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Warum werden Geldautomaten abgebaut?

Gefragt von: Martha Löffler MBA.  |  Letzte Aktualisierung: 2. Februar 2026
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Geldautomaten werden abgebaut, weil die Nachfrage durch digitales Bezahlen sinkt, was sie unwirtschaftlich macht, und weil die Sicherheitskosten (Explosionsschutz, Wartung) durch häufige Sprengungen extrem hoch sind. Der strukturelle Wandel im Banking und das veränderte Kundenverhalten führen dazu, dass Banken den Betrieb unrentabler Standorte einstellen und sich auf sicherere, besser ausgelastete Automaten konzentrieren.

Warum baut die Standard Bank Geldautomaten ab?

Die Standard Bank reduziert die Anzahl ihrer Geldautomaten, da die Nutzung digitaler Technologien unter ihren Kunden zunimmt und alternative Bargeldzugangsmöglichkeiten immer häufiger zur Verfügung stehen .

Warum werden Geldautomaten nicht mit Farbpatronen ausgestattet?

Die Scheine können durch eingebaute Farbpatronen vor Diebstahl geschützt werden: Im Fall einer Sprengung werden dabei die Patronen zerstört, und das Bargeld wird eingefärbt, um es unbrauchbar zu machen. In Deutschland sind Geldautomaten in den meisten Fällen allerdings nicht mit solchen Patronen ausgestattet.

Warum schließen immer mehr Bankfilialen?

Die Anzahl der Bankfilialen ist seit den 90er-Jahren rückläufig und hat sich inzwischen mehr als halbiert. Ursachen dafür liegen im harten Wettbewerb, dem anhaltend niedrigen Zinsniveau, in der Digitalisierung, aber auch in einem veränderten Kundenverhalten zu sehen.

Welche Bank schafft Geldautomaten ab?

Die österreichische Oberland Bank hat in allen deutschen Filialen ihre Bankautomaten abgeschafft. Seit 1. September 2025 können Kunden dort kein Bargeld mehr abheben – und das ohne vorherige Ankündigung. Kunden sollen stattdessen zu anderen Banken oder in Supermärkte gehen – oder Online-Banking nutzen.

Bargeld adé – was passiert, wenn der Bankautomat fehlt? | NDR Info

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Warum schalten Banken Geldautomaten ab?

Südafrikas größte Banken – Standard Bank, FNB, Absa und Nedbank – schließen landesweit ihre Geldautomaten, da immer mehr Menschen auf Online-Banking umsteigen . Während die Banken die sinkende Bargeldnachfrage und die zunehmende Nutzung digitaler Zahlungsmethoden als Grund anführen, warnen Kritiker, dass diese Maßnahme ländliche und einkommensschwache Bevölkerungsgruppen, die weiterhin auf Bargeld angewiesen sind, benachteiligen könnte.

Wie lange wird es Bargeld noch geben?

Wir geben seit über 300 Jahren Banknoten aus und achten darauf, dass die von uns allen verwendeten Banknoten von hoher Qualität sind. Auch wenn die zukünftige Nachfrage nach Bargeld ungewiss ist, ist es unwahrscheinlich, dass Bargeld in absehbarer Zeit verschwinden wird .

Wird der Bankkaufmann aussterben?

Die Chancen, dass dieser Beruf digitalisiert wird, sind laut Job-Futoromat sehr hoch (88%). Viele der Aufgaben in diesem Beruf sind entweder schon automatisiert worden oder werden es in naher Zukunft. Das bedeutet allerdings nicht, dass dieser Beruf vollkommen aussterben wird.

Welche Bank ist die sicherste Bank in Deutschland?

Die KfW ist auch 2020 die "sicherste Bank der Welt" Zum zwölften Mal in Folge kürte das US-Wirtschaftsmagazin "GlobalFinance" die KfW zur "World's Safest Bank". Die KfW setzte sich unter den 500 größten Banken weltweit durch und behauptete erneut ihre Spitzenposition.

Bei welchem Kontostand gelten Kunden bei der Bank als reich?

Ab einer Million Euro auf dem Bankkonto werden Sie zum High-Net-Worth-Individual (HNWI) – einer Person mit hohem Vermögen. Diese Grenze macht Sie in den Augen der Banken offiziell reich.

Wird man am Bankautomaten gefilmt?

Auch am Geldautomaten werden Kunden gefilmt. „Die Videoüberwachung findet im Interesse von Banken und Kunden und nach den geltenden Datenschutzrichtlinien statt“, sagt Kerstin Altendorf vom Bundesverband deutscher Banken.

In welchem Bundesland werden die meisten Geldautomaten gesprengt?

Wo die Täter am häufigsten zuschlagen

Etwa 20 Fälle gab es im westlichen Niedersachsen nahe der niederländischen Grenze. Rund um Hamburg haben Täter etwa zehn Geldautomaten gesprengt.

Kann ein Geldautomat Falschgeld erkennen?

Ja, moderne Automaten nutzen mehrere Erkennungssysteme (optische, UV-, IR-, magnetische und physikalische Messungen), um Fälschungsversuche aufzudecken . Doch kein System ist perfekt. Ein Risiko bleibt bestehen, insbesondere durch ausgeklügelte Fälschungen, Recyclingautomaten oder ältere Geldautomaten.

Warum sollten Sparkassen-Kunden jetzt am Geldautomaten rütteln?

