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Ist die Bundeswehr ein sicherer Arbeitgeber?

Gefragt von: Diethard Falk  |  Letzte Aktualisierung: 23. Juni 2026
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Ja, die Bundeswehr gilt als sicherer Arbeitgeber, insbesondere wegen ihrer Stabilität in Krisenzeiten, pünktlicher Bezahlung, vielfältiger Ausbildungsmöglichkeiten (LKW-Führerschein etc.) und guter Karriereperspektiven. Allerdings gibt es auch Kritikpunkte wie schlechte Work-Life-Balance, veraltete Arbeitsbedingungen und Herausforderungen bei der Work-Life-Balance, weshalb die Erfahrungen je nach Abteilung und Führungskraft variieren.

Ist die Bundeswehr ein guter Arbeitgeber?

Bundeswehr wird als Arbeitgeber von Mitarbeitenden mit durchschnittlich 3,5 von 5 Punkten bewertet. In der Branche Öffentliche Verwaltung schneidet Bundeswehr besser ab als der Durchschnitt (3,4 Punkte).

Was sind die Nachteile bei der Bundeswehr?

Nachteile der Bundeswehr sind oft die große Entfernung von der Familie durch Versetzungen und Auslandseinsätze, der Verlust von Privatleben durch straffe Dienstzeiten, die Bürokratie, psychische und physische Risiken (Trauma, Radikalisierung), die oft als gering empfundene zivile Verwertbarkeit spezifischer Ausbildungen (z.B. Schießausbildung), sowie politische Kritik und ein teils widersprüchliches Selbstverständnis der Organisation. 

Wie hoch ist die Suizidrate bei der Bundeswehr?

Aus den ausgewerteten Daten der Suizide innerhalb der Bundeswehr im Zeitraum 2010–2014 ist festzustellen, dass die Anzahl der Suizide leicht steigt. Hier wird eine durchschnittliche Suizidziffer von 10,2 erreicht.

Was ist der härteste Job bei der Bundeswehr?

Der "härteste" Job bei der Bundeswehr ist subjektiv, aber Kampfschwimmer (Kommando Spezialkräfte Marine - KSM) und KSK-Soldaten (Heer) werden oft als extrem anspruchsvoll genannt, da ihre Ausbildung (wie das 30-km-Schwimmen in der Ostsee) an die physischen und psychischen Grenzen geht, ähnlich dem Lehrgang für Fernspäher, der extreme Überlebensfähigkeiten abverlangt. Auch Personenschützer und Bombenentschärfer gelten als extrem gefährlich und anspruchsvoll.
 

Die militärischen Karrierewege │ HOW-TO: EINSTIEG BUNDESWEHR

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Wie viele Bundeswehr-Soldaten sind gestorben?

Mehr als 3.400 Bundeswehrangehörige sind seit der Gründung der Bundeswehr 1955 in Ausübung ihres Dienstes ums Leben gekommen, 119 von ihnen starben im Auslandseinsatz oder in anerkannten Missionen. Allen Toten wird im Ehrenmal der Bundeswehr gedacht.

Was kostet eine Stube bei der Bundeswehr?

Die Kosten für eine Bundeswehr-Stube sind oft gering oder entfallen ganz, besonders für Soldatinnen und Soldaten unter 25 Jahren, die in der Grundausbildung sind (oft kostenfrei). Für Ältere oder bei freiwilliger Inanspruchnahme fallen Pauschalen an, die je nach Dienstgrad, Ausstattung und Standort variieren (z.B. ca. 50-100 €), sowie Verpflegungskosten (ca. 8-9 €/Tag), die sich nach der tatsächlichen Einnahme der Mahlzeiten richten. 

Was macht die Bundeswehr, wenn ein Soldat stirbt?

Bei Todesfällen von Angehörigen der Bundeswehr aller Statusgruppen besteht die Möglichkeit der Einrichtung eines Ehrengrabes der Bundeswehr, wenn der Tod bei oder in Folge einer besonderen Auslandsverwendung eingetreten ist und die Hinterbliebenen der Kennzeichnung als Ehrengrab zustimmen.

Welche Berufsgruppe hat die höchste Suizidrate?

Die Suizidrate von Ärztinnen und Ärzten ist 26 % höher als die der Allgemeinbevöllkerung. Das liegt zum einen am Beruf an sich, zum anderen sind psychische Probleme für viele ein Tabuthema, über das sie aus Angst vor negativen Folgen lieber schweigen.

Was ist die härteste Ausbildung bei der Bundeswehr?

Die härtesten Ausbildungen der Bundeswehr sind die Spezialkräfte-Ausbildungen, wobei die Kampfschwimmer (Marine) und Fernspäher (Heer) oft als die extremsten genannt werden, da sie an die physischen und psychischen Grenzen gehen und Überlebens-, Nahkampf- sowie verdeckte Operationen lehren, mit extrem fordernden Auswahlverfahren und teils legendären Prüfungen wie 30-km-Schwimmen in voller Ausrüstung. Auch die Ausbildung der Heeresbergführer zählt zu den härtesten.
 

Wie viele brechen die Bundeswehr ab?

Auch die Abbruchquote ist weiterhin hoch: Rund 26 Prozent der Rekrutinnen und Rekruten brechen die Ausbildung vorzeitig ab.

Was ist der bestbezahlte Beruf bei der Bundeswehr?

Man verdient bei der Bundeswehr am meisten in höheren Offiziersrängen (z.B. Brigadegeneral, Oberst), da das Gehalt mit Dienstgrad, Laufbahn (höherer Dienst), Erfahrungsstufen, Spezialzulagen (Ausland, Erschwernis) und Standort (Süden zahlt tendenziell mehr) steigt; der Generalinspekteur verdient am meisten, aber auch Fachkräfte in gehobenen zivilen Positionen oder mit Spezialverwendungen (z.B. in der IT, Medizin) erhalten hohe Gehälter. 

Ist Soldat ein gut bezahlter Job?

Das Einstiegsgehalt liegt etwa bei 32.000 €. * Wenn du überdurchschnittlich verdienst, liegt dein Gehalt um die 48.100 € pro Jahr und bei 4.008 € im Monat. Wer einen Job als Soldat/in sucht, findet eine hohe Anzahl an Jobangeboten in den Städten Bonn, Köln, Berlin.

Wie viele Urlaubstage hat die Bundeswehr?

30 Tage Erholungsurlaub im Jahr.

Für wen ist die Bundeswehr geeignet?

Den Dienst in der Bundeswehr kann jeder leisten der die Deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, 18 Jahre und älter, beziehungsweise 17 Jahre alt ist und das Einverständnis der Eltern hat. Die Bewerbenden sollten körperlich fit und gesund sein, sowie die charakterliche Voraussetzungen erfüllen.

Was ist die goldene Regel der Soldaten?

Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden möchtest . … Dies ist eine einfache Wiederholung der Goldenen Regel – aber sie ist von entscheidender Bedeutung. Jeder Soldat muss das Gefühl haben, fair behandelt zu werden und dass man sich um ihn kümmert und ehrlich versucht, ihn dabei zu unterstützen, sein volles Potenzial auszuschöpfen.

Wie viel erhält eine Familie, wenn ein Soldat im Kampf getötet wird?

Das US-Verteidigungsministerium zahlt den nächsten Angehörigen eines im aktiven Dienst oder in bestimmten Reservefunktionen verstorbenen Soldaten eine einmalige Sterbegeldzahlung in Höhe von 100.000 US-Dollar . Die Höhe des Sterbegeldes ist unabhängig von der Todesursache.

Wie viele Soldaten verlassen jährlich die Bundeswehr?

Zudem verlassen auch viele Menschen die Bundeswehr, im vergangenen Jahr etwa 20.000. Allerdings sank der Gesamtstand von 2022 auf 2023 noch um mehr als 1.800 Soldatinnen und Soldaten. Zudem nimmt die Zahl der freiwillig Wehrdienstleistenden bereits seit Jahren kontinuierlich zu.

Bekommt man beim Militär eine kostenlose Unterkunft?

Alle regulären Militärangehörigen haben Anspruch auf subventionierten Wohnraum der Streitkräfte über das Verteidigungsministerium , sei es eine Einzelwohnung (Single Living Accommodation, SLA) oder eine Familienwohnung (Service Family Accommodation, SFA).

Wird die Miete von der Bundeswehr bezahlt?

Solltest du als Mitarbeitender bei der Bundeswehr – ganz gleich ob militärisch oder zivil – umziehen oder pendeln müssen, unterstützen wir entweder durch die Erstattung von Umzugskosten oder einen Mietzuschuss für eine Zweitwohnung plus Pendlerpauschale.

Wird die Bundeswehr von Steuern bezahlt?

Bei 46 Millionen Erwerbstätigen zahlt jeder Einzelne rein rechnerisch also 1130 Euro für Deutschlands Militär. Noch höher fallen die Pro-Kopf-Militärausgaben für Steuerzahler aus, wenn man das Sondervermögen der Bundeswehr dazurechnet.

Welches Land verlor im Zweiten Weltkrieg die meisten Bürger?

Mehr als die Hälfte der Gesamtopferzahl entfällt auf die Toten der Republik China und der Sowjetunion. Die folgenden Tabellen enthalten eine detaillierte Aufstellung der menschlichen Verluste nach Ländern.

Wie nannten die Deutschen die Amerikaner im Zweiten Weltkrieg?

Wie nannten die deutschen Soldaten die amerikanischen Soldaten im Zweiten Weltkrieg (Spitzname)? Amerikaner wurden und werden immer noch „Amis“ (ausgesprochen „Ummies“) genannt.

Was bekommen Angehörige, wenn ein Soldat stirbt?

Wird ein Soldat im Einsatz getötet, erhalten die Hinterbliebenen die Entschädigung – je nach Verwandtschaftsgrad zwischen 20.000 Euro bis zu einer maximalen Höhe von 100.000 Euro. Auch Vermögensschäden werden übernommen, wenn sie durch einen Einsatzunfall entstanden sind.

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