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Ist wollen Akkusativ oder Dativ?

Gefragt von: Herr Dr. Michel Dorn  |  Letzte Aktualisierung: 31. August 2026
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Das Modalverb "wollen" benötigt keinen bestimmten Fall (Akkusativ oder Dativ) für ein direktes Objekt, da es meist mit einem Infinitiv (einer Handlung) steht, z. B. "Ich will lernen". Wenn "wollen" jedoch ein Substantiv als direkte Ergänzung fordert (als Wunsch nach einer Sache), steht dieses im Akkusativ: "Ich will einen Kaffee".

Ist möchten Akkusativ oder Dativ?

Das Verb „möchten“ verlangt fast immer den Akkusativ, wenn es ein Objekt hat, weil es die höfliche Form von „mögen“ ist und direkte Wünsche ausdrückt (Ich möchte einen Kaffee), aber es kann auch mit einem Verb im Infinitiv kombiniert werden (Ich möchte einen Kaffee trinken) oder eine dass-Ergänzung haben (Ich möchte, dass du kommst). Der Dativ wird nur bei verwandten Verben wie „sich wünschen“ (Ich wünsche mir etwas) oder bei der Kombination mit „mögen“ (Ich mag den Kuchen) genutzt, nicht direkt mit „möchten“.
 

Was für eine Wortart ist wollen?

„Wollen“ ist ein Modalverb und verändert in Kombination mit einem zweiten Vollverb den Sinn des Satzes nicht aber die Handlung. Du findest hier Erklärungen zur Verwendung und Besonderheiten von „wollen“ sowie Beispiele und die Konjugation.

Wann ist Akkusativ oder Dativ?

Akkusativ (4. Fall) wird bei direkten Objekten verwendet (Frage: Wen oder was?), während Dativ (3. Fall) das indirekte Objekt beschreibt (Frage: Wem?) – oft bei Präpositionen mit Richtung (Akk) vs. Ort (Dat) oder spezifischen Verben, die einen Fall erfordern, wie helfen (Dativ) oder sehen (Akkusativ). Die Wahl hängt vom Verb, der Präposition und der Bedeutung ab (direkt vs. indirekt betroffen, Richtung vs. Position). 

Ist "wollen" ein Hilfsverb?

Dieses modale Hilfsverb ist eine höflichere Version des Wortes „wollen“. Hier wird auch ein Plan, eine Absicht oder ein Wunsch ausgedrückt. Jedoch klingt es deutlich höflicher zu sagen Ich möchte eine Pizza (haben) als im Restaurant zu sagen Ich will eine Pizza (haben).

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Welche Art von Verb ist wollen?

Modalverb: wollen. Mit dem Modalverb wollen sagst du, dass jemand einen starken Wunsch oder einen Plan hat.

Was drückt wollen aus?

Das Verb wollen gehört auch zur Gruppe der Modalverben. Es drückt einen Willen oder eine Absicht aus.

Was sind Akkusativ- und Dativobjekte?

Das Dativobjekt ist in der Regel eine Person. Das Akkusativobjekt kann eine Person oder eine Sache sein. In einem Satz kann sowohl ein Dativobjekt als auch ein Akkusativobjekt vorhanden sein. Wenn das der Fall ist, bezeichnet das Dativobjekt oft die empfangende Person und das Akkusativobjekt die Sache, um die es geht.

Welche Verben brauchen Dativ und Akkusativ?

Verben mit Dativ und Akkusativ verlangen zwei Objekte: einen Empfänger (Dativ) und eine Sache (Akkusativ), wie bei geben ("Ich gebe dir (Dativ) das Buch (Akkusativ)") oder schenken ("Sie schenkt ihm (Dativ) eine Blume (Akkusativ)"). Häufige Beispiele sind geben, bringen, zeigen, leihen, schicken, schenken, erzählen, kaufen und empfehlen, wobei das Dativobjekt (Wem?) meist vor dem Akkusativobjekt (Was?) steht. 

Wann ist es Akkusativ?

Der Akkusativ wird benutzt, um das direkte Objekt eines Satzes zu kennzeichnen, also die Person oder Sache, die die Handlung direkt empfängt oder betrifft, und wird oft durch die Frage "Wen oder was?" ermittelt. Er steht nach bestimmten Verben (z.B. sehen, lesen, haben, brauchen) und bestimmten Präpositionen (z.B. durch, für, gegen, ohne, um), aber auch bei Wechselpräpositionen, wenn eine Richtung (wohin?) statt eines Ortes (wo?) ausgedrückt wird.
 

Ist wollen ein Tunwort?

Ja, "wollen" ist ein Verb, genauer gesagt ein Modalverb im Deutschen, das einen starken Wunsch, Willen oder eine Absicht ausdrückt und zusammen mit einem Vollverb (Infinitiv) verwendet wird, wie in "Ich will nach Hause gehen". Es wird nach den Regeln der Verbkonjugation gebeugt und hat verschiedene Formen wie "ich will", "du willst", "er/sie/es will", "wir wollen", "ihr wollt", "sie wollen" (Präsens) und "ich wollte", "wir wollten" (Präteritum).
 

Wie konjugiert man wollen?

"Wollen" ist ein starkes Modalverb, das sich unregelmäßig konjugiert, vor allem in der 2. und 3. Person Singular im Präsens ("willst", "will") und im Präteritum ("wollte", "wolltest"). Es bildet das Perfekt mit "haben" + Partizip II ("gewollt") und hat im Präsens Infinitiv-Formen für "wir", "ihr", "sie/Sie" ("wollen", "wollt").
 

Was bedeutet das Verb "wollen"?

Das Modalverb wollen drückt in seiner Hauptbedeutung aus, dass man den Wunsch, den Willen, die Absicht hat, etwas zu tun. Boris will Medizin studieren. Peter will in diesem Jahr die Prüfung machen. Wir wollten dir helfen.

Was ist der Unterschied zwischen "wollen" und "mögen"?

Im Grunde genommen ist es der Unterschied zwischen wollen und mögen. Wollen drückt normalerweise einen starken Wunsch aus, mögen eine gewisse Zuneigung. Aber beide werden in idiomatischen Ausdrücken mit eigenen Bedeutungen verwendet, die sich oft von ähnlichen englischen Konstruktionen unterscheiden.

Ist wünschen Dativ oder Akkusativ?

Das Verb "wünschen" braucht immer einen Dativ, also muss auch das Reflexivpronomen im Dativ sein. Das Verb "wünschen ist in der reflexiven Verben nennt man unechte reflexive Verben. Das bedeutet, dass man sie sowohl reflexiv als auch mit einer Akkusativ- Ergänzung benutzen kann.

Wie erkenne ich den Akkusativ?

Um den Akkusativ zu erkennen, fragst du im Satz mit "Wen oder was?" nach dem Satzteil, der direkt von der Handlung betroffen ist; er wird oft als "Wen-Fall" bezeichnet und zeigt, worauf sich das Verb bezieht, z. B. "Ich sehe den Vogel" (Wen sehe ich? – den Vogel). Achte besonders auf maskuline Substantive, die mit "den" oder "einen" stehen, da dies ein deutliches Zeichen ist, während andere Artikel (Femininum, Neutrum, Plural) oft gleich bleiben.
 

Wie erkenne ich Dativ und Akkusativ?

Der Hauptunterschied: Der Akkusativ (Wen/Was?) ist das direkte Objekt einer Handlung (z. B. den Ball), während der Dativ (Wem?) das indirekte Objekt ist, also der Empfänger der Handlung (z. B. dem Kind), wobei der Dativ oft eine Person ist und der Akkusativ eine Sache sein kann, aber auch eine Person sein kann. Der Akkusativ wird oft durch Fragen wie „Wen oder was?“ und der Dativ durch „Wem?“ erfragt. Bei Präpositionen und Richtungsangaben (Wo/Wohin?) gibt es spezielle Regeln, Wechselpräpositionen (z. B. in, an, auf) können beides verlangen, je nach Bewegung (Akkusativ für „wohin“, Dativ für „wo“).
 

Welche Verben haben immer den Akkusativ?

Du kennst bestimmt schon viele Verben, die ein Akkusativobjekt verlangen: haben, lernen, brauchen, anrufen, essen, trinken, nehmen, suchen, kennen, machen, lieben, hassen, besuchen, besichtigen, bestellen, bekommen, mögen, putzen, kontrollieren, vorbereiten, waschen, öffnen, schließen, reparieren, küssen, werfen …

Wie merkt man sich, Dativ oder Akkusativ?

Wenn du ein Subjekt und ein Objekt und irgendein Verb (außer ~50 Verben) hast, benutzt du Akkusativ. Wenn dein Verb eines dieser ~50 Verben ist (z.B. Danke, antworten…), dann benutzt du Dativ.

Welche Verben sind mit Dativ und Akkusativ?

Verben mit Dativ und Akkusativ verlangen zwei Objekte: einen Empfänger (Dativ) und eine Sache (Akkusativ), wie bei geben ("Ich gebe dir (Dativ) das Buch (Akkusativ)") oder schenken ("Sie schenkt ihm (Dativ) eine Blume (Akkusativ)"). Häufige Beispiele sind geben, bringen, zeigen, leihen, schicken, schenken, erzählen, kaufen und empfehlen, wobei das Dativobjekt (Wem?) meist vor dem Akkusativobjekt (Was?) steht. 

Wann sagt man meinen oder meinem?

"Meinen" und "meinem" sind beide Formen des Possessivpronomens "mein", aber sie stehen in verschiedenen Fällen: "meinen" wird im Akkusativ (4. Fall) für maskuline Nomen genutzt (z.B. Ich sehe meinen Freund), während "meinem" im Dativ (3. Fall) für maskuline und neutrale Nomen verwendet wird (z.B. Ich gebe meinem Bruder etwas), oft nach bestimmten Präpositionen oder bei indirekten Objekten. 

Sollen wir oder wollen wir?

Der Unterschied zwischen "wollen" und "sollen" ist, woher die Motivation kommt, etwas zu tun. "Wollen" bedeutet, dass du etwas aus eigener Motivation tun möchtest, während "sollen" bedeutet, dass jemand anderes möchte, dass du es tust.

Sollen und wollen?

Wenn es um etwas geht, was eine andere Person über eine dritte Person behauptet, nimmt man eine Form von sollen. Wenn es um etwas geht, was eine andere Person über sich selbst behauptet, nimmt man eine Form von wollen.

Was ist der Unterschied zwischen "möchten" und "wollen"?

"Wollen" drückt einen starken, direkten Wunsch oder eine Absicht aus, während "möchten" (die höflichere Form von "mögen") einen abgeschwächten, sanfteren Wunsch oder eine höfliche Bitte darstellt, was es in den meisten sozialen Situationen bevorzugt macht. "Ich will" ist fordernd ("Ich will Kaffee!"), "Ich möchte" ist zuvorkommend ("Ich möchte einen Kaffee, bitte").
 

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