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Was bedeutet Haram auf Arabisch?

Gefragt von: Sybille Albert  |  Letzte Aktualisierung: 10. Januar 2026
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Haram (حرام) bedeutet auf Arabisch "verboten", "unzulässig", "unantastbar" oder "heilig", je nach Kontext, wobei die Hauptbedeutung im islamischen Recht das Verbotene ist. Es bezeichnet Handlungen, Speisen (wie Schweinefleisch, Alkohol) oder Objekte, die nach Koran und Sunna (Lehren des Propheten) strengstens untersagt sind, im Gegensatz zu Halal (erlaubt). Der Begriff kann auch heilige Bezirke wie Mekka und Medina bezeichnen, wo bestimmte Handlungen ebenfalls verboten sind.

Was bedeutet haram?

Haram (arabisch: حرام) bedeutet im Islam „verboten“, „unzulässig“ oder „sündhaft“ und bezeichnet Handlungen, Speisen oder Verhaltensweisen, die nach Koran und islamischem Recht streng untersagt sind. Es ist das Gegenteil von Halal (erlaubt) und umfasst unter anderem den Verzehr von Schweinefleisch und Alkohol sowie Handlungen wie Diebstahl, Betrug oder sexuelle Beziehungen außerhalb der Ehe. 

Was bedeutet das arabische Wort haram?

Haram ist ein arabischer Begriff, der verboten oder unzulässig bedeutet. Im islamischen Finanzwesen dürfen Muslime nicht in verbotene Produkte und Aktivitäten wie Schweinefleischprodukte, Alkohol, Glücksspiel und Pornografie investieren, diese erwerben oder sich anderweitig daran beteiligen. Das Gegenteil von haram ist halal.

Was heißt haram auf Arabisch?

"Haram" (حرام) ist ein arabisches Wort, das im Islam "verboten", "unzulässig" oder "tabu" bedeutet und das Gegenteil von "Halal" (erlaubt) ist. Es beschreibt Handlungen, Speisen, Getränke oder Verhaltensweisen, die nach islamischem Recht (Scharīʿa) untersagt sind, aber auch heilige Orte wie die Umgebung von Mekka bezeichnen kann.
 

Ist runterholen eine Sünde im Islam?

Im Islam gibt es unterschiedliche Ansichten zur Selbstbefriedigung: Viele Gelehrte stufen sie als haram (verboten) ein, da sie von der ehelichen Sexualität ablenkt und als "Ehebruch mit sich selbst" interpretiert werden kann, während andere sie als makruh (nicht empfohlen) betrachten, wenn sie nicht mit Pornografie verbunden ist, und es nur wenige Ausnahmen gibt (z. B. bei medizinischer Notwendigkeit). Der Koran erwähnt Masturbation nicht explizit, aber Gelehrte stützen ihre Urteile oft auf Verse, die die Bewahrung der Keuschheit außer in der Ehe betonen, wie in. 

Islamische Begriffe Erklärt | Haram & Halal

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Wie oft muss man mastrubieren?

Die Häufigkeit der Masturbation dürfen grundsätzlich alle Menschen für sich selbst bestimmen. Ob einmal pro Woche, mehrmals am Tag oder nur einmal im Monat – es spricht nichts dagegen.

Was ist die schwerste Sünde im Islam?

Die größte Sünde im Islam ist der Schirk (Beigesellung Allahs), also die Anbetung anderer Wesen neben dem einzigen Gott, da dies eine Leugnung der Tawhid (Einzigartigkeit Gottes) ist und als unverzeihlich gilt, wenn man ohne Reue stirbt. Weitere schwere Sünden sind unter anderem Mord, Ungehorsam gegenüber den Eltern, Ehebruch (Zina) und die Unterlassung des Pflichtgebets, wobei viele dieser Vergehen durch aufrichtige Reue und Gottes Gnade vergeben werden können.
 

Ist dieses Emoji 🙏 im Islam haram?

Kurz gesagt: Ja, die Verwendung des Gebets-Emoticons ist haram, ebenso wie die von Ganzkörper-Emoticons, dem Teufels-Emoticon und dem Engels-Emoticon . Auch das Versenden von Emoticons an das andere Geschlecht ist haram. Lob sei Allah.

Was ist haram in einer Beziehung?

In einer islamischen Beziehung ist alles haram (verboten), was sexuelle Aktivitäten (wie vorehelichen Sex oder Analverkehr), übermäßige körperliche Nähe (Küssen, Berühren), heimliches Treffen ohne Aufsicht (Wali) oder Flirten vor der Ehe umfasst, da der Islam Intimität ausschließlich auf die Ehe beschränkt; das Ziel ist eine "Halal-Beziehung", die zur Ehe führt und von Anfang an respektvoll, transparent und gottgefällig ist. 

Was ist das Gegenteil von haram?

Das Gegenteil von haram (verboten, unzulässig im Islam) ist halal (erlaubt, rein, gestattet). Während haram Handlungen und Dinge beschreibt, die nach islamischem Recht verboten sind (z.B. Schweinefleisch, Alkohol), meint halal alles, was im Einklang mit der Scharia steht und erlaubt ist. 