Durch leichtes Rütteln kann die Vorrichtung oft gelockert werden, oder es lösen sich Geldscheine, die darin stecken geblieben sind. Kontrollieren Sie immer, ob das erhaltene Geld mit dem Betrag übereinstimmt, den Sie abheben wollten. Melden Sie alle ungewöhnlichen Vorkommnisse direkt Ihrer Bank sowie der Polizei.

Sollte ich mein Geld im Jahr 2025 von der Bank abheben?

Ja, Ihr Geld ist auf der Bank sicher, solange es sich bei einem FDIC-versicherten Institut befindet , und wir empfehlen Ihnen, es auch 2025 dort zu belassen. Sehen Sie sich unsere Liste der sichersten Banken in den USA an. In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit ist es verständlich, sich Sorgen um die eigene Sicherheit zu machen.

Welche Bank hat mehr Geldautomaten in Deutschland?

Das größte und am weitesten verzweigte Netz an Geldautomaten unterhalten die Sparkassen mit 22.000 Geldautomaten. Es folgt das BankCard ServiceNetz der Volks- und Raiffeisenbanken mit 14.300 Stellen sowie die 1998 gegründete Cash Group der großen Privatbanken mit 4.500 Automaten.

Was passiert, wenn man mehr als 100.000 € auf dem Konto hat?

Wenn Sie mehr als 100.000 € auf einem Konto haben, sind Beträge darüber hinaus nicht gesetzlich abgesichert, falls die Bank pleitegeht, Sie können also den übersteigenden Teil verlieren, aber Sie können Ihr Risiko durch Aufteilung auf mehrere Banken oder alternative Anlagen minimieren und Sparkassen bieten oft zusätzliche Absicherung über freiwillige Fonds. Zudem müssen Sie mit niedrigen oder negativen Zinsen (Verwahrentgelt) rechnen und Inflation entwertet das Guthaben langfristig. 

Welche Bank hat ein AAA-Rating?

Bewertung von Fitch

Im Januar 2009 publizierte Fitch erstmals das Rating für die Zürcher Kantonalbank. Mit ihrem Ratingbericht vom 1. Juli 2025 bestätigt Fitch der Bank das AAA Rating mit stabilem Ausblick.

Welche Bank ist in Deutschland am einfachsten zu eröffnen?

Wise und Revolut

Wise ist der einfachste Weg, ein Bankkonto zu eröffnen. Die Voraussetzungen sind am einfachsten und die meisten Passarten werden akzeptiert. Sie können ein Konto eröffnen, bevor Sie nach Deutschland einreisen – ganz ohne deutsche Adresse, Aufenthaltserlaubnis oder Anmeldung.

Welche Berufe wird es 2050 noch geben?

Die Berufe der Zukunft 2050 werden stark von Digitalisierung, KI, Klimawandel und demografischem Wandel geprägt sein, mit hohen Bedarfen in Gesundheit & Pflege (Pflegefachkräfte, Therapeuten), IT & KI (KI-Spezialisten, Data Scientists, Cybersecurity-Experten), Nachhaltigkeit & Umwelt (Umwelttechnologen, erneuerbare Energien), Technik & Handwerk (Automatisierung, Robotik) sowie Soziales & Bildung (Erzieher, Lehrer, Psychologen). Auch neue, spezialisierte Rollen wie Prompt-Designer, KI-Ethiker oder Spezialisten für virtuelle Räume entstehen. 

Ist es sicher, 500.000 Dollar auf einem einzigen Bankkonto zu haben?

Die FDIC-Einlagensicherung schützt Bankeinlagen (Sparkonten, Girokonten, Festgeldanlagen, Geldmarktkonten) bis zu 250.000 US-Dollar pro Einleger und Bank. Die SIPC-Einlagensicherung schützt Wertpapierdepots (Aktien, Anleihen, Investmentfonds) bis zu 500.000 US-Dollar pro Kunde und Wertpapierfirma im Falle einer Insolvenz der Wertpapierfirma .

Welche Bank verliert die meisten Kunden?

Filialbanken verlieren, Direktbanken gewinnen Kunden

Demnach sind die Sparkassen die Bankengruppe mit der größten Negativbilanz. 18 Prozent der Wechsler kommen von einer Sparkasse – immerhin eine geringerer Wert als der Marktanteil vermuten lässt – aber nur 6 Prozent wechseln zu einer Sparkasse.

Wird es Bargeld in 10 Jahren noch geben?

Die Studie „Access to Cash Review“ wurde vom Geldautomatennetzbetreiber Link ins Leben gerufen, um besser zu verstehen, wie Verbraucher Bargeld nutzen und wie sich dieses Verhalten bis in die 2030er Jahre verändern wird. Die Studie prognostiziert, dass die Gesellschaft bis 2035 nahezu bargeldlos sein wird , wobei weniger als 10 % der Transaktionen in bar abgewickelt werden.

Wann ist Ende mit Bargeld?

Bargeldzahlungen werden weniger

In 2023 fanden laut Deutscher Bundesbank 51 Prozent der Bezahlvorgänge mit Scheinen und Münzen statt. 2017 lag dieser Anteil noch bei 74,3 Prozent, 2021 bei 58 Prozent. Manche Händler und Gastronomen nehmen bereits kein Bargeld mehr an.

Wann kommt das Bargeldverbot?

Bargeld ist das beliebteste Zahlungsmittel der Deutschen. Bislang gibt es hierzulande keine Obergrenze. Das wird sich in absehbarer Zeit ändern. Denn EU-Parlament und EU-Rat haben sich Mitte Januar 2024 darauf geeinigt, eine Bargeldobergrenze von 10.000 Euro einzuführen.

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