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Was sind die Symptome von ADS?

Gefragt von: Brigitte Becker-Richter  |  Letzte Aktualisierung: 12. August 2026
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ADS (Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom, auch als «unaufmerksame Form» von ADHS bekannt) äußert sich durch Unaufmerksamkeit, Verträumtheit, innere Unruhe, mangelnde Organisation und Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren und Aufgaben zu Ende zu bringen; Betroffene sind oft vergesslich, zögerlich, leicht ablenkbar, aber weniger hyperaktiv, wirken ruhig oder zurückgezogen und haben Probleme mit Zeitmanagement und Prioritäten.

Wie erkenne ich, ob ich ADS habe?

Um ADS (Aufmerksamkeitsdefizitstörung) zu erkennen, achten Sie auf Symptome wie Unkonzentriertheit, leichte Ablenkbarkeit, Vergesslichkeit, schlechtes Zeitmanagement und innere Unruhe, ohne zwingend die äußere Hyperaktivität von ADHS (mit Hyperaktivität) zu haben; Betroffene sind oft tagträumend, verträumt und haben Mühe, Aufgaben zu Ende zu bringen. Anzeichen sind auch schlechte Feinmotorik (z.B. beim Schreiben), emotionale Instabilität, Schwierigkeiten, sich zu verteidigen und schnell Gekränktheit. Eine offizielle Diagnose erfordert eine professionelle Abklärung durch Fachleute, um andere Ursachen auszuschließen.
 

Wie verhält sich ein Mensch mit ADS?

ADS (Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom) Verhalten ist durch Unaufmerksamkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Vergesslichkeit und Desorganisation gekennzeichnet, oft verbunden mit Tagträumen und innerer Unruhe, aber ohne die ausgeprägte Hyperaktivität von ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung), was die Probleme oft unauffälliger macht und zu sozialen Schwierigkeiten, Lernproblemen und Selbstwertproblemen führen kann. Betroffene sind oft verträumt, verlieren den Faden, können sich schlecht auf eine Sache konzentrieren, haben Mühe, Aufgaben zu strukturieren, und vergessen Gelerntes schnell, was im Alltag, in der Schule und im Berufsleben zu erheblichen Problemen führt.
 

Was sind typische Symptome für ADS?

ADS (Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom, auch als «unaufmerksame Form» von ADHS bekannt) äußert sich durch Unaufmerksamkeit, Verträumtheit, innere Unruhe, mangelnde Organisation und Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren und Aufgaben zu Ende zu bringen; Betroffene sind oft vergesslich, zögerlich, leicht ablenkbar, aber weniger hyperaktiv, wirken ruhig oder zurückgezogen und haben Probleme mit Zeitmanagement und Prioritäten.
 

Was ist der Grund für ADS?

Die Ursachen von ADS (Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom) sind vielfältig und multifaktoriell, wobei hauptsächlich eine starke genetische Veranlagung und neurobiologische Unterschiede (z. B. im Dopamin-/Noradrenalin-Haushalt) eine Rolle spielen; zusätzlich können Risikofaktoren wie Komplikationen während der Schwangerschaft und Geburt (Frühgeburt, Alkoholkonsum der Mutter) sowie ungünstige psychosoziale Bedingungen (Stress, familiäre Konflikte) die Entwicklung beeinflussen und die Symptome verstärken, aber nicht die alleinige Ursache darstellen.
 

ADHS bei Erwachsenen: Wie Sport und Medikamente helfen | ARD GESUND

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Was tut Menschen mit ADS gut?

Es ist eine anerkannte Tatsache, dass Menschen mit einer ADHS oft in Situationen glänzen, die Kreativität, Innovationsgeist und die Fähigkeit, außerhalb der Norm zu denken, erfordern. Auch Ehrlichkeit, Mut und eine oft unkonventionelle Herangehensweise machen sie zu wertvollen Mitgliedern für jedes Team.

Was fehlt dem Körper bei ADS?

Veränderung des Botenstoff-Transports im Gehirn

Insbesondere ein Mangel an Dopamin – dem sogenannten „Glückshormon“ – lässt sich bei einer ADHS nachweisen und zwar genau in den Bereichen des Gehirns, die auch für die Gedächtnis- und Lernfunktion wichtig sind.

Was fällt Menschen mit ADS schwer?

Menschen mit ADHS sind leicht ablenkbar, haben eine sehr interessensgeleitete Aufmerksamkeitsspanne, bringen einmal begonnene Tätigkeiten oft nicht zu Ende und sind häufig desorganisiert. Das führt immer wieder zu Konflikten in allen Lebensbereichen und dadurch oft zu zusätzlichen psychischen Erkrankungen.