Was bedeutet ya haram?

9. يا حرام – ya haram. Bedeutung: Ach, du Arme/r . Dialekt: Levante. Verwendung: Um Mitgefühl auszudrücken, entweder aufrichtig oder sarkastisch.

Ist es haram, mit einem Mädchen auszugehen?

Die gute Nachricht ist, dass der Islam es erlaubt, Beziehungen mit dem Ziel der Heirat einzugehen. Eine Beziehung, die ausschließlich dem Vergnügen dient, gilt jedoch als haram und sollte vermieden werden . Was sind einige der Grundsätze haram-Dating?

Was zählt als haram?

"Haram" (haram) bedeutet im Islam verboten und bezieht sich auf Handlungen, Speisen, Getränke oder Verhaltensweisen, die nach islamischem Recht (Scharia) untersagt sind, wie Schweinefleisch, Alkohol, Blut, Glücksspiel, aber auch Betrug, Diebstahl und voreheliche sexuelle Beziehungen. Das Gegenteil von haram ist halal (erlaubt). 

Sind Ameisen halal?

– Fleisch von Tieren, die Fleisch fressen wie Raubvögel, ist auch verboten. Und es gibt auch Tiere, die laut dem Propheten Mohammad nicht getötet dürfen wie Ameisen, Bienen, Frösche und Wiedehopfe. – Es ist verboten Tiere zu essen, die als Opfergaben bei nicht-islamischen Religionen geschlachtet wurden.

Warum essen Moslems keine Gelatine?

Stammt Gelatine von geschlachteten Schweinen, ist sie nach islamischen Vorschriften nicht "halal". Demgegenüber ist die Gelatine eines Rinds bei einer islamisch korrekten Schlachtung "halal". Als problematischer Produktionsprozess gilt deswegen auch die Klärung von Fruchtsaft mit Hilfe von Gelatine.

Ist es haram zu kuscheln?

Auch Kuscheln oder Streicheln sind demnach kein Problem, solange es nicht zum Geschlechtsverkehr kommt. Intimität ist während Ramadan also nicht grundsätzlich verboten.

Ist die Pille im Islam erlaubt?

Die Verhütung ist im Islam erlaubt. Deshalb gab es auch kaum Diskussionen wegen der Pille. Auch im Islam – und im Judentum – dient der Sex dem Kinderkriegen.

Wie viele Ehefrauen sind im Islam erlaubt?

Auch wenn die Polygamie im islamischen Kulturkreis nicht unumstritten ist, so erlaubt nach islamischer Rechtsauffassung der Koran die Ehelichung von bis zu vier Frauen oder eine unbestimmte Zahl von Konkubinen. Eine Frau hingegen kann nur mit einem einzigen Mann verheiratet sein.

Ist eine Umarmung haram?

Nein, es ist nicht haram.

Welches Emoji steht für beten?

🙏 Betende Hände

Es sieht zwar so aus, als würde man sich High Five geben, oder Danke sagen wollen. In Wahrheit sind das aber betende Hände.

Für was steht haram?

Haram (arabisch: حرام) bedeutet im Islam „verboten“, „unzulässig“ oder „sündhaft“ und bezeichnet Handlungen, Speisen oder Verhaltensweisen, die nach Koran und islamischem Recht streng untersagt sind. Es ist das Gegenteil von Halal (erlaubt) und umfasst unter anderem den Verzehr von Schweinefleisch und Alkohol sowie Handlungen wie Diebstahl, Betrug oder sexuelle Beziehungen außerhalb der Ehe. 

Was verzeiht Allah niemals?

Im Islam gibt es eine Hauptsünde, die Allah nicht vergibt, solange man sie nicht bereut und umkehrt: Schirk (Beigesellung), also die Anbetung anderer neben Allah. Auch Kufr (Unglaube) und Nifaq (Heuchelei) werden als schwerwiegend angesehen, aber grundsätzlich vergibt Allah alle Sünden, wenn der Mensch aufrichtig bereut (Tawbah) und um Vergebung bittet, außer wenn er in Schirk stirbt. Große Sünden wie Mord, Ehebruch oder das Töten einer Maus (im Hadith erwähnt) können ebenfalls vergeben werden, wenn Reue und Umkehr erfolgen. 

Was sind die 7 großen Sünden?

Über Hunderte von Jahren wurde ein Sündenkatalog entwickelt, erprobt und verfeinert und schließlich von ursprünglich acht auf sieben fixiert: Hochmut (superbia), Habgier (avaritia), Wollust (luxuria), Zorn (ira), Völlerei (gula), Neid (invidia) und Trägheit (acedia).

Was sagt der Islam über Vergebung?

Vergebung kann es nur von Gott geben. Da betont der Islam wie die anderen abrahamitischen Religionen auch – die Reue, die Umkehr. Reue ist wichtig, um die Beziehung zu Gott aufrecht zu erhalten. Bei den zwischenmenschlichen Verfehlungen ist der Sünder selbst gefordert, die Sache in Ordnung zu bringen.

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