Zum Inhalt springen

Welche Allergien schlagen auf die Lunge?

Gefragt von: Herr Prof. Hans-Martin Ebert  |  Letzte Aktualisierung: 23. August 2026
sternezahl: 5/5 (11 sternebewertungen)

Allergien, die auf die Lunge schlagen, führen meist zu allergischem Asthma, wobei die Hauptauslöser (Allergene) Pollen (Heuschnupfen), Hausstaubmilben und Tierhaare sind, die eine Überreaktion in den unteren Atemwegen hervorrufen, was zu Husten, Atemnot und pfeifendem Atem führt, oft als "Etagenwechsel" vom Schnupfen zum Asthma bezeichnet.

Welche Allergie greift die Lunge an?

Pollen, Hausstaubmilben oder Tierhaare lösen oft die unangenehmen Asthmasymptome aus: Das Luftholen fällt schwer, Sie husten, beim Atmen pfeift es.

Was sind die Symptome von Allergien in der Lunge?

Pfeifende Atemgeräusche und Atemnot : Typische Allergiesymptome sind zwar eine laufende Nase und juckende Augen, doch können zusätzliche pfeifende Atemgeräusche oder anhaltender Husten auf allergisches Asthma hindeuten. Atemnot, insbesondere nach Kontakt mit Allergenen, ist ein wichtiges Anzeichen.

Welche Symptome treten bei Pilzen in der Lunge auf?

Symptome einer Pilzinfektion in der Lunge (Aspergillose) sind oft unspezifisch und ähneln einer Lungenentzündung: Husten (manchmal mit blutigem Auswurf), Atemnot, Brustschmerzen, Fieber und extreme Müdigkeit. Weitere Anzeichen können Gewichtsverlust, Schüttelfrost oder bei starken Infektionen auch Nasenbluten sein. Die Beschwerden variieren stark je nach Art der Infektion und dem Immunstatus des Patienten. 

Was tun bei allergischer Reaktion in der Lunge?

Einnahme von Antihistaminika. Sie lindern die Symptome, da sie die Wirkung von Histamin blockieren, das bei einer allergischen Reaktion freigesetzt wird. Anwendung von kortikoidhaltigen Nasensprays oder Augentropfen, die die Entzündung reduzieren.

Allergien und Asthma: Wie die richtige Ernährung das Immunsystem unterstützt

27 verwandte Fragen gefunden

Was ist eine allergische Lungenerkrankung?

Die exogen allergische Alveolitis (EAA) ist eine allergisch bedingte Entzündung des Lungengewebes, vor allem der Lungenbläschen (Alveolen), die durch das wiederholte Einatmen von organischen Partikeln (z.B. Schimmel, Vogelfedern, Holzstaub) ausgelöst wird, gegen die der Betroffenen sensibilisiert ist.

Wie merke ich Schimmel in der Lunge?

Symptome eines Schimmelpilzbefalls in der Lunge (Aspergillose) sind oft Husten (manchmal mit blutigem Auswurf), Kurzatmigkeit, Brustschmerzen, Fieber, extreme Müdigkeit, Gewichtsverlust und allgemeines Unwohlsein; sie ähneln einer Lungenentzündung, können aber auch allergische Reaktionen wie Asthma-ähnliche Beschwerden (Giemen) und Schleim mit braunen Klümpchen verursachen, wobei die Schwere je nach Art der Infektion variiert. 

Wie machen sich Bakterien in der Lunge bemerkbar?

Bakterien in der Lunge, meist als Lungenentzündung (Pneumonie), äußern sich durch Symptome wie Fieber, Schüttelfrost, starken Husten (oft mit Auswurf von Schleim), Atemnot, Brustschmerzen, allgemeines Krankheitsgefühl und Schwäche. Die Beschwerden können plötzlich einsetzen, ähneln anfangs oft einer Erkältung und variieren je nach Erreger und Alter des Patienten, wobei ältere Menschen auch unspezifische Symptome zeigen können. 

Wie merke ich, ob ich Schimmel eingeatmet habe?

