Zum Inhalt springen

Warum im Krieg in den Keller?

Gefragt von: Herr Prof. Dr. Ronny Ebert  |  Letzte Aktualisierung: 25. Juni 2026
sternezahl: 4.2/5 (60 sternebewertungen)

Man geht im Krieg in den Keller, weil er durch seine Lage unter der Erde und die massive Bausubstanz (Beton, Ziegel) Schutz vor Druckwellen, Trümmern, Splittern, Strahlung (Fallout) und giftigen Kampfstoffen bietet, besonders in innenliegenden Räumen ohne Fenster, was ihn zur sichersten Alternative zu öffentlichen Bunkern macht, die oft fehlen.

Warum in den Keller bei Krieg?

Ein Luftschutzkeller oder Luftschutzraum ist eine bauliche Anlage zum Schutz vor Luftangriffen im Kellergeschoss eines Gebäudes vor allem während des Zweiten Weltkriegs und des Kalten Kriegs, die nicht primär dem Luftschutz diente.

Ist man im Keller vor Bomben sicher?

2. Suchen Sie nach Möglichkeit Schutz in fensterlosen Kellern! Je nachdem, in welchem Bereich des Hauses Sie sich aufhalten, sind Sie unterschiedlich gut vor der Strahlung radioaktiver Stoffe geschützt. Die beste Abschirmung besteht in innenliegenden Räumen oder Kellern.

Wo verstecken, wenn Krieg ausbricht?

AUF ALARME REAGIEREN. Suchen Sie einen Schutzraum in Ihrer unmittelbaren Nähe auf. Ein Keller, eine Tiefgarage, eine U-Bahnstation oder die Mitte eines großen modernen Ziegelstein- oder Betonbaus bieten angemessenen Schutz.

Wohin im Haus bei Krieg?

Wer über keinen geeigneten Keller oder eine Tiefgarage im Haus verfügt, kann sich im Notfall aber auch ins Treppenhaus oder innenliegende Räume der Wohnung flüchten. Wichtig dabei ist jedoch, dass diese keine Öffnungen nach außen wie Fenster oder Glasfronten haben, um sich bestmöglich zu schützen.

Kriegsalltag im Donbass: »Wir haben im Keller, was wir brauchen« | DER SPIEGEL

22 verwandte Fragen gefunden

Wo ist es sicher, wenn Krieg ausbricht?

Wenn Krieg ausbricht, gelten geografisch abgeschiedene, militärisch neutrale Länder wie die Schweiz, Neuseeland, Island und Skandinavien (Dänemark, Norwegen) oft als sicher, aber auch Südamerika (Paraguay, Uruguay, Chile) bietet Optionen mit geringer militärischer Präsenz. Innerhalb Deutschlands bieten Keller, U-Bahnhöfe und massive Tiefgaragen Schutz vor Angriffen, da sie Schutzräume darstellen können.
 

Was sollte man im Haus haben, wenn Krieg ausbricht?

Für eine Kriegssituation sollten Sie zu Hause einen Notvorrat an Lebensmitteln und Wasser (für ca. 10 Tage), einen Notfallrucksack mit Erste-Hilfe, Dokumenten, Medikamenten, batteriebetriebenem Radio, Taschenlampe und Hygieneartikeln sowie zusätzliche Vorräte wie Decken, Gaskocher, Brennstoff und Schutzausrüstung (z. B. Masken) bereithalten, um autark zu sein, bis Hilfe eintrifft. 

Wo ist man am sichersten, wenn ein Krieg ausbricht?

Zu den Ländern, die im Falle eines Dritten Weltkriegs oft als besonders sicher gelten, zählen Neuseeland, Bhutan, Island, Indonesien und die Schweiz sowie Teile Südamerikas. Diese Länder sind bekannt für ihre politische Neutralität, ihre geografische Isolation, ihre Selbstversorgung und ihre stabilen Gesellschaften.

Wie kann ich meinen Keller zu einem Bunker umbauen?