Welche Berufe eignen sich für Menschen mit ADS?

Für Menschen mit ADHS eignen sich oft Berufe, die vielfältig, kreativ, bewegungsreich oder menschenorientiert sind, da sie Monotonie und Routine meiden und ihre Stärken wie Flexibilität und schnelles Denken einsetzen können, z.B. in sozialen Berufen (Pflege, Erzieher), Kreativbereichen (Design, Marketing) oder im Unternehmertum. Gut sind auch strukturierte Tätigkeiten mit klaren Aufgaben und Pausen, während Berufe mit extremer Daueraufmerksamkeit oder sehr hoher Routine oft schwierig sind. Praktika helfen, die passende Umgebung zu finden. 

Welche 3 Arten von ADHS gibt es?

Die 3 Typen der ADHS sind Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität/Impulsivität oder eine Kombination daraus. Die Diagnose wird nach klinischen Kriterien gestellt.

Was verschlimmert ADS?

Je eintöniger und unstrukturierter das Leben, desto mehr treten Motivationsstörungen, Vergesslichkeit und Konzentrationsstörungen auf. Körperliche Einschränkungen der Beweglichkeit können ADHS-Symptome verschlimmern. Viele ADHS-ler bleiben lange kompensiert, weil sie Sport treiben und sie sich regelmäßig auspowern.

Wie zeigen sich ADS im Alltag?

Menschen mit ADS fühlen sich im Alltag häufig überfordert. Zu den häufigsten Schwierigkeiten gehören: Desorganisation: Aufgaben stapeln sich, Deadlines werden vergessen oder verpasst. Ablenkung: Die kleinsten Reize, wie ein Geräusch oder ein Gedanke, können die Aufmerksamkeit unterbrechen.

Was triggert Menschen mit ADS?

Die Ursachen von ADS (Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom) sind vielfältig und multifaktoriell, wobei hauptsächlich eine starke genetische Veranlagung und neurobiologische Unterschiede (z. B. im Dopamin-/Noradrenalin-Haushalt) eine Rolle spielen; zusätzlich können Risikofaktoren wie Komplikationen während der Schwangerschaft und Geburt (Frühgeburt, Alkoholkonsum der Mutter) sowie ungünstige psychosoziale Bedingungen (Stress, familiäre Konflikte) die Entwicklung beeinflussen und die Symptome verstärken, aber nicht die alleinige Ursache darstellen.
 

Wie fühlt sich ADS im Kopf an?

ADHS im Kopf fühlt sich oft wie ein ständiges Gedankenchaos, ein Rummelplatz oder eine Kirmes an, mit leichtem Ablenken, vielen gleichzeitigen Gedankenströmen und Schwierigkeiten, sich zu fokussieren, aber auch mit intensiven Phasen des Hyperfokus bei interessanten Themen, gepaart mit innerer Unruhe, Impulsivität, schnellen Stimmungsschwankungen und dem Gefühl, getrieben zu sein, was zu Stress und Überforderung führen kann.
 

Welche Medikamente gibt es gegen ADS?

Zur Behandlung von ADHS sind in Deutschland fünf Wirkstoffe zugelassen:

  • Methylphenidat (Handelsnamen beispielsweise Medikinet, Concerta, Ritalin und entsprechende Generika)
  • Atomoxetin (Handelsname Strattera)
  • Dexamphetamin (Handelsname Attentin)
  • Lisdexamfetamin (Handelsname Elvanse)
  • Guanfacin (Intuniv)

Wie äußert sich ADS bei Frauen?

ADHS bei Frauen äußert sich oft unauffälliger als bei Männern, weniger durch äußere Hyperaktivität, dafür stärker durch innere Unruhe, emotionale Schwankungen, Überforderung und Schwierigkeiten mit Organisation und Konzentration. Typisch sind Zerstreutheit, Vergesslichkeit, ständiges Grübeln, Selbstzweifel, Reizoffenheit und das Gefühl, mit dem Alltag nicht fertig zu werden, wobei Symptome durch Stress und Hormonzyklen verstärkt werden können. Viele Frauen kompensieren lange, wirken nach außen ruhig, leiden aber innerlich unter rasenden Gedanken und dem Gefühl, ständig zu wenig zu leisten. 

Was können Leute mit ADS besser?

