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Warum Schwitzen Männer so viel?

Gefragt von: Herr Prof. Dr. Franz Josef Schultz  |  Letzte Aktualisierung: 14. Januar 2026
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Starkes Schwitzen bei Männern hat vielfältige Ursachen, darunter Lebensstilfaktoren wie Übergewicht, Stress, Alkoholkonsum, zu dicke Kleidung, aber auch medizinische Gründe wie hormonelle Schwankungen (Andropause, Schilddrüsenüberfunktion), Diabetes, Infektionen, neurologische Störungen oder die Nebenwirkungen von Medikamenten. Oft steckt eine primäre Hyperhidrose (genetisch bedingt, ohne Grund) oder eine sekundäre Hyperhidrose (als Symptom einer anderen Krankheit) dahinter, weshalb bei plötzlichem oder starkem Schwitzen immer ein Arztbesuch ratsam ist, um ernste Erkrankungen auszuschließen.

Woher kommt starkes Schwitzen bei Männern?

Ursachen für starkes Schwitzen bei Männern

Übergewicht oder übermäßige Belastung, eine zu hohe Umgebungstemperatur, eine zu dicke Bekleidung aus Synthetikstoffen oder ein hoher Alkoholkonsum können Gründe sein. Manchmal kommt es zu einem sogenannten gustatorischen Schwitzen, aufgrund von heißen oder scharfen Speisen.

Was verursacht vermehrtes Schwitzen bei Männern?

Bestimmte Erkrankungen wie Diabetes, Herzinsuffizienz, Angstzustände und Schilddrüsenüberfunktion können starkes Schwitzen verursachen. Auch einige Medikamente können als Nebenwirkung starkes Schwitzen hervorrufen.

Was fehlt, wenn man stark schwitzt?

Schweiß besteht fast zu 99 Prozent aus Wasser. Die restlichen Bestandteile sind Elektrolyte, darunter Mineralstoffe, Spurenelemente und Salze. Die wichtigsten Elektrolyte, die über Schweiß verloren gehen, sind Natrium und Chlorid. Zusätzlich treten Kalium-, Calcium- und Magnesiumverluste in kleineren Mengen auf.

Was sind die Ursachen für starkes Schwitzen am Po bei Männern?

Ursachen für Schwitzen am Po

Das Schwitzen am Po kann verschiedene Ursachen haben: Körperliche Aktivität und Hitze: Sport, langes Sitzen oder hohe Temperaturen steigern die Schweißproduktion. Körpergewicht: Mehr Körpermasse bedeutet mehr Wärmeentwicklung und Reibung, was zu vermehrtem Schwitzen führen kann.

Übermäßiges Schwitzen - warum schwitze ich so viel?

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Welche Tipps gibt es für Männer gegen Schwitzen im Intimbereich?

Schwitzen im Intimbereich bei Männern ist normal, da dort viele Schweißdrüsen sitzen, kann aber durch atmungsaktive Kleidung, gute Hygiene, Trimmen der Intimbehaarung und spezielle Antitranspirante reduziert werden. Ursachen können Stress, Sport, Ernährung (Alkohol/Koffein) oder auch eine primäre Hyperhidrose sein. Bei starken Beschwerden helfen spezielle Produkte, Salbei oder in schweren Fällen medizinische Behandlungen wie Botox.
 

Welche Krankheit verbirgt sich hinter starkem Schwitzen?

Starkes Schwitzen kann harmlos sein, aber auch ein Symptom für zugrundeliegende Krankheiten wie hormonelle Störungen (z.B. Schilddrüsenüberfunktion, Diabetes, Menopause), Infektionen (z.B. Tuberkulose, HIV), Herz-Kreislauf-Probleme, Autoimmunerkrankungen oder Tumore (z.B. Lymphome) sein; auch bestimmte Medikamente oder psychische Ursachen wie Stress können die Ursache sein, wobei die krankhafte Form des übermäßigen Schwitzens als Hyperhidrose bezeichnet wird. 

Bei welcher Krebserkrankung schwitzt man?

