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Warum verdienen Priester so viel?

Gefragt von: Malte Fink-Brückner  |  Letzte Aktualisierung: 6. Juli 2026
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Priester verdienen nicht pauschal „so viel“, ihr Gehalt hängt stark von der Konfession, dem Dienstort und der Funktion ab, wird aber hauptsächlich über Kirchensteuern finanziert, wobei sie oft auch Unterkunft/Verpflegung erhalten und über dem Durchschnitt verdienen können, da sie als hochqualifizierte Fachkräfte mit Beamtenstatus (bei staatlich bezahlten Kirchenbeamten) gelten. Der Verdienst ist oft an Tarifverträge (BAT-KF) gekoppelt und kann über dem Durchschnitt liegen, aber nicht immer über dem Durchschnitt aller Vollzeitbeschäftigten.

Woher bezieht ein Pfarrer sein Gehalt?

Bischöfe und Kardinäle werden aufgrund dieser mehr als 200-jährigen Verpflichtung noch heute aus der Staatskasse bezahlt. Nur die Gehälter der Pfarrer werden durch die Kirchensteuer finanziert. Diese Tatsache basiert auf einer Reihe von Verträgen zwischen den einzelnen Bundesländern und der Kirche.

Kann man als Priester seinen Lebensunterhalt verdienen?

Ja, Diözesanpriester erhalten ein bescheidenes Gehalt von der Pfarrei oder der jeweiligen Einrichtung, in der sie tätig sind . Da Priester üblicherweise Unterkunft und Verpflegung sowie ein begrenztes Spesenkonto erhalten, reicht ihr Gehalt (das steuerpflichtig ist) für ihre persönlichen Ausgaben aus.

Wie viel verdient ein Priester netto?

Ein Pfarrer verdient netto je nach Konfession, Bundesland und Berufserfahrung unterschiedlich, aber oft liegt das Netto-Einkommen nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben zwischen ca. 2.800 € und 4.000 € pro Monat, wobei oft auch Sachleistungen wie ein Pfarrhaus die „reale“ Vergütung erhöhen. Bei einem Brutto von ca. 4.700 € bleiben netto etwa 2.850 € bis 3.100 € übrig, aber auch höhere Beträge sind möglich. 

Wer zahlt Unterhalt für Priesterkinder?

Für Kinder eines katholischen Priesters gibt es keine offizielle kirchenrechtliche Regelung für Unterhalt; oft zahlt die Kirche jedoch über verdeckte Vereinbarungen an Mütter, um die Vaterschaft geheim zu halten, wobei das Geld aus Kirchensteuern stammt, was zu Kritik führt, da die Väter oft ihre Vaterschaft nicht anerkennen und Kinder nichts erben. Der Priester selbst unterliegt dem Zölibat, aber wenn Kinder entstehen, werden diese Fälle oft diskret von den Bistümern gehandhabt, um den Ruf der Kirche zu wahren, und die Finanzierung erfolgt meist über Gelder, die auch Staatsleistungen enthalten. 

Immer im Einsatz für die Kirche: Das verdient eine evangelische Pfarrerin | Lohnt sich das? | BR

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Warum müssen Priester im Zölibat leben?

Im Kirchenrecht steht: "Die Kleriker sind gehalten, vollkommene und immerwährende Enthaltsamkeit um des Himmelreiches willen zu wahren; deshalb sind sie zum Zölibat verpflichtet, der eine besondere Gabe Gottes ist, durch welche die geistlichen Amtsträger leichter mit ungeteiltem Herzen Christus anhangen und sich freier ...

Warum werden Priester vom Staat bezahlt?

Finanzgeflecht zwischen Staat und Kirchen

Denn die Kirchen hatten viele ihrer Kosten bisher über Einnahmen aus den Ländereien beglichen – und verlangten nun ihrerseits Entschädigungen. „Zum Ausgleich hat der Staat die Finanzierung der Pfarrer und auch sonst eine Reihe von Leistungen übernommen.

Ist man als Pfarrer Beamter?

