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Was ist besser Raufaser oder Putz?

Gefragt von: Mustafa Seifert B.A.  |  Letzte Aktualisierung: 17. Februar 2026
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Die Wahl zwischen Raufaser (Tapete) und Putz hängt von Stil, Aufwand und Langlebigkeit ab: Raufaser ist günstiger, leichter zu tapezieren (besonders Vlies) und kaschiert Unebenheiten, ist aber weniger langlebig und kann bei Setzrissen reißen; Putz (wie Rollputz) ist langlebiger, bietet eine moderne Optik, erfordert aber oft mehr Übung oder einen Profi für makellose Ergebnisse. Raufaser ist gut für schnelle, abwechslungsreiche Gestaltung, Putz für eine solide, langfristige Basis.

Warum Tapete statt Putz?

Putz und Tapete bieten beide ihren Reiz. Tapeten sind sehr einfach aufzubringen und lassen sich leichter erneuern. Sie eignen sich besonders gut für Mietwohnungen oder kreative Menschen, die gerne umgestalten. Putze erfordern mehr Übung beim Auftragen und bieten weniger kreativen Gestaltungsspielraum.

Was spricht gegen Raufasertapete?

Sehr robust, eine hohe Fehlertoleranz und vor allem günstige Preise sind Argumente, die für die Verwendung von Raufasertapete sprechen. Obwohl die Raufasertapete immer noch in vielen Haushalten zu finden ist, leidet sie an einem immer schlechter werdenden Ruf.

Was ist günstiger, Wände verputzen oder Tapezieren?

In der Regel ist Tapezieren günstiger als Verputzen, besonders wenn man die Kosten für Material und die oft geringere Arbeitszeit betrachtet, aber bei großen Flächen kann der Preisunterschied durch hochwertige Tapeten schrumpfen; Putz punktet mit Langlebigkeit und ist eine gute Basis für Streichfarben, während Tapezieren flexibler für schnelle Stilwechsel ist. 

Ist es besser, Wände zu verputzen statt zu Tapezieren?

Wände verputzen statt tapezieren ist eine beliebte Alternative, die Langlebigkeit, ein gutes Raumklima (besonders mit Lehm- oder Baumwollputz) und eine robuste Oberfläche bietet, wobei spezielle Rollputze eine einfache Anwendung ermöglichen; die Untergrundvorbereitung (Reinigen, Grundieren, Spachteln) ist entscheidend, da Unebenheiten sonst sichtbar werden, aber der Aufwand kann durch Kreativität mit Strukturwalzen oder Spachteltechniken ausgeglichen werden. 

Raufasertapete vs. Malervlies: Optik, Vorteile & Geschichte

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Wann sollte man nicht verputzen?

Grundsätzlich gilt, dass man Putzmörtel bei niedrigen Temperaturen unter 5 °C sowie bei hohen Temperaturen ab 30 °C überhaupt nicht verarbeiten sollte. Doch auch während der Trocknungsphase sollten die Außentemperaturen im „grünen Bereich“ liegen, um Schäden zu vermeiden.

Ist Tapete oder Putz besser gegen Schimmel?

Putz, insbesondere Kalkputz, ist besser gegen Schimmel als Tapete, da er alkalisch ist, Feuchtigkeit reguliert und Schimmelpilzen Nährstoffe entzieht, während Tapeten wie Vlies- oder Raufasertapeten schnell einen Nährboden bieten können, weil sie Feuchtigkeit speichern und Sporen leicht Halt finden. Spezielle Kalk- oder Silikatfarben auf Putz verstärken diesen Effekt, aber die Ursache der Feuchtigkeit muss immer behoben werden, um langfristigen Schutz zu gewährleisten. 

Ist Tapezieren heute noch zeitgemäß?

