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Kann ein Arzt per Telefon Krankschreiben?

Gefragt von: Frau Valeri Sturm  |  Letzte Aktualisierung: 12. September 2026
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Ja, ein Arzt kann bei leichten Erkrankungen per Telefon (oder Video) eine Krankschreibung (Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, AU) ausstellen, wobei dies bis zu fünf Tage gilt und im Ermessen des Arztes liegt; eine Verlängerung erfordert meist einen Praxisbesuch, außer die Erstbescheinigung war bereits vor Ort. Diese Regelung, die ursprünglich pandemiebedingt eingeführt wurde, ist seit Ende 2023 dauerhaft möglich, aber der Arzt kann eine persönliche Untersuchung verlangen, wenn er dies für nötig hält.

Kann man sich auch telefonisch krankschreiben lassen?

Ja, eine telefonische Krankschreibung ist für leichte Erkrankungen (z.B. grippale Infekte, Magen-Darm-Probleme) dauerhaft möglich, wenn der Patient der Praxis bekannt ist und keine schweren Symptome vorliegen; sie gilt für bis zu fünf Tage und kann auch per Videosprechstunde für bis zu sieben Tage erfolgen. Es besteht jedoch kein Rechtsanspruch darauf, da der Arzt entscheidet, ob eine persönliche Untersuchung nötig ist.
 

Kann man beim Arzt anrufen und sagen, dass man eine Krankmeldung braucht?

Ja, man kann beim Arzt anrufen und eine Krankschreibung (Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung - AU) bekommen, besonders bei leichten Infekten wie Erkältungen, aber es gibt Regeln: Sie müssen der Praxis bekannt sein, die Krankschreibung gilt meist für max. 5 Tage (ggf. länger bei Video) und der Arzt kann einen Praxisbesuch verlangen, da es keinen generellen Rechtsanspruch auf eine telefonische AU gibt. Informieren Sie zuerst Ihren Arbeitgeber, am besten telefonisch. 

Können Ärzte telefonische Krankschreibung ablehnen?

Arzt kann telefonische Krankschreibung ablehnen

Patienten haben allerdings keinen Anspruch darauf, am Telefon krankgeschrieben zu werden. Der Arzt kann auf einem Besuch in der Praxis bestehen, wenn er eine schwere Erkrankung vermutet.

Was sagt man bei einer Krankmeldung am Telefon?

Formulierung für die Krankmeldung am Telefon

„Guten Morgen, hier spricht XXX. Mir geht es heute nicht so gut, ich bleibe einen Tag/zwei Tage zuhause und kuriere mich aus. Ich gehe davon aus, dass ich morgen/übermorgen wieder zur Arbeit erscheine. Sollte sich etwas anderes ergeben, werde ich mich unverzüglich melden.

Krankschreiben per Telefon möglich: Aber wie kommt das Attest zum Arbeitgeber?

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Was sagt man, wenn man krank ist und beim Arzt anruft?

Wenn Sie beim Arzt anrufen, sagen Sie klar Ihren Namen und dass Sie krank sind (z.B. wegen Fieber/starkem Husten), nennen Sie Ihre Symptome und bitten um eine Krankschreibung (AU), wobei Sie bei Erstbesuch auch sagen, dass Sie noch zu Hause bleiben und sich ggf. später melden, aber die AU brauchen. Die Praxis klärt dann ab, ob eine telefonische AU möglich ist (keine schweren Symptome, bekannter Patient) oder ein Besuch nötig ist. 

Ist telefonische Krankschreibung noch möglich 2025?

Ja, die telefonische Krankschreibung ist auch 2025 noch möglich, allerdings nur unter bestimmten Bedingungen: Sie gilt für leichte Erkrankungen, ist auf maximal fünf Kalendertage begrenzt, setzt voraus, dass der Patient der Praxis bekannt ist und die Ärztin/der Arzt entscheidet, ob eine Videosprechstunde möglich ist. Die Regelung wurde entfristet, aber es besteht kein automatischer Anspruch darauf. 

Wie lange dürfen Ärzte per Telefon krankschreiben?

