einer 249 Gramm Drohne beachten?

Was muss ich bei Drohnen unter 250 Gramm beachten?

  • Sie dürfen im unkontrollierten Luftraum fliegen.
  • Sie dürfen maximal 120 Meter hoch fliegen.
  • Die Drohne muss in direkter Sichtweite des Piloten geflogen werden.
  • Das Fliegen über Gebäuden ist erlaubt, wenn Sie die Erlaubnis des Eigentümers haben.

Ist der Drohnenführerschein A2 kostenlos?

Den kleinen Drohnenführerschein (EU- Kompetenznachweis) können Sie aktuell (Stand: Oktober 2021) normalerweise noch kostenlos auf der Webseite des Luftfahrt-Bundesamts erwerben. Im Laufe des Jahres ist jedoch geplant, die Gebühr auf 25 Euro festzusetzen.

Was ist der Unterschied zwischen A1, A2 und A3?

Die Basiskategorie, die für alle verpflichtend ist, ist die A1-A3-Kategorie mit einfacher Prüfung. Eine zusätzliche Option für mehr Möglichkeiten ist die A2-Kategorie. Für schwerere oder kompliziertere Flüge gibt es STS und Specific als zusätzliche Kategorie.

Welche Drohnen darf ich mit A1 und A3 fliegen?

Was ist der Drohnenführerschein A1/A3 für Drohnenpiloten? Drohnenpiloten müssen für den Flug von Drohnen (mit einem Gewicht von mehr als 249 g) der Drohnenführerschein A1/A3 erwerben. Die Unterkategorien A1 und A3 werden in einem Zertifikat zusammengefasst.

Was ist eine C3 Drohne?

C3. In dieser Klasse werden alle C-klassifizierten Drohnen erfasst, die nicht in die Klassen C0, C1 oder C2 fallen und eine maximale Startmasse von 25 kg nicht überschreiten. Wie die Drohnen der Klasse C1 und C2 ist auch bei der Klasse C3 ein System zur Geosensibilisierung und Fernidentifizierung verpflichtend.