Ja, man tapeziert heute noch, aber anders als früher: Moderne Tapeten wie Vlies sind einfacher zu verarbeiten (oft ohne Einweichen, direkt kleisterbar), es gibt selbstklebende Varianten und den Trend zu gezieltem „Akzent-Tapezieren“ (nur eine Wand) oder kreativen Alternativen wie Putz oder Wandpaneele. Tapezieren ist wieder modern, da Materialien und Techniken den heutigen Ansprüchen an Design und Einfachheit angepasst wurden.
 

Wie viel kostet es, 100 m2 Wände zu verputzen?

Für 100 qm verputzen fallen je nach Innen- oder Außenbereich und Putzart Kosten von ca. 1.500 € (Innen, einfach) bis 8.000 € (Außen, aufwändig) an, wobei einfache Innenwände (z.B. Gips, 15-30 €/m²) deutlich günstiger sind als Außenwände mit Standard- oder Edelputz (25-80 €/m²) oder Fassaden mit Wärmedämmung (100-300 €/m²). Die Preise setzen sich aus Material, Arbeitszeit (ca. 20 Min. pro m²) und eventuell Gerüstkosten zusammen.
 

Was geht schneller, Tapezieren oder verputzen?

Einfache Anbringung und Austausch: Das Tapezieren ist in der Regel einfacher und schneller durchzuführen als das Verputzen. Auch lassen sich Tapeten leicht austauschen, wenn sie beschädigt sind oder ein neuer Look gewünscht wird.

Ist Raufaser noch zeitgemäß?

Ja, Raufaser ist auch heute noch modern, aber eher als zeitloser Klassiker und vielseitige Basis denn als eigenständiger Trend, der oft durch moderne Vliestapeten oder kreativere Techniken ergänzt wird. Sie ist wegen ihrer Robustheit, einfachen Verarbeitung und günstigen Preise beliebt, besonders für Renovierungen, aber moderne Konzepte nutzen sie als neutrale Leinwand für farbige Akzente und hochwertige Möbel. Neuere Varianten wie Vlies-Raufaser verbinden Tradition mit einfacherer Handhabung.
 

Welche Nachteile hat Raufaser?

Ein letzter Nachteil von Raufasertapeten ist, dass sie schwerer zu entfernen sind als andere Wandbeläge. Wenn Sie Ihre Wandgestaltung ändern möchten, kann es schwieriger sein, Raufasertapeten zu entfernen, da sie in der Regel fester an der Wand haften als andere Tapetenarten.

Welche Vorteile hat es, Wände zu verputzen?

Warum verputzen? Putze ebnen den Untergrund und putzen in erster Linie blanke Mauern heraus. Außen an der Fassade genauso wie innen an der Wand. Dabei schützen sie das Mauerwerk und können noch viel mehr.

Welche Nachteile hat Glattputz?

Nachteile

  • ist schwierig zu verarbeiten, man muss geübt sein.
  • muss sorgfältig verarbeitet werden, da kleine Fehler schneller sichtbar werden.
  • Untergrund muss sehr eben sein, da sich Unebenheiten in der fertigen Putzoberfläche abzeichnen würden.
  • bei großen Flächen können Haarrisse entstehen.
  • teurer als Reibeputz.

Kann ich eine unverputzte Wand streichen?

Eine unverputzte Wand streicht man, indem man sie zuerst reinigt, grundiert (Tiefengrund bei stark saugenden Wänden) und dann mit einer geeigneten Farbe (z.B. Mineral- oder Silikatfarbe für diffusionsoffene Wände) streicht, oft zweilagig, wobei die Rolle (kurzer Flor für glatt, langer für rau) gleichmäßig über die Struktur geführt wird, um Ansätze zu vermeiden. Wichtig ist ein tragfähiger, trockener Untergrund und das Abziehen des Malerbandes, solange die Farbe noch feucht ist.
 

Ist Reibeputz innen noch modern?