Eine telefonische Krankschreibung gilt maximal für fünf Kalendertage bei leichten Erkrankungen, wobei Kalendertage (auch WE/Feiertage) zählen; eine Verlängerung erfordert meist einen Praxisbesuch, außer es gab bereits eine persönliche Erstbescheinigung. Bei Nutzung einer Videosprechstunde sind sogar bis zu sieben Tage möglich, was die bevorzugte Methode ist, da auch Neupatienten so eine AU erhalten können.
 

Kann ich per Telefon eine ärztliche Bescheinigung erhalten?

Ja, im Rahmen Ihres virtuellen Termins kann Ihnen der Arzt eine ärztliche Bescheinigung ausstellen, falls er dies aufgrund der Konsultation für erforderlich hält.

Warum schreibt mein Arzt mich nicht telefonisch krank?

Es gibt gegenüber der Arztpraxis keinen Anspruch auf eine telefonische Krankschreibung. Ärztinnen und Ärzte handeln stets nach ihrem fachlichen Ermessen und können eine persönliche Untersuchung für notwendig erachten.

Wie frage ich nach telefonischer Krankschreibung?

Krankschreibung kann nicht telefonisch verlängert werden

Ärztinnen und Ärzte stellen hierfür am Telefon Fragen zu den Beschwerden. Sie entscheiden dann, ob die Krankschreibung telefonisch erfolgen kann oder doch eine Untersuchung in der Praxis nötig ist.

Was ist eine gute Ausrede, um sich krankzumelden?

Zu den triftigen Gründen für eine Krankmeldung zählen körperliche Erkrankungen, psychische Probleme, chronische Erkrankungen, die Pflege eines Angehörigen oder die Genesung von einem medizinischen Eingriff .

Wie fragt man höflich nach einem ärztlichen Attest?

Wie Sie eine ärztliche Bescheinigung erhalten. Eine ärztliche Bescheinigung zu bekommen ist ganz einfach. Teilen Sie Ihrem Arzt bei Ihrem nächsten Besuch mit, dass Sie eine Bescheinigung für Ihren Arbeitgeber benötigen . Die meisten Ärzte kennen die Anforderungen am Arbeitsplatz und stellen Ihnen problemlos eine Bescheinigung aus.

Kann man beim Arzt anrufen und eine Krankmeldung verlangen?

Ja, man kann beim Arzt anrufen und eine Krankschreibung (Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung - AU) bekommen, besonders bei leichten Infekten wie Erkältungen, aber es gibt Regeln: Sie müssen der Praxis bekannt sein, die Krankschreibung gilt meist für max. 5 Tage (ggf. länger bei Video) und der Arzt kann einen Praxisbesuch verlangen, da es keinen generellen Rechtsanspruch auf eine telefonische AU gibt. Informieren Sie zuerst Ihren Arbeitgeber, am besten telefonisch. 

Kann ich 3 Tage ohne Krankmeldung zu Hause bleiben?

Ja, grundsätzlich können Sie in Deutschland bis zu drei Kalendertage ohne ärztliche Krankschreibung (AU) zu Hause bleiben, da die gesetzliche Pflicht zur Vorlage erst ab dem vierten Krankheitstag besteht; aber Ihr Arbeitgeber kann vertraglich eine frühere Vorlage verlangen, sogar schon ab dem ersten Tag, und muss dies nur unverzüglich melden. 

Was kann ich meinem Arzt sagen, damit er mich krankschreibt?

Um eine Krankschreibung zu bekommen, beschreiben Sie Ihrem Arzt Ihre echten Beschwerden (z.B. starke Kopfschmerzen, Fieber, Magen-Darm-Probleme, psychischen Stress) und bitten um eine Untersuchung; der Arzt stellt dann die Arbeitsunfähigkeit fest, die Diagnose bleibt geheim, nur Dauer und Ihr Name werden übermittelt. Wichtig ist, dass Sie Ihren Arbeitgeber frühzeitig informieren und mitteilen, wie lange Sie voraussichtlich fehlen werden. 

Kann ich eine Krankschreibung bekommen, ohne zum Arzt zu gehen?

Es gibt ein bundesweites Online-System, mit dem Sie eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung für die Selbstisolation erhalten können. Sie müssen hierfür nicht Ihren Hausarzt kontaktieren oder aufsuchen .

