Warum kein Beistellbett?
Gefragt von: Willy Kunz | Letzte Aktualisierung: 28. Januar 2026sternezahl: 5/5 (5 sternebewertungen)
Kein Beistellbett wird oft gewählt, weil Babys die Nähe der Eltern im Familienbett bevorzugen (Stillen, Sicherheit), es aber Risiken wie die Ritze zwischen den Betten oder die Unruhe der Eltern (Fernsehen, Arbeit) birgt; Alternativen sind Stubenwagen für mehr Mobilität, da Babys meist bis ca. 6 Monate im Beistellbett schlafen, bis sie mobil werden und ein Sicherheitsrisiko darstellen, so osann.de, Sigikid, Babys Natur und pandakindermoebel.ch.
Welche Nachteile hat ein Beistellbett?
Das Beistellbett – mehr Pro als Contra
Sie behalten ihren eigenen Platz im Bett und wissen ihr Kind sicher in umittelbarer Nähe. Nachteil: Zwischen dem Beistellbett und dem Elternbett entsteht eine Ritze, die das Kind beim Schlafen stören könnte, wenn es darauf liegt bzw. sich nachts dorthin drehen sollte.
Ist ein Beistellbett notwendig?
Allerdings: Die Weltgesundheitsorganisation und Unicef ermutigen ausdrücklich zum Familienbett. Ein Beistellbett sei nur in den ersten drei Monaten notwendig. Danach sei das Familienbett erlaubt, die Nähe der Eltern und das regelmäßige Stillen seien sogar der beste Schutz vor dem plötzlichen Kindstod.
Wann ist ein Beistellbett zu gefährlich?
Sobald sich Mini selbstständig hochziehen kann, besteht ein Sicherheitsrisiko herauszufallen – heißt, der Nachwuchs braucht ein neues Bett oder es ist an der Zeit eures umzubauen. In der Regel werden klassische (kleinere) Beistellbettchen bis ca. 6 Monate verwendet.
Ist es gefährlich, ein Baby ohne Bäuerchen Schlafen zu legen?
Nein, es ist nicht grundsätzlich gefährlich, wenn ein Baby nachts kein Bäuerchen macht, besonders wenn es ruhig schläft, da es oft weniger Luft schluckt. Es kann jedoch zu Unwohlsein und Bauchweh führen, wenn Luft im Bauch bleibt; wenn dein Baby nachts unruhig wird oder Schmerzen zeigt, kann es helfen, es aufrecht zu halten, aber Wecken zum Bäuerchen wird meist nicht empfohlen, es sei denn, es gibt starken Reflux oder starken Unmut.
Babybay Beistellbett - Fazit und unser größter Fehler
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Warum Baby nicht an den Achseln hochheben?
Man sollte Babys nicht unter den Achseln hochheben, weil ihre Muskeln, Sehnen und Bänder noch zu schwach sind und die Schulter- und Ellenbogengelenke überlastet oder sogar verletzt werden könnten, was zu Verspannungen führen kann. Stattdessen sollte man das Baby mit großflächigen Griffen unterstützen, den Kopf gut abstützen (in Verlängerung des Rumpfes) und Po sowie Beine stützen, um das Gewicht gleichmäßig zu verteilen.
Wie lange besteht die Gefahr des plötzlichen Kindstods?
Die Gefahr des plötzlichen Kindstods (SIDS) besteht hauptsächlich im ersten Lebensjahr, mit dem Höhepunkt zwischen dem zweiten und vierten Lebensmonat; danach sinkt das Risiko deutlich, kann aber vereinzelt auch noch nach dem ersten Geburtstag auftreten, wird aber mit zunehmendem Alter des Kindes immer unwahrscheinlicher. Eltern können das Risiko durch sichere Schlafumgebung (Rückenlage, fester Matratze, Schlafsack statt Decke, keine Kissen) stark reduzieren, was zu einem drastischen Rückgang der Fälle beigetragen hat.
Wie lange darf ein Baby in einem Beistellbett schlafen?
Ein Baby schläft im Beistellbett meist bis zu 6 Monate, da es dann oft zu mobil wird (sich hochzieht), aber je nach Größe des Bettes und Entwicklung des Kindes kann es bis zu 9-12 Monate oder länger genutzt werden, bis es mobil ist, dann ist ein Wechsel zum Gitterbett notwendig, oft auch dank Umbauoptionen bis ins Kleinkindalter nutzbar. Der Wechsel erfolgt, wenn das Baby anfängt, sich hochzuziehen, zu rollen oder zu krabbeln, um Stürze zu vermeiden.