Ja, Pfarrer können in Deutschland oft als Kirchenbeamte im öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis stehen, was ihnen einen Status verleiht, der dem staatlichen Beamtenstatus sehr ähnlich ist (öffentlich-rechtliches Dienst- und Treueverhältnis, Besoldung nach Besoldungsgruppen wie A13/A14). Allerdings gibt es auch kirchliche Arbeitgeber, die Pfarrer privat-rechtlich anstellen, um flexibler zu sein, wobei die Unterschiede im Alltag oft gering sind, aber die Kirchen als Körperschaften des öffentlichen Rechts dazu berechtigt sind, Beamte zu ernennen. 

Wie viel verdient der Papst Franziskus?

Business Insider verrät euch die Antwort: Papst Franziskus erhielt offiziell kein Gehalt. Schon 2001 stellte der damalige Vatikansprecher Joaquín Navarro-Valls klar, dass selbst Johannes Paul II. „keine Bezüge im herkömmlichen Sinne“ erhielt – eine Tradition, die bis heute fortbesteht.

Welcher Job in Deutschland ist der bestbezahlte?

1. Gesundheitswesen. Der Gesundheitssektor in Deutschland zählt zu den lukrativsten Branchen, insbesondere für Ärzte und Fachärzte. Allgemeinmediziner, Chirurgen und Zahnärzte stehen an der Spitze der Gehaltsliste; ihre Gehälter spiegeln ihre langjährige Ausbildung und Expertise wider.

Kann ich Priester werden, wenn ich keine Jungfrau mehr bin?

Ja, auch eine Nicht-Jungfrau kann Priesterin werden , denn Gott ist reich an Barmherzigkeit, und dafür danken wir ihm (Eph 2,4ff.). So werden wir daran erinnert, dass alles zum Guten dient für die, die den Herrn lieben (Röm 8,28).

Wie viele Stunden arbeitet ein Priester?

Pfarrerinen und Pfarrer in Vollzeit arbeiten künftig 41 Stunden in der Woche.

Können katholische Priester reich sein?

Ordenspriester (die ein Armutsgelübde abgelegt haben) erhalten zwar ein Gehalt, dürfen aber nicht mehr behalten, als für ihren Lebensunterhalt notwendig ist. Sie dürfen weder erben noch Vermögen anhäufen ; jegliches Geld, das sie erhalten, muss an ihre jeweilige Ordensgemeinschaft abgegeben werden.

Warum muss ich Kirchensteuer zahlen, obwohl ich nicht in der Kirche bin?

Die Rede ist vom sogenannten besonderen Kirchgeld, das nur bei glaubensverschiedenen Ehen zum Einsatz kommt. Dieses hat oft zur Folge, dass der konfessionslose Ehegatte für die Kirchensteuer des Partners aufkommen muss.

Wer zahlt die Pension eines Pfarrers?

Die Pensionen der Pfarrer werden hauptsächlich durch eine Mischung aus Kirchensteuern (ihre Arbeitgeber) und staatlichen Zuwendungen (aus historischen Staatsleistungen) finanziert, wobei die Kirchen selbst für ihre Mitarbeiter Pensionsfonds unterhalten. Während die Gehälter oft von den Bistümern getragen werden, zahlt der Staat bei höheren Würdenträgern (Bischöfe, Kardinäle) aufgrund historischer Verpflichtungen aus der Napoleonischen Zeit, und auch die Versorgungsleistungen basieren oft auf dem Beamtenstatus. 

Wie verdienen katholische Priester ihr Geld?

Priester, die ein Stipendium beziehen möchten, können Messintentionsstipendien von Pfarreien oder dem Büro des Missionars annehmen. Jeder Priester, der ein Stipendium benötigt, kann Messen beim Missionarsbüro beantragen und dafür ein Stipendium erhalten.

Wie hoch ist das Gehalt von Kardinal Woelki?

Kardinal Rainer Maria Woelki erhält laut Medienberichten ein Gehalt, das der Besoldungsstufe B10 für Beamte in NRW entspricht, was einem Bruttogehalt von rund 13.700 bis 13.800 Euro pro Monat entspricht. Dieses Einkommen, das auch während seiner Auszeiten gezahlt wurde, basiert auf sogenannten Staatsleistungen für Bischöfe und ist vergleichbar mit dem Gehalt eines Oberbürgermeisters.
 