Wenn man Schimmel einatmet, können allergische Reaktionen (Niesen, Husten, verstopfte Nase, Asthma, juckende Augen, Hautausschläge) oder Reizreaktionen (Kopfschmerzen, Müdigkeit, Atemwegsbeschwerden) auftreten, besonders bei empfindlichen Menschen oder Immungeschwächten, während starke Infektionen mit Fieber und Lungenproblemen (wie Pneumonie oder Aspergillose) bei starkem Befall oder geschwächtem Immunsystem möglich sind. Symptome können schleichend auftreten, oft denen von Heuschnupfen ähneln und sich mit der Zeit verschlimmern.
 

Wie macht sich allergischer Husten bemerkbar?

Allergischer Husten äußert sich oft als trockener Reizhusten, begleitet von Juckreiz in Hals und Nase, Niesen, tränenden Augen, Schnupfen und Engegefühl in der Brust, manchmal mit pfeifender Atmung (Giemen) und zähem Schleim. Er tritt plötzlich und oft zusammen mit anderen Allergie-Symptomen auf und kann bei <<a>Allergischem Asthma</a> zu Atemnot führen, die sich oft im Liegen verschlimmert. Im Gegensatz zur Erkältung hat er meist keinen Fieber und hält länger an. 

Bei welchen Allergien bekommt man Atemnot?

Beim allergischen Asthma werden diese Atemprobleme durch Allergene ausgelöst, beispielsweise Pollen, Hausstaub oder Tierhaare. Etwa 90 Prozent aller Asthmatiker leiden unter allergischem Asthma. Die Erkrankung ist schon bei Kindern häufig die Folge von anderen Allergien.

Was ist eine Überempfindlichkeit der Lunge?

Die unteren Atemwege sind dabei chronisch entzündet. Gleichzeitig ist die Lunge gegenüber verschiedenen Reizen übermäßig empfindlich. Fachleute nennen dies „bronchiale Hyperreagibilität“. Diese Übererregbarkeit der Atemwege führt anfallsweise zur Verengung der Bronchien, wodurch die typischen Asthma-Symptome entstehen.

Wie fühlt sich allergische Atemnot an?

Wie erkennt man allergisches Asthma? Das allergische Asthma unterscheidet sich in seinen Symptomen kaum von der nichtallergischen Form. Es kommt zu Kurzatmigkeit, pfeifenden Geräuschen beim Ausatmen (Giemen), Hustenanfällen (mit Auswurf von zähem Schleim) und Engegefühl.

Wie merkt man eine Entzündung in der Lunge?

Eine entzündete Lunge (Pneumonie) äußert sich typischerweise durch plötzliches, hohes Fieber, Schüttelfrost, Husten (mit oder ohne Auswurf), Atemnot, schnelle Atmung und starke Schwäche. Auch Brustschmerzen beim Atmen, schneller Puls und allgemeines Krankheitsgefühl sind häufige Symptome, wobei bei schweren Verläufen auch bläuliche Lippen und Fingerspitzen durch Sauerstoffmangel auftreten können, was eine sofortige ärztliche Behandlung erfordert.
 

Welche Allergien helfen bei Atembeschwerden?

Menschen mit allergischem Asthma machen damit den größten Teil der Asthmatiker aus: Bis zu 90 Prozent aller Asthmaerkrankungen sind allergiebedingt – so reagieren die Betroffenen beispielsweise auf Pollen, Hausstaubmilben oder Tierhaare mit einem Asthmaanfall.

Kann Candida die Bronchien befallen?

Hefepilze (Candida)

Diese Pilze können auf bestimmten Oberflächen – unter anderem der Mundschleimhaut und der Speiseröhre - gut wachsen; führen aber in den Bronchien normalerweise nicht zu Infektionen.

Wie kann ich testen, ob Schimmel in der Luft ist?

Ein Schimmel-Lufttest misst Schimmelsporen in der Raumluft, meist mit einfachen Nährboden-Sets (Petrischalen) für eine Ersteinschätzung oder durch professionelle Laboranalysen für genaue Artenbestimmung und Gesundheitsrisiken. Bei Heimtests stellt man die Platten für Stunden auf (nach Lüftungssperre 24h) und brütet sie dann, um nach Tagen die Kolonien zu zählen und auszuwerten, oft im Vergleich zu Außenluft. Professionelle Tests mittels DNA-Analyse identifizieren die Pilzarten präzise. 

Welche Symptome treten bei Aspergillose in der Lunge auf?