Kann ein Baby nachts im Kinderwagen schlafen?
Ganz gleich, wofür Sie sich entscheiden – wichtig ist, dass der Schlafplatz sicher ist und genügend Platz für eine ausreichende Luftzirkulation bietet. Deshalb wird auch grundsätzlich davon abgeraten, Säuglinge dauerhaft im Kinderwagen oder in einer Baby-Tragetasche schlafen zu lassen.
Ist es sicher, dass mein Baby mit dem Kopf auf der Bettschlange schläft?
Die Bettschlange verhindert, dass Babys mit dem Kopf gegen die harten Gitterstäbe stoßen. Dadurch wird das Risiko von Verletzungen und unruhigem Schlaf deutlich reduziert. Sie bildet eine weiche Barriere, die das Baby sanft umgibt und ein sicheres, behütetes Schlafumfeld schafft.
Wo sollte ein Neugeborenes nachts schlafen?
Neugeborene schlafen nachts am sichersten im eigenen, festen Bettchen (wie Stubenwagen, Beistellbett oder Babybett) direkt neben dem Elternbett im Elternschlafzimmer, da Nähe beruhigt und das Stillen erleichtert, aber ein eigenes Bett das Risiko des Plötzlichen Kindstods minimiert; sie sollten auf dem Rücken schlafen, im Schlafsack statt mit Decke und in einem kühlen, gut gelüfteten Raum ohne Zugluft, Nestchen, Kissen oder Schaffelle.
Wann sollte man kein Beistellbett mehr verwenden?
Ein Beistellbett wird genutzt, bis das Baby mobil wird (krabbelt, hochzieht) oder zu groß ist – das ist meist zwischen 6 Monaten und 18 Monaten, je nach Bettgröße (kleine Modelle bis 6 Mon., größere bis 12-18 Mon.) und der Entwicklung des Kindes. Wichtig ist der Wechsel, wenn das Baby versucht, selbstständig aus dem Bett zu klettern oder zu viel Platz benötigt (mindestens 20 cm Überstand zur Körpergröße).
Ist es schlimm, wenn das Baby mit im Bett schläft?
Ja, mit Baby im Elternbett zu schlafen ist mit einem erhöhten Risiko für den plötzlichen Kindstod (SIDS) verbunden, besonders wenn Eltern müde, alkoholisiert, unter Drogeneinfluss stehen oder das Baby auf dem Bauch schläft; es ist sicherer, wenn das Baby in einem eigenen Bettchen im Zimmer der Eltern schläft und auf einer festen Matratze mit wenigen Decken liegt. Das Risiko kann aber minimiert werden, indem man strikte Sicherheitsregeln einhält, aber Kinderärzte und Organisationen wie die AAP empfehlen das separate Bett im Elternzimmer als sicherste Option, um das Risiko zu senken.
Warum Kinderbett nicht an Außenwand?
Auch Außenwände sind nicht optimal, da hier Temperaturschwankungen auftreten können, die den Schlaf des Kindes stören. Und was die Tür angeht: Das Kind sollte die Zimmertür im Blick haben, aber das Bett keinesfalls direkt davor stehen. Diese "Kommandoposition" gibt dem Kind ein Gefühl von Kontrolle und Sicherheit.
Wann sollte ein Baby in eigenem Bett schlafen?
Es gibt keinen perfekten Zeitpunkt, aber Experten empfehlen, dass Babys mindestens die ersten 6 Monate im selben Zimmer wie die Eltern (in einem eigenen Bett) schlafen, um das Risiko des plötzlichen Kindstods (SIDS) zu senken. Der Umzug ins eigene Zimmer kann dann je nach Bereitschaft von Kind und Eltern erfolgen, oft um das erste Lebensjahr herum, aber auch später ist möglich, da jedes Kind anders ist.
Was ist besser, Stubenwagen oder Beistellbett?
Wenn Sie Wert auf Nähe und Komfort beim nächtlichen Stillen legen, ist ein Beistellbett ideal. Für mehr Mobilität und Flexibilität im Alltag ist ein Stubenwagen besser geeignet. Denken Sie daran, dass die ersten Monate mit Ihrem Baby eine unvergessliche Zeit sind.