In den 1970igern und 1980igern Jahren wurde Reibeputz in Treppenhäuser, Büros und in Wohnungen als sehr robuste "Wandgestaltung" gerne und oft eingesetzt. Auch heute noch wird dieser Vorteil des Rauhputzes genutzt, jedoch hat seine Beliebtheit recht viel Einbußen erlitten.

Was ist günstiger, ein Haus zu verputzen oder verkleiden?

Zusammengefasst betrachtet, spielen bei der Frage, ob eine Fassadenverkleidung oder Putz für die Außenwand eines Hauses gewählt werden, die Kosten eine große Rolle. Im Vergleich ist das Verputzen günstiger. Jedoch müssen Sie die Haltbarkeit und den wiederkehrenden Arbeitsaufwand gegenrechnen. Putz hält nicht ewig.

Wie viel kostet eine Verputzerfirma pro Stunde?

Der durchschnittliche Stundenlohn für Verputzer in Deutschland liegt 2023 zwischen 25 und 45 Euro. 2. Materialkosten können die Verputzerhonorare erheblich beeinflussen.

Was nimmt ein Verputzer schwarz?

Verputzer/in Gehalt in Vollzeit

Das Gehalt im Beruf Verputzer/in variiert je nach Region, Berufserfahrung und Branche. Im Durchschnitt verdienen Fachkräfte in diesem Beruf jährlich rund 37.380 Euro. Dabei bewegt sich das Gehalt häufig zwischen 33.132 Euro für Berufseinsteiger und 42.120 Euro für erfahrene Fachkräfte.

Wann ist die beste Jahreszeit, um zu Tapezieren?

Grundsätzlich können Sie das ganze Jahr über tapezieren. Allerdings gibt es Jahreszeiten, die sich besonders gut eignen: Frühling und Herbst: In diesen Jahreszeiten herrschen meist angenehme Temperaturen und eine moderate Luftfeuchtigkeit.

Was ist besser als Raufaser?

Malervlies ist widerstandsfähiger als Raufaser und lässt sich auch überstreichen. Allerdings ist das nicht so oft möglich wie bei Raufasertapeten. Die Vliestapete wird einfarbig und/oder mit zahlreichen unterschiedlichen Drucken angeboten.

Wie lange hält eine Raufasertapete?

Raufasertapete ist sehr langlebig und kann je nach Beanspruchung und Pflege mehrere Jahrzehnte halten.

Wird heutzutage noch tapeziert?

Ja, man tapeziert heute noch, aber anders als früher: Moderne Tapeten wie Vlies sind einfacher zu verarbeiten (oft ohne Einweichen, direkt kleisterbar), es gibt selbstklebende Varianten und den Trend zu gezieltem „Akzent-Tapezieren“ (nur eine Wand) oder kreativen Alternativen wie Putz oder Wandpaneele. Tapezieren ist wieder modern, da Materialien und Techniken den heutigen Ansprüchen an Design und Einfachheit angepasst wurden.
 

Kann sich Schimmel unter der Tapete bilden?

Ja, Schimmel kann sehr gut unter der Tapete entstehen, oft durch Kondenswasser an kalten Wänden (Wärmebrücken), schlechte Lüftung, oder Wasserschäden, wobei die Tapete die Feuchtigkeit speichert und Schimmel ein Nährboden findet, was zu dunklen Flecken oder muffigem Geruch führt, aber auch komplett unsichtbar sein kann. Es ist wichtig, die Ursache zu beheben und nicht einfach zu überstreichen, da der Schimmel darunter weiter wächst und gesundheitsschädlich ist.
 

Was ist billiger, Putz oder Tapete?

In der Regel ist Tapezieren günstiger als Verputzen, besonders wenn man die Kosten für Material und die oft geringere Arbeitszeit betrachtet, aber bei großen Flächen kann der Preisunterschied durch hochwertige Tapeten schrumpfen; Putz punktet mit Langlebigkeit und ist eine gute Basis für Streichfarben, während Tapezieren flexibler für schnelle Stilwechsel ist.