Man schwitzt bei verschiedenen Krebsarten, insbesondere bei Lymphomen (Lymphdrüsenkrebs) und Leukämien (wie CLL), wo starker Nachtschweiß ein wichtiges Frühsymptom sein kann, oft zusammen mit Fieber und Gewichtsverlust. Auch andere Tumore, hormonelle Veränderungen (z.B. bei Brustkrebs) oder die Krebsbehandlung selbst (Chemo-, Hormontherapie) können Schwitzen verursachen, welches auch ein Zeichen für ein Paraneoplastisches Syndrom sein kann. 

Kann Magnesiummangel zu Schwitzen führen?

Ja, Magnesiummangel kann zu vermehrtem Schwitzen führen, da Magnesium an der Temperaturregulation und der Funktion der Schweißdrüsen beteiligt ist; umgekehrt führt starkes Schwitzen auch zu Magnesiumverlust, wodurch ein Teufelskreis entstehen kann, der sich in Symptomen wie Muskelkrämpfen, Müdigkeit oder Schwindel äußert und eine ausreichende Zufuhr wichtig macht, oft aber eine ausgewogene Ernährung oder gezielte Supplementierung erfordert. 

Was sollte man trinken, wenn man viel schwitzt?

Elektrolyte ersetzen

Hier empfehlen Experten die ausreichende Zufuhr von Mineralwasser, bei größerer Anstrengung ggf. noch ergänzt durch eine Prise Speisesalz. Im Normalfall kann man sich da auch durchaus auf seinen Durst verlassen, lediglich ältere Menschen neigen manchmal dazu, zu wenig zu trinken.

Was ist der Grund für ständiges Schwitzen?

Sie schwitzen viel, weil Schwitzen eine natürliche Körperfunktion zur Temperaturregulierung ist, ausgelöst durch Hitze, Bewegung, Stress, scharfe Gewürze oder Alkohol. Häufige Ursachen für übermäßiges Schwitzen (Hyperhidrose) sind aber auch Stress, Übergewicht, hormonelle Schwankungen (Schwangerschaft, Wechseljahre, Pubertät), bestimmte Medikamente oder zugrunde liegende Erkrankungen wie Schilddrüsenüberfunktion oder Diabetes. Wenn es ohne ersichtlichen Grund stark auftritt, sollten Sie medizinischen Rat einholen, um ernste Ursachen auszuschließen. 

Warum Schwitzen Männer ab 50?

Die Andropause kann mit Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit oder Schlafstörungen einhergehen. Stress und innere Unruhe fördern das Schwitzen, vor allem in Ruhephasen oder nachts. Stress fördert außerdem die Ausschüttung von Cortisol aus der Nebennierenrinde. Dieses wiederum unterdrückt die Testosteron-Produktion.

Was hilft gegen extremes Schwitzen?

Gegen extremes Schwitzen helfen Lebensstiländerungen wie das Meiden von scharfen Speisen, Alkohol und Stress, das Tragen atmungsaktiver Kleidung (Baumwolle) sowie Hausmittel wie Salbeitee, zusätzlich können spezielle Antitranspirantien, medizinische Salben (z.B. Axhidrox), verschreibungspflichtige Medikamente (Anticholinergika, Clonidin), Iontophorese, Botox-Injektionen oder in schweren Fällen chirurgische Eingriffe (Sympathektomie) eingesetzt werden, wobei bei starkem Leidensdruck ein Arztbesuch (Dermatologe) ratsam ist. 

Warum schwitzt mein Freund im Schlaf so viel?

Das Wichtigste in Kürze. Übermäßiges Schwitzen im Schlaf trotz normaler Schlafbedingungen – häufig, aber selten harmlos. Zu warme Umgebung, schwere Bettwaren, scharfes Essen, Alkohol, Nikotin, hormonelle Schwankungen, Medikamente oder Stress.

Welcher Mangel löst Schwitzen aus?

Ein Mangel an Vitamin D kann zu Problemen mit der Schweißdrüsenfunktion führen. B-Vitamin-Mängel: Einige B-Vitamine, insbesondere B3 (Niacin) und B5 (Pantothensäure), sind an der Energieproduktion und der Regulation der Körpertemperatur beteiligt. Ein Mangel kann Schwitzen verursachen.