Wie lange sollte ein Baby flach im Kinderwagen liegen?
Bei einer liegenden Position im Kinderwagen mit Sportsitz kann das Kind etwas jünger sein, da diese Position für das Kind gesund ist und es seinen Kopf nicht selbständig halten muss. Ein Kleinkind sollte aber nicht länger als zwei Stunden am Stück im Sitz sitzen oder liegen.
Wo sollte ich mein Baby tagsüber schlafen legen?
Ein Baby schläft tagsüber am besten an einem sicheren, geborgenen Ort in der Nähe der Eltern, wie in einem Stubenwagen, einer Wiege, einer Federwiege oder dem Kinderwagen (für unterwegs), oft im Elternschlafzimmer oder einem abgedunkelten Raum (16-18°C), um einen Tag-Nacht-Rhythmus zu entwickeln. Wichtig ist, dass der Schlafplatz ruhig, sicher und eine Umgebung schafft, die das Gefühl der Geborgenheit verstärkt, auch durch sanfte Bewegung wie in einer Federwiege.
Warum schlafen dänische Babys draußen?
Friluftsliv: Babys im Winter draußen schlafen zu lassen, ist fest in der Kultur verankert. In den nordischen Ländern ist es üblich, Babys auch bei kaltem Wetter im Freien schlafen zu lassen. Eltern glauben, dass frische Luft, selbst im Winter, die Gesundheit der Kinder stärkt.
Warum kein Nestchen im Beistellbett?
3. Warum sollte man kein Nestchen im Beistellbett liegen haben? Eine Bettumrandung aus Stoff, ein sogenanntes Nestchen, schützt den empfindlichen Kopf des Babys vor den harten Gitterstäben. Ein weiterer Vorteil: Es fühlt sich durch die blickdichte Begrenzung sicherer und geborgener.
Wie schaffe ich es, dass mein Baby im Beistellbett schläft?
Positioniere Dich dafür direkt neben dem Beistellbett, auf Deiner Seite des Familienbettes. Warte nach dem Einschlafen, bis Dein Kleines tief genug schläft. Du kannst zum Beispiel den Arm leicht anheben. Fällt dieser schlaff, ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um das Baby vorsichtig ins Beistellbett zu legen.
Wann vom Beistellbett ins Kinderbett?
Der Wechsel vom Beistellbett zum eigenständigen Baby- oder Gitterbett erfolgt, wenn das Baby mobil wird (ca. 6-9 Monate) oder versucht, selbstständig herauszuklettern, oft um das 1. Lebensjahr herum, aber auch später, abhängig von der Entwicklung, wenn es zu groß wird oder zu viel Platz benötigt, wobei die Sicherheit (mindestens 20 cm Platz zwischen Kind und Bettkante) immer Vorrang hat.
Wie kündigt sich plötzlicher Kindstod an?
Der plötzliche Kindstod (SIDS) tritt meist ohne Vorwarnung während des Schlafes ein; es gibt keine eindeutigen Anzeichen, die ihn sicher vorhersagen, da die Babys oft als gesund erscheinen, aber es gibt Warnsignale wie starke Atempausen (über 15 Sek.), Blässe oder blaue Lippen, (<!nav>>Atemnot, Trinkprobleme), die sofortige Aufmerksamkeit erfordern und auf ein lebensbedrohliches Ereignis hindeuten, für das die Bauchlage, weiche Matratzen oder Überhitzung Risikofaktoren darstellen, aber die richtige Schlafumgebung (Rückenlage, fester Schlafplatz) das Risiko deutlich senkt.
Wann kann ich aufhören, mir Sorgen um den plötzlichen Kindstod zu machen?
Der plötzliche Kindstod (SIDS) tritt nur bei Babys unter 12 Monaten auf. Das bedeutet aber nicht, dass man nach dem ersten Geburtstag des Babys auf sichere Schlafgewohnheiten verzichten sollte. Eltern können vieles tun, um SIDS sowohl in der Risikophase als auch darüber hinaus vorzubeugen.
Was ist die häufigste Todesursache bei Babys?
Was sind die häufigsten Todesursachen von Kindern? Für Babys und Kleinkinder gehören Infektionskrankheiten wie Lungenentzündung, Durchfallerkrankungen und Malaria immer noch zu den häufigsten Todesursachen.
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