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Ist Butter gleich Butter?

Gefragt von: Herr Prof. Siegmund Kraft  |  Letzte Aktualisierung: 12. Januar 2026
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Nein, Butter ist nicht gleich Butter, obwohl der Begriff rechtlich geschützt ist (mind. 80 % Milchfett). Es gibt große Unterschiede in Geschmack, Konsistenz und Eignung für verschiedene Zwecke (Backen, Streichen) durch Herstellungsverfahren (Süßrahm-, Sauerrahm-, mildgesäuerte Butter) und Qualitätsstufen (Markenbutter, Molkereibutter, Bio).

Was ist der Unterschied zwischen Butter und normaler Butter?

Laut österreichischem Lebensmittelcodex muss Butter zumindest 82 % Fett aufweisen, es darf maximal 16 % Wasser enthalten sein. Gesalzene Butter darf höchstens 2 % Salzanteil haben. Zusatzstoffe und Aromen sind bei der Herstellung von Butter nicht erlaubt.

Ist jede Butter gleich?

Doch wer genau hinschaut, erkennt: Butter ist nicht gleich Butter - es gibt unterschiedliche Sorten. Vollfettbutter besteht aus mindestens 80 Prozent Fett und höchstens 16 Prozent Wasser. Der Rest setzt sich aus Eiweiß, Milchzucker und Mineralstoffen zusammen.

Wann darf Butter Butter heißen?

Die Bezeichnung „Butter“ ist rechtlich geschützt

Butter ist EU-weit definiert als ein Erzeugnis mit einem Milchfettgehalt von 80 bis 90 Prozent und einem Wassergehalt von maximal 16 Prozent. Andere Streichfette dürfen nicht als Butter bezeichnet werden.

Welche Butter ist keine echte Butter?

Es gibt pflanzliche „Butter“ aus Hafermilch oder Avocadoöl, Milchbutter mit Olivenöl, cremige Joghurtaufstriche und vieles mehr. Ungesunde Transfette gehören der Vergangenheit an, ihre Fette sind in der Regel gesünder als die von herkömmlicher Butter (mehr gesunde, weniger ungesunde Fette), und ihr Geschmack wird immer besser.

The Truth About Butter: Decades of Misinformation

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Ist es gesund, jeden Tag Butter zu essen?

Butter sollte aber in Maßen genossen werden - sowohl aus gesundheitlicher Sicht als auch aus Umweltgründen. Laut Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sind 15 bis 30 Gramm Butter pro Tag in Ordnung. Damit Sie es besser einschätzen können: 10 Gramm Butter entspricht etwa einem Esslöffel.

Woher kommt der Name Butter?

Der Name Butter kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet Kuhkäse. Butter wird aus dem Rahm von Milch hergestellt. Sie ist ein sogenanntes Streichfett, dass natürlich von der EU genormt ist und zu mindestens 82 % aus Milchfett und höchstens 16 % aus Wasser bestehen darf.

Ist es gesund, jeden Tag Butterbrot zu essen?

Ein Butterbrot kann gesund sein, wenn man auf die richtigen Zutaten achtet: Vollkornbrot liefert Ballaststoffe, während Butter Vitamine (A, D, E, K) und Buttersäure für die Darmgesundheit beisteuert; allerdings ist Butter kalorienreich und enthält gesättigte Fettsäuren, weshalb Maßhalten wichtig ist. Ein Butterbrot wird besonders gesund mit Belägen wie Kräutern, Ei, Kresse oder Avocado, da es dann länger satt hält und mehr Nährstoffe liefert. 

Welche Butter ist reine Butter?

Reine Butter ist Butter mit mindestens 82 % Milchfett und ohne pflanzliche Fette, wobei Butterschmalz (auch geklärte oder geläuterte Butter) das reinste Fettprodukt ist, da es von Wasser und Milcheiweiß befreit wurde. Für den täglichen Gebrauch ist normale Butter, die gesetzlich nur Salz und Beta-Carotin enthalten darf, ebenfalls reine Butter. Marken wie Deutsche Markenbutter garantieren höchste Qualität, aber auch Land- oder Rohmilchbutter sind reine Naturprodukte. 

Welche Butter ist auf Platz 1?

Laut jüngsten Tests der Stiftung Warentest (2025) ist die Milbona Bio Butter von Lidl der Testsieger mit der Note "sehr gut (1,7)", gefolgt von anderen Bio-Marken wie Berchtesgadener Land und Marken wie Meggle und Weihenstephan, die ebenfalls sehr gut abschneiden, aber oft einen höheren Preis haben. Es gibt aber auch Sieger in anderen Kategorien, wie die Gut & Günstig Deutsche Markenbutter (Edeka). 

Was ist gesünder statt Butter?