Kann man ein telefonisches Attest holen?

Kein Anspruch: Patienten haben keinen Anspruch auf eine telefonisch bescheinigte Krankschreibung. Kann der Arzt die Arbeitsunfähigkeit am Telefon nicht ausreichend beurteilen, muss er seinem Patienten mitteilen, dass eine unmittelbar persönliche Untersuchung erforderlich ist.

Wie kann ich mich aus gesundheitlichen Gründen krankschreiben lassen?

Gehen Sie zu Ihrem Hausarzt, schildern Sie Ihre Situation und bitten Sie um eine Krankschreibung für einen bestimmten Zeitraum (die meisten Ärzte stellen mindestens zwei Wochen ohne Probleme aus). Falls Ihnen eine Überweisung zu einem psychiatrischen Dienst oder einer Beratungsstelle angeboten wird, nehmen Sie diese an. Möglicherweise entscheiden Sie sich bis dahin für eine Beratung.

Was sagen bei telefonischer Krankschreibung beim Arzt?

Wenn Sie beim Arzt anrufen, sagen Sie klar Ihren Namen und dass Sie krank sind (z.B. wegen Fieber/starkem Husten), nennen Sie Ihre Symptome und bitten um eine Krankschreibung (AU), wobei Sie bei Erstbesuch auch sagen, dass Sie noch zu Hause bleiben und sich ggf. später melden, aber die AU brauchen. Die Praxis klärt dann ab, ob eine telefonische AU möglich ist (keine schweren Symptome, bekannter Patient) oder ein Besuch nötig ist. 

Ist telefonische Krankschreibung möglich?

Ja, eine telefonische Krankschreibung (AU) ist für leichte Erkrankungen wie Atemwegsinfekte oder Magen-Darm-Probleme dauerhaft möglich, jedoch nur, wenn der Patient der Praxis bekannt ist und keine schweren Symptome vorliegen. Sie gilt für bis zu fünf Kalendertage und wird elektronisch an die Krankenkasse übermittelt; die Regelung soll Praxen entlasten und Bürokratie abbauen, steht aber auch in der Diskussion. 

Wie kann man am Telefon sagen, dass man krank ist?

Bei einer telefonischen Krankschreibung sagen Sie Ihrem Arbeitgeber kurz und knapp, dass Sie krank sind und sich umgehend melden (z. B. „Guten Morgen, hier spricht [Ihr Name]. Mir geht es heute nicht gut, ich bleibe zuhause und melde mich wieder.“), während Sie gleichzeitig den Arzt anrufen; der Arzt wird bei leichten Symptomen telefonisch eine Krankschreibung für bis zu 5 Tage ausstellen können, bei stärkeren Beschwerden aber einen persönlichen Besuch verlangen und die eAU elektronisch an Ihre Krankenkasse übermitteln. 

Was sagt man zum Arzt am Telefon?

Wenn Sie beim Arzt anrufen, melden Sie sich freundlich mit Namen und Grund (Terminwunsch, akute Beschwerden), beschreiben Sie kurz Ihre Symptome (z.B. "seit gestern starke Rückenschmerzen"), nennen Sie Ihre Daten und Versicherungskarte bereithalten, und fragen Sie nach dem nächsten verfügbaren Termin oder ob ein dringenderes Problem vorliegt, um gut vorbereitet zu sein. 

Wie viele Krankheitstage stehen mir pro Jahr zu?

Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigte können bezahlten Krankheitsurlaub nehmen, wenn sie aufgrund einer Krankheit oder Verletzung nicht arbeiten können. Vollzeitbeschäftigte haben Anspruch auf 10 Krankheitstage pro Jahr .

Wird telefonische Krankschreibung abgeschafft?

„Die telefonische Krankschreibung gehört abgeschafft“, sagte Dulger. „Sie war ein Notinstrument in der Pandemie, ist heute aber ein Einfallstor für Missbrauch.“ Videosprechstunden seien eine zeitgemäßere Alternative. Weiterhin will der Verbandspräsident die Lohnfortzahlung auf maximal sechs Wochen pro Jahr begrenzen.