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Wie viel Schmerzensgeld bekomme ich?

Gefragt von: Isabelle Krauß  |  Letzte Aktualisierung: 23. August 2026
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Wie viel Schmerzensgeld man bekommt, hängt stark von der Schwere und den Folgen der Verletzung ab; es gibt keine Pauschale, aber Tabellen mit Gerichtsurteilen dienen als Richtwert, wobei leichte Prellungen z.B. wenige hundert Euro (ca. 260 €), Brüche oder Bänderrisse oft 1.500 bis 7.000 € und schwere Traumata mit bleibenden Schäden auch Zehntausende Euro wert sein können (z.B. 30.000 € bei Polytrauma). Die Höhe wird individuell anhand von Faktoren wie Dauer der Arbeitsunfähigkeit, psychischen Folgen und medizinischen Behandlungen bestimmt.

Wie viel Schmerzensgeld Tabelle?

Eine Schmerzensgeldtabelle ist eine Sammlung gerichtlicher Entscheidungen, die als Orientierung für die Höhe von Schmerzensgeld bei bestimmten Verletzungen dient, aber keine starre Regel ist, da die Summe individuell nach Schwere, Dauer der Heilung, Folgen und Verschulden berechnet wird; Beispiele sind leichte Prellungen ab ca. 260 € bis zu schweren Traumata mit 30.000 € oder mehr. Die Beträge variieren stark: Eine einfache Rippenprellung liegt bei etwa 260 €, während ein schweres Schleudertrauma mit weiteren Verletzungen bis zu 30.000 € erreichen kann, wie die Tabellen bei ADAC oder spezialisierten Anwälten zeigen. 

Wie wird die Höhe von Schmerzensgeld berechnet?

Schmerzensgeld wird nicht pauschal berechnet, sondern individuell anhand von Faktoren wie Verletzungsart, -schwere, -dauer, Behandlungsaufwand, Alter, psychischen Folgen und Auswirkungen auf Beruf/Alltag bemessen, wobei sich Gerichte und Anwälte an Schmerzensgeldtabellen (z.B. Beck'sche Tabelle) orientieren, die konkrete Vergleichsfälle enthalten. Jede Entscheidung ist eine Einzelfallprüfung, die oft eine taggenaue Berechnung (z.B. Intensivstation: 150€/Tag) oder spezifische Beträge nach Verletzungsmuster (z.B. Schleudertrauma: 250-2000€) einbezieht, um eine angemessene Entschädigung zu finden.
 

Wer legt die Höhe von Schmerzensgeld fest?

Das Gericht entscheidet, ob Sie Schmerzensgeld bekommen sollen und wie hoch das Schmerzensgeld ist. Das Gericht bestimmt auch, bis wann die Gegenseite das Schmerzensgeld bezahlen muss.

Für was bekommt man das meiste Schmerzensgeld?

Art und Schwere der Verletzung: Schwere und dauerhafte Verletzungen führen in der Regel zu höheren Schmerzensgeldbeträgen als leichte und vorübergehende Beeinträchtigungen. Dauer der Beeinträchtigung: Langandauernde oder dauerhafte Leiden erhöhen das Schmerzensgeld.

Schmerzensgeld - wie viel erhalte ich?

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Wann steht mir Schmerzensgeld zu?

Man bekommt Schmerzensgeld, wenn man durch die fahrlässige oder vorsätzliche Handlung eines anderen körperlich oder seelisch verletzt wurde, etwa bei Unfällen (Verkehrsunfälle, Arbeitsunfälle), Angriffen oder medizinischen Behandlungsfehlern, wobei eine erhebliche Verletzung vorliegen muss und diese durch ärztliche Dokumente (Atteste, Gutachten) nachgewiesen werden muss. Voraussetzung ist, dass der Schädiger haftbar ist und die Verletzung eine direkte Folge des Ereignisses ist. 

Welche Art von Entschädigung können Sie erhalten?

Zu den verschiedenen Vergütungsarten gehören direkte Vergütung (Gehalt, Lohn, Boni und Provisionen), indirekte Vergütung (Gesundheitsleistungen, Altersvorsorgepläne, bezahlter Urlaub) und nicht-monetäre Vergütung (Anerkennung, flexible Arbeitszeiten, Karriereentwicklung).

Wie lange dauert es, bis Schmerzensgeld gezahlt wird?

Die Dauer bis zur Schmerzensgeldzahlung variiert stark: In einfachen Fällen (z.B. Kfz-Unfall mit klarem Hergang) kann es wenige Wochen dauern, bei komplexen Fällen mit strittiger Schuld, langwierigen Gutachten oder Gerichtsprozessen jedoch mehrere Monate bis Jahre. Die Versicherung hat eine Prüffrist (oft 4-6 Wochen), danach kann Klage eingereicht werden, wenn keine Zahlung erfolgt. Der Prozess hängt von der Komplexität der Verletzung, der Klärung der Haftung und der Auslastung der Gerichte ab.
 

Wie hoch ist die Gesamtentschädigung?

Die Gesamtvergütung umfasst alle Formen von Gehalt und Sozialleistungen, die ein Mitarbeiter erhält . Dazu gehören das Grundgehalt, Überstundenvergütungen, Boni, Provisionen, Zusatzleistungen und alle anderen geldwerten oder nicht geldwerten Vergütungen.

Kann ich Schmerzensgeld ohne Anwalt verlangen?

Ja, Schmerzensgeld kann man auch ohne Anwalt beantragen, besonders außergerichtlich bei der gegnerischen Versicherung oder bei geringen Forderungen (bis 5.000 €) vor dem Amtsgericht, aber ein Anwalt ist oft ratsam, da Versicherungen versuchen, Kosten zu minimieren und man als Laie Nachteile hat, vor allem bei höheren Beträgen oder vor Gericht. Sie schreiben einen Antrag, legen ärztliche Nachweise bei und müssen sich mit der Versicherung auseinandersetzen; ein Anwalt hilft bei der korrekten Bemessung und Durchsetzung.
 

Was brauche ich vom Arzt für Schmerzensgeld?

Das ärztliche Attest ist unbedingt notwendig für die Geltendmachung des Schmerzensgeldes, weil man als Geschädigter nachweispflichtig ist. War man beim Arzt, so kann man danach mit der gegnerischen Versicherung Kontakt aufnehmen und dieser mitteilen, dass man sich verletzt hat und Schmerzensgeld beantragen will.

Wo liegt die Beweislast bei Schmerzensgeld?

Sobald es um die Zahlung von Schmerzensgeld geht, liegt die Beweislast bei Ihnen. Sie müssen demnach sämtliche Schäden (egal ob seelisch oder körperlich) nachweisen. Folgende Details sollten deshalb in Ihrer Klageschrift nicht fehlen: wie der Schaden überhaupt entstanden ist.

Wie berechne ich die Entschädigung?

Addieren Sie alle direkten Vergütungsbestandteile (Grundgehalt, Boni, Provisionen, Überstundenvergütung usw.). Berechnen Sie die indirekten Vergütungsbestandteile. Berücksichtigen Sie Krankenversicherung, Altersvorsorgebeiträge, bezahlten Urlaub, Aktienoptionen und alle anderen Leistungen. Addieren Sie die beiden Beträge, um die Gesamtvergütung zu ermitteln.

Wie berechne ich Schmerzensgeld?

Schmerzensgeld wird nicht pauschal berechnet, sondern individuell anhand von Faktoren wie Verletzungsart, -schwere, -dauer, Behandlungsaufwand, Alter, psychischen Folgen und Auswirkungen auf Beruf/Alltag bemessen, wobei sich Gerichte und Anwälte an Schmerzensgeldtabellen (z.B. Beck'sche Tabelle) orientieren, die konkrete Vergleichsfälle enthalten. Jede Entscheidung ist eine Einzelfallprüfung, die oft eine taggenaue Berechnung (z.B. Intensivstation: 150€/Tag) oder spezifische Beträge nach Verletzungsmuster (z.B. Schleudertrauma: 250-2000€) einbezieht, um eine angemessene Entschädigung zu finden.
 

Wie hoch ist der Mindestbetrag für Schmerzensgeld?

Der Streitwert entspricht dabei dem angegebenen Mindestbetrag, hier also 500,00 €. Sollten Sie sich bei der Bemessung des Schmerzensgeldes sicher sein und sollte dies innerhalb der Zuständigkeit vom Amtsgericht liegen, also unter 5.000,00 € Streitwert haben, so können Sie diese Klage auch selbst einreichen.

Wie lange muss man krank sein, um Schmerzensgeld zu bekommen?

Schmerzensgeld: Wer 6 Wochen arbeitsunfähig war, kann unter Umständen Ersatzansprüche geltend machen. Bei der Berechnung der Schmerzensgeldhöhe spielen mehrere Faktoren eine maßgebliche Rolle.

Wer bestimmt die Höhe des Schmerzensgeldes?

Beim Schmerzensgeld wird die Höhe individuell per Gericht bestimmt.

Wie hoch ist die Pauschalentschädigung für Schmerzensgeld?

Für Opfer, die eine schwere Körperverletzung erlitten haben, wird eine Pauschalentschädigung für Schmerzensgeld in Höhe von € 2.000 geleistet. Sie beträgt € 4.000, sofern die durch die schwere Körperverletzung verursachte Gesundheitsschädigung oder Berufsunfähigkeit länger als drei Monate andauert.

Wie hoch ist das höchste Schmerzensgeld in Deutschland?

Fehler bei Geburt: Mädchen bekommt eine Million Euro Schmerzensgeld. Das Landgericht Göttingen hat einem Mädchen eine Million Euro Schmerzensgeld zugesprochen. Laut Gericht ist das die höchste Summe Schmerzensgeld, die es bisher ausgesprochen hat. Es geht um Behandlungsfehler bei der Geburt.

Wie läuft das mit Schmerzensgeld ab?

Wenn er fahrlässig gehandelt hat und eine Haftpflichtpolice besitzt, übernimmt die Versicherung die Zahlung des Schmerzensgeldes. Bei Vorsatz muss hingegen immer der Verursacher das Schmerzensgeld aus eigenen Mitteln bezahlen, weil das vorsätzliche Zufügen eines Schadens von Versicherungen nicht abgedeckt wird.

Wie lange dauert es vom Gutachten bis zur Auszahlung?

Vom Gutachten bis zur Auszahlung dauert es meist 2 bis 6 Wochen, da Versicherungen Unterlagen prüfen, aber in einfachen Fällen kann es auch nur 7–14 Tage dauern; komplexere Fälle oder unklare Schuldfragen können die Dauer auf mehrere Monate verlängern, da die Zahlung nach § 14 VVG zügig erfolgen muss, aber sorgfältig geprüft wird. 

Ist es möglich, Schmerzensgeld in Raten zu zahlen?

Wenn der Verursacher einer Schädigung das Schmerzensgeld nicht zahlen kann, ist zum Beispiel auch die Vereinbarung einer Ratenzahlung möglich.

Wie viel Entschädigung steht mir zu?

Wie viel Schadensersatz Ihnen zusteht, hängt stark vom Einzelfall ab und wird durch die Art und Schwere Ihrer Verletzungen (Schmerzensgeld) und dem konkreten materiellen Schaden berechnet; es gibt keine pauschale Summe, aber Tabellen und Urteile geben Richtwerte, die je nach Verletzung (z.B. Schleudertrauma, Knochenbrüche, Gehirnschäden) von wenigen hundert bis zu hunderttausenden Euro reichen können, wobei auch Dauer der Heilung, Arbeitsunfähigkeit und Folgeschäden eine Rolle spielen. 

Wann gibt es 600 Euro Entschädigung?

Anspruch ab 3 Stunden Flugverspätung: Bei einer Ankunftsverspätung von mehr als drei Stunden haben Fluggäste unter bestimmten Umständen Anspruch auf eine Entschädigung. Höhe der Entschädigung: Je nach Flugdistanz zwischen 250 € (bis 1.500 km), 400 € (1.500–3.500 km) und 600 € (über 3.500 km).

Wie fordert man eine Entschädigung?

Um außergerichtlich Schadensersatz geltend zu machen, können Sie zunächst ein Schreiben mit der Schadensersatzforderung aufsetzen und der Gegenseite – also den Schädiger bzw. dessen Versicherung – schicken. Beschreiben Sie ausführlich das Schadensereignis und den daraus entstandenen Schaden.

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