Besitzt der Papst persönliches Vermögen?

Wie hoch war das Vermögen und das Gehalt von Papst Franziskus? Laut Hello! betrug das persönliche Vermögen von Papst Franziskus 16 Millionen Pfund (33 Millionen australische Dollar) , darunter Vermögenswerte, die mit seinem Amt verbunden waren, wie Autos, Haus und Kleidung. Demnach bezog der verstorbene Papst ein Jahresgehalt von 384.000 Pfund (801.000 australische Dollar).

Wie viel verdient ein katholischer Pfarrer netto?

Ein katholischer Pfarrer verdient netto je nach Erfahrung, Bundesland und Besoldungsgruppe (oft A13/A14) brutto zwischen ca. 3.700 € (Einstieg) bis über 6.000 € monatlich, plus Sachleistungen wie ein kostenfreies Pfarrhaus (Kost und Logis). Nettoabzüge gibt es für Steuern und einen Eigenanteil zur Krankenversicherung, da Sozialversicherungsbeiträge entfallen. 

Wer bezahlt die Haushälterin des Pfarrers?

Frage: Könnte es vielleicht auch an der Bezahlung der Pfarrhaushälterinnen liegen? Reinbott: Das Gehalt ist vom jeweiligen Bistum festgelegt und wird direkt an die Haushälterin überwiesen. Der Pfarrer bekommt dafür sogar einen eigenen Zuschuss.

Was ist der Unterschied zwischen einem Priester, einem Pastor und einem Pfarrer?

Pastor, Pfarrer und Priester bezeichnen geistliche Ämter, wobei die Begriffe konfessionell unterschiedlich genutzt werden: Priester ist katholisch und bezeichnet die Weihestufe, die zur Spendung von Sakramenten berechtigt; Pfarrer leitet eine Pfarrei (Gemeinde), ein Amt, das auch katholische Priester innehaben können; Pastor ist eine überkonfessionelle Berufsbezeichnung (lateinisch für „Hirte“), die in der evangelischen Kirche weit verbreitet ist, aber auch von Katholiken in bestimmten Regionen (z.B. Norddeutschland) für Seelsorger genutzt wird, die nicht unbedingt eine Pfarrei leiten. 

Wie begrüßt man einen Pastor persönlich?

*RESPEKTIERE IHN* Sag nicht "Hallo Passi" oder einen anderen komischen Namen. Lerne, deinen Pastor höflich zu grüßen, zum Beispiel mit "Guten Morgen, Herr/Frau" . Denn selbst wenn es deinem Pastor egal ist, wie du grüßt, die Salbung wird es nicht stören. Und sie wird dich je nach deiner Begrüßung entweder ehren oder entehren.

Warum ist die Kirche so reich?

Maßgebliche Einflussfaktoren der Kirchenfinanzierung sind neben Einnahmen aus Kirchensteuern, Kirchenbeiträgen, Spenden und Erträgen aus wirtschaftlichen Unternehmungen und Beteiligungen auch staatliche Unterstützungen und Steuervorteile.

Wer zahlt die Pastorengehälter?

Pastoren- und Pfarrergehälter in Deutschland werden hauptsächlich durch die Kirchensteuer finanziert, die von den Mitgliedern gezahlt wird, aber auch durch staatliche Zahlungen, die historisch bedingt sind ( Staatsleistungen). Während die großen Kirchen (Evangelisch, Katholisch) die Gehälter ihrer Angestellten selbst tragen, erhalten Bischöfe und höhere Geistliche oft noch direkte Zahlungen vom Staat aufgrund von Entschädigungen aus dem 19. Jahrhundert. 

Ist Deutschland das einzige Land mit Kirchensteuer?

In welchen Ländern gibt es Kirchensteuer? Neben Deutschland gibt es in Europa noch weitere Länder, die Kirchensteuer oder einen Kirchenbeitrag erheben, etwa Österreich, die Schweiz, Dänemark, Italien und Island (Stand 2024). Neben Deutschland ist die Kirchensteuer vor allem in den skandinavischen Ländern präsent.

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