Warum abends kein Magnesium?

Generell können Sie Magnesium zu jeder Tageszeit einnehmen, unabhängig von den Mahlzeiten. Es ist jedoch empfehlenswert, Magnesium am Abend zuzuführen. So kann ein Absinken der Magnesiumkonzentration in der Nacht gemindert und Krämpfen möglicherweise besser vorgebeugt werden.

Wie macht sich ein starker Vitamin D Mangel bemerkbar?

Ein schwerer Vitamin-D-Mangel verursacht Muskel- und Knochenschmerzen, Muskelschwäche und Müdigkeit, was bei Erwachsenen zu Osteomalazie (Knochenerweichung) und bei Kindern zu Rachitis (Knochenverformungen, Wachstumsstörungen) führt, wobei auch Krampfanfälle (Tetanie) und erhöhte Infektanfälligkeit auftreten können. Langfristig steigt das Risiko für Osteoporose und Knochenbrüche. 

Bei welcher Krankheit schwitzt man sehr?

Die Hyperhidrose ist eine Erkrankung, die durch ein übermäßiges Schwitzen charakterisiert ist, etwa 1 bis 2 % der Bevölkerung leiden darunter. Manche Menschen schwitzen am ganzen Körper übermäßig stark (generelle Hyperhidrose).

Hat man bei Bauchspeicheldrüsenkrebs Schweißausbrüche?

Der häufigste endokrine Pankreastumor ist das Insulinom. Dieser zu 90 % gutartige Tumor produziert unkontrolliert Insulin, so dass der Blutzuckerspiegel abfällt (Unterzuckerung, Hypoglykämie). Zu den Symptomen eines Insulinoms gehören: Schweißausbrüche, Zittern.

Welche Krebsart hat Hitzewallungen?

Besonders häufig betroffen sind Frauen mit Brustkrebs. Patientinnen berichten dann über Hitzewallungen und Schweißausbrüche, Schmerzen in den Gelenken, Scheidentrockenheit oder Gewichtszunahme.

Was sind die Ursachen für übermäßiges Schwitzen bei Männern?

Übermäßiges Schwitzen (Hyperhidrose) bei Männern kann harmlose Ursachen wie Stress, Übergewicht oder Ernährung haben, aber auch auf medizinische Probleme (Schilddrüse, Infektionen) oder Medikamente hinweisen, weshalb ein Arztbesuch zur Klärung wichtig ist; Abhilfe schaffen Kleidung aus Naturfasern, Salbeitee, gute Hygiene, und in schwereren Fällen auch medizinische Behandlungen wie Botox oder spezielle Mittel. 

Welche Erkrankung verursacht bei Ihnen starkes Schwitzen?

Überblick. Hyperhidrose (übermäßiges Schwitzen) ist übermäßiges Schwitzen, das nicht immer mit Hitze oder körperlicher Anstrengung zusammenhängt. Betroffene schwitzen möglicherweise so stark, dass ihre Kleidung durchnässt wird oder der Schweiß von ihren Händen tropft.

Ist Schwitzen ein Symptom von Leberproblemen?

Eine typische Komplikation von Leberfunktionsstörungen ist die Leberzirrhose, die mit Symptomen wie Gewichtsverlust, starkem Schwitzen und einem Mattigkeitsgefühl beginnt. Zudem können betroffene Patienten an psychischen Verstimmungen leiden.

Warum riecht mein Intimbereich unangenehm für Männer?

Ein unangenehmer Geruch entsteht oft durch die speziellen Strukturen des Penis. Besonders wichtig ist der Bereich unter der Vorhaut: Unter ihr sammeln sich stets Hautschüppchen, Talg und Urinreste. Bleibt diese länger bestehen, entwickelt sich ein intensiver Geruch.

Was bedeuten Hitzewallungen bei Männern?

Hitzewallungen beim Mann sind – wie bei der Frau – manchmal auf die altersbedingte Hormonveränderung zurückzuführen. Die Produktion des Hormons Testosteron sinkt bei Männern ab 40 Jahren und führt bei manchen zu Symptomen wie Hitzewallungen sowie zu sexueller Unlust und Schlafstörungen.