Symptome einer Lungenaspergillose sind oft Husten (manchmal mit bräunlichem Auswurf oder Blut), Atemnot, Brustschmerzen, Fieber, starke Müdigkeit und Gewichtsverlust, wobei die Beschwerden je nach Form (allergisch, invasiv, etc.) variieren können, aber oft grippeähnliche Symptome sind. Bei der allergischen bronchopulmonalen Aspergillose (ABPA) kommen oft pfeifende Atemgeräusche hinzu, während die invasive Form bei Immunschwäche lebensbedrohlich sein kann.
 

Welche Symptome können bei Schimmel auf der Matratze auftreten?

Schimmel auf der Matratze erkennt man an muffigem Geruch und Stockflecken (gelb, braun, grün, schwarz), oft begleitet von Gesundheitssymptomen wie Atemwegsbeschwerden, Husten, Allergien, Kopfschmerzen, Müdigkeit, juckenden Augen oder Hautausschlägen, die durch eingeatmete Sporen ausgelöst werden, besonders bei empfindlichen Personen.
 

Was ist eine stille Lungenentzündung?

Eine stille Pneumonie, auch atypische Lungenentzündung genannt, verläuft mit milden oder untypischen Symptomen wie leichtem Fieber, trockenem Reizhusten, Kopf- und Gliederschmerzen, weshalb sie oft mit einer Erkältung verwechselt wird und spät erkannt wird, obwohl sie gefährlich sein kann, da die notwendige Therapie verzögert wird. Verursacht wird sie oft durch spezielle Erreger wie Mykoplasmen, Chlamydien oder Viren, und Symptome wie Schmerzen beim Atmen können ebenfalls auftreten, aber meist fehlen starke Schüttelfrost-Attacken und Auswurf.
 

Was tötet Bakterien in der Lunge ab?

Eine Lungenentzündung wird fast immer mit Antibiotika behandelt, da der häufigste Auslöser der Krankheit das Bakterium Streptococcus pneumoniae ist. Zur Behandlung werden vor allem sogenannte Beta-Lactam-Antibiotika eingesetzt.

Wie erkenne ich, ob ich Mykoplasmen habe?

Zur Diagnose einer Infektion mit Mycoplasma pneumoniae gibt es verschiedene Möglichkeiten: Nachweis der Mykoplasmen im Blut oder anderen Körperflüssigkeiten ( z.B. Sekrete aus dem Bereich der Atemwege), Nachweis von Antikörpern gegen Mykoplasmen im Blut.

Wie testet man, ob man Schimmel im Körper hat?

Um eine Schimmelpilzbelastung im Körper zu testen, werden Ärzte einen Prick-Test (Hauttest), einen Bluttest (IgE-Antikörper-Bestimmung) und eine genaue Anamnese durchführen, um eine Allergie zu diagnostizieren. Eine andere Methode bei Verdacht auf Mykotoxinbelastung sind spezielle Blut- oder Urintests, die Mykotoxine nachweisen können. Diese Tests helfen bei der Diagnose einer Allergie oder direkten Belastung, aber oft ist auch eine Umgebungsuntersuchung auf Schimmel notwendig, da Symptome vielfältig und unspezifisch sind.
 

Wie gelangen Pilze in die Lunge?

Eine Pilzinfektion in der Lunge, meist durch Aspergillus-Schimmelpilze, entsteht durch das Einatmen von Sporen, die überall vorkommen, aber vor allem bei geschwächtem Immunsystem zu Problemen führen. Ursachen sind meist Immunschwäche (z.B. durch Krebs, HIV, Medikamente), chronische Lungenerkrankungen oder Allergien. Bei Gesunden werden die Sporen meist abgewehrt, aber bei Risikogruppen können sie sich festsetzen und Krankheiten wie Aspergillose oder Pilzball (Aspergillom) verursachen, oft in bereits bestehenden Hohlräumen in der Lunge.
 

Was hilft gegen Viren in der Lunge?

Sind Viren die Auslöser einer Lungenentzündung, werden je nach Erreger und Schwere der Infektion sogenannte Virostatika gegeben. Antibiotika sind aber trotzdem sinnvoll. Virostatika werden Medikamente genannt, die speziell gegen Viren wirken.

Vorheriger Artikel
Wie viel Schmerzensgeld bekomme ich?
Nächster Artikel
Wann kommt der BMW iX1?