Sie können Menschen und Situationen gut durchschauen. Sie können sehr gut kreativ denken, dadurch finden sie in kritischen Situationen schnell die besten Lösungen. Sie haben ein „Schwarz-Weiß-Denken“, ihre Stimmung schwankt schnell zwischen „himmelhoch jauchzend – zu Tode betrübt“.

Soll man seinem Arbeitgeber sagen, dass man ADHS hat?

Immer mehr Arbeitgeber haben eine Personalpolitik, die Menschen mit ADHS usw. aufgeschlossen gegenübersteht. In diesen Fällen ist es ratsam, anzugeben, dass Sie ADHS haben. Das hat offensichtliche Vorteile, kann aber in anderen Fällen manchmal auch Nachteile haben.

Wie viel Prozent Behinderung bekommt man bei ADHS?

Bei ADHS kann der Grad der Behinderung (GdB) je nach Schwere der Beeinträchtigung zwischen 20 und 70 (oder mehr, selten bis 100) liegen, typischerweise oft zwischen 30 und 40 bei deutlichen Auswirkungen auf die Teilhabe, aber bei Erwachsenen meist nicht über 50, außer bei sehr schweren Fällen. Der GdB wird individuell festgelegt und hängt stark von den Einschränkungen im Alltag, in der Schule/Ausbildung und im Berufsleben ab, wobei Begleiterkrankungen den Wert erhöhen können. 

Wie denkt ein Mensch mit ADS?

Gedankenverloren und verträumt

ADS bedeutet, dass Betroffene sich nicht konzentrieren können. Sie wirken oft unaufmerksam und lassen sich leicht ablenken. In der Schule und bei den Hausaufgaben verlieren sie – wie Kinder und Jugendliche mit ADHS – schnell Lust und Konzentration.

Wie alt werden Menschen mit ADS?

ADHS verkürzt die Lebenserwartung von Erwachsenen im Durchschnitt um 6 bis 9 Jahre, wobei Frauen mit fast 9 Jahren stärker betroffen sind als Männer mit ca. 7 Jahren, hauptsächlich bedingt durch Risikofaktoren wie Suchtmittelkonsum (Alkohol, Rauchen) und psychische Begleiterkrankungen. Die reduzierte Lebensdauer ist auf Folgeerscheinungen wie Unfälle, Suizide, Herz-Kreislauf-Probleme und chronische Krankheiten zurückzuführen, die durch die ADHS-Symptome und deren Management beeinflusst werden. 

Welcher Sport bei ADS?

Bei ADHS helfen Sportarten, die Struktur, Disziplin und die Möglichkeit zum Abbau von Energie bieten, wie Kampfsportarten (Judo, Karate), Teamsportarten (Fußball, Basketball) oder Reiten, da sie Konzentration, Selbstkontrolle und soziale Kompetenzen fördern; auch Ausdauersportarten (Joggen, Radfahren) sind gut, um die Durchblutung zu steigern und innere Unruhe zu reduzieren. Wichtig ist die Abwechslung und die Wahl einer Sportart, die Freude bereitet, um Frust zu vermeiden, wobei Sportarten mit zu hohem Verletzungsrisiko eher ungeeignet sind.
 

Was sollte man bei ADS nicht essen?

Bei ADHS sollten Sie stark verarbeitete Lebensmittel, Zucker, einfache Kohlenhydrate (Weißmehl), künstliche Zusatzstoffe (Farben, Aromen), Koffein und Alkohol reduzieren oder meiden, da diese Symptome wie Hyperaktivität, Konzentrationsprobleme und Reizbarkeit verstärken können; stattdessen liegt der Fokus auf einer nährstoffreichen Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, Proteinen und gesunden Fetten, idealerweise in Absprache mit einem Arzt oder Ernährungsberater, um individuelle Auslöser zu identifizieren.
 

Ist man bei ADS müde?

Die Energie die Menschen mit einer ADHS für ihren Alltag benötigen, führen zu einer Erschöpfung. Diese kann wiederum zu einer Depression führen.

Was ist der Auslöser für ADS?

Die Ursachen von ADS (Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom) sind vielfältig und multifaktoriell, wobei hauptsächlich eine starke genetische Veranlagung und neurobiologische Unterschiede (z. B. im Dopamin-/Noradrenalin-Haushalt) eine Rolle spielen; zusätzlich können Risikofaktoren wie Komplikationen während der Schwangerschaft und Geburt (Frühgeburt, Alkoholkonsum der Mutter) sowie ungünstige psychosoziale Bedingungen (Stress, familiäre Konflikte) die Entwicklung beeinflussen und die Symptome verstärken, aber nicht die alleinige Ursache darstellen.
 

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