Einen Keller zum Bunker umzubauen, ist möglich, erfordert aber massive Verstärkungen wie Beton, spezielle Panzertüren und eine ABC-Lüftung, wobei die beste Statik eines Kellers genutzt wird. Grundvoraussetzungen sind stabile Wände und Decken sowie Feuchtigkeitsschutz, und spezialisierte Unternehmen helfen mit Komponenten wie Panzertüren und Belüftungsanlagen, um einen effektiven Schutzraum zu schaffen. Die Kosten können je nach Ausstattung ab etwa 20.000 € bis deutlich über 50.000 € liegen, je nach Umfang und Komplexität.
 

Wie weit muss man von einer Atombombe entfernt sein, um zu überleben?

Innerhalb eines Radius von 590 Meter käme es zu schweren Explosionsschäden und bis in eine Entfernung von 1,41 Kilometer würden Menschen im Freien eine hohe radioaktive Sofortstrahlung erhalten, die meist tödlich ist.

Wie tief muss ein Bunker sein, um einen Atomangriff zu überleben?

30 Meter und mehr : Für maximale Sicherheit, insbesondere gegen moderne Atomwaffen der Megatonnenklasse, sollten Bunker mindestens 30 Meter tief sein. Diese Tiefe bietet einen erheblichen Schutz vor den Auswirkungen der Druckwelle und der Strahlung.

Warum bei Bombenangriff in den Keller?

Für die meisten Berliner waren nicht die Bunker, sondern die Keller ihrer Wohnhäuser der Zufluchtsort während der Bombenangriffe. Die Räume wurden für diesen Zweck baulich verstärkt und entsprechend ausgerüstet.

Was ist die Zwei-Mann-Regel für Atomwaffen?

Natürlich hatten die Besatzungen die ganze Zeit am Arbeitsplatz geschlafen und damit eklatant gegen eine wichtige Sicherheitsregel verstoßen, die als Zwei-Mann-Regel bekannt ist. Diese Regel schreibt vor, dass immer zwei qualifizierte Personen (Männer oder Frauen) anwesend sein müssen, die sich gegenseitig über die Schulter schauen, sobald sie sich Atomwaffen oder deren Kontrollmechanismen nähern .

Was tun, wenn in Deutschland Krieg ausbricht?

Wenn in Deutschland Krieg ausbricht, sind sofortige Schutzmaßnahmen wichtig: Informieren Sie sich über Warn-Apps und Nachrichtenquellen, suchen Sie Schutz in Kellern oder Tiefgaragen, halten Sie einen Notvorrat (Wasser, Lebensmittel, Medikamente, Dokumente) bereit und haben Sie ein gepacktes Notgepäck mit Kleidung für die ersten Tage griffbereit, da der Staat Grundrechte einschränken kann, um die Verteidigung zu gewährleisten, was auch eine Dienstleistungspflicht für alle Bürger bedeuten kann.
 

Warum sind Keller nachts unheimlich?

Warum wir Keller als beängstigend empfinden. „Psychologisch gesehen erfüllen Keller viele Kriterien, die unser Gehirn in Alarmbereitschaft versetzen: dunkel, geschlossen, oft leer und ein Raum, den wir nicht so häufig nutzen wie den Rest des Hauses “, sagt die Therapeutin und Designerin Anita Yokota.

Wo im Haus ist es im Katastrophenfall am sichersten?

Suchen Sie, wenn möglich, innenliegende Räume und Keller ohne Fenster auf. Hat der sicherste Raum im Gebäude doch Fenster, halten Sie sich möglichst weit weg von den Fenstern auf. Im Gebäude müssen Türen und Fenster geschlossen werden, damit keine radioaktiven Teilchen mit der Luft ins Haus gelangen können.

Was kostet ein Bunker unterm Haus?

Die Firma Deutsches Schutzraum Zentrum nennt Einstiegskosten von etwa 40.000 Euro, falls der Schutzraum schon beim Bau eines Hauses mitgeplant wird. Beim nachträglichen Einbau kostet ein Zehn-Quadratmeter-Bunker bereits mindestens rund 80.000 Euro, wie der Website der Firma BSSD Defense zu entnehmen ist.

Wie kann ich meinen Keller kriegssicher machen?

So machen Sie Ihren Keller sicher

Dichten Sie alle Kellerfenster und Lichtschächte ab. Verwenden Sie hierfür stabile Materialien wie Bretter, Steinplatten oder Sandsäcke. Verstärken Sie die Wände mit einer zusätzlichen Mauerschicht aus Stein oder Sandsäcken. Das verbessert den Schutz vor Druckwellen und Trümmerflug.

Ist es erlaubt, im Keller zu wohnen?

Ja, man darf im Keller wohnen, aber nur, wenn der Keller die baurechtlichen Anforderungen an Wohnraum erfüllt (Mindesthöhe, Tageslicht, Belüftung, zwei Rettungswege) und eine offizielle Nutzungsänderung beantragt wurde, was genehmigungspflichtig ist. Ohne Genehmigung ist die dauerhafte Nutzung als Wohnung rechtlich nicht zulässig, auch wenn die Anforderungen erfüllt wären. 

Wohin gehen, wenn der Dritte Weltkrieg ausbricht?

Zu den Ländern, die im Falle eines Dritten Weltkriegs oft als besonders sicher gelten, zählen Neuseeland, Bhutan, Island, Indonesien und die Schweiz sowie Teile Südamerikas . Diese Länder sind bekannt für ihre politische Neutralität, ihre geografische Isolation, ihre Selbstversorgung und ihre stabilen Gesellschaften.

Wo kann ich hin, wenn Krieg ausbricht?

Wenn Krieg ausbricht, denken viele Menschen an Auswanderung in politisch stabile, abgelegene Länder mit guter Selbstversorgungsfähigkeit wie Neuseeland, Australien, Island, Irland, Österreich oder in Teile Südamerikas (Paraguay, Uruguay) oder Südafrikas, da diese weit entfernt von Konfliktherden liegen und eine hohe Lebensqualität bieten. Auch Inselstaaten oder Regionen wie die Kanarischen Inseln oder Sansibar werden als sichere Alternativen genannt. Wichtig sind zudem eine gute Vorbereitung auf den Ernstfall durch den Zivilschutz (BBK) und das Wissen um Schutzräume wie Keller oder U-Bahnhöfe. 

Welche Länder werden uns im Dritten Weltkrieg helfen?

Zu den wahrscheinlichen Verbündeten zählen NATO-Mitglieder, insbesondere jene in Europa mit engen Verbindungen zu Russland, sowie Partner im asiatisch-pazifischen Raum wie Japan, Südkorea, Australien und die Philippinen . Diese Bündnisse basieren auf gemeinsamen strategischen Interessen und gegenseitigen Verteidigungsverpflichtungen, insbesondere als Reaktion auf Bedrohungen durch Russland und China.

Was tun, wenn der Krieg naht?

Versuchen Sie, so wenig wie möglich von zu Hause und Ihrem Arbeitsplatz wegzubleiben, vermeiden Sie unnötige Fahrten und meiden Sie überfüllte Orte . Verzichten Sie nach Möglichkeit auf das Zeigen patriotischer Symbole, da diese einen Angreifer provozieren könnten. Denken Sie an die nächstgelegenen Schutzräume in der Nähe Ihres Zuhauses, Ihres Arbeitsplatzes oder von Orten, die Sie häufig besuchen.

Was brauche ich, wenn der Krieg ausbricht?

Im Notfall nicht vergessen

  • Personalausweis / Reisepass.
  • Bargeld, Geldkarten.
  • Gesundheitskarte der Krankenversicherung.
  • Impfpass.
  • Haustürschlüssel, ggf. Autoschlüssel.
  • Handy / Smartphone falls vorhanden, damit Sie mit Angehörigen in Kontakt bleiben können.

Wie viel Geld sollte man im Notfall zu Hause haben?

Für den Notfall sollten Sie einen Teil Ihres finanziellen Polsters als Bargeld zu Hause haben, idealerweise rund 500 Euro in kleineren Scheinen, da dies eine gute Balance zwischen Sicherheit und dem Risiko von Diebstahl oder Verlust bietet und für kurzfristige Ausgaben (z.B. 10 Tage) reicht, wie der Zivilschutz OÖ empfiehlt, während die Gesamt-Rücklage 2-3 Monatsgehälter betragen sollte.
 

Nächster Artikel
Wo liegt Abu Dabbab?