Menschen mit Herzerkrankungen, Übergewicht und hohen Cholesterinwerten empfiehlt Matthias Riedl von den NDR Ernährungs-Docs, statt zu Butter lieber zu einer Margarine zu greifen, die einen hohen Anteil an pflanzlichen Ölen mit vielen ungesättigten Fettsäuren (Rapsöl, Leinöl, Olivenöl) und wenige Zusatzstoffe enthält.

Welche Butter ist die beste in Österreich?

Mit dem besten Gesamteindruck sicherte sich die Schärdinger Teebutter den ersten Platz in der Gesamtwertung.

Welche Butter ist normale Butter?

Gesetzliche Richtlinien. Butter muss einen Milchfettgehalt von mindestens 80% und weniger als 90% aufweisen, wobei der Wassergehalt höchstens 16% betragen darf. Die restliche fettfreie Milchtrockenmasse, welche circa 2% beträgt, besteht aus Eiweiß, Milchzucker, Mineralstoffen und Vitaminen.

Warum ist geklärte Butter besser als normale Butter?

Wenn Wasser, Eiweiß, Milchzucker und Salz entfernt werden, bleibt reines Milchfett übrig – das ist geklärte Butter. Sie hält deutlich höhere Temperaturen aus als normale Butter und ist daher ideal zum Braten oder Backen geeignet.

Was heißt Butter auf Deutsch?

Die Butter (mittelhochdeutsch buter, althochdeutsch butera, über mittellateinisch butirum und lateinisch butyrum von altgriechisch βούτυρον boútyron, deutsch ‚Kuhmilchquark') ist ein meist aus dem Rahm von Milch hergestelltes Streichfett.

Ist Butter gesund oder nicht?

Butter ist gesund, wenn sie in Maßen genossen wird, da sie Vitamine (A, D, E, K) sowie wichtige Fettsäuren wie Butyrat für Darm und Nerven enthält, aber auch viel Fett und gesättigte Fettsäuren, die bei übermäßigem Verzehr bedenklich sein können. Eine moderate Menge (ca. 15-30g täglich) gilt für die meisten Menschen als unbedenklich und kann Teil einer ausgewogenen Ernährung sein, aber Qualität (Weidebutter) und Menge sind entscheidend.
 

Warum heißt in Österreich die Butter Teebutter?

Schärdinger Teebutter ist die ursprünglichste Butter. Ihre Entstehung begann im Jahre 1900 - damals hat Schärdinger mit dem Namen "Theebutter" an den englischen Königshof exportiert, wo aus der feinen Butter erster Güteklasse das "Theegebäck" für den traditionellen 5 Uhr Tee zubereitet.

Wann darf man Butter nicht mehr essen?

Butter ist schlecht, wenn sie ranzig oder sauer riecht und schmeckt, eine dunkle Verfärbung zeigt oder Schimmel hat, unabhängig vom Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD), das oft überschritten werden kann, solange sie frisch bleibt. Frische Butter ist hell, geruchsneutral und ohne Verunreinigungen; bei Anzeichen von Verderb sollte sie entsorgt werden, da auch verdorbene Butter zu Verdauungsproblemen führen kann. 

Ist Butter entzündungshemmend?

Die Butter ist dabei als gesättigte Fettsäure entzündungshemmend als neutral zu sehen. “

Ist Butter gut für den Darm?

Butter enthält Buttersäure, die als Energiequelle für die Darmschleimhaut dient. Diese kurzkettige Fettsäure unterstützt die Darmgesundheit, indem sie die Darmschleimhaut stärkt und das Wachstum nützlicher Bakterien fördert. Daher kann Butter in moderaten Mengen positiv auf die Verdauung wirken.

Was sagt die Mayo-Klinik über Butter?

Eine Ernährung mit einem hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren wird mit erhöhten Cholesterinwerten und einem gesteigerten Risiko für Herzerkrankungen in Verbindung gebracht. Daher ist es ratsam, deren Konsum einzuschränken. Butter, Schmalz, Palmöl und Kokosöl sind Beispiele für gesättigte Fettsäuren . Gehärtete Fette sind bei Raumtemperatur fest.

Welche Buttermarke ist die gesündeste?

Die gesündesten Buttermarken, die Sie in Betracht ziehen sollten

Organic Valley Butter : Diese Bio-Butter wird aus Sahne von Weidekühen hergestellt und ist frei von Antibiotika und Hormonen.

Woran erkenne ich, dass es echte Butter ist?

1. Heißwassertest: Geben Sie ein Stück Butter in ein Glas heißes Wasser. Schmilzt die Butter dabei zusammen, ist sie echt . Zerbricht sie beim Schmelzen in Stücke, ist sie nicht echt. 2. Schneidetest: Berühren Sie die Butter, die Sie gerade aus dem Kühlschrank genommen haben, mit einem Messer.