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Was zahlt die DAK bei einem Zahnimplantat?

Gefragt von: Frau Isabel Engelmann B.A.  |  Letzte Aktualisierung: 30. April 2026
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Die DAK zahlt für Zahnimplantate selbst nichts, da sie nicht zur gesetzlichen Regelversorgung gehören, aber sie gewährt einen Festzuschuss für den Zahnersatz (Krone, Brücke), der darauf befestigt wird, und bietet über die HanseMerkur günstige Zusatzversicherungen (DAKplus Zahn), die bis zu 90 % der Gesamtkosten für Implantate erstatten können, je nach Tarif und Bonusheft.

Wie viel übernimmt die DAK für Zahnimplantate?

Wir übernehmen mindestens 60 Prozent der Kosten für die sogenannte Regelversorgung Ihres Zahnersatz, also die gesetzlich festgelegte Standardversorgung. Voraussetzung ist, dass wir Ihren Heil- und Kostenplan vor der Behandlung bewilligt haben.

Wie hoch ist der Eigenanteil bei einem Implantat?

Der Eigenanteil für ein Zahnimplantat ist hoch, da die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) das Implantat selbst (die künstliche Wurzel) nicht bezuschussen (100 % Eigenanteil), sondern nur einen Festzuschuss für den Zahnersatz (Krone/Brücke) leisten, der je nach Bonusheft bis zu 70 % der Kosten der Regelversorgung deckt, aber die Mehrkosten für hochwertigere Materialien trägt der Patient vollständig. Der Eigenanteil für ein einzelnes Implantat liegt oft zwischen 1.000 € und 3.500 € oder mehr, abhängig von Material, Aufwand (z.B. Knochenaufbau) und gewählter Versorgung.
 

Wie viel zahlt die gesetzliche Krankenkasse bei Implantaten?

Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt keine Implantat Kosten an sich. Sie zahlt jedoch einen Festzuschuss zur Regelversorgung – meist eine Brücke oder Prothese. Dieser Zuschuss liegt je nach Bonusheft bei etwa 684–855 € pro Befund, in Ausnahmefällen auch darüber.

Welche Kosten erstattet die DAK?

Unsere Extra-Zuschüsse in der Übersicht

  • Osteopathie: maximal 3 x 40 Euro jährlich.
  • Naturheilarzneimittel der Homöopathie, Anthroposophie, Phytotherapie: maximal 100 Euro jährlich.
  • Darmkrebsvorsorge: im Alter zwischen 39 und 49 Jahre - maximal 40 Euro alle zwei Jahre.
  • Kinesiotape: maximal 30 Euro jährlich.

Das Zahlt die Krankenkasse bei Implantaten und Zahnersatz dazu! Und wann zahlt die Kasse 100%?

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Was übernimmt die DAK bei Zähnen?

Die DAK übernimmt für Zahnersatz mindestens 60 % der Kosten der Regelversorgung (Standardbehandlung) durch einen Festzuschuss, der sich durch Bonusheft-Führung auf bis zu 75 % erhöht. Für höherwertige Behandlungen (Implantate, Vollkeramik-Kronen etc.) gibt es einen geringeren Festzuschuss, den Sie durch die optionale Zusatzversicherung DAKplus Zahn (mit Partner HanseMerkur) auf bis zu 90 % oder sogar 100 % bei Regelversorgung aufstocken können. Die DAK bezahlt auch einen jährlichen Zuschuss für die professionelle Zahnreinigung (PZR) und übernimmt Füllungen mit bestimmten Materialien. 

Wie hoch ist die maximale Zuzahlung bei Zahnersatz?

Ohne Bonus beträgt der Festzuschuss 229,25 Euro, bei maximalem Bonus zahlt die Krankenkasse 286,57 Euro. Für Geringverdienende übernehmen die gesetzlichen Kassen 100 Prozent der Kosten der Regelversorgung, also bei einer Brücke aus Metall (Einzelzahnlücke) die gesamten 883,29 Euro.

Wie hoch sind die Kosten für Zahnimplantate im Oberkiefer?

So hoch sind die Implantat Kosten für den Oberkiefer

Die Kosten für eine Oberkiefer-Stegprothese auf 4 Implantaten beginnen bei 5.290 Euro (D+A ab ca. 7.000 €), für eine implantatgetragene All-on-4 Rundbrücke (Nobel Biocare®) im Oberkiefer ab 7.200 Euro (D+A ab ca. 8.000 €/CH ab ca. 10.000 CHF).

Wird das Implantat von der Versicherung übernommen?

Wenn Ihr Zahnimplantat medizinisch notwendig ist, übernimmt Ihre Zahnversicherung möglicherweise einen Teil der Kosten . Sie können auch ein Gesundheitssparkonto (HSA) oder ein flexibles Ausgabenkonto (FSA) nutzen, um medizinisch notwendige Zahnimplantate zu bezahlen.

Warum zahlt die Krankenkasse kein Zahnimplantat?

Werden die Kosten für Zahnimplantate von der Krankenkasse übernommen? Nein, Zahnimplantate sind in der Regel eine reine Privatleistung und die Kosten dafür werden nicht von den gesetzlichen Krankenversicherungen übernommen.

Was tun, wenn man sich Zahnimplantate nicht leisten kann?

Wer wenig Geld hat, kann von der gesetzlichen Krankenkasse 100 Prozent Zuzahlung zum Basis-Zahnersatz bekommen. Diese sogenannte Härtefallregelung muss beantragt und das Einkommen muss nachgewiesen werden. Wer leicht über der Einkommensgrenze liegt, kann ebenfalls einen höheren Festzuschuss bekommen.

Wie viel kostet eine Implantatbrücke für 3 Zähne?

Eine Implantatbrücke für 3 Zähne kostet insgesamt oft zwischen 3.500 € und über 8.000 €, abhängig von Material (Keramik, Metall) und Aufwand (Zusatzleistungen), wobei die Krankenkasse einen Festzuschuss leistet, der Eigenanteil aber hoch bleibt, da Implantate keine Regelversorgung sind, aber oft 2 Implantate benötigt werden, um 3 Zähne zu ersetzen. 

Was ist besser, eine Zahnkrone oder ein Implantat?

Es gibt kein pauschal "Besseres", es hängt vom Zustand des Zahns ab: Eine Krone ist ideal, wenn ein Zahn stark beschädigt, aber noch eine gesunde Wurzel hat, da sie schneller und günstiger ist. Ein Implantat ist die beste Lösung, wenn der Zahn komplett fehlt oder nicht mehr zu retten ist, da es eine langfristige, stabile Alternative ist, die den Kieferknochen erhält, aber invasiver und teurer ist.
 

Wie hoch ist der Eigenanteil bei der DAK?

Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gilt der allgemeine Beitragssatz von 14,6 (2025/26) Prozent. Dieser ist gesetzlich festgeschrieben und bei allen Krankenkassen gleich. Hinzu kommt der kassenindividuelle Zusatzbeitrag. Bei der DAK-Gesundheit liegt der Zusatzbeitrag bei 2,8 (2025) / 3,2 (2026) Prozent.

Welche Zahnfüllung ist ab 2025 Kassenleistung?

Ab 2025 zahlt die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) weiterhin Füllungen ohne Zuzahlung, jedoch nicht mehr Amalgam, das in der EU verboten wurde; stattdessen werden moderne Materialien wie Komposit-Füllungen (Kunststoff) oder Glasionomer-Zemente (oft für Seitenzähne) als Regelversorgung angeboten, wobei die Entscheidung über das Material gemeinsam mit dem Zahnarzt getroffen wird. Es gibt auch eine neue Regelung für Komposite bei Seitenzähnen unter medizinischen Bedingungen, um die Zahnfarbe zu erhalten, sowie weiterhin Kassenleistung für Frontzähne mit Komposit.
 

Wie hoch ist der Eigenanteil bei einem Zahnimplantat?

Der Eigenanteil bei Zahnimplantaten ist hoch, da die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) nur den Zahnersatz (Prothetik) bezuschussen, nicht aber das Implantat selbst (100% Eigenanteil für das Implantat). Für den Zahnersatz gibt es einen Festzuschuss, der sich mit dem Bonusheft erhöht, aber die Gesamtkosten (Implantat plus Zahnersatz, oft 1000€ bis 3000€+ pro Zahn) müssen Patienten meist selbst tragen, oft mit 1.000 bis 2.500 Euro Eigenanteil pro Einzelzahn, zuzüglich eventueller Vorbehandlungen wie Knochenaufbau. Eine gute Zahnzusatzversicherung ist entscheidend, um die Kosten zu senken. 

Was zahlt die Krankenkasse beim Implantat?

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten für Zahnimplantate nicht direkt, da sie als Privatleistung gelten. Sie erhalten jedoch einen Festzuschuss für den darauf befestigten Zahnersatz (z. B. Brücke/Krone), der 60 % der Kosten der Regelversorgung deckt, bei lückenlosem Bonusheft bis zu 75 %. Der Eigenanteil für ein einzelnes Implantat liegt oft bei 1.300 € bis 3.500 € oder mehr, kann aber durch eine Zahnzusatzversicherung oder bei Härtefällen reduziert werden.
 

Welche Versicherung übernimmt Zahnimplantate?

Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) zahlt bei Zahnimplantaten nur einen kleinen Festzuschuss für eine einfache Lösung, den Rest müssen Sie selbst tragen; eine Zahnzusatzversicherung oder eine private Krankenversicherung (PKV) übernimmt die Kosten für Implantate oft vollständig (bis zu 100 %), abhängig vom gewählten Tarif und den vertraglichen Bedingungen, einschließlich vorbereitender Maßnahmen wie Knochenaufbau. Achten Sie beim Abschluss auf Wartezeiten, Leistungsstaffeln und Gesundheitsfragen.
 

Was kostet ein komplettes Gebiss als Implantat?

Ein komplettes Gebiss mit Implantaten kostet pro Kiefer typischerweise zwischen 5.000 € und über 20.000 €, abhängig von der Art der Versorgung (herausnehmbare Prothese auf Stegen oder feststehende Brücke wie All-on-4/All-on-6) und dem Material. Die Kosten setzen sich aus den Implantaten selbst (ca. 1.000–2.200 € pro Stück) und dem Zahnersatz (Prothese, Brücke) zusammen, wobei festsitzende Lösungen wie All-on-4 ab ca. 10.000 € – 20.000 € pro Kiefer berechnet werden. 

Sind Implantate im Oberkiefer sinnvoll?

Zahnimplantate Oberkiefer sind eine zuverlässige und ästhetisch überzeugende Möglichkeit, fehlende Zähne zu ersetzen. Sie bieten Stabilität, schützen den Knochen und verbessern die Lebensqualität spürbar. Dank moderner Implantologie können auch schwierige Voraussetzungen erfolgreich gemeistert werden.

Was ist besser, eine Brücke oder ein Implantat?

Weder Brücke noch Implantat sind pauschal besser; Implantate sind oft langlebiger und schonen Nachbarzähne, da sie Knochenschwund verhindern und wie ein natürlicher Zahn funktionieren, erfordern aber einen chirurgischen Eingriff und höhere Anfangskosten. Eine Brücke ist schneller, günstiger und ohne OP machbar, schont aber oft nicht die Pfeilerzähne (die abgeschliffen werden müssen) und kann den Kieferknochenabbau nicht verhindern. Die beste Wahl hängt vom individuellen Fall ab und sollte mit dem Zahnarzt besprochen werden, da beide Lösungen ihre Berechtigung haben. 

Was müssen Rentner für Zahnersatz bezahlen?

Für Rentner mit geringem Einkommen gibt es die Härtefallregelung: Die Krankenkasse übernimmt dann 100 % der Kosten für die Regelversorgung (Basis-Zahnersatz), sodass keine Zuzahlung anfällt, wenn Sie die Voraussetzungen erfüllen und einen Antrag stellen. Ohne Härtefall gelten der Festzuschuss (mind. 60 %, mit Bonusheft bis 75 %) und der Eigenanteil; bei Mehrleistungen zahlen Sie den Aufpreis selbst, was mit einer Zahnzusatzversicherung abgefedert werden kann.
 

Wer hat Anspruch auf 100 Prozent Zuschuss beim Zahnersatz?

Eine 100%ige Übernahme von Zahnersatz ist möglich durch die gesetzliche Härtefallregelung bei sehr niedrigem Einkommen oder durch eine hochwertige Zahnzusatzversicherung, die alle Kosten für die Regelversorgung oder sogar darüber hinaus deckt; in beiden Fällen entfällt der Eigenanteil, wobei die Härtefallregelung nur die Standardversorgung (Regelversorgung) abdeckt, während Zusatzversicherungen oft hochwertigere Leistungen ermöglichen.
 

Wer ist von der Zuzahlung für Zahnersatz befreit?

Eine Zuzahlungsbefreiung für den Zahnarzt gibt es bei geringem Einkommen über die Härtefallregelung für Zahnersatz, bei der die Krankenkasse den doppelten Festzuschuss gewährt und bei allgemeinen Zuzahlungen, wenn die 2%-Belastungsgrenze der jährlichen Bruttoeinnahmen überschritten ist, was bei <20% des Einkommens (Stand 2025) auch für Kinder und chronisch Kranke gilt. Die Befreiung muss bei der Krankenkasse beantragt werden, oft muss dafür ein Heil- und Kostenplan vorgelegt werden. 

Welche Kosten übernimmt die DAK für Zahnersatz?

Die DAK übernimmt für notwendigen Zahnersatz einen Festzuschuss von mindestens 60 % der Kosten für die Standardversorgung (Regelversorgung), welcher sich durch regelmäßige Vorsorge (Bonusheft) auf 70 % (5 Jahre) oder 75 % (10 Jahre) erhöht, aber auch 100 % bei Nachweis für Geringverdiener (Härtefall) möglich ist. Mit der DAK-Zahnzusatzversicherung PlusZahn (z.B. Premium) können Sie Ihren Eigenanteil sogar auf 0 € senken, besonders bei hochwertigem Zahnersatz wie Implantaten oder